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Die Alben

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Französischer Chanson - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Chandelle Productions

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Französischer Chanson - Erschienen am 11. September 2020 | Universal Music Distribution Deal

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Französischer Chanson - Erschienen am 4. September 2020 | Columbia

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Französischer Chanson - Erschienen am 30. Oktober 2020 | tôt Ou tard

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Französischer Chanson - Erschienen am 6. November 2020 | Excuse My French

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Französischer Chanson - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Universal Music Division Polydor

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Aus aller Welt - Erschienen am 22. Januar 2021 | Columbia Local

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
"Die Vergangenheit zu kopieren oder seinen liebsten Runenstein abzulesen ist nicht sehr schwierig – aber Altes zu nehmen und daraus etwas Neues zu schaffen, das ist eine Herausforderung“, erklärt Einar Selvik im Interview. Dieser Devise folgt er seit nun beinahe 20 Jahren im Projekt Wardruna. Gerade in der zweiten Hälfte der 2010er erfuhr er – auch, oder vielleicht sogar vor allem dank eines prominenten Serien-Features – damit ungeahnten Popularitätsschub. Die einstige Nische wuchs in große Hallen, wurde international und fand Nachahmer. Letztere bleiben hier bewusst namentlich ungenannt, denn ernsthafte Vergleiche verbitten sich angesichts des weiterhin immensen Qualitätsunterschieds im Grunde völlig. Wardruna spielen in ihrer eigenen Liga, das zeigt "Kvitravn" noch deutlicher als die Vorgängeralben. Manchen wird der Albumtitel an Selviks Karrierebeginn im Black Metal erinnern, als er unter anderem bei Gorgoroth trommelte. Immerhin firmierte er damals offensiver als heute unter seinem Künstlernamen 'Kvitravn', womit er eine totemische Beziehung zum "weißen Raben" ausdrückt. Mit der damaligen Musik hat das neue Album freilich rein gar nichts zu tun, mit Selviks persönlicher Ebene ebenfalls weniger als man durch die Querverbindung annehmen könnte. "Ich wählte nicht den weißen Raben als Albumtitel wegen meines Künstlernamens", betont er, "sondern aufgrund der Ideen, die mich ursprünglich dazu inspirierten, diesen Namen anzunehmen." Diese Ideen wurzeln im Animismus, grob gesagt dem Glauben an "beseelte" Natur, und dessen in nordischer Mythologie überlieferter Tradition. Wir begegnen etwa dem Phänomen "Viseveiding", dem "Liederjagen", wo es darum geht, die Natur in Klängen zu entschlüsseln. Sämtliche Texte liefern Wardruna im Booklet auf Englisch mit, um dem des Altnordischen nicht mächtigen Großteil der Hörerschaft die Inhalte ebenfalls zu vermitteln. Sonst fehle doch die Hälfte, meint Selvik. Teils basieren die Texte auf alten Schriften oder Gedichten, er spinnt daraus seine eigenen Weisen, bleibt aber immer bewusst interpretationsoffen. Zwingend nötig, um die Musik Wardruna wertschätzen zu können, ist eine Beschäftigung mit den Texten allerdings nicht. Im Gegenteil: Die Mystik des Unverständisses hilft manchem vielleicht sogar dabei, in ihr zu versinken. Denn sind wir ehrlich: Egal, was gerade erzählt wird, es klingt einfach wunderschön, wenn Selvik und seine Duettpartnerin Lindy-Fay Hella ihre Worte in kunstvolle Mehrstimmigkeit gießen. Im erhabenen letzten Stück "Andvevarljod" stoßen außerdem die für ihre Verdienste in norwegischer Volksmusik mit dem Sankt-Olav-Orden geehrte Sängerin Kirsten Bråten Berg sowie deren Tochter Sigrid zum Vokalensemble. Die Melodien entfalten sich hier unter düsterem Gewitterhimmel. Wie üblich arbeitete Selvik ausgiebig mit Field Recordings, bettet sie diesmal aber subtiler ein als in Teilen der "Runaljod"-Trilogie, wo sie manchmal etwas zu dominant wurden und kompositorische Elemente verdrängten. "Kvitravn" baut er dichter, fokussierter. Die Produktion gewinnt an Kraft. Das Songwriting gerät dabei im Kern denkbar einfach: Oft fußen die Stücke, zum Beispiel der hypnotische Titeltrack, auf nur einer zentralen Melodie. Das macht sie trotz vieler Verästelungen im Instrumentalbett leicht zugänglich, und bereitet den Boden für den wahren Zauber Wardrunas: die Arrangements, das dynamische An- und Abschwellen des Klangkörpers, der Ausdruck in den Stimmen von Selvik und Duettpartnerin Lindy-Fay Hella. Dank herausragendem Sound kommt all das zur Geltung. Man hört, dass jeder Ton, jeder Percussion-Schlag, jede Nuance im Mix abgewägt wurde. Im Aufbau ähneln die Lieder modernem Post- und Artrock. Melodien garen minutenlang, bei sich dank variierender Instrumentierung laufend wandelnder Klangfarben. Einen verwandten Ansatz hört man auf Sigur Rós' "Odin's Raven Magic"; Wardruna agieren im Vergleich energischer, rhythmusbasierter. Insbesondere Pauken nehmen viel Raum ein. In "Skugge" liegen sie zunächst wie Drones unter einem tiefstimmigen Chor, erzeugen fast statische Ruhe. In der zweiten Songhälfte fallen die Schläge plötzlich schneller, dramatische Atemgeräusche kommen als zusätzliches Rhythmus-Element hinzu, die Atmosphäre wird zunehmend klaustrophobisch. Selvik wechselt die Tonlage, singt höher, verzweifelter, im Hintergrund knurrt jemand – dann ebbt der Song in geisterhaftem Rauschen langsam ab. Auf "Kvitravn" haben Wardruna ihren Sound vorläufig perfektioniert. Das Album ist episch, aber nicht prätentiös, frei von Kitsch und hängt vor allem nicht in der Vergangenheit fest. Ohne moderne (Ton-)Technik könnten Wardruna nicht existieren – und sie wissen diesen Vorteil zu nutzen, ohne dabei ihren folkloristischen Kern aufzugeben. Das zeichnet das Projekt aus. Wikinger hätten zwar wohl all die Werkzeuge bauen – aus Ästen geformte Percussion, Neverlur, Talharpa, Trossinger Leier, Kraviklyra und wie sie alle heißen –, doch daraus niemals ein ebenso poetisches wie Blockbuster-taugliches Studioopus wie "Kvitravn" formen können. Einar Selvik schafft hier ein einerseits fundamental handgemachtes und in Traditionen verwurzeltes, andererseits in seiner Ausgestaltung aber eben auch betont gegenwärtiges Stück Musik. © Laut
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Französischer Chanson - Erschienen am 18. September 2020 | Stuffed Monkey

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Französischer Chanson - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Polydor

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Asien - Erschienen am 2. Oktober 2020 | YG Entertainment - Interscope Records

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Französischer Chanson - Erschienen am 6. November 2020 | Columbia

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Aus aller Welt - Erschienen am 21. August 2020 | [PIAS]

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Bebel Gilberto mit erhobenem Kopf auf dem Cover von Agora, das ist kein Zufall. Diese Platte half ihr, sich in einer bedrückenden Phase ihres Lebens über Wasser zu halten, als sie nacheinander ihren besten Freund und ihre Mutter im Jahr 2018 verlor - die Sängerin Miúcha, der ihr Vater, legendärer Sänger und Gitarrist Joao Gilberto nur sechs Monate später ins Jenseits folgte. Unterstützt wurde sie von ihrem Produzenten und nahestehenden Freund, dem Amerikaner Thomas Bartlett alias Doveman (Sufjan Stevens, Norah Jones, Anna Calvi…) und so behielt Bebel ihr Ziel klar vor Augen, um uns nun eine Platte zu präsentieren, die zwar weniger zugänglich ist als Tanto Tempo, mit der sie vor zwanzig Jahren zum ersten Mal von sich reden machte, dafür jedoch wohl nuancierter und reifer. Das Bossa-Nova-Erbe ihrer Eltern ist immer noch herauszuhören, die harmonischen, luftigen und jazzigen Elektroarrangements stehen im Vordergrund, aber ihr Gesang ist bewegter, unbeschwerter und lebensfroher.So gut (Tão Bom), deklamiert sie in ihrem recht heiteren, leidenschaftlichen Intro, auf den der in der Gegenwart verankerte Albumtitel folgt (Agora, was „jetzt“ bedeutet). Die Tracks reihen sich ganz natürlich aneinander und mit Improvisation und der sich daraus ergebenden energiegeladenen Freiheit verleiht ihnen Bebel einen besonderen Schwung. Wie die virtuose Trompete einer coolen Jazz-Combo ist ihre Stimme zu einem freien Instrument geworden, mit dem sie die Melodien ausschmückt. In Na Cara („Im Gesicht“) steht sie einem anderen zur Legende gewordenen Kind gegenüber, Mart'nália, der Tochter des großen Samba-Musikers Martinho da Vila. Darauf folgt Deixa, eine erste, sich wie Champagnerbläschen verflüchtigende Single. Aber das Beste kommt noch. O Que Não Foi Dito („Das, was nicht gesagt wurde“) bildet letzten Endes ein wunderschönes Gleichgewicht zwischen Ernst und Unbeschwertheit, mit fast martialisch regelmäßigem Trommelrhythmus, verträumtem Arrangement und herzzerreißendem Gesang. Zum Schluss geht es mit Teletransportador in Richtung Wolken, wo Bebel Gilbertos Gesang, abgedreht mechanisch untermalt und retrofuturistisch angehaucht, mit einer sehnsüchtigen Melodie an uns vorbeizieht, zärtlich und aufrichtig. © Benjamin MiNiMum/Qobuz
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Französischer Chanson - Erschienen am 19. Juni 2020 | Anouche Productions

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Französischer Chanson - Erschienen am 26. Juni 2020 | Dernière bande

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Reggae - Erschienen am 12. Juni 2020 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Französischer Chanson - Erschienen am 6. März 2021 | Sony Music - Restos Du Coeur

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Französischer Chanson - Erschienen am 9. Juli 2020 | Wagram Music - 3ème Bureau

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Französischer Chanson - Erschienen am 29. Januar 2021 | RCA Group

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Französischer Chanson - Erschienen am 11. Dezember 2020 | SIX SARL

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Französischer Chanson - Erschienen am 5. März 2021 | Columbia

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