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Die Alben

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Mélodies - Erschienen am 7. September 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Dieses von Joyce DiDonato und dem Brentano Quartett 2017 in London aufgeführte Programm dreht sich um das Werk, nach dem das Album benannt wurde: Camille Claudel: Into the Fire (2012) von Jake Heggie. Der Liederzyklus setzt Camille Claudel und Rodin mit einem Spiel von Liebe und Tod in Szene, das für die Bildhauerin fatal wurde. Heggie machte seinen großen Auftritt in der Opernszene mit der Oper Dead Man Walking, die am San Francisco Opera House uraufgeführt wurde. Anschließend war er zwei Jahre lang als Composer in Residence tätig – nachdem er vorher nur für die Öffentlichkeitsarbeit des Hauses verantwortlich gewesen war! Seither kennt seine Karriere als Komponist keine Grenzen und seine Werke werden auf der ganzen Welt aufgeführt. Unter anderem hat er viele Lieder geschrieben, die von Größen wie Kiri Te Kanawa, Renée Fleming, Sylvia McNair, Susan Graham, Jennifer Larmore, Frederica von Stade, Paul Groves, Ben Heppner, Bryn Terfel und natürlich Joyce DiDonato gesungen werden. Fern von jeglicher Avantgarde wie etwa den amerikanischen Minimalisten, entwickelte Heggie seine eigene, höchst lyrische Sprache in einer bis an die äußersten Grenzen getriebenen Tonalität wie sie bei Strauss, aber auch beim frühen Schönberg und Berg und zweifellos auch Britten zu finden ist. Als Ergänzung zu diesem Werk haben DiDonato und das Brentano Quartett einige Lieder von Richard Strauss ausgewählt, die die Musiker des Ensembles selbst für Streichquartett und Gesang umgeschrieben haben. Dann, in gewisser Weise entgegengesetzt, die Chansons de Bilitis von Debussy, ebenfalls für Quartett umgeschrieben, sowie das selten aufgeführte und so schöne Adagio von Lekeu. Als Zugabe Stille Nacht. Wenn man nicht wüsste, dass das Konzert an einem 21. Dezember aufgenommen wurde, würde man es für einen Scherz halten… Dabei fehlt es dem Arrangement nicht an Originalität, umso mehr als die letzte Strophe von allen Anwesenden gesungen wird, während DiDonato als Kontrapunkt Peace on Earth intoniert. © SM/Qobuz
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Mélodies - Erschienen am 1. Januar 1962 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Diese schöne Neuauflage würdigt zwei Künstler auf einmal: Claude Debussy, der 1918 starb und Gérard Souzay, der im gleichen Jahr in Angers geboren wurde. Der französische Bariton hat sehr unter dem unwiderruflichen negativen Urteil von Roland Barthes in dessen berühmtem Essay Mythologies aus dem Jahr 1957 gelitten. Der Semiologe stufte die Kunst von Gérard Souzay als signaletisch und als Musterbeispiel für bürgerliche Kunst ein. Er beschuldigte den Sänger, die Anzeichen für Gefühle zu betonen und nicht die Gefühle selbst. Man könnte jetzt natürlich lange Glossen zum Thema "Übertrieben ausdrucksstarke Interpretationen" schreiben, die dem maßvollen und zurückhaltenden französischen Geist missfallen. Wir sollten aber lieber Gérard Souzay dankbar dafür sein, dass er einer der besten Interpreten der französischen Mélodie war und diese während seiner gesamten Karriere mit Leidenschaft interpretierte. 1962 nahm er das vorliegende Album auf, kurz nachdem er anlässlich des fünfzigsten Entstehungsjahres von Debussys Pelléas und Mélisande unter der Leitung von Ernest Ansermet an der Oper in Rom in der Rolle von Golaud debütiert hatte, die er später mit großem Erfolg in Paris sang. Gérard Souzays Repertoire beschränkte sich jedoch nicht nur auf französische Lieder, er interpretierte auch das deutsche Lied, insbesondere beim Festival in Salzburg. Seine Aufnahmen der Schubert-Lieder gingen um die Welt. 1956 hat Gérard Souzay das Canticum Sacrum von Strawinsky unter der Leitung des Komponisten im Markusdom in Venedig uraufgeführt. Von Debussys erstem Lied Beau soir bis Fêtes galantes und Promenoir des deux amants führen uns Gérard Souzay und Dalton Baldwin durch die ganze Palette zarten Ausdrucks hindurch. Sensibel auf die geringsten Veränderungen in diesem faszinierenden Universum reagierend und mit einer klaren und verständlichen Diktion, wandelt Souzay zwischen strenger Genauigkeit und einem Hauch von Geziertheit, der den stilistischen Kunstgriffen und den komplexen Harmonien gänzlich entspricht. © François Hudry/Qobuz
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Mélodies - Erschienen am 29. April 2016 | Sony Classical

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Mélodies - Erschienen am 22. Februar 2013 | Berlin Classics

Auszeichnungen 4 étoiles Classica