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Die Alben

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Duette - Erschienen am 10. November 2017 | Evidence

Hi-Res Booklet
Neben ihrer kammermusikalischen Karriere im Trio Karénine beweisen Fanny Robilliard und Paloma Kouider im Duo Violine/Klavier den großen Einklang ihrer Persönlichkeiten. Auf ihrem Debütalbum aus dem Jahr 2017 legen sie einen subtilen, originellen Geschmack an den Tag. Es präsentiert die berühmten Sonaten von Debussy und Ravel auf eine Art und Weise, die andere Werke wie einen Kontrast zu den Meisterwerken dieser beiden Titanen der französischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts darstellt, anstatt sie in den Schatten zu rücken. Mitten im Ersten Weltkrieg, von Krankheit geschwächt, komponierte Debussy seine Sonate für Violine und Klavier und betonte darin seine französische Kultur. Mit ihrer skurrilen und verträumten Art in einer hochmodernen Sprache, die nichts mit Parodie oder Pasticcio zu tun hat, huldigt diese Sonate das 18. Jahrhundert. Des klassischen Etiketts überdrüssig, das Ravel, schrieb er seine Sonate für Violine und Klavier (Nr. 2) in den 1920er Jahren unter dem Einfluss des Jazz, den er in New York mit George Gershwin entdeckt hatte. Als Liebhaber klassischer Kultur konzipierte Karol Szymanowski zur gleichen Zeit, vom vorherrschenden Impressionismus inspiriert, seine drei Gedichte Mythes in Form einer versteckten Sonate. In einem völlig anderen Stil verknüpft Nocturne von Reynaldo Hahn gekonnt die Beschwörung einer idealisierten Antike mit der "amerikanischen" Moderne. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Evidence

Hi-Res Booklet
Einige Jahre vor seinem Album Incantation, auf dem er mit Hilfe von Kollegen aus dem Royal Philharmonic Orchestra einige große Hits der französischen Geigenmusik vorstellt, bot das erste Album des Geigers Virgil Boutellis-Taft für das Label Evidence eine eher ungewöhnliche Entdeckungsreise mit einer Zusammenstellung bekannter Werke des Kammermusik-Repertoires wie die Violinsonaten von Janáček und Claude Debussy oder auch Chaussons Poème. Das Hauptinteresse dieses Albums liegt jedoch bei den unbekannten Werken von Komitas, André Hossein und sogar Philippe Hersant, von dem nur wenige Aufnahmen existieren. Der Pianist Guillaume Vincent stellt als einfühlsamer Partner seine Musikalität und seine Qualitäten als Kammermusiker unter Beweis. © Qobuz
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Bebop - Erschienen am 25. Juni 2012 | Fremeaux Heritage

Auszeichnungen Choc de Classica
Mit 70 Tracks und fast dreieinhalb Stunden Musik bietet der 4. Teil der beim Label Frémeaux & Associés unter der Leitung von Alain Tercinet erschienenen, prächtigen Charlie Parker-Gesamtausgabe nicht nur ein hochkarätiges Repertoire, sondern vor allem auch das dementsprechende Line-Up. Auf diesen Aufnahmen aus dem Jahre 1947 befindet sich (der erst 27 Jahre alte!) Bird  nämlich in Begleitung von Koryphäen wie Miles Davis, Max Roach, Lennie Tristano, Ray Brown, Dizzy Gillespie, Fats Navarro und Buddy Rich, um nur die berühmtesten von ihnen zu nennen… Auf einigen Titeln hat Parker sogar sein legendäres Alt-Saxofon gegen ein Tenor-Saxofon eingetauscht. Der Be-Bop befindet sich zu diesem Zeitpunkt am Höhepunkt seines goldenen Zeitalters, in dem die Virtuosität seiner Meister Hand in Hand mit intelligenter Spielart, prägnanter Improvisation und formaler Schönheit der gespielten Themen geht. Dieser Volume 4: Bird of Paradise beinhaltet sowohl Rundfunkaufnahmen als auch Live-Mitschnitte und Aufnahme-Sessions für das Label Dial und unterstreicht vor allem, mit wieviel Selbstverständlichkeit und Unbeschwertheit diese geniale Truppe mit dem Swing jongliert. Und mit Titeln wie Dizzy Atmosphere und Groovin’ High wirft uns dieses Miteinander zwischen Bird und Dizzy, zwischen Sax und Trompete, schlicht und einfach vom Hocker! © Marc Zisman/Qobuz
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Blues - Erschienen am 26. Oktober 2006 | Epm

Der auf den Feldern der amerikanischen Südstaaten geborene Blues entwickelte sich dank unterschiedlichster Sänger und Instrumentalisten mit rasender Geschwindigkeit. Mit dem weitreichenden Sortiment dieser Kompilation begegnen wir den allergrößten Bluesmusikern aus der Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem Krieg. Auf Blues Greats mit den rund vierzig Titeln können wir Genies mit Namen Leadbelly, Robert Johnson, Charley Patton, Bessie Smith, Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, Blind Lemon Jefferson, Jimmie Rodgers, Blind Blake, Memphis Minnie, Sonny Boy Williamson, Big Bill Broonzy, Sister Rosetta Tharpe, T-Bone Walker, aber auch Sonny Terry hören. Es handelt sich um eine umfassende und vielseitige – hauptsächlich akustische – Selektion, die vor allem eins möglich macht: die Entwicklungen dieses nicht mehr wegzudenkenden Blues und seine geografischen Varianten voll auszukosten. Unvergänglich. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 3. August 2009 | Fremeaux Heritage

Auszeichnungen Qobuz Referenz
In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre war Louis Armstrong alles andere als untätig, wie dieser vierte Band des unverzichtbaren Gesamt-Sets, das das Label Frémeaux & Associés dem Trompeter gewidmet hat, zeigt. Die 68 Titel, die zwischen November 1926 und Dezember 1928 aufgenommen wurden, zeigen Armstrong als Leader, Begleiter oder Sideman, der damals für unglaublich viele Labels aufnahm. Ganz oben thronen natürlich die Titel mit seinen beiden berühmten Formationen Hot Five und Hot Seven, die den Großteil des Albums ausmachen. Armstrong begegnet hier auch Größen und Kultfiguren seiner Zeit, wie etwa dem Pianisten Jimmy Blythe, dem Waschbrettspieler Jimmy Bertrand, dem Pianisten Earl Hines oder der charismatischen Sängerin Bertha Hill. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 22. Februar 2010 | Fremeaux Heritage

Die unumgängliche, bei Frémeaux & Associés veröffentlichte Django Reinhardt-Gesamtausgabe ist deshalb so faszinierend, weil sie seinen umfassenden künstlerischen Charakter als Gitarrist, Solist, Begleiter und Bandleader in den Mittelpunkt stellt. Der Jazz war zwar das bevorzugte Terrain des berühmten Gitarristen, Django war aber auch ein wichtiger Vertreter der Lieder seiner Zeit, da er die beliebtesten Stimmen (Jean Sablon) genauso begleitete wie auch die weniger bekannten (Nitta Rette, André Pasdoc, Jean Tranchant und Yvonne Louis). Überraschungen sind nicht angesagt, denn die köstlichsten Stücke dieses vierten Albums sind jene, die der Gitarrist mit dem Hot Club de France (und der Violine des dahingeschiedenen Stéphane Grappelli), Garnet Clark & His Hot Club’s Four (mit dem Gitarristen Bill Coleman) sowie mit dem Michel Warlop Septett spielt. Egal, ob er sich im Hintergrund hält oder vorne auf der Bühne steht, sein Stil in jenen Jahren 1935/1936 ist unter Tausend anderen einfach unverkennbar. © Max Dembo/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 22. September 2017 | HORTUS

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Der Erste Weltkrieg war in allen am Krieg beteiligten Ländern eine Zeit starker religiöser Gefühle. Das große Oratorium Commémoration fraternelle, das Alexander Kastalski (1856-1926) zum Gedenken der auf dem Schlachtfeld gefallenen russischen Soldaten und ihrer Verbündeten komponiert hat, ist dafür ein emblematisches Beispiel. Gleich einem Echo unterstützen drei Orgelwerke von Komponisten feindlicher Nationen Kastalskis leidenschaftlichen Appel. Diese ungewöhnliche Commémoration fraternelle ist eine erstaunliche Musik, die den Zuhörer erschaudern lässt und durch die Schönheit ihrer schlichten Harmonien und ihre starke Expressivität in ihren Bann zieht. Das Ensemble der Interpreten unter der Leitung des Dirigenten Vladimir Degtiarev ist mit ganzem Herzen dabei. © Qobuz
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Aus aller Welt - Erschienen am 14. Februar 2020 | EPM Musique

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Afrika - Erschienen am 29. Mai 2019 | Sonodisc

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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2020 | ECM

Hi-Res
Zum 75. Geburtstag von Keith Jarrett hat sein wichtigster Weggefährte fünf Titel auf einem Album zusammengestellt, das exklusiv bei Qobuz erhältlich ist. Dieser Vertraute, ja sogar Freund des amerikanischen Pianisten, ist Manfred Eicher, Produzent und Gründer von ECM. Seit fast 50 Jahren nimmt Keith Jarrett für das Label auf. Am 10. November 1971 saß an seinem Klavier, während Eicher am Mischpult stand und die allererste ECM-Platte des Pianisten aufnahm: Facing You. "Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Platten wir zusammen aufgenommen haben", gestand der deutsche Produzent Qobuz vor einigen Jahren. "Aber wenn ich zurückblicke, ist es eine wunderbare Leistung. Was für eine Kontinuität! Die Kontinuität ist so wichtig! Dadurch kann immer wieder Neues geschaffen und weiterentwickelt werden.“Dynamische Gruppeninteraktionen und Solo-Improvisationen von immenser Tiefe: Die Abfolge der Stücke von Keith Jarrett, die Manfred Eicher eigens für Qobuz zusammengestellt hat, betont die außergewöhnliche Kreativität des großen Pianisten in verschiedenen musikalischen Kontexten. Es war sicher nicht einfach, eine Auswahl aus seiner umfangreichen Diskographie zu treffen. Keith Jarrett 75 präsentiert den Musiker sowohl als Solisten als auch im Duo, Trio und im Quartett... Das Album beginnt mit Never Let Me Go aus Standards, Vol. 2, das im Januar 1983 mit dem Kontrabassisten Gary Peacock und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette aufgenommen wurde. Der Anfang eines großen Trios, das sich ständig neu erfand, indem es fortwährend große Werke aus der Geschichte des Jazz neu interpretierte... Auf diese große Flut von Improvisationen folgt das am 11. Juli 2014 im Auditorium Parco della Musica in Rom aufgenommene Creation, Part VII, aus dem Album Creation. Eine lange Reihe von Akkorden, die an Jarrets Verbindungen zum klassischen Repertoire erinnern... Das dritte Stück, Personal Mountains, das am 16. April 1979 in Tokio mit dem Saxophonisten Jan Garbarek, dem Kontrabassisten Palle Danielsson und dem Schlagzeuger Jon Christensen aufgenommen wurde, stammt aus dem erst im Juli 2012 veröffentlichte Album Sleeper. Wut und Lyrik prägen das Thema, das beweist, wie die skandinavischen Sidemen es dem Amerikaner ermöglicht haben, seine eigene Semantik zu entwickeln... No Moon At All, das 2007 mit dem Kontrabassisten Charlie Haden aufgenommen und drei Jahre später auf dem Album Jasmine veröffentlicht wurde, spricht vom Zauber eines bewegenden Wiedersehens nach mehr als dreißig Jahren Trennung. Ein himmlisches, überwältigendes Zwiegespräch... Nach dieser Zeremonie kehrt Manfred Eicher mit Flying, Part 1 aus dem Album Changes zum Trio mit Peacock und DeJohnette zurück. Obwohl das Stück im Januar 1983 während der Sessions für die Alben Standards, Vol.1 und Vol. 2 aufgenommen wurde, handelt es sich hier um eine Improvisation über ein Thema von Jarrett, das eine Verschmelzung mit dem Rhythmus zulässt, dem er hier so viel Raum lässt. Ein zauberhafter letzter Blick auf einen Musiker, dessen Grenzen unendlich erscheinen. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 26. September 1969 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Es ist ihr Testament. Das Schlusskapitel. Das im September 1969 in den Plattenläden erscheinende Abbey Road ist wahrhaftig die letzte diskografische Episode der Beatles-Legende, denn das dann im Mai 1970 erscheinende Let It Be war zuvor schon eingespielt worden. Es ist ein Abschiedsgruß. Er präsentiert die Kunst des Komponierens, der perfekten Melodien und der harmonischen Ausgeglichenheit in ihrer ganzen Herrlichkeit und das trotz der Unstimmigkeiten zwischen John, Paul, George und Ringo. Auch diesmal bieten sie wieder ein breites Sortiment von erschütternden Balladen einerseits und weitaus rhythmusbetonteren Titeln andererseits (Come Together). Abbey Road erinnert uns auch daran, dass neben den beiden Symbolfiguren Lennon/McCartney, George Harrison (Here Comes The Sun und Something) und Ringo Starr (Octopus's Garden) auch diesmal nicht bloß Statistenfunktion haben… Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums hat Abbey Road Recht auf eine Super Deluxe Edition. Die diesjährige Ausgabe 2019 zeichnet sich vor allem durch einen neuen Mix von Giles Martin aus (dem Sohn des „fünften“Beatles, des Produzenten George Martin), der in seiner Hi-Res 24-Bit 96.0 kHz-Version eine noch nie dagewesene klangliche Reichweite bietet. Selbstverständlich enthält diese Neuausgabe an die zwanzig Demoaufnahmen und Alternative Takes, welche damit die ideale Gelegenheit bieten, den Schaffensprozess der Songs nachzuvollziehen. In Sun King ist es zum Beispiel faszinierend, die Instrumentierung der jeweiligen in den Bonuszusätzen enthaltenen Aufnahme mit jener der Endversion zu vergleichen. Die Hardcore-Fans der Fab Four werden so ihre rechte Freude daran haben… Aber weder dieses Meisterwerk noch sein Erfolg (es handelt sich um das mit über 30 Millionen Exemplaren bei seinem Erscheinen meistverkaufte Album der Beatles!) können es verhindern, dass die Fab Four sich trennen. Im April 1970 wird die Scheidung offiziell bekannt gegeben. Kaum zu glauben, dass die in der ganzen Rock’n’Roll-Geschichte einflussreichste Gruppe letzten Endes nur eine relativ kurze Zeit von sieben Jahren im Studio verbracht hat... © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 22. November 2019 | Columbia - Legacy

Hi-Res
Leonard Cohen meldet sich aus dem Jenseits mit Thanks for the Dance zurück, drei Jahre nach dem dämmrigen You Want It Darker. Hier hörten wir Parolen, die uns den Atem anhalten ließen (I’m ready my Lord) und bei dem es uns mit dieser dunklen Stimme eiskalt über den Rücken lief, während die Chöre und die Orgel sich in einem Hall vermischten. Am 7. November 2016, plötzlich über Nacht, verlässt er uns. Aber der Sänger hat bereits für die Nachwelt vorgesorgt: ein Album, das posthum veröffentlicht werden sollte. Um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen, hat er seinen Sohn Adam ausgesucht, der bereits an der Produktion des vorherigen Albums beteiligt war: “Ich kenne den musikalischen Wortschatz meines Vaters und wir hatten bereits viel über die Arrangements während der Sessions von ‘You Want It Darker’ gesprochen.“Adam legte die neun halbnackten oder nur mit Gitarre begleiteten Texte seines Vaters wissentlich beiseite und rief die treuesten Mitstreiter, um sie einzukleiden. “Trotz alledem bin ich durch eine Phase des Zweifelns gegangen. Ich habe also beschlossen, all diese talentierten Künstler zusammenzurufen, die sich auf der Platte wiederfinden, beginnend mit Javier Mas, dem spanischen Gitarristen, der meinen Vater auf der Bühne begleitete.” Feist, Beck an der Gitarre, Daniel Lanois, Damien Rice oder Patrick Watson beteiligen sich ebenfalls. Als ein perfekt mit dem Testament anschließendes Opus situiert es sich zwischen nüchternen Klängen der Gitarre, der Mandoline, des Klaviers oder der Chöre, die von umwerfender Schönheit zeugen. The Hills, das sich in der Dramatik langsam aufbaut oder das Licht, das von den Percussions in The Night of Santiago aufgebrochen wird, das Funkeln von The Goal oder die bescheidene Einladung zu Listen to the Hummingbird (Listen to the Hummingbird, don't listen to me) zum Schluss… scheinen nur verschönernde Elemente neben dieser tiefen Stimme des Kanadiers zu sein, die im Vordergrund steht. So wie auch seine Lieblingsthemen in den Texten: Einsamkeit, Verlust, Verletzlichkeit und das Judentum. Nach dem gefallenen Vorhang von You Want It Darker folgt der Applaus. Meisterhaft. © Charlotte Saintoin
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Pop - Erschienen am 17. Mai 2013 | Columbia

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 étoiles Rock and Folk - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
Eine 180-Grad-Wendung für Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo! Mit ihrem vierten Album scheinen Daft Punk die Ära der elektronischen Musik, die mithilfe eines Laptops in einem 10m²-kleinen Schlafzimmer gemacht wird, zu beenden, um zur altmodischen Art und Weise des Musikmachens zurückzukehren. Dieses Random Access Memories feiert die Schönheit des Klangs und überwältigender Hymnen und scheint dabei so, als sei es Ende der 70er Jahre - mit dem Hedonismus und den Mitteln der damaligen Zeit, in der vor allem kalifornischer Rock und Disco den Ton angaben - entstanden. Die vielseitigen Einflüsse greifen auf magische Weise in dieses neue Daft Punk-Werk ein: Chic, Steely Dan, Alan Parsons Project, Todd Rundgren, Pink Floyd usw. Ein ebenso vielseitiges wie hochkarätiges Star-Aufgebot unterstützte das französische Tandem bei seinem retro-futuristischen Projekt: der Italo-Disco-Papst Giorgio Moroder (dessen Soundtrack des Films Midnight Express zur Legende wurde), Nile Rodgers (Gitarrist der Band Chic), Paul Williams (Mr. Phantom of the Paradise höchstpersönlich!), Pharrell Williams, Todd Edwards, DJ Falcon, Gonzales, Panda Bear von Animal Collective und Julian Casablancas von den Strokes. Random Access Memories blickt jedoch nicht nur in den Rückspiegel, sondern ist auch fest in der aktuellen Zeit verankert. Das Ergebnis zwischen futuristischem Disco und außerirdischem Pop ist beeindruckend. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2019 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Ihre sinnliche Stimme ist anziehend, daran ist nicht zu rütteln. Egal, ob Elizabeth Grant alias Lana Del Rey die Bedienungsanleitung eines kabellosen Staubsaugers vor sich hinmurmelt oder gleich die ganze Welt zu ihren Partys einlädt (A$AP Rocky, The Weeknd, Stevie Nicks und Sean Lennon – auf Lust for Life, ihrem Album aus dem Jahre 2017), Sie wandert Schritt für Schritt gemächlich auf ihrem elegischen, für sie so typischen, kleinen Planeten dahin. Es ist eben ihre Art, von ihrer Zeit zu plaudern, von ihren Zeitgenössinnen und Zeitgenossen, vom American Dream und, warum auch nicht, von sich selbst… Nach dem etwas schockierenden Titel Norman Fucking Rockwell!, der Pop-Ästhetik des Covers (mit Jack Nicholsons Enkelsohn Duke Nicholson auf einem Boot, in sicherer Entfernung einer brennenden Küste) und ihrem extrem langsamen Tempo (einzig und allein Balladen) bietet sie hier folkig weiche Elemente. Eine großartiger Klangteppich, auf dem sich die Sängerin auf noch melancholischere und verflüchtigende Art und Weise räkelt als je zuvor. Vor allem hat sie diese Platte in enger Zusammenarbeit mit Jack Antonoff ausgearbeitet, dem Lieblingssongwriter/-produzenten von Popstars wie Taylor Swift, St. Vincent, Lorde, Carly Rae Jepsen und Pink, und der seinen Spleen ebenso nüchtern wie effizient verkleidet. Etwas Außergewöhnliches bietet das in unserer verrohten Welt im Zeitlupentempo laufende schöne Album mit einer Coverversion des Doin’ Time (1996) der Gruppe Sublime (die damit selbst schon mehr oder weniger Gershwins Summertime neu interpretiert hatten). Damit liegt ein weiteres Beweisstück im Fall Lana Del Rey vor, der sich als weitaus komplexer entpuppt als manche vielleicht zugeben möchten… © Marc Zisman/Qobuz
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So

Rock - Erschienen am 18. Mai 1986 | Real World Productions Ltd.

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. März 2019 | Darkroom - Interscope Records

Hi-Res
„Mit 17 nimmt man nichts ernst“, aber Billie Eilish ist ein durchaus ernstes Mädchen, vor allem eines, das man ernst nehmen sollte. Als 16-Jährige veröffentlichte sie das hervorragende Don’t Smile at Me, eine zusammen mit ihrem großen Bruder ausgeheckte Maxi-Single, welche die Singles Copycat, Bellyache und Ocean Eyes enthielt, die sie zwei Jahre zuvor auf Soundcloud hochgeladen hatte... als sie also 14 war. Die Kritik wurde auf den wirksamen Pop deshalb aufmerksam, weil er die Gewaltphantasien einer blondierten, in XXL-großen Sweatshirts steckenden Teenagerin zum Ausdruck brachte. Mit dem seltsamen Titel When We All Fall Asleep, Where Do We Go? und dem schaurigen Cover zeigte sich Eilish (mit ihren dunklen Haaren) noch um Einiges finsterer. Besonders auffällig ist diese mehr als ausgefeilte Produktion, auch diesmal wieder von Finneas O’Connell, der gleich nach dem Intro zuschlägt, in der das Girl über die nicht sichtbare Zahnregulierungsmethode Invisalign Witze macht. Daraufhin lässt er in Bad Guy EDM-Beats hämmern, die zu dem langsamen Xanny einen echten Kontrast bilden. Und es geht genauso weiter: Es ist ein dauerndes Hin und Her zwischen Wohlklang und Gewalt sowie zwischendurch bedachten Worten, mit denen jene, die seit ihrem elften Lebensjahr an Tourette-Anfällen leidet, uns etwas von Xanax und netten, in der Hölle schmorenden Mädchen erzählt. Diese Mischung aus düsterem Pop, wummernden Bässen im Trap-Stil und befremdlichen Beats ist Eilish wirklich bestens gelungen. Eine wahre Entdeckung. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. November 2019 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Hat Michael Kiwanuka etwa dadurch, dass er sein drittes Album ganz einfach Kiwanuka genannt hat, endlich mit sich selbst Frieden geschlossen? Seit seinen Anfängen im Jahr 2012 hat sich der Londoner ununterbrochen die Frage gestellt, welchen Platz als Künstler er einnimmt, welchen Bezug er zu seinem musikalischen Erbe hat, aber auch, wer er eigentlich ist und welche Rolle er in einer Gesellschaft spielt, die nach wie vor vom Rassismus zermürbt wird… Schon seit seinem ausgezeichneten Debütalbum Home Again gilt Kiwanuka als neues Wunder des heutigen Soul. Es ist dieser bewusst orientierte, ganz in der Art von Terry Callier mit Folk durchtränkte Soul, der so herrliche Erinnerungen an die Seventies wachruft. Gewisse Leute vergleichen ihn sogar mit keinen Geringeren als Bill Withers, Otis Redding und Marvin Gaye… Auf Love & Hate, seinem zweiten, 2016 erschienenen Album, präsentierte der Songwriter eine kleine Spur mehr Rock, ohne gleichzeitig auf seine Einflüsse aus dem Gospel und dem Soul zu verzichten, wo er doch von Danger Mouse bei der Produktion so große Unterstützung bekam. Kiwanuka strahlt im Endergebnis jetzt mehr Ruhe aus, die Instrumente sind aber genauso vielfältig und die Texte sind immer noch gleichermaßen politisch engagiert. Somit setzt er den Weg fort, den er mit seinen vorhergehenden Alben eingeschlagen hat. Danger Mouse steht erneut an den Reglern, aber dieses Mal verleiht er allem eine noch nie dagewesene Reichweite und Stärke, wenn wir nur unsere Ohren auf Empfang stellen: Soul im Breitwandformat, Gospel in XXL-Größe, recht funkige Gitarren mit Wah-Wah-Effekt, zarte Streicher, Bässe bigger than life, lange Instrumentaleinlagen usw. Ganz wie schon beim Opener You Ain't The Problem handelt es sich um ein wahrhaft architektonisches Meisterwerk mit reinstem Soul. Michael Kiwanuka hat aus seiner Bewunderung für den Marvin Gaye am Anfang der siebziger Jahre nie einen Hehl gemacht, und dabei denken wir sehr oft an What’s Going On (sein Lieblingsalbum par excellence) und Trouble Man, auch wenn die Stimmen der beiden Männer grundsätzlich verschieden sind. Dieses dritte Opus des 32-jährigen Briten ist vor allem kompakt wie nie zuvor. Und bei jedem weiteren Anhören der Platte taucht ein anderes subtiles Arrangement auf, ein wohl überlegtes Wort oder es macht sich ein Instrument bemerkbar, das in den Vordergrund tritt. Eine großartige Platte. © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 13. Dezember 2019 | Rhino - Parlophone

Hi-Res
Wer hätte damit gerechnet! Nach der Kompilation The Later Years: 1987-2019 kommt nun der Rest der tatsächlich riesigen Box daher, die den Jahren mit David Gilmour nach Roger Waters Ausstieg gewidmet ist. Erinnern wir uns doch nur daran, dass The Later Years auf die Retrospektive über die Anfangsjahre (1967-1972) der britischen Gruppe folgt, die im Jahre 2016 auf den Markt gekommen war. Dieser Remix ist Gilmour und Andy Jackson zu verdanken, und er enthält somit die Gesamtausgabe von A Momentary Lapse of Reason (1987), Floyds erstem Studioalbum ohne Waters, sowie des Doppel-Live-Albums Delicate Sound of Thunder (1988). Zu guter Letzt bietet das vierte Album vor allem fünf Live-Mitschnitte, zu denen drei brillante Interpretationen aus Pink Floyds Anfängen gehören: One of These Days aus Meddle (1971) in Hannover im Jahre 1994, das psychedelische, von Syd Barrett komponierte Astronomy Domine für The Piper at the Gate of Dawn (1967), das im gleichen Jahr in Miami aufgeführt wurde, sowie das 1987 in Atlanta präsentierte Run Like Hell aus The Wall (1979). Außerdem gibt es sieben unveröffentlichte Tracks aus dem Jahr 1994, also aus der Zeit von Division Bell. Großartig! © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Pop - Erschienen am 29. November 2019 | Pink Floyd Music

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Pop - Erschienen am 12. Juni 2020 | Blue Note Records

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Manchmal gibt es Missverständnisse um Norah Jones. Etwa in der Art: Die Texanerin singe nur eingängigen Light-Jazz und ihre Alben würden vor allem auf Partys von hochnoblen Topmanagern als Hintergrundmusik dienen. Mit ihren Kompositionen, ihrer Stimme und der Auswahl der Künstler, mit denen sie zusammenarbeitet hat sie diese Klischees natürlich beseitigt. Ihr neuestes Album ist ein weiterer Beweis ihrer Vielseitigkeit. Pick Me Up Off the Floor ist, wie so oft bei Norah Jones, nicht wirklich Jazz, nicht wirklich Pop, nicht wirklich Blues, nicht wirklich Country... Ihre heimatlose Musik dient aber in erster Linie ihren Songs, insbesondere für die, die sie nach Sessions mit Jeff Tweedy von Wilco, Thomas Bartlett, Mavis Staples, Rodrigo Amarante und einigen anderen beiseite gelegt hatte.Deshalb ist das Ergebnis aber kein billiger Abklatsch. Die Kompositionen werden alle von einem sanften Groove getragen (in sechs der elf Titel des Albums mit Brian Blades wunderbar feinfühligem Schlagzeug), in einem gedämpften Stil zwischen Poesie und Realität, der immer persönlicher wird. "Es sind alles ziemlich starke Songs aus den letzten zwei Jahren, die ich noch nicht veröffentlicht hatte. Ich habe mich in sie verliebt, als ich die Rohversion auf meinem Handy anhörte, während ich mit meinem Hund spazieren ging. Jedenfalls blieben sie mir im Gedächtnis, und mir wurde klar, dass es zwischen ihnen allen eine surreale Verbindung gab. Es war wie ein verrückter Traum über Gott, den Teufel, das Herz, das Land und die Erde." Selten hat Norah Jones so innig gesungen wie in I'm Alive, wo es um die seelische Belastbarkeit von Frauen geht, oder in How I Weep, wo sie mit unglaublicher Anmut von Verlust und Trauer spricht. © Marc Zisman/Qobuz