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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 20. März 2020 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 31. Januar 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Als Händel Agrippina komponierte, war er 24 Jahre alt. Er hielt sich damals in Italien auf und war von der italienischen Musik fasziniert. Die Komödie ist voller Antihelden, die von maßloser Gier nach politischer und sexueller Macht getrieben werden. Ihre unmoralischen, korrupten und dekadenten Intrigen sind zentraler Bestandteil des Alltags der Führungsschicht im antiken Rom. Händel schrieb diese Oper im Auftrag eines Theaters in Venedig innerhalb von drei Wochen. Das Werk wurde an 27 Abenden hintereinander mit großem Erfolg aufgeführt und begründete den europäischen Ruf des jungen Komponisten. Die Partitur voller Emotionen und überraschender Wendungen verblüffte das verwöhnte venezianische Publikum. Allerdings hätten amerikanische Filmemacher wie Martin Scorsese oder die Coen-Brüder an den Zutaten dieses bunte Librettos – Verrat, vorgetäuschte Liebe, Attentate und Lügen – bestimmt auch ihre Freude. Die vorliegende Studioaufnahme, die im Mai 2019 während einer Europa-Tournee in den Dolomiten entstand, besticht durch ihre großartige Besetzung, allen voran die strahlende Joyce DiDonato als Agrippina auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Sie bezaubert durch wunderbar geführte Vokalisen und Verzierungen und glänzt in dieser schwierigen Rolle mit vielen Facetten, die von überragender Klugheit über die Kunst der Manipulation bis hin zur Liebe einer Mutter oder Ehefrau reichen. Neben ihr brillieren Franco Fagioli (Nerone), Jakub Józef Orliński (Ottone), Marie-Nicole Lemieux (Giunone) sowie Elsa Benoit (Poppea) unter der engagierten Leitung von Maxim Emelyanychev an der Spitze des Ensembles Il Pomo d’Oro. Händel vom Feinsten. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. November 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Da hat ein Riesentalent die Bühne des Countertenorgesangs betreten, das mit seiner Schwerelosigkeit und freien Tongebung begeistert. Zumal die Mühelosigkeit bei Jakub Józef Orlinski nie unterspannt wirkt. Emotional durchlässig und edel geführt ist seine Stimme, deren dunkler sinnlicher Grundklang besonders die beschatteten Seiten der menschlichen Seele glaubhaft zum Klingen bringt. Frei von Druck gelingen ihm fließende Übergänge in allen Lagen ohne Registerbrüche oder gar Eindellungen des Sounds. Das ist in dieser Qualität ziemlich einmalig. In gewisser Weise bildet er einen Gegenpol zu Philippe Jaroussky, dem überschwänglich-leidenschaftlich leuchtenden Primus der Branche. Dessen interpretatorische Vielschichtigkeit erreicht der junge Pole noch nicht, er fühlt sich im Getragenen am wohlsten und hat dementsprechend auch die Stücke für sein zweites Soloalbum ausgewählt, das den vielen Gesichtern der Liebe gewidmet ist. Auch dank der gewohnt intensiven und höchst vitalen Begleitung durch Il pomo d’oro kommt nie Langeweile auf. Zudem gibt es auch für Kenner des Repertoires viel Neues zu entdecken. Sieben der 18 Nummern der CD sind Weltersteinspielungen, wie das Beiheft angibt. Darunter je zwei Arien von Giovanni Antonio Boretti und Luca Antonio Predieri und eine von Hasse. Das Ensemble spielt ohne Blechbläser und ohne Theorbe, dafür mit Kontrabass, Cembalo und Perkussion, Kastagnetten eingeschlossen, sodass auch die tänzerischen Sätze akzentuierten Schwung haben. Orlinskis Koloraturen laufen leicht, sicher und mit ganzer Stimme. Das Konzept des Albums überzeugt ebenfalls, die Liebe kennt viele Gesichtsausdrücke. Bei Orlinski sind alle tiefgründig und melancholisch grundiert. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 23. November 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Alessandro Stradella’s place in the annals of the history of music is not only due to the adventurous circumstances that marked his brief existence, but also to the reputation as a opera composer he has acquired since the 18th century. Inaccessible for many decades to specialists and scholars, La Doriclea is definitely the least known of all Stradella’s operas. However, it constitutes a particularly significant chapter in his overall output: composed in Rome during the early 1670s, to our knowledge La Doriclea represents the first opera entirely composed by Stradella. From the dramatic point of view, La Doriclea belongs to the comedy of intrigue genre typical of the 17th century Spanish theatre tradition. Refined and amusing, it alternates touching lamentos with irresistibly comic scenes, in which the character of Giraldo, a veritable precursor of the basso buffo, allows us to glimpse Rossinian atmospheres. Emőke Baráth (Doriclea) and Xavier Sabata (Fidalbo) alongside Giuseppina Bridelli (Lucinda) and Luca Cervoni (Celindo) and the comic couple of Delfina (Gabriella Martellacci) and Giraldo (Riccardo Novaro) bring a complex and fascinating role-playing game to life. This world premiere release of La Doriclea is a major achievement for "The Stradella Project", which here reaches its fifth volume. © Arcana
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Der polnische Countertenor Jakub Józef Orliński hat beschlossen, für sein erstes solistisches Album seltenes Repertoires zu erkunden, und präsentiert uns daher einige der vorgestellten Werke als diskografische Weltpremiere. Auf diese Weise können wir heute fast unbekannte Komponisten kennenlernen: Gaetano Schiassi (1698-1754), Domènec Terradellas (1711-1751), Nicola Fago (1677-1745) neben einigen anderen, die heute noch berühmt sind, wie etwa Hasse, Zelenka oder Durante. Orliński hat (mit der Unterstützung des Musikwissenschaftlers Yannis François) sein Programm weit gespannt, vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, aber ausschließlich im Bereich der Sakralmusik mit Messen, Dixit Dominus und geistlichen Oratorien. Allerdings macht der vokale und instrumentale Kompositionsstil mit seinen Koloraturen, seinen Verzierungen und seiner Pracht Anleihen in der Barockoper. Das Ensemble il pomo d’oro engagiert sich mit großer Begeisterung. © SM/Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 4. Mai 2018 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Ein ganzes Album ausschließlich mit Prologen aus barocken Opern und Oratorien – das hat einen besonderen Reiz. Diese Prologe haben mit den – rein orchestralen – Ouvertüren der späteren Opern nichts gemein, denn in der Barockoper wird nach einem kurzen instrumentalen Vorspiel direkt zum Thema übergegangen, oft mit einer Art gesungenen allegorischen Beschreibung der Situation und der Handlung. Solche Allegorien haben Francesca Aspromonte und Enrico Onofri, an der Spitze des Ensembles il pomo d’oro, hier zusammengestellt, die sie Werken von Monteverdi und Caccini von Ende des 16. Jahrhunderts bis Alessandro Scarlatti, im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, über Cavalli, Rossi, Stradella oder Cesti, Vertretern des schönen und musikalisch so reichen 17. Jahrhunderts entnommen haben. Der Hörer muss sich daran gewöhnen, dass die Oper nicht richtig beginnt, denn dies hier sind nur die Prämissen, zum Aufbau von Spannung, ein Wachkitzeln, um das Interesse des Publikums zu wecken. Denn zu der damaligen Zeit herrschte bei Aufführungen noch nicht vollkommene Stille wie heute, und es erforderte einfallsreiche Allegorien, um den Opernfreunden ein wenig Aufmerksamkeit zu entlocken. Wetten wir, dass Francesca Aspromonte ihre Zuhörer sofort fesseln kann? © Marc Trautmann/Qobuz
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Oper - Erschienen am 31. Mai 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
„Tragt Masken, schont das eigene Gesicht“, empfiehlt der Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec. Dass es vor allem die Venezianer seien, die sich jährlich mit Begeisterung daran halten, ist freilich Schimäre. Denn der im Barock so berühmte Carnevale schien jahrhundertelang fast vergessen und wurde erst vor einigen Jahrzehnten von der Tourimus-Industrie wiederentdeckt. In der Saison 1728/29 hingegen war das Karnevalsgefühl in der Lagunenstadt noch authentisch. Und auch Theater und Oper, heute längst in den Hintergrund gedrängt, spielten damals eine wesentliche Rolle. Ann Hallenberg, für ihre dramaturgisch ausgefeilten Recitals bekannt, nimmt sich speziell dieser Karnevalssaison und der aus diesem Anlass uraufgeführten Werke an. Dabei wirft sie das ausführlichste Schlaglicht auf Giuseppe Maria Orlandinis Oper „Adelaide“. Deren Komponist war neben Vivaldi der wichtigste Verteter eines revolutionär neuen Opernstils, und „Adelaide“ erzählt die – auch von Händel und später Rossini behandelte – Geschichte der Adelheid von Burgund. In diesem Falle verliert sie ihren Gatten Lothar (Lotario) durch Giftmord, widersetzt sich dem Mörder Berengar und findet in den Armen von König Otto I. Ruhe. Die schwedische Mezzosopranistin serviert vier Nummern aus diesem Stück (drei der damals für Faustina Bordoni konfektionierten Arien sowie das für Senesino geschriebene „Vedrò più liete e belle“) mit viel Kunstfertigkeit. Insgesamt klingt sie stimmfarblich angenehm, wenn auch neutral; die Koloraturen turnt sie indes souverän. Und sie sorgt im Weiteren für höchst erfreuliche Begegnungen mit entdeckungswürdigen Werken wie Giacomellis „Gianguir“, Albinonis „Filandro“, Leos „Catone in Utica“ und Vincis „L’abbandono di Armida“. Lauter Schätze, fast alles Ersteinspielungen. Stefano Montanari und Il pomo d’oro begleiten mit Enthusiasmus. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 9. Juni 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Man sollte sich nicht vorstellen, dass zu Händels Zeiten eine Oper ein endgültiges Produkt war, das in Stein geätzt wurde, und dessen Partitur eine Art Heiliger Gral war, der keine Manipulation erleiden dürfte, sei sie auch so minimal. In dieser Hinsicht ist Händels Ottone ein sehr gutes Beispiel. Der Entstehungsprozess von dieser Oper war ausgesprochen kompliziert und von umfangreichen Änderungen geprägt, die wahrscheinlich auf Händels Zusammenarbeit mit der berühmten Prima donna Francesca Cuzzoni zurückgehen, die im Dezember 1722 — knapp zwei Wochen vor der Uraufführung — in London einreiste und sofort anfing, sopranistischen Einspruch einzulegen. Sie lehnte mehrere ihrer Arien ab, sodass Händel sie durch völlig neue Musikstücke ersetzten musste. John Mainwaring erwähnt in seiner 1760 erschienenen Biografie des Komponisten, wie die Cuzzoni es abgelehnt hatte, die Arie Falsa imagine zu singen. „Oh! Madame“, hätte ihr Händel auf Französisch entgegengeschossen, „Ich weiß sehr wohl, dass Sie eine wahre Teufelin sind, doch Sie werden noch sehen, dass ich der Beelzebub — der größte Teufel von allen — bin“, und mit diesen Worten packte er sie um die Hüfte, hob sie hoch und schwor, er werde sie aus dem Fenster werfen, sollte sie noch ein Wort sagen. Da muss man trotzdem hinzufügen, dass die zahllosen Änderungen, die der Komponist bei der Ausarbeitung der Oper vornahm, sich keinesfalls auf Cuzzonis Rolle beschränkten. Er vollendete insgesamt elf Arien und ein Duett, die er aber vor der ersten Aufführung verwarf und durch andere Musik ersetzten musste. Zudem überarbeitete er andere Arien in beträchtlichem Ausmaß. Niemand weiß, welche Änderungen er selbst aus künstlerischen Gründen vornahm und welche davon Kompromisse waren, um seine launischen Sänger und Sängerinnen zufriedenzustellen. Nachdem Händel schon bei der Komposition und Ausarbeitung der Oper Szenen abgeändert und umfangreiche Streichungen und Ersetzungen vorgenommen hatte, setzte er sogar weitere zum Zeitpunkt der Uraufführung um, noch während der ersten Vorstellungsreihe. Überdies ersetzte und ergänzte er mehrere Arien für die zwölfte Vorstellung, die wegen der Fastenzeit erst nach fünf Wochen Pause im März 1723 stattfinden konnte. Die Frage stellt sich also: wie genau sollte Ottone aussehen? Für die vorliegende Aufnahme wurde die vollständige Fassung der Uraufführung nachgestellt, aber es sind auch Erweiterungen zu zwei Szenen eingearbeitet, die Händel für eine Vorstellung zu Cuzzonis Gunsten umgeschrieben hatte. Als besondere Zugabe sind dieser Aufnahme drei neue Arien beigefügt, die Händel zur Wiederaufführung der Oper im Jahr 1726 komponierte: hier hat man also einen sehr vollständigen Ottone. Und all diese zusätzliche Musik erlaubt es dem Zuhörer noch mehr schön gesungene Arien zu genießen, insbesondere von dem Kontratenor Max Cencic und der Sopranistin Lauren Snouffer, die vor 240 Jahren von der Cuzzoni gesungenen Rolle übernimmt. Es spielt das Ensemble Il pomo d’oro – auf Originalinstrumenten – unter der Leitung von George Petrou. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden“, schreibt die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato im Geleitwort zu ihrer neuen CD. „Harmonie durch Musik“ lautet das Bekenntnis, das sie mit ihrem neuen Konzeptalbum ablegen möchte. Und das gelingt ihr auch. Den außermusikalischen Rahmen steckt sie dabei sehr weit: Von Donna Leon bis zu Flüchtlingskindern zitiert das Beiheft persönliche Aussagen zu der Frage, die sie auch an den Hörer adressiert: „Mitten im Chaos, wo finden Sie Frieden?“ Die barocken Arien teilt sie in zwei Blöcke: Krieg und Frieden. Dennoch ist die Abfolge der Nummern sehr abwechslungsreich, denn Krieg kann zu tiefer, entkräfteter Verzweiflung führen – und die Freude über den Frieden sich in Jubelstürmen äußern. Etwa in Jomellis „Attilio Regolo“, einer Fundgrube für emotional erfüllte Bravourstücke, wo DiDonato ihre makellose Virtuosität und vollkommene Stimmkontrolle bis in die höchsten, feinsten Staccati mit konkurrenzloser Leichtigkeit vorführt. Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann. Denn sie singt gleichzeitig so klug und geschmackvoll, dass der Wortsinn im Klang aufgeht. Innerhalb der Interpretation barocker Musik nimmt DiDonato eine Gegenposition zu Sängerinnen wie Anna Prohaska oder Simone Kermes ein. DiDonato geht nie von der Stimme weg, ihr Gesang bleibt immer im Fluss der Musik, ein Legato, das nur selten unterbrochen wird. Die Seelenzustände der Figuren stellen nicht den Vollzug perfekter Gesangskunst infrage. Damit bewegt sich DiDonato ganz in der Tradition einer Marilyn Horne oder Jennifer Larmore, die ebenfalls mit großer Stimme kleinste gesangliche und emotionale Bewegungen hörbar machen konnten. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 23. Oktober 2015 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
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Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Nimmt man die enorme Anzahl seiner Plattenaufnahmen, müsste Max Emanuel Cencic eigentlich ein Methusalem sein. Doch der kroatisch-österreichische Counter ist kaum 40. Bloß hat er seine Solokarriere bereits als Teenager begonnen, direkt nach seinem Ausscheiden aus dem Kreis der Wiener Sängerknaben; seine spezielle Technik erlaubte ihm, weiterhin bruchlos in Sopranlage zu singen. Cencic liebt und lebt Barock, auch im persönlichen Lebensstil. Seit Jahren ist er zudem Schatzgräber in diesem Bereich und Co-Produzent von CD-Einspielungen barocker Opern, die er stets mit Aufführungstourneen – szenisch wie konzertant – vor allem in Europa, aber auch in Übersee verbindet. Eine der Trouvaillen war Leonardo Vincis Oper „Artaserse“, die Cencic wiederentdeckte und vor vier Jahren produzierte – mit ihr räumte er zahlreiche Preise und zwei Grammy-Nominierungen ab. Leonardo Vinci findet sich auch in Cencics neuestem Solo-Album „Arie Napoletane“, einer musikalischen Erlebnisreise durch die Gefilde der neapolitanischen Oper – wobei Alessandro Scarlatti, der Spiritus Rector dieses Stils (oder, wie das Booklet uns lehrt, einer speziellen, „eineinhalb Jahrhunderte währenden Lehrmethode an neapolitanischen Konservatorien“), und der „Außenseiter“ Leonardo Leo mit Ersteinspielungen aus insgesamt sieben Opern quasi das Zentrum besetzen. Cencic beeindruckt durch vokale Jonglier- und Zauberkünste, mehr noch durch seine souveräne Gestaltung. Seine Stimme ist mit den Jahren etwas schwerer und runder geworden, hat dramatische Kraft gewonnen und dennoch die Leichtigkeit und Eleganz für die Koloraturen behalten. Und das Ensemble Il pomo d’oro überzeugt mit feinfühligem Spiel, wobei Dirigent Maxim Emelyanychev im dem Album als Bonus beigefügten Concerto für Cembalo von Domenico Auletta auch als Solist hervortritt. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 25. Mai 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Opera seria of the 18th century, known mostly to specialists 30 years ago, was rediscovered by virtuoso sopranos and countertenors. Now it's ready for prime-time in the form of full-opera recordings, on a major label, with top-notch singers. Countertenor Max Emanuel Cencic appeared in a Virgin Classics recording of Leonardo Vinci's opera Artaserse and followed it in 2015 with this version of the same composer's Catone in Utica, a tale of the military and romantic intrigues surrounding the conflict of Cato the Younger (or Cato of Utica) with Julius Caesar, ending with the suicide of the former. The libretto, by Pietro Metastasio, became one of the most popular of the entire century, with settings by Vivaldi, J.C. Bach, and, as late as 1789, Giovanni Paisiello. Even Handel reworked a setting by Leonardo Leo and others for the Haymarket in London, but this was the very first version, premiered in Rome in 1728. Because of the Pope's ban on female performers, it was written for an unlikely quartet of countertenors in lead roles. This actually works, though: musically, the opera alternates between big martial set pieces and lush romantic numbers whose melodic ease looks forward to Gluck (sample the Act II, scene 6 aria of Marzia, Cato's daughter, CD 2, track 12). Cencic and Franco Fagioli, as Caesar, have the power to rise above the natural horns of the historical-instrument ensemble Il Pomo d'Oro, and all the singers deliver dramatically convincing performances that give the lie to the usual conception of opera seria (when people have any conception of it at all) as a dramatically static vehicle for virtuoso singing. This is a splendid recording, with sound from the appropriate Villa San Fermo in Lonigo that blunts none of the considerable dramatic impact. At a time when democracies are often under siege, here's an opera that matters, and that works, musically and dramatically. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 18. November 2013 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Le Choix de France Musique - Hi-Res Audio