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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 2. März 2012 | deutsche harmonia mundi

Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 18. März 2016 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Eine gediegene Händel-Platte ist das, auf konstant hohem Niveau, ohne allerdings mitzureißen. Der Instrumentalstil des im vergangenen Jahr verstorbenen Alan Curtis kleidet Händel in vornehme Farben, behandelt das Ensemble orchestral geschlossen, ohne Ecken und Kanten. So stellt sich bei aller hohen Wertschätzung für die Ausführenden der Eindruck einer gewissen Gleichförmigkeit ein. Christiane Karg erfreut mit ihrer mädchenhaften Art, Romina Bassos schlanker Mezzosopran setzt dazu einen dezenten Gegenakzent. Man kann die Platte wieder und wieder hören, sie bleibt schön. Spannender indes wird sie nicht. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Französische Mélodies (Frankreich) - Erschienen am 7. Juli 2017 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Als Ende des 17. Jahrhunderts der Streit um die Vorzüge der italienischen bzw. der französischen Musik entbrannte, spielte die nur von der Laute begleitete Air de Cour eine sehr prominente Rolle, verkörperte sie doch wie ansonsten nur das Ballet de Cour die höfische Musik Frankreichs. In Italien hingegen dominierte die Kantate gegenüber den meist strophischen Arien, ließen sich im Wechsel von Rezitativ und Aria doch die Affekte deutlicher nachzeichnen als in einem Strophenlied, dessen Musik auf die zum Teil emotional sehr unterschiedlichen Strophen passen musste. Diese Beschränkung wurde zwar durch die Kunst der mehr oder weniger freien Verzierung einigermaßen kompensiert, doch nimmt es kaum Wunder, dass es selbst in Frankreich heftige Fürsprecher für die italienische Musik gab. Dass dergleichen Vergleiche meist ohnehin ein wenig hinken und die Übermittlung des Affektgehalts stark von den jeweiligen Sängern abhängig war und ist, belegt die Schweizerin Marie-Claude Chappuis aufs Allerschönste. Wer diese CD erst einmal in den Player eingelegt und gestartet hat, wird rasch von der subtilen Kraft der Lieder eingenommen. Chappuis’ angenehm getönte und unangestrengt flexibel geführte Stimme versetzt einen unmittelbar in eine angenehm melancholische Stimmung, die selbst bei den wenigen etwas muntereren Stücken nicht gänzlich verloren geht. Ihre sublime Textausdeutung, die besonders bei den völlig natürlich fließenden Verzierungen zur Geltung kommt, schafft nicht nur eine ungewöhnliche Intimität, sondern vermittelt auch eine enorme Expressivität, die gleichwohl stets anmutig und verführerisch ist. Luca Pianca unterstützt mit seinem feingeistigen Lautenspiel alle diese Nuancen souverän, ohne sich je in den Vordergrund zu spielen. So werden die vornehmlich wohl für die Privatgemächer von Ludwig XIV. konzipierten Airs nun auch für den Normalsterblichen als Gefühlsmusik vom Feinsten erlebbar. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de