Genre :

Die Alben

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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 6. September 2019 | BIS

Hi-Res Booklet
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 4. Juni 2013 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Diapason d'or / Arte
CD63,96 Fr.

Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 2. Oktober 2012 | Ondine

Booklet Auszeichnungen 4 étoiles de Classica
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 1. November 2011 | Ondine

Booklet
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 1. Januar 1999 | Ondine

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 1. Januar 1998 | Ondine

Vigilia ist ein großes geistliches Werk finnisch-orthodoxer Inspiration für gemischten Chor und Gesangssolisten, das Einojuhani Rautavaara 1971 geschrieben hat. Das Werk war ursprünglich für das Helsinki-Festival und die orthodoxe Kirche Finnlands konzipiert worden. Es erlebte seine Uraufführung während eines Gottesdienstes zu Ehren des Heiligen Johannes Chrysostomos‘. Uns liegt hier die 1997 bearbeitete, für eine Verwendung in Konzertsälen etwas gekürzte und auf Finnisch gesungene Fassung vor – der Komponist hat auch Übersetzungen für ausländische Chöre angefertigt. Die musikalische Sprache dieses faszinierenden Werkes nährt sich aus vielen verschiedenen Quellen, vom archaischen Byzanz bis zum 20. Jahrhundert, über die Neoklassik, Neo-Romantik und den Minimalismus, mit einigen Ausflügen in ungewöhnlichere Klänge wie Flüstern oder Mikrointervalle. Die einzige Schule, die bewusst beiseitegelassen wurde, ist der Serialismus, den Rautavaara bereits vor einiger Zeit ausprobiert und von dem er sich dann ohne Bedauern abgewandt hatte. Unter Einflüssen und Inspirationen, zu denen der Komponist völlig uneingeschränkt steht, sind hier Bartók, Strawinsky, Messiaen, Janáček, Britten und Steve Reich zu nennen. Am Ende ist das Werk doch ganz Rautavaara, diese subtile Mischung aus alt und modern, skandinavisch und universell. Der finnische Radio-Kammerchor und die Solisten unter der Leitung von Timo Nuoranne, stehen rückhaltlos hinter diesem Werk, das es zu entdecken gilt und räumen ihm neben den Chrysostomus-Liturgien von Rachmaninow, Tschaikowsky oder Rimsky-Korsakow einen gebührenden Platz ein. © SM/Qobuz