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Die Alben

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 14. Juni 2019 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Nachdem sie noch erhaltene Motetten der Vorfahren von Johann Sebastian Bach erkundet haben, realisieren Vox Luminis und Lionel Meunier hier Aufnahmen geistlicher Vokalwerke mit Instrumenten. Diese Stücke folgen noch den Prinzipien des „Geistlichen Konzerts" oder gehören aufgrund ihrer mehrteiligen Struktur zu den Frühformen der geistliche Kantate. Durch Johann Sebastian Bach selbst wissen wir um seine musikalischen Vorfahren. Im Alter von etwa fünfzig Jahren verspürte er ein Bedürfnis, Genealogie zu betreiben und die Spuren seiner Familie zu verfolgen, die wahrscheinlich aus Ungarn stammte. Dort nahm der Müller Vitus Bach immer eine kleine Cister mit, wenn er in die Mühle ging.Die hier vorgestellten Werke der Familie Bach gehören neben denen von Bruhns, Buxtehude oder Pachelbel zu den ersten deutschen geistlichen Kantaten. Nach den Werken der Vorfahren hören wir eines von Johann Sebastians frühen Werken, das diesen sehr ähnlich ist, seine Kantate Christ lag in Todesbanden BWV 4. Sie gilt seit langem als eine seiner ersten Kompositionen dieser Gattung. Neben der auffallenden formalen Ähnlichkeit mit Pachelbels gleichnamiger Kantate enthält diese Komposition viele Elemente, deren Modelle sich in den Werken seiner Vorfahren wiederfinden. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Warner Classics

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dreißig Jahre nach seinem frühen Tod ist der amerikanische Cembalist und Organist Scott Ross immer noch in den Herzen der Musikliebhaber präsent. Sein Name bleibt mit der Marathon-Aufnahme der 555 Cembalosonaten von Domenico Scarlatti verbunden, die er für Erato Records aufgenommen hat. In derselben Dynamik machte sich Scott Ross an die Aufnahme der kompletten Werke für Klavier (Cembalo und Orgel) von Johann Sebastian Bach. Der Sensenmann hat es jedoch anders gewollt. Die vorliegende, als Hommage gedachte neue Publikation ergänzt existierende Aufnahmen durch unveröffentlichte Aufzeichnungen französischer, schweizer und kanadischer Radiosendern. Sie beinhaltet Konzerte oder Aufnahmen sowohl auf dem Cembalo als auch auf der Orgel. Diese uneinheitliche Zusammenstellung wird durch das Remastering der verschiedenen Quellen durch Christophe Hénault vom Studio Art & Son wieder stimmig. Seine vielen Bewunderer werden sich freuen, Scott Ross' intensives, launisches und farbenfrohes Spiel wiederzuentdecken. Er spielt solo, aber auch im Duett mit seiner ehemaligen Lehrerin Huguette Grémy-Chauliac oder mit dem Ensemble Mosaïques unter der Leitung von Christophe Coin. © François Hudry/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 24. Mai 2019 | Le Palais des Dégustateurs

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 12. April 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
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Kammermusik - Erschienen am 5. April 2019 | Passacaille

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. April 2019 | Rondeau

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 22. März 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
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Violinkonzerte - Erschienen am 15. März 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Nach dem Doppelalbum der Violin- und Cembalosonaten mit Kristian Bezuidenhout, einem Bestseller aus dem Jahr 2018, folgt die nächste Folge eines Bach-Aufnahmeabenteuers, das vor neun Jahren mit einer Reihe von Sonaten und Partiten begann, die heute als Referenz gelten. Isabelle Faust, Bernhard Forck und seine Kollegen der Akademie für Alte Musik Berlin haben eine Vielzahl weiterer Werke von Bach untersucht: Cembalokonzerte, Triosonaten für Orgel, Instrumentalsätze aus geistlichen Kantaten etc. Alle offenbaren sich hier als direkte oder indirekte Verwandte der drei monumentalen Konzerte BWV 1041-43. Diese faszinierende Leistung erinnert uns rechtzeitig daran, dass der Meister des Wohltemperierten Klaviers auch ein virtuoser Geiger war! © harmonia mundi
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 8. März 2019 | Alpha

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 22. Februar 2019 | Warner Classics

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 4. Januar 2019 | Chandos

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Kammermusik - Erschienen am 1. Oktober 2018 | Aeolus

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Unnötig, sich über die vielen tatsächlichen oder vermeintlichen Geheimnisse der Kunst der Fuge Gedanken zu machen: lasst uns das Werk einfach spielen und damit basta! Zu lange wurde die Ansicht vertreten, dass es mehr für die Augen und den Geist als für die Ohren gedacht sei. Irrtum! Bob van Asperen beweist es uns hier an seinem erstaunlichen Hamburger Christian-Zell-Cembalo aus dem Jahr 1741, einem Instrument von einer unendlichen Klangfülle, zum wiederholten Mal. Van Asperen spielt hier nur 14 der „Contrapunctus“ aus der endgültigen Reinfassung des Manuskripts und fügt einen Kanon hinzu, der auf demselben Manuskript stand und ebenfalls ins Reine geschrieben wurde. Die anderen „Contrapunctus“ und Kanons der Kunst der Fuge sind Rohfassungen, mehr oder weniger mit Korrekturen versehen, und wir wissen, dass eine monumentale Tripelfuge unvollendet blieb. Zur Ergänzung des Programms hatte der Cembalist die ungewöhnliche aber bestechende Idee, Bernhard Klapprotts Talent und ein zweites Cembalo hinzuzuziehen, um zwei Spiegelfugen zu spielen, die aus den anderen Manuskripten stammen und ziemlich viele Finger erfordern. Die Klangunterschiede der beiden Cembali machen es dem Hörer leichter, den gewaltigen kontrapunktischen Erfindungen Bachs zu folgen. Und es ist nicht nur Augenmusik… © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
Während seiner langen Karriere, die ihm den Beinamen „Prinz der Barockgeiger“ eingebracht hat, hat Guiliano Carmignola eine bemerkenswerte Konzeption von Bachs Werken für Solovioline entwickelt. Carmignola, Schüler von Szeryng und Milstein, spielt dieses Repertoire aus einem inneren Verständnis heraus, wodurch er er ein Gefühl von Improvisation und Spontanität schafft, während er gleichzeitig Bachs Notentext selbstverständlich treu bleibt. Er setzt ein sehr dezentes, aber durchaus präsentes Vibrato ein (im Gegensatz zu manchen Barockspezialisten, die sich fast ganz davon befreien), bevorzugt einen freien Umgang mit dem Rhythmus zugunsten einer größeren Expressivität und hebt dadurch alle Nuancen und Feinheiten in Bachs Phrasierungen hervor. Sein Spiel ist zwar von den historischen Aufführungspraktiken der modernen Musikwissenschaft geprägt, bleibt aber zutiefst originell, lyrisch und ergreifend. Zur Erinnerung: Die sechs Sonaten und Partiten stammen aus den 1720er Jahren, der Entstehungszeit der großen instrumentalen Meisterwerke wie etwa der Brandenburgischen Konzerte, des Ersten Bands vom Wohltemperierten Klavier oder auch der Cellosuiten. Die Sonaten haben dieselbe Struktur wie Kirchensonaten – vier Sätze, langsam-schnell-langsam-schnell –, während die Partiten den Aufbau den alten Tanzsuiten mit fünf, sechs oder auch sieben Sätzen übernommen haben. © SM/Qobuz
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Violinensolo - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 21. September 2018 | Phi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Es ist bereits das vierte Mal, dass Philippe Herreweghe auf dem Label Phi drei Kantaten von J. S. Bach präsentiert: Christ lag in Todesbanden, BWV 4, Gott der Herr ist Sonn und Schild, BWV 79, und Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80. Die Kantaten, die ein sicheres Gefühl für Dramaturgie, lebhafte Wortmalerei und einen stets großartigen Umgang mit Stimmen und Instrumenten widerspiegeln, entstanden in drei unterschiedlichen Lebensphasen von Bach und basieren zu einem großen Teil auf Werken von Martin Luther. Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent gelingt eine vollendete Version dieser Meisterwerke, und falls es noch eines weiteren Beweises bedurfte, zeigen sie sich ein weiteres Mal als leidenschaftliche Könner in Sachen Bach. © Outhere
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Kammermusik - Erschienen am 17. August 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Six evolutions - ein Titel, der im Kopf bleibt und beinahe esoterisch klingt… Der Cellospieler Yo-Yo Ma, der mal eben so eine fünf Jahrzehnte lange Karriere hinter sich gelegt hat, bringt seine dritte Aufnahme von Bachs Suiten für Violoncello solo heraus. Die erste hatte er in seinen jungen Zwanzigern einstudiert, die zweite in den Vierzigern und die jetzige mit 62 Jahren. Er hatte also jedes Mal 20 Jahre Zeit, um neue Inspiration zu schöpfen und an Reife zu gewinnen. Doch das erklärt noch immer nicht den mystischen Titel Six evolutions, und man muss erst durchs Booklet blättern, um ein Indiz zu erhalten. Letzteres ist allerdings nicht sonderlich informativ, da mit den Details doch sehr gespart wird: 1) Die Natur steht auf dem Spiel, 2) Reise zum Licht), 3) Zelebrierung, 4) Konstruierung/Bearbeitung, 5) Kampf um die Hoffnung, 6) Dreikönigstag. Wie auch immer… Und obwohl Yo-Yo Ma geschworen hat, dass dies seine letzte Aufnahme der Bach-Suiten sei, so hoffen wir doch inständig auf ein Comeback im Jahr 2038...
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Violinkonzerte - Erschienen am 8. Juni 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Presse überschlägt sich: „Der neue Menuhin“, „Ein aufgehender Stern“, „Wunderbogen“… Auch wenn der 17-jährige Daniel Lozakovich nach den Sternen greift, so steht er dennoch mit beiden Beinen fest auf der Erde. Mit seiner erstaunlichen Reife weiß er genau, wie er seine glänzende Karriere steuern muss. Er wurde in Schweden in einer Familie aus der ehemaligen UdSSR geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Zwei Jahre später spielte er unter der Leitung von Vladimir Spivakov sein erstes Konzert. Es folgte die schwierige Suche nach einem Lehrer, der seine „Musikalität nicht verändern, sondern stärker machen würde“. Daniel Lozakovich lebt inzwischen in Genf, wo er bei Eduard Wulfson studiert - einem Pädagogen, den er auf einem Festival in Verbier kennengelernt hat und der ihn privat unterrichtet. Bei diesem Festival übrigens, das junge Talente besonders fördert, ist der Teenager Valery Gergiev begegnet, der ihn sofort unter seine schützenden und emanzipatorischen Fittiche nahm. Unter Vertrag mit Deutsche Grammophon (DG) wird Daniel Lozakovich demnächst das Konzert in D-Dur von Beethoven mit seinem Mentor aufnehmen - „ein Werk, dessen Struktur so klar, aber dessen Musik so schwierig ist“, sagte er. Daniel Lozakovich hört sich viele Aufnahmen an, um sein Spiel zu perfektionieren und seine musikalischen Kenntnisse zu erweitern. Er lernt viel durch das Anhören der großen Meister der Vergangenheit, insbesondere durch Bruno Walter und dessen Liebe zum Detail, dessen Klang, den er dem Orchester entlocken kann und dessen singende Phrasierungen. Diese Vorliebe spiegelt den Geschmack des jungen Musikers wieder, den wir hier auf seiner ersten Bach gewidmeten Einspielung hören können. Die Zweite Partita (mit ihrer klar strukturierten Chaconne) und die Konzerte in E-Dur und a-Moll überzeugen sofort durch ihre solide Konzeption sowie einem wunderschönem Klang mit langen und sehr expressiven Phrasierungen. Seine Eltern, selbst keine Musiker, hätten sich gewünscht, dass ihr Sohn ein großer Tennisspieler wird, aber das Schicksal hat anders entschieden, denn diesem entschiedenen Teenager mit dem strahlenden Lächeln wurde das musikalische Talent in die Wiege gelegt. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 6. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese Aufnahme sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Seit zehn Jahren wird der Markt von so vielen Aufnahmen der Goldberg-Variationen überschwemmt, sowohl mit Klavier als auch mit Cembalo, dass man sich nicht mehr vorstellen konnte, eine solche Überraschung zu erleben. Nach einigen absolut faszinierenden Projekten, zunächst bei Pan Classics (Scarlatti, Soler), und einem ersten Album bei harmonia mundi, das den seltenen Sonaten von Padre Soler (Qobuzissime) gewidmet war, kehrt der spanische Cembalist Diego Ares – geb. 1983 in Vigo – hier wieder zu Johann Sebastian Bach und zu einem der wahrscheinlich komplexesten Werke des Kantors zurück. Diego Ares legt eine verblüffende Sorgfalt, Phantasie und Freiheit in die Phrasierungen, Registerwahlen, Verzierungen aber auch in seinen Sinn für Überraschungen (Variationen 25). Die Harmonien klingen unerbittlich, oftmals rau und strahlend zugleich (Variationen 28). Die linke Hand lässt manchmal überraschende Verzögerungen entstehen, die jedoch stets passend und flüssig sind. Dadurch entsteht ein echter Raum für Ausdruck, der den unglaublichen erzählerischen Sinn von Diego Ares’ Interpretation widerspiegelt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 25. Mai 2018 | Le Palais des Dégustateurs

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 25. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den „Dialogkantaten“ von Bach geht es meistens um ein Gespräch Jesu mit der menschlichen Seele, die anfangs gequält und am Ende wieder beruhigt erscheint. Die Akademie für Alte Musik in Berlin, die seit 1982 (und mehr als einer Million verkaufter CDs!) Musiker aus verschiedenen Orchestern der Stadt vereint – ursprünglich nur der ehemaligen sowjetischen Zone und seit dem Fall der Mauer der ganzen Stadt –, hat drei Kantaten ausgewählt, die zu dieser Gattung gehören. Sie stammen alle aus der berühmten Leipziger Zeit des Komponisten, genau genommen aus dem dritten Kantatenzyklus, den Bach 1726 für Leipzig geschrieben hat. In Anbetracht der Handlung dieser Kantaten ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ersten Arien verzweifelt und zerrissen klingen. Der weitere Verlauf entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung Beschwichtigung und Freude. In den ersten Momenten dieser Kantaten entdeckt man einen höchst intensiven Bach: voller Schmerz und in seiner romantischen, zutiefst lyrischen und zugleich dennoch strengen Vision des musikalischen Diskurses auch schrecklich modern. Die originellste davon ist zweifellos die Kantate BWV 49, die mit einer Sinfonia und obligater Orgel beginnt. Der Hörer wird hier den letzten Satz des Cembalokonzerts in E-Dur wiedererkennen, den Bach zehn Jahre später wiederverwendet hat. Sie setzt sich mit einer Orgelsolo-Arie und einer anschließenden zweiten Arie mit Cello und Oboe fort, in der die beiden Soloinstrumente die freudige Sopranstimme umranken. Den Abschluss bildet ein wunderbarer Choral mit einer Arie, die einer Bassstimme und Solo-Orgel anvertraut wurde, während der Sopran in himmlischen Höhen das Thema des Chorals anstimmt: Die Wirkung ist von einer verblüffenden Modernität. © SM/Qobuz