Die Alben

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Opernauszüge - Erschienen am 7. Juni 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet
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Opernauszüge - Erschienen am 7. Juni 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | PentaTone

Hi-Res Booklet
Für ihr erstes Album bei PentaTone kehrt die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená zu ihrer alten Liebe, der Barockmusik, zurück und begegnet ihren Landsleuten Václav Luks und seinem ausgezeichneten Prager Ensemble. Der Cembalist und Hornist Václav Luks studierte an der Schola Cantorum in Basel, bevor er 1991 das Collegium 1704 und 2005 den Chor Collegium Vocale 1704 gründete, die sich aus 90 tschechischen Sängern und Musikern zusammensetzen. Das vorliegende neue Album mit dem Titel "Giardino dei sospiri" (Garten der Seufzer) enthält Auszüge aus weltlichen Kantaten, in denen tragische Liebe verherrlicht wird. Die wenigen tragischen Heldinnen, die hier in den verschiedenen Werken von Händel, Leonardo Leo, Benedetto Marcello, Vinci, Gasparini und Sarro im Mittelpunkt stehen, finden in Magdalena Kožená eine leidenschaftliche, man muss sogar sagen eine ganz ideale Vertreterin. Vor unseren Ohren spielt sich ein facettenreiches Musikdrama ab, das ursprünglich als Bühnenprojekt konzipiert war. "Von der Manipulatorin Agrippina, die zu allem bereit ist, um ihren Sohn Nero auf den Thron zu setzen, über die Priesterin Hero, die nach dem Unfalltod ihres Geliebten Leander nicht mehr leben will, bis zur Zauberin Armida, die Rinaldo betört, lässt Magdalena Kožená diese mythischen Heldinnen mit der Dichte und Virtuosität ihres Gesangs lebendig werden", können wir über dieses Programm lesen, das Magdalena Kožená und Václav Luks im Frühjahr 2019 auf einer Europatournee präsentieren werden. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 11. Januar 2019 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
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Französische Mélodies (Frankreich) - Erschienen am 11. Januar 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dieses neue Album, das 2016 an der Pariser Philharmonie aufgenommen wurde und den airs serieux et à boire (ernsten Arien und Trinkliedern) des französischen 17. Jahrhunderts gewidmet ist, bildet den ersten Meilenstein einer Reihe von Veröffentlichungen zur Feier des 40-jährigen Jubiläums des 1979 von William Christie gegründeten Ensembles Les Arts Florissants. Weiterhin sind die Herausgabe der Ton- und Bildaufzeichnungen von Monteverdis Oper Die Krönung der Poppea, die 2018 bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wurde, sowie die ehrgeizige Gesamteinspielung der Madrigale von Carlo Gesualdo unter der Leitung von Paul Agnew vorgesehen, der nach und nach die Direktion des Ensembles übernimmt. Die geplanten Neuerscheinungen markieren auch die Rückkehr zu harmonia mundi, dem „historischen“ Verleger des Ensembles Arts Florissants und seines Gründers. Die vorliegende Aufnahme versinnbildlicht auf perfekte Weise die emotionale Landkarte dieses verliebten 17. Jahrhunderts, das von verliebten Schäfern und hübschen, nicht immer keuschen Schäferinnen bevölkert, sowie mit lieblichem Vogelgezwitscher erfüllt war. Kaum waren sie von den polyphonen Gesängen der Renaissance befreit, haben sich die französischen Komponisten unter dem Einfluss ihrer italienischen Kollegen dem Genre der Airs de Cour zugewandt, die zu Bestandteilen der französischen Oper werden sollten. Die wichtigsten Komponisten dieser Musikrichtung sind auf diesem Album vereint, wie etwa Marc-Antoine Charpentier, aber auch Michel Lambert, der Verfasser ernster Arien, oder Sébastien Le Camus, der sehr bald zu einem der Lieblingsmusiker der Pariser Salons wurde. Diese Meister beherrschten die Produktion, die in gedruckter oder handgeschriebener Form oder auch durch Zeitschriften wie Le Mercure galant verbreitet wurde. Was waren es doch damals in Frankreich für glückliche Zeiten, als noch die Liebe, die wahre, aufrichtige Liebe, immer über Widrigkeiten und Eifersucht siegte. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 23. November 2018 | Alpha

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In 16 CD Alpha traces the adventure of Café Zimmermann on the occasion of the twentieth anniversary of the instrumental ensemble. Among the iconic albums featured in this discographic portrait are Celine Frisch's Goldberg Variations, unanimously acclaimed at the time of their release in 2001.
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Kammermusik - Erschienen am 8. Februar 2015 | MV Cremona

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 21. September 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Instrumentalmusik - Erschienen am 27. Juli 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Neapel war im 17. und größtenteils 18. Jahrhundert eines der wichtigsten Zentren der europäischen Musik. Konservatorien, Opern (darunter das berühmte Teatro San Carlo, das bei seiner Fertigstellung das größte der Welt war), Kirchenkonzerte: Die Stadt war von Musik jeder Art erfüllt, und es ist nicht verwunderlich, dass es von Namen wie Alessandro und Domenico Scarlatti, Porpora, Hasse, Vinci, Durante oder Cimarosa nur so wimmelte, um nur die berühmtesten zu nennen. Dieses Album stellt einige Werke neapolitanischer Komponisten vor, die ganz offensichtlich versuchen, zu bezaubern, zu verführen und zu unterhalten. Man wird die zahlreichen ornamentalen Details und die vielfältigen harmonischen Strukturen, die dem großen melodischen Einfallsreichtum zugrunde liegen, zu schätzen wissen: kurz, den echten „neapolitanischen Stil“. Ein Wort zum Komponisten Caudioso, der so unbekannt ist, dass man sich fragt, ob vielleicht der Kopist damals beim Abschreiben des bekannteren Namens Cimarosa nicht einen Fehler gemacht habe. Abschließend sei bemerkt, dass all diese Werke hier ihre diskografische Weltpremiere erleben, zumindest auf historischen Instrumenten. Drei Solisten - anerkannte Spezialisten der Barockmandoline (sowie der Mandola, der Barock- und Renaissancegitarre, der Mandolone, verschiedener Lauten....) - haben sich die Konzerte untereinander aufgeteilt: Juan Carlos Muñoz, Mari Fe Pavón und Alla Tolkacheva, begleitet vom Ensemble Artemandoline. © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 8. Juni 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
In diesem neuen diskografischen Werk zeichnen Thibault Noally und sein Ensemble Les Accents ein Porträt des Oratoriums während der Zeit zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in vier verschiedenen Schulen: Neapel, Rom, Venedig und Wien - mit Kompositionen aus der Feder von Scarlatti senior, Caldara, Porpora, Bononcini und Gasparini. Von Gebet bis Raserei, vom vokalen Feuerwerk bis zur Andacht, die ausgewählten Arien (Neun Stücke wurden noch nicht veröffentlicht) wurden speziell für Blandine Staskiewicz ausgewählt und sind perfekte Beispiele für das Gleichgewicht zwischen Qualität des musikalischen Materials, dramatischer Spannung des Textes und dem Gefühl der Inbrunst. Das Oratorium kehrte während der Gegenreformation zu geistlichen Texten zurück und verband so künstlerische Praxis und religiöse Meditation. In den musikalischen Frühformen wiegt der Sprechgesang, später Rezitativ genannt, mit Continuo vor. Eigentlich unterscheidet sich das Oratorium nur wenig von der Oper. Man kann nicht einmal behaupten, dass das Oratorium auf visuelle Darstellung verzichtet, denn in Neapel, Rom und Wien wurden viele Oratorien in Kostümen und mit prunkvollem Dekor aufgeführt. Was die musikalischen Gattungen angeht, so folgt das Oratorium dem Beispiel seines szenischen Bruders: Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verlor das Rezitativ dort nach und nach zugunsten anderer, eleganterer Formen wie etwa der an Wiederholungen, Koloraturen und Verzierungen reichen Arie an Bedeutung. Vor allem nutzte das Oratorium die Gelegenheit, kostengünstig ausgezeichnete Sänger zu hören, die aus verschiedenen Gründen nicht auf der Bühne auftreten können: Als die Päpste in Rom die Schließung der Opernhäuser anordneten – da sie ihrer Meinung nach Zügellosigkeit, sogar Prostitution förderten – und den Frauen untersagten, in der Kirche zu singen, stürzten sich alle zu den Fürsten und Prälaten, um dort den schönen Stars Beifall zu spenden. In Neapel sollten die vier großen Konservatorien bald das musikalische Leben der gesamten italienischen Halbinsel bereichern. Sie boten zahlreiche Oratorienaufführungen, die ihren Schülern erlaubten, Erfahrung mit öffentlichen Auftritten zu sammeln. In Venedig bewahrten die vier jungen Waisenmädchen vorbehaltenen „Ospedali“ zwar hinter Schleiern den Anstand, aber sie stimmten lautstarke Liebesgesänge an. Rom, Neapel und Venedig zeichnen sich also als ursprüngliche Heimat des Oratoriums aus, zu der man aber auch Wien, das Zugpferd des Katholizismus im germanischen Territorium, zählen sollte: Dank kaiserlicher Unterstützung konnte die Stadt die besten Librettisten und Komponisten aus Italien engagieren. Die hier ausgewählten Werke - in einer Zeit des Umschwungs erschienen - lassen die rhetorische Ader des 17. Jahrhunderts bis in Mitte des 18. Jahrhunderts fortbestehen. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 18. Mai 2018 | Accent

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Im 16. Jahrhundert erlebte die Republik Venedig ihre große wirtschaftliche, diplomatische und politische Blütezeit; eine letzte militärische Glanzleistung im Jahr 1571, als sie die heranrückenden Osmanen bei der Schlacht von Lepanto aufhalten konnten, hob sie in den Rang der großen Staaten, die über Land und Meer herrschten, denn ihre Provinzen reichten bis vor die Tore von Mailand. In dem im Übrigen durch das Kriegschaos zerrissenen Italien begünstigte diese Situation das Aufblühen der Künste in der Lagunenstadt. Das Jahrhundert von Tizian und Tintoretto erlebt ebenfalls den beeindruckenden Aufschwung der Cappella musicale patriarcale di San Marco, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts das wichtigste musikalische Zentrum der Stadt blieb. Davon zeugen die vielen hervorragenden Musiker, die sie während dieses goldenen Zeitalters aufnimmt: Adrian Willaert, Gioseffo Zarlino, Claudio Monteverdi, Giovanni Croce, Claudio Merulo, Andrea und Giovanni Gabrieli, Giovanni Bassano sowie Biagio Marini. Unter diesen haben Claudio Merulo und Andrea Gabrieli eine maßgebliche Rolle bei der gleichzeitigen Entwicklung der Cembalomusik und des venezianischen stile concertato gespielt. Im Übrigen hat die Ernennung des Flamen Adrian Willaert 1527 zum Leiter der Musikkapelle diese Institution auf neue, hochmoderne Wege geführt und sie so zu einem wahren Heiligtum der musikalischen Avantgarde gemacht. Willaert war der Urheber einer der berühmtesten venezianischen musikalischen Innovationen: der cori spezzati, durch die die herkömmliche Praxis der Antiphonie durch die Abwechslung zweier Halbchöre modernisiert wurde. Die beiden Chorpartien werden einander gegenübergestellt, folgen aufeinander, überlagern bzw. vermischen sich frei in völlig neuen Kombinationen. Andrea Gabrieli und vor allem sein Neffe Giovanni Gabrieli führen diese Doppelchor-Praxis zu ihrem Höhepunkt, bei der Blasinstrumente – Zinken und Posaunen – noch eine vorherrschende Rolle spielen. Aber nach 1613 bevorzugt der neue Kapellmeister, Monteverdi, bei Neueinstellungen systematisch Violinisten vor Zinkenisten, so dass Bassano schließlich zu einem der letzten großen venezianischen Zink-Virtuosen wird. Die musikalische Renaissance geriet gleichzeitig zunehmend ins Abseits und wurde durch den aufkommenden Barock ersetzt… Etienne Meyer und die Traversées baroques präsentieren uns mit ihren Sängern und Renaissance-Blasinstrumenten und -orgeln die wunderbaren Klänge eines Gabrieli, Merulo und Bassano aus diesem goldenen venezianischen Zeitalter. © SM/Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 4. Mai 2018 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Ein ganzes Album ausschließlich mit Prologen aus barocken Opern und Oratorien – das hat einen besonderen Reiz. Diese Prologe haben mit den – rein orchestralen – Ouvertüren der späteren Opern nichts gemein, denn in der Barockoper wird nach einem kurzen instrumentalen Vorspiel direkt zum Thema übergegangen, oft mit einer Art gesungenen allegorischen Beschreibung der Situation und der Handlung. Solche Allegorien haben Francesca Aspromonte und Enrico Onofri, an der Spitze des Ensembles il pomo d’oro, hier zusammengestellt, die sie Werken von Monteverdi und Caccini von Ende des 16. Jahrhunderts bis Alessandro Scarlatti, im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, über Cavalli, Rossi, Stradella oder Cesti, Vertretern des schönen und musikalisch so reichen 17. Jahrhunderts entnommen haben. Der Hörer muss sich daran gewöhnen, dass die Oper nicht richtig beginnt, denn dies hier sind nur die Prämissen, zum Aufbau von Spannung, ein Wachkitzeln, um das Interesse des Publikums zu wecken. Denn zu der damaligen Zeit herrschte bei Aufführungen noch nicht vollkommene Stille wie heute, und es erforderte einfallsreiche Allegorien, um den Opernfreunden ein wenig Aufmerksamkeit zu entlocken. Wetten wir, dass Francesca Aspromonte ihre Zuhörer sofort fesseln kann? © Marc Trautmann/Qobuz
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Violinkonzerte - Erschienen am 27. April 2018 | Berlin Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das berühmte Kloster, Konservatorium und Waisenhaus Ospedale della Pietà de Venise, in dem Vivaldi lange als Geigen- und Kompositionsprofessor arbeitete, nahm Waisen und unerwünschte Neugeborene, in diesem Falle nur Mädchen. Einige dieser Mädchen wurden später Musikerinnen und viele sogar hochberühmt. Für eine von ihnen, eine gewisse Anna-Maria dal Violin („dal Violin“ ist kein Familienname, sondern weist auf ihre Eigenschaft als Musikerin hin), schrieb Vivaldi eigens 25 Konzerte, ein offenkundiger Beweis für ihre derart große Kunst, dass man anscheinend von weither anreiste, um sie spielen zu hören. Hören und nicht sehen, denn die jungen Mädchen mussten hinter einem Wandschirm spielen, so dass es unmöglich war, sich eine Vorstellung von ihrer Erscheinung zu machen. Doch Rousseau gelang es 1743: „Wenn Sie die jungen Mädchen unbedingt sehen möchten“, sagt ihm ein Vertreter des Hauses, „so kann ich Ihnen diesen Wunsch leicht erfüllen. Ich gehöre zur Verwaltung. Als ich den Raum betrat, in dem sich die begehrten Schönheiten befanden, überlief mich ein Schauder der Liebe, wie ich ihn noch nie empfunden hatte: Monsieur Le Blond stellte mir die berühmten Sängerinnen vor, von denen ich nur die Stimme und den Namen kannte. Sophie… war schrecklich anzusehen. Cattina… hatte nur ein Auge. Bettina… war von Pocken entstellt.“ Die Geigerin Midori Seiler in Begleitung des Concerto Köln hat uns hier eine schöne Auswahl von Konzerten zusammengestellt, die der besagten Anna-Maria gewidmet waren. Wir werden zwar nie genau wissen, wie sie gespielt hat, aber man kann sich eine gewisse Vorstellung davon machen, denn die junge Frau führte ein Tagebuch, in dem sie einige Varianten für den zweiten Satz des Concerto RV270a notiert hat, das wir hier hören können. Zum Vergleich hören wir anschließend ein Konzert von Galuppi und eines von Albinoni, die zwar nicht für Anna-Maria geschrieben wurden, aber nach einem ähnlichen Muster. Ganz im Einklang mit dem Usus am Ospedale verwendet das Concerto Köln in manchen Passagen Holzbläser zur Verstärkung der Streicher: Flöten, Oboen und auch ein Chalumeau, den Vorläufer der Klarinette, den Vivaldi in seinen Konzerten mehrfach eingesetzt hat. © SM/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 20. April 2018 | Audax

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Johannes Pramsohler und sein ausgezeichnetes Ensemble Diderot setzen ihre Erkundungen in dem weiten Feld der deutschen Kantaten des Frühbarock fort und stellen uns hier Bibers strenge und ungewöhnliche Musik, sowie auch die weniger bekannte von Johann Christoph Bach – Johann Sebastians Großonkel – und anderer Komponisten wie Pachelbel, Bruhns oder Eberlin vor. Johannes Pramsohler verleiht dieser neuen Aufnahme besonderen Glanz und mystische Sinnlichkeit (Kreuz und Freuden liegen nah beieinander) und leitet das Ensemble mit seiner Geige, von der himmlische Wirbel mit einer intensiven Ausdruckskraft ausgehen. Die internationalen Gesangssolisten kehren alle der Oper den Rücken, um sich mit einer verblüffenden Leichtigkeit einem ihr völlig entgegengesetzten Repertoire zuzuwenden. Zu diesem schönen Erfolg trägt die geschmeidige und ätherische Stimme der kanadischen Mezzosopranistin Andrea Hill bei, sowie das für schmerzlichen Ausdruck so gut geeignete Timbre des spanischen Tenors Jorge Navarro Colorado und der dunkle Klang des argentinischen Basses Nahuel di Pierro, der die Tiefen dieser von tiefer Frömmigkeit getragenen Musik ergründet. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 13. April 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Der Cembalist, Organist, Hammerklavier-Spezialist sowie Chor- und Orchesterleiter Rinaldo Alessandrini ist auch ein Pädagoge, der sein Publikum gern zu spannenden thematischen Konzerten und CDs einlädt. Der gebürtige Römer weiß natürlich gut, wie sehr die Geschichte – und für Musikgeschichte gilt dies ebenso – aus Schichten besteht, die sich in einem manchmal geradezu anarchischen, aber immer inspirierenden Durcheinander überlappen. Nach einem Album über die Geschichte von 150 Jahren italienischer Musik (Naïve 1994), einem anderen, das den Anfängen des Barock in Italien um 1600 (Naïve 2012) gewidmet ist, erschien ein echter schwarzer Zauberdiamant, ebenso widersinnig wie ungewöhnlich, unter dem Titel Monteverdi - Night. Stories of lovers and Warriors (Naïve 2017), der Werke vereint, die die Nacht feiern. Heute liegt uns eine Aufnahme vor, die der Entfaltung der Instrumentalmusik im ausgehenden Barock um 1700 gewidmet ist. Die vielen Komponisten, die für dieses neue diskographische Werk hinzugezogen wurden, Locatelli, Mascitti, Vivaldi, Caldara, Durante, Galuppi und Pugnani, waren zu ihrer Zeit hochberühmt und verbreiteten alle die gute Nachricht von einem neuen Musikstil in ganz Europa. Sie entwickelten eine Art internationale Musiksprache, die an den Höfen und bei den Liebhabern der ersten öffentlichen Konzerte begeistert aufgenommen wurde. Wir finden auf dieser Aufnahme die für Rinaldo Alessandrini und sein Concerto Italiano so charakteristische Spielfreude sowie dieselbe enthusiastische Virtuosität, wie man sie in der Rokoko-Architektur und der spätgotischen Malerei beobachten kann. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 16. März 2018 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Falls Sie zu denjenigen unter unseren Lesern gehören, die es schockiert, dass die Bach-Kantate Ich habe genug hier von einem Countertenor im Sopran anstatt wie gewohnt von einer Bassstimme gesungen wird, so seien Ihnen zwei Dinge erklärt: In der Barockzeit wurde sehr oft für die gerade verfügbare Besetzung transponiert. Außerdem stammt die hier vorliegende Transposition aus der Hand des Kantors selbst! Und als Tüpfelchen auf dem „i“: Er hat das Werk wird sogar zweimal umgeschrieben… Was die kurze Kantate Schlage doch, gewünschte Stunde betrifft, so wurde sie lange Bach zugeschrieben, bevor sie ihrem rechtmäßigen Autor Melchior Hoffmann zurückgegeben wurde. Ein solch langes Zögern bedeutet aber auch, dass die große Qualität dieses Werkes anerkannt wurde. In der Tat ist es derart originell, dass man zu Recht an der Urheberschaft zweifeln könnte: Die Arie enthält einen Teil mit Glockenspiel! Der Countertenor Bejun Mehta setzt seine Erkundungen der barocken Kantatenwelt mit dem wunderbaren Pianti, sospiri e dimandar mercede von Vivaldi fort, das vor Erfindungsgeist sowie vor harmonischen und melodischen Überraschungen übersprudelt. Und schließlich Händel, dessen Kantaten eher an Musikliebhaber adressiert sind und daher das gewisses Etwas an musikalischer Eingängigkeit besitzen, denn im Unterschied zu Bach, der sich nicht um den Verkauf seiner Partituren sorgen musste, hatte Händel größtes Interesse daran! Die Akademie für Alte Musik aus Berlin begleitet voller Hingabe und ohne Dirigent diese Musik, die sie in- und auswendig kennt. © Marc Trautmann/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 25. Februar 2018 | Passacaille

Hi-Res Auszeichnungen 5 de Diapason
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. Januar 2018 | SWR Classic

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Wer von Fritz Wunderlich spricht (1930 bis 1966), denkt normalerweise an romantische Opern, Mozart, deutsche Lieder und Operetten, manchmal auch zeitgenössische Musik und sogar Ausflüge zu Schlagern der deutschen Popmusik. Das Repertoire alter Musik, abgesehen von Bachs Passionen und Oratorien, die er mit großer Freude interpretiert hat, verbindet man jedoch für gewöhnlich nicht mit Wunderlich. Zu Unrecht! Denn in den ersten Jahren seiner Karriere nahm er zahlreiche noch viel ältere Werke auf, vom späten Mittelalter mit Heinrich Isaak und Adam von Fulda bis Buxtehude, einige Jahrzehnte vor Bach. Wäre er nicht mit 36 Jahren an den Folgen eines dummen Unfalles gestorben – er stützte wegen eines offenen Schnürsenkels die Treppe hinunter –, so hätte er bestimmt mit der Interpretation des Renaissance- und Barock-Repertoires einen Meilenstein gesetzt, bei dem er, wie es diese Aufnahmen beweisen, mit einer extrem kontrollierten und dennoch vollen Stimme (ohne jede romantische Überschwänglichkeit, wie man sie in diesen Jahren zwischen 1954 und 57, aus denen die Aufnahmen stammen, befürchten könnte), von absoluter und makelloser, beinahe instrumentaler Reinheit und einer ebenso tadellosen Artikulation Wunder wirkte. Die Originalmatrizen, in Mono aufgenommen, aber hier in eine Art Stereo übertragen, wurden mit großer Sorgfalt remastered, was nur recht und billig ist. Denn Wunderlich muss sich vor „historischen“ Interpretationen aus jüngster Zeit nicht verstecken, ganz im Gegenteil, man kann sich gut vorstellen, dass er so manchem Sänger historischer Barockbewegungen mit seiner Zurückhaltung und Reinheit als Vorbild dient. Bemerkenswerte Aufzeichnungen, denen man ihr Alter von einem halben Jahrhundert nicht anmerkt.
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Klavierkonzerte - Erschienen am 1. Oktober 2017 | Aeolus

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz