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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Juni 2021 | Epic

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"Hello, hello, hello", so begrüßten Modest Mouse im Mai ihre Hörer*innen in der Single "We Are Between". Direkt darauf folgt: "This is the worst part". Pessimismus ist ein ewiger Begleiter von Isaac Brock und seinen Mitstreitern, seit sie sich Mitte der Neunziger einen Platz im Indie-Kanon erspielt haben, aber man darf sich von dieser ersten Rückmeldung nicht täuschen lassen. Auf "The Golden Casket" findet Brock immer wieder zu erstaunlich erbaulichen Zeilen, gar sowas wie Optimismus: "These are the stars and these are the seas / Well, these are the places that we’re lucky just to be between", heißt es etwa in "We're Lucky". "Just being here now is enough for me", singt Brock etwas kompakter in "Wooden Soldiers". Diese Zufriedenheit gerät nie aufgedrückt und erweckt stellenweise fast den Eindruck eines wohlverdienten Happy Ends für Brock, der immer wieder mit Drogensüchten kämpfte und an der amerikanischen Gesellschaft litt, sich nun aber in der Rolle des Vaters zweier junger Töchter wohl fühlt. Diese Beziehung zu seinen Kindern bildet die thematische Basis des Tracks "Lace Your Shoes", einem angenehm plätschernden Song, den man so von Modest Mouse nicht gewohnt ist. Eine neue Farbe fügt diese Platte dem Werk der Amerikaner hinzu. Musik der Genügsamkeit und Zufriedenheit, die ihre Stimmung auf die Hörer*innen überträgt. Daneben gibt es allerdings auch den paranoiden Brock, der überall Überwachung und Kontrollversuche wittert, was im Song "Transmitting Receiving" gipfelt. Scherzhaft nennt er diesen Themenbereich selber sinngemäß die "tinfoil hat section", kommt aber von den Sorgen um die Verzahnung von Mensch und Technologie nicht los. Aber selbst wenn Brock sich dieser Paranoia hingibt, hat er seine Worte gut im Griff: "Well nothing in this world's gonna petrify me / We are repeating / Always vibrating / We are transmitting". Musikalisch ist genug Bekanntes dabei, so dass Hörer*innen sich schnell zuhause fühlen können. Gleichzeitig wirkt das Album aber auch nicht wie ein Ablaufen ausgetretener Pfade. "Wooden Soldiers" etwa weckt Erinnerungen an ältere Tracks wie "Bury Me With It" und hätte auch gut auf "Good News For People Who Love Bad News" gepasst. Die bereits erwähnte Leadsingle "We Are Between" liefert zwar immer wieder typische Modest Mouse-Riffs, zwischendurch erinnert das abgedämpfte Gitarren-Spiel aber auch an Phoenix. Einen ganz zentralen Platz in den Stücken bekommt immer das knallige Schlagzeugspiel von Jeremiah Green, der weiterhin ein gutes Händchen dafür hat, den Stücken wunderbar zuzuspielen, ganz besonders auch im verrockten "Walking And Running". "Lace Your Shoes" arbeitet viel im Sphärischen, während ein spaßiger Basslauf im Zentrum grummelt, was großartig zu den nachdenklichen Lyrics passt. Überzeugend geraten auch die poppigeren Stücke, allen voran "The Sun Hasn't Left", das den eingängigsten Refrain des Albums bietet. "Japanese Trees" begeistert ebenfalls, ist in seiner Hook so dicht instrumentiert, dass man die verschiedenen Spuren nur schwer entwirren kann. Das abschließende "Back To The Middle" macht schließlich mit seinen Dynamikwechseln und dem noisy Refrain Laune. Selbst dann, wenn Brock gerade mal auf der Sonnenseite steht, denkt er in dem Song schon wieder an das Danach und erteilt dem Happy End-Gedanken eine Absage: "Scratch words in the dirt to remember that / We're up here right now, not forever / We'll be pulled right back down to the middle again". Sechs Jahre sind seit "Strangers To Ourselves" vergangen, das wiederum acht Jahre in der Mache war. Wenn die Ergebnisse aber weiterhin so rund und frische geraten, ist das der Band zu verzeihen. Dass Modest Mouse im fast 30. Jahr des Bestehens auf so hohem Niveau abliefern stimmt zuversichtlich, dass man auch in Zukunft noch mit den Amerikanern rechnen kann. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. April 2021 | Warner Records - 14th Floor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Januar 2021 | 14th Floor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. August 2020 | Fueled By Ramen

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. August 2020 | Fueled By Ramen

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juli 2020 | Fueled By Ramen

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Capitol Records

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Der bei Radiohead wegen seiner Ähnlichkeit mit Morrissey angeworbene Gitarrist Ed O'Brien gestattet es sich, eine Karriere als Frontman zu starten, und das fast dreißig Jahre nach der Gründung der Gruppe in Oxford und nach ebenso vielen Jahren als Backgroundsänger im Studio. Seine Berufung als Songwriter kam bei einem Aufenthalt in Brasilien zum Vorschein, als er dort mehrere Monate lang mit seiner Familie weilte, um eine Pause einzulegen. Allerdings hatte er anfangs nach einem anderen Sänger gesucht, bevor er dann zur Überzeugung kam, dass er eigentlich seine eigene Stimme zum Einsatz bringen könnte…Im Kopf hatte O’Brien das Primal Scream-Album Screamadelica, das ihm als Vorbild diente, und so holte er sich ein paar große Hausnummern, den Bassisten von Radiohead, Colin Greenwood, den Gitarristen von Portishead, Adrian Utley, den Schlagzeuger von Wilco, Glenn Kotche, und insbesondere seinen Jugendfreund Flood, der als Produzent schon für Depeche Mode, U2 oder The Smashing Pumpkins an den Reglern gestanden hatte. Herausgekommen ist dabei ein durchwachsenes Album, lang wie ein Tunnel, mit mal hellen, akustischen, dann wiederum düsteren und turbulenten Passagen, wie etwa in Banksters, der mit einem Bossa-Nova einsetzt und wo im Refrain dann The White Stripes, Led Zep und lateinamerikanische Musik aufeinanderprallen, dixit EOB. Das gleiche Konzept gilt für die Single Brasil mit dem Samba- und Rock-Riff und auch für Mass mit einer akustischen Grundlage, die dann von einem elektrischen Gewitter überflutet wird, und das ergibt einen der besten Momente dieses Debütalbums. Er scheint also noch einiges auf Lager zu haben. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Capitol Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Elektra (NEK)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2020 | Cult Records - RCA Records

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Endlich! The Strokes standen nie wieder so fest auf ihren Converse-All-Star beschuhten Füßen wie in ihren Jugendjahren, ihren Anfangszeiten vor zwanzig Jahren. Und das sagt schon Einiges über die zurückgelegte Durststrecke. Mit ihrem Album Is This It aus dem Jahre 2001 buddeln sie einen Rock aus, um ihn dann wieder zu verscharren. Sie klingen in der Tat nach Velvet Underground und Television, erstaunlicherweise aber auch nach Pearl Jam und Nirvana, bei denen Albert Hammond Jr. damals Anleihen machte, und so präsentieren die fünf Jungs mit dem Leadsänger Julian Casablancas (Sohn von Elite-Models-Boss und Miss Danemark des Jahres 1965) einen perfekten Lo-Fi-Rock-Sound und die nachlässige Punk-Attitude gleich mit dazu. Natürlich ist das alles kein Zufall. „Das muss alt klingen, aber alt wie in 2001“, erklärte Casablancas. Weg mit der Elektronik und her mit Gitarren, Bass und Schlagzeug für zugedröhnte Titel. Die Erfolgsformel greift aber mit jeder Neuerscheinung immer weniger, und mit all den Duellen um ihr Ego und schwer verständlichen Synthie-Experimenten ergibt das alles am Ende ein unscheinbares Comedown Machine (2013), sodass von den New-Yorkern nicht mehr als ein paar blasse Erinnerungen übrig bleiben.Und siehe da, The New Abnormal sowie sein prophetischer Titel zeugen von Inspiration. Mit Basquiats einzigartiger Hommage an Charlie Parker, Bird on Money, als Cover-Design wandeln The Strokes auf dem schmalen Grat zwischen Underground und Pop der achtziger Jahre. Sie erinnern einfach zu sehr an Human Leagues Don’t You Want Me aus dem Album Brooklyn Bridge Circus. Oder bei dem auf die Spitze getriebenen Säuseln in Bad Decisions muss man an Billy Idol und Morrissey denken. Gleich mit dem Opener und in den darauf folgenden 45 Minuten geht es wild voran. Es beginnt in The Adults Are Talking mit dem unerbittlichen Gimmick zu Casablancas ausgemergeltem Falsettgesang, geht dann weiter mit dem wehklagenden Selfless in der Art eines Chris Martin, und reicht hin bis zu diesem groovigen Eternal Summer, der an Roger Waters auf Pigs erinnert. Casablancas Stimme ist einfach umwerfend, endlich hat sie uns etwas zu sagen. Um die frischen Blüten seiner Reife auszuschöpfen und den ausgemergelten Motor wieder auf Hochtouren zu bringen, holte das Quintett einen „Retter“ an Bord, den Def Jam-Gründer Rick Rubin. Und dabei haben sie natürlich ins Schwarze getroffen. Die Melodien sind ausgefeilt, anscheinend ganz ohne irgendeine Berechnung dahinter – begleitet von dem charmanten, nach Midi-Sound klingenden Synth-Bass und sparsam eingesetzten Gitarren mit einfachen Riffs. Alles kommt ins Wanken, um sich dann neu zusammenzufügen. Und es funktioniert! Ein Werk von zu Bruch gegangener, aber raffinierter Schönheit, realistisch und unrealistisch zugleich. Das vergisst man nicht so schnell wieder. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. März 2020 | Monument Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. März 2020 | ) - Atlantic

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Februar 2020 | ) - Atlantic

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Januar 2020 | ) - Atlantic

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Dezember 2019 | Fueled By Ramen

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Dezember 2019 | Capitol Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Dezember 2019 | Capitol Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Capitol Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Capitol Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. April 2019 | Columbia

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Alternativ und Indie im Magazin