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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erscheint am 24. September 2021 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erscheint am 17. September 2021 | Virgin Music UK LAS (P&D)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Juli 2021 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Juli 2021 | 1000 Moons

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2021 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2021 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2021 | Sungasm Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juli 2021 | Silvertone

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Was kommt dabei heraus, wenn der Mann, der hinter Primal Screams Kill All Hippies steckt und die für den dahintorkelnden Heulton brutaler Savages-Tracks wie No Face verantwortliche Frau gemeinsam eine Platte machen? Natürlich ein elegantes, raffiniertes und gefühlvoll klingendes Album über die verheerende Wirkung einer in Brüche gegangenen Romanze. Zwar würde man in erster Linie nicht gerade ein Soft-Rock-Album von Bobby Gillespie und Jehnny Beth erwarten, aber es ist dann doch nicht so schwer, in dieser Materie aus Classic-Rock Slow Jams im Primal Scream-Katalog einerseits und der Balladendichtung aus Jehnny Beths Soloveröffentlichungen aus dem Jahr 2016 andererseits einen gemeinsamen Nenner zu finden. Wenn man dann noch entdeckt, dass die Utopian Ashes nicht die einer von Konsum und Konservatismus zerstörten Zivilisation, sondern die einer früher einmal glückseligen Beziehung sind, die nun aus dem letzten Loch pfeift, dann ist man wohltuend überrascht. Mit einem Line-Up der Band, das im Wesentlichen aus Primal Scream plus Jehnny Beth und ihrem langjährigen Mitarbeiter Johnny Hostile besteht, sieht es so aus, als stünde Utopian Ashes in engem Zusammenhang mit ihrer vorangegangenen Produktion oder auch ganz im Gegenteil, als wäre es weit davon entfernt, weil die Streicher, Blechbläser und üppigen Gitarren Baumaterial für Songs liefern, die so melancholisch wie auch innig sind. Die erste Strophe des Albums enthält die Zeile „I don't even love you anymore“ und der Refrain wiederholt sich den ganzen Song hindurch; erstaunlicherweise übertragen sich Schmerz und Verzweiflung von da an immer weiter mit konzeptmäßig starken, die Personen in den Mittelpunkt rückenden Texten, die jedoch in kein Bekenntnis münden. Beide Künstler präsentieren von ihrem jeweiligen, eigenen Standpunkt aus ein Bild einer zu Ende gegangenen Beziehung – der Mann bemitleidet sich selbst und fühlt sich zu Recht bedauernswert, wogegen die Frau einen langmütigen Optimismus an den Tag legt. Politische Fragen werden hier größtenteils vermieden – in English Town ersetzt engstirniges Provinzlertum die Depressionen in Beziehungen im Spätstadium und das wär’s dann. Dafür sind die meisten Texte direkte Schilderungen von Betrug, Traurigkeit und vereitelter Erlösung. Gillespie übernimmt in den meisten Songs die Führung, wenn jedoch Jehnny Beth von sich hören lässt, dann tut sie das in einem überraschend kläglichen Ton, was bestens zum Mid-Tempo-Schmerz passt, der dem Album zugrundeliegt – am deutlichsten ist das in dem durch und durch trübseligen Your Heart Will Always Be Broken zu hören. Den Höhepunkt des Albums bildet das zu Country hin und wieder weg wandernde Duett You Can Trust Me Now und das weitläufige, melodramatische Living a Lie, ein Eins-zwei-Schlag, der klingt, als ob nun alles wieder gut wird für unser verzweifeltes Pärchen, nur um dann zuzugeben, dass immer noch alles ein Desaster ist. Wenn es dann mit der zwielichtigen Verzweiflungstat Sunk In Reverie zu Ende geht, wird der inhärente Nihilismus unserer beiden Romantiker unverkennbar. Dann ist auch klar, dass nur Künstler wie diese beiden eine solche Geschichte haben erzählen können. © Jason Ferguson/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Juni 2021 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2021 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Juni 2021 | Virgin Music UK LAS (S&D)

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"We're all gonna die, that's the truth". Eine unausweichliche Tatsache, die jedoch die wenigstens einfach so in den Raum werfen würden. Wohl gerade deshalb leitet Sänger Tim Booth die wilde Fahrt durch James' 16. Studioalbum "All The Colours Of You" genau mit diesem denkwürdigen Worten ein. Nach 40 Jahren Bandgeschichte könnte man meinen, dass es irgendwann nichts mehr zu sagen gibt. Die Briten sehen das ganz anders. James haben mehr zu sagen als jemals zuvor und nehmen dabei zahlreiche gesellschaftliche Missstände und Tragödien der vergangenen Monate und Jahre mit passionierter Direktheit in ihr musikalisches Visier. Der Titeltrack "All The Colours Of You" verkörpert mit hoffnungsvollen Lyrics, spannungsgeladenem Arrangement und gefühlvollen Bläsernuancen den Mix aus Hoffnung und Verzweiflung der "Disunited States" während der Ära Trump. Auch die zynische Ballade "Miss America" taucht tiefer in die Schreckensherrschaft des "Man with the tan" ein. Einspieler von Demonstrationsreden, gefolgt von Schüssen und Schreien sorgen dabei in der Mitte des mitreißenden Songs sogar für noch schwerverdaulichere Kost. "Recover" geht eine Stufe weiter und offenbart eine besonders schmerzliche persönliche Erfahrung. Als rührender Tribut an Booths Schwiegervater, der im letzten Jahr in Folge einer Corona-Infektion verstorben ist, verleihen gerade die minimalistische Instrumentalisierung und die intime Vocalperformance dem Song ein Höchstmaß an Intensität und Respekt. Ein Verdienst, der nicht zuletzt auch der Zusammenarbeit mit dem renommierten Produzenten Jacknife Lee zu verdanken ist. Dass James aber auch anders können, beweisen sie mit "Beautiful Beaches". Der offenere und leichtere Pop-Sound verkörpert auf musikalischer Ebene den perfekten Soundtrack für einen sonnigen Nachmittagsausflug, wäre da nicht erneut eine lyrische Schwere. Klimawandel und die eigene Flucht vor den kalifornischen Waldbränden vergangenen Jahres offenbaren ein abermals einschneidendes Erlebnis in Booths Leben. Gerade die bombastisch verzerrten Outro-Drums à la Tame Impalas "It Might Be Time" verdeutlichen dabei unmissverständlich die Notwendigkeit einer globalen Veränderung. Der Übergang in "Wherever It Takes Us" ist in der Folge wiederum so fließend, dass man bis zum ersten Einsatz des Synth-Bass überhaupt keinen neuen Song vermutet. Schnell folgt aber eine andere Richtung. Mit predigtartigen Strophen und weiten Chören im Refrain macht die Band Talking Heads' "Once In A Lifetime" alle Ehre. Die frühere Zusammenarbeit mit Brian Eno auf "Wah Wah" erfährt mit unzähligen Ambient-Sounds ebenfalls eine kurzweilige Wiederauferstehung. Einen fehlerlosen Vollsprint ins Ziel legt das Album dennoch nicht hin. Gerade durch die enorme Qualität der besten Songs, werden Durchhänger wie die ungewöhnliche Dance-Synth-Fusion "Magic Bus" und das erschreckend uninspirierte "Hush" unweigerlich bloßgestellt. "Getting Myself Into" ist hingegen eine weitere popinspirierte Idee mit melodischem Honky-Tonk-Klavier, die jedoch an keinem Punkt mit der Qualität von "Beautiful Beaches" mithalten kann. Dass "All The Colours Of You" ein politisches und persönliches Statement wird, war bereits im Vorfeld der Veröffentlichung zu erwarten. Anstatt bei der Umsetzung jedoch erzwungen und aufdringlich vorzugehen, kreieren James ein routiniertes Musikerlebnis mit viel Herz, Charakter und einem Funken Hoffnung für eine bessere Zukunft. So düster der erste Satz des Albums auch klingen mag, so hoffnungsvoll und versöhnlich lässt der letzte Satz auf "XYST" die Platte ausklingen: "You're one of us." © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Juni 2021 | Virgin Music UK LAS (S&D)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Juni 2021 | RCA Records Label

Alternativ und Indie - Erschienen am 16. April 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2021 | Parlophone UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. März 2021 | Polydor Records

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