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Die Alben

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Pop/Rock - Erschienen am 19. April 2008 | RCA Records Label

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Soul - Erschienen am 26. August 2016 | RCA Deutschland

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Pop/Rock - Erschienen am 11. Februar 2013 | EUROPA

Wenn eine Band ihr Album "Europa" nennt, erwartet man vielleicht auch eine Art musikalische Reise durch den Kontinent. Vielleicht erwartet man auch eine Fusion diverser europäischer Musikstile von Beat zu Balkan. Die Wahrheit liegt beim dritten Studioalbum der Chiemgauer irgendwo dazwischen. "Tecno" beispielsweise: Mit munterem Stakkatorhythmus im Hintergrund eröffnen LaBrassBanda das elektronischste Studioalbum ihrer bisherigen Laufbahn. Vor allem im späteren Verlauf der Platte ("Frankreich") stellt sich ein lässig treibender Beat heraus, der eindeutig von Wrages Technohintergrund beherrscht wird. "Jaqueline" dagegen erinnert eher an älteres Material der Bläserbande. Fast schon in Balkanbeats abrutschend, wirkt die Nummer zwei jedoch mehr als Zugpferd für neue Experimente, wie beispielsweise "Holland". Leiernder Gesang, leise Eröffnungssoli von Dettl an der Trompete und auf Ansage einsetzender Bass überholt "Jaqueline" auf Anhieb und macht Bock auf mehr. Weiter gehts mit "Schweden" im hohen Norden, wo straighte Bassline auf langgezogenes Posaunenspiel trifft. Ziemlich ungewöhnlich quetscht sich hier noch Stefan Dettls leicht verzerrte Stimme dazwischen mit Zeilen wie "Die Sunn scheint, schaus o. Vergiss ois, gehs o." ("Die Sonne scheint, schau sie dir an. Vergiss alles, geh es an.") ein sich fast schon sphärisch erhebendes Gesamtwerk. Wenn sich gegen Ende alle Ebenen vom Mischpult bis zum Mundstück übereinander schieben, fühlt man sich vielleicht ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Aber LaBrassBanda wissen ganz genau, wie sie den Liebhaber des Bewährten wieder für sich begeistern. "Z'spat dro" ("Zu spät dran") stimmt vorne wie hinten. Tanzbare Bläsersounds treffen auf Doublebass und herrlich alltagsnahe Texte. Noch bevor die Hälfte von "Europa" rum ist, reiht sich ein bereits veröffentlichter Track ein. Mit "Nackert" haben die Chiemgauer nicht nur textlich den Mainstream des Eurovision Vorentscheids verfehlt. Nach anfänglichem Schmuseteil verliert die erste Singleauskopplung leider insgesamt schnell an Biss. Gut, dass in "Sarajevo" ein interessantes Instrumentalintermezzo zur Albummitte zu finden ist. Auf der zweiten Hälfte sind LaBrassBanda kaum noch wieder zu erkennen. Synthie- und Delayeinlagen sowie früher 90er Disco dominieren "Frankreich". Die Bläserfraktion ist minimiert. In "Russland" spielen die Chiemgauer sich scheinbar über Tundren und Einöden hinweg und stimmen dabei nachdenklich an Stelle von tanzbar. "Western" und "Griechenland" wechseln die musikalischen Einflüsse anschließend wie die Unterhosen. Swing trifft wabernden Bass trifft auf Blechbläser. Und noch geht Dettl, daColl, Wrage, Hofmeir und Winbeck nicht die Puste aus. Lässig bewegen sie sich mit "Vogerl" in Richtung Finale. In "Opa" scheinen LaBrassBanda erneut zu alter Form zurückgefunden zu haben. Mitsing-Refrains, Einfallreichtum beim Songwriting und ein kräftiger Schub an Blasinstrumenten. Last but not least werden sie sich auch bei "Hymne " scheinbar nicht ganz über ihren Schwerpunkt nicht ganz einig. Klar, ist jedoch, dass die eingeschobenen Textfragmente - wie schon bei "Suniachtn" - sich einem Mantra ähnlich mit Tuba, Trompete und Posaune zu einem Abschiedsgruß der besonderen Art vereinen. Ein letztes Mal wiegt der langsame Takt den Hörer in wohliger Wärme und lässt trotzdem so manche Frage offen. Das Gesamtbild ist geprägt von elektronischen Beats und zeitweiliger Basslastigkeit; auch von Dettls Gesang. Dabei tritt der Text, der nach wie vor in bayrischer Mundart gehalten ist, hinter die Form. "Europa" bildet so ein Sammelsurium der musikalischen Brillanz der einzelnen Bandmitglieder und wendet sich vom Image der Spaß-Brasscombo ab, die von Auftritt zu Auftritt zieht, um gute Laune zu verbreiten. Gar keine schlechte Idee. © Laut
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Pop - Erschienen am 7. Februar 2014 | EUROPA

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Pop/Rock - Erschienen am 19. April 2013 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 24. Juli 2015 | RCA Deutschland

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Soul - Erschienen am 18. März 2016 | RCA Deutschland

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Pop/Rock - Erschienen am 4. Februar 2011 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 2. Juli 2012 | RCA Records Label

Wandelbar ist er auf jeden Fall, der Stefan Dettl vom schönen Chiemsee. Zwar ist er immer noch mit seiner Blaskappellen-Fraktion LaBrassBanda unterwegs, doch juckt es ihn nach dem Solodebüt "Rockstar" schon wieder in den Fingern. Der durch und durch musikalisch studierte LaBrassBanda-Frontmann beweist mit "Summer Of Love" das erwartbar sichere Händchen für eingängige Melodien und stimmige Harmonien. Kein Wunder, schließlich trieb es ihn vor einst mit diversen Orchestern durch die halbe Welt. Zwar mag Dettl in erster Linie durch sein virtuoses Trompetenspiel ein Begriff sein, jedoch beweist er bereits zu Beginn des Solozweitlings seine Liebe zur Klampfe. Während "Rockstar" noch eher nach einem befreiendem Paukenschlag klang, legt er bei "Summer Of Love" mit Einfallsreichtum und sommerlichem Geschrubbel nach. Denn nun ist der Name Programm: Mit langen Haaren besingt der bayerische Neu-Hippie die Liebe und das schöne Leben. Nach dem einnehmenden Titeltrack folgen zwölf sonnige Lieder in bayerischer Mundart, mal flotter, mal jammiger. "Stoana" beispielsweise erzählt von einer alten tierlieben Frau namens Marie, die sich gegen die Räumung ihres Grundstücks wehrt. Hinter dem Protestsong versteckt sich eine Art biographische Verehrung: "Sie hod mei erste Freindin meng und mir die erste Hoibe gem." Wer verstehts? Nachdem kritischen "Des Bassd Ned" folgt ein Liebeslied namens "Für Immer". "Schau mi o und hoid me fest weil du für mi die Oanzig bist." Von der Thematik her ähnlich ist das gediegene "Bei Mir", wohingegen "Holzfasslbier" mit treibender Basslinie, überrumpelnden Bläsereinlagen und bayerischen Biertrinkerklischees durchgreift. "Heavy Dettl" und "Rock" erinnern mit wilden Gitarren an den Vorgänger des Chiemgauer Sängers. Dabei präsentiert Stefan Dettl nicht gängige Rocksong-Phrasen, sondern paraphrasiert in Letzterem das Leben eines Ausreißers. Mit Zeilen wie "Jetzt ists vorbei mi packt de Wuat. Nimm meine Sochan und mein Huat! / Jetzt ists vorbei, heid ziagn ma aus!" unterstreicht er das freiheitliche Freigeistimage der Platte. "Bei Mir" besingt von Bläsern begleitet, romantisch-besinnlich den schönsten Tag des Lebens: "Dann gehst du mid mir, Hand in Hand / Du sogst, bi staad, i hob di gern." Kurz darauf folgt die etwas andere Hochzeitsreise im Stil von Bonnie und Clyde. Von Nachrichtensprechern verfolgt, beschreibt Dettl in "Bamba" den Banküberfall auf ein oberbayerisches Kreditinstitut. Nach einem kurzem fetzigen Intermezzo namens "Tanzen Mit Dir" folgt der krönende Abschluss. "Rivers" erzählt von einer lang vergangenen innigen Liebe und beschließt das von Dettl oft propagierte Lebensgefühl eines unbeschwerten Herzens. Auch wenn ein Hippie im 21. Jahrhundert und dann auch noch ausgerechnet aus Bayern vielleicht auf den ersten Blick eher überholt und unpassend wirken mag. Stefan Dettl beschwört mit unwiderstehlichem Charme für eine knappe Stunde so was wie eine glaubhafte 68er-Atmosphäre herauf, die auch Verehrer der deutschen Hochsprache in ihren Bann ziehen sollte. © Laut
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Soul - Erschienen am 19. August 2016 | RCA Deutschland

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Soul - Erschienen am 24. August 2016 | RCA Deutschland

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Soul - Erschienen am 5. August 2016 | RCA Deutschland

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Deutsche Musik - Erschienen am 19. Oktober 2012 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 1. September 2011 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 2. August 2013 | EUROPA

Wenn eine Band ihr Album "Europa" nennt, erwartet man vielleicht auch eine Art musikalische Reise durch den Kontinent. Vielleicht erwartet man auch eine Fusion diverser europäischer Musikstile von Beat zu Balkan. Die Wahrheit liegt beim dritten Studioalbum der Chiemgauer irgendwo dazwischen. "Tecno" beispielsweise: Mit munterem Stakkatorhythmus im Hintergrund eröffnen LaBrassBanda das elektronischste Studioalbum ihrer bisherigen Laufbahn. Vor allem im späteren Verlauf der Platte ("Frankreich") stellt sich ein lässig treibender Beat heraus, der eindeutig von Wrages Technohintergrund beherrscht wird. "Jaqueline" dagegen erinnert eher an älteres Material der Bläserbande. Fast schon in Balkanbeats abrutschend, wirkt die Nummer zwei jedoch mehr als Zugpferd für neue Experimente, wie beispielsweise "Holland". Leiernder Gesang, leise Eröffnungssoli von Dettl an der Trompete und auf Ansage einsetzender Bass überholt "Jaqueline" auf Anhieb und macht Bock auf mehr. Weiter gehts mit "Schweden" im hohen Norden, wo straighte Bassline auf langgezogenes Posaunenspiel trifft. Ziemlich ungewöhnlich quetscht sich hier noch Stefan Dettls leicht verzerrte Stimme dazwischen mit Zeilen wie "Die Sunn scheint, schaus o. Vergiss ois, gehs o." ("Die Sonne scheint, schau sie dir an. Vergiss alles, geh es an.") ein sich fast schon sphärisch erhebendes Gesamtwerk. Wenn sich gegen Ende alle Ebenen vom Mischpult bis zum Mundstück übereinander schieben, fühlt man sich vielleicht ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Aber LaBrassBanda wissen ganz genau, wie sie den Liebhaber des Bewährten wieder für sich begeistern. "Z'spat dro" ("Zu spät dran") stimmt vorne wie hinten. Tanzbare Bläsersounds treffen auf Doublebass und herrlich alltagsnahe Texte. Noch bevor die Hälfte von "Europa" rum ist, reiht sich ein bereits veröffentlichter Track ein. Mit "Nackert" haben die Chiemgauer nicht nur textlich den Mainstream des Eurovision Vorentscheids verfehlt. Nach anfänglichem Schmuseteil verliert die erste Singleauskopplung leider insgesamt schnell an Biss. Gut, dass in "Sarajevo" ein interessantes Instrumentalintermezzo zur Albummitte zu finden ist. Auf der zweiten Hälfte sind LaBrassBanda kaum noch wieder zu erkennen. Synthie- und Delayeinlagen sowie früher 90er Disco dominieren "Frankreich". Die Bläserfraktion ist minimiert. In "Russland" spielen die Chiemgauer sich scheinbar über Tundren und Einöden hinweg und stimmen dabei nachdenklich an Stelle von tanzbar. "Western" und "Griechenland" wechseln die musikalischen Einflüsse anschließend wie die Unterhosen. Swing trifft wabernden Bass trifft auf Blechbläser. Und noch geht Dettl, daColl, Wrage, Hofmeir und Winbeck nicht die Puste aus. Lässig bewegen sie sich mit "Vogerl" in Richtung Finale. In "Opa" scheinen LaBrassBanda erneut zu alter Form zurückgefunden zu haben. Mitsing-Refrains, Einfallreichtum beim Songwriting und ein kräftiger Schub an Blasinstrumenten. Last but not least werden sie sich auch bei "Hymne " scheinbar nicht ganz über ihren Schwerpunkt nicht ganz einig. Klar, ist jedoch, dass die eingeschobenen Textfragmente - wie schon bei "Suniachtn" - sich einem Mantra ähnlich mit Tuba, Trompete und Posaune zu einem Abschiedsgruß der besonderen Art vereinen. Ein letztes Mal wiegt der langsame Takt den Hörer in wohliger Wärme und lässt trotzdem so manche Frage offen. Das Gesamtbild ist geprägt von elektronischen Beats und zeitweiliger Basslastigkeit; auch von Dettls Gesang. Dabei tritt der Text, der nach wie vor in bayrischer Mundart gehalten ist, hinter die Form. "Europa" bildet so ein Sammelsurium der musikalischen Brillanz der einzelnen Bandmitglieder und wendet sich vom Image der Spaß-Brasscombo ab, die von Auftritt zu Auftritt zieht, um gute Laune zu verbreiten. Gar keine schlechte Idee. © Laut
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CD2,99 Fr.

Pop/Rock - Erschienen am 24. Mai 2013 | EUROPA

Wenn eine Band ihr Album "Europa" nennt, erwartet man vielleicht auch eine Art musikalische Reise durch den Kontinent. Vielleicht erwartet man auch eine Fusion diverser europäischer Musikstile von Beat zu Balkan. Die Wahrheit liegt beim dritten Studioalbum der Chiemgauer irgendwo dazwischen. "Tecno" beispielsweise: Mit munterem Stakkatorhythmus im Hintergrund eröffnen LaBrassBanda das elektronischste Studioalbum ihrer bisherigen Laufbahn. Vor allem im späteren Verlauf der Platte ("Frankreich") stellt sich ein lässig treibender Beat heraus, der eindeutig von Wrages Technohintergrund beherrscht wird. "Jaqueline" dagegen erinnert eher an älteres Material der Bläserbande. Fast schon in Balkanbeats abrutschend, wirkt die Nummer zwei jedoch mehr als Zugpferd für neue Experimente, wie beispielsweise "Holland". Leiernder Gesang, leise Eröffnungssoli von Dettl an der Trompete und auf Ansage einsetzender Bass überholt "Jaqueline" auf Anhieb und macht Bock auf mehr. Weiter gehts mit "Schweden" im hohen Norden, wo straighte Bassline auf langgezogenes Posaunenspiel trifft. Ziemlich ungewöhnlich quetscht sich hier noch Stefan Dettls leicht verzerrte Stimme dazwischen mit Zeilen wie "Die Sunn scheint, schaus o. Vergiss ois, gehs o." ("Die Sonne scheint, schau sie dir an. Vergiss alles, geh es an.") ein sich fast schon sphärisch erhebendes Gesamtwerk. Wenn sich gegen Ende alle Ebenen vom Mischpult bis zum Mundstück übereinander schieben, fühlt man sich vielleicht ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Aber LaBrassBanda wissen ganz genau, wie sie den Liebhaber des Bewährten wieder für sich begeistern. "Z'spat dro" ("Zu spät dran") stimmt vorne wie hinten. Tanzbare Bläsersounds treffen auf Doublebass und herrlich alltagsnahe Texte. Noch bevor die Hälfte von "Europa" rum ist, reiht sich ein bereits veröffentlichter Track ein. Mit "Nackert" haben die Chiemgauer nicht nur textlich den Mainstream des Eurovision Vorentscheids verfehlt. Nach anfänglichem Schmuseteil verliert die erste Singleauskopplung leider insgesamt schnell an Biss. Gut, dass in "Sarajevo" ein interessantes Instrumentalintermezzo zur Albummitte zu finden ist. Auf der zweiten Hälfte sind LaBrassBanda kaum noch wieder zu erkennen. Synthie- und Delayeinlagen sowie früher 90er Disco dominieren "Frankreich". Die Bläserfraktion ist minimiert. In "Russland" spielen die Chiemgauer sich scheinbar über Tundren und Einöden hinweg und stimmen dabei nachdenklich an Stelle von tanzbar. "Western" und "Griechenland" wechseln die musikalischen Einflüsse anschließend wie die Unterhosen. Swing trifft wabernden Bass trifft auf Blechbläser. Und noch geht Dettl, daColl, Wrage, Hofmeir und Winbeck nicht die Puste aus. Lässig bewegen sie sich mit "Vogerl" in Richtung Finale. In "Opa" scheinen LaBrassBanda erneut zu alter Form zurückgefunden zu haben. Mitsing-Refrains, Einfallreichtum beim Songwriting und ein kräftiger Schub an Blasinstrumenten. Last but not least werden sie sich auch bei "Hymne " scheinbar nicht ganz über ihren Schwerpunkt nicht ganz einig. Klar, ist jedoch, dass die eingeschobenen Textfragmente - wie schon bei "Suniachtn" - sich einem Mantra ähnlich mit Tuba, Trompete und Posaune zu einem Abschiedsgruß der besonderen Art vereinen. Ein letztes Mal wiegt der langsame Takt den Hörer in wohliger Wärme und lässt trotzdem so manche Frage offen. Das Gesamtbild ist geprägt von elektronischen Beats und zeitweiliger Basslastigkeit; auch von Dettls Gesang. Dabei tritt der Text, der nach wie vor in bayrischer Mundart gehalten ist, hinter die Form. "Europa" bildet so ein Sammelsurium der musikalischen Brillanz der einzelnen Bandmitglieder und wendet sich vom Image der Spaß-Brasscombo ab, die von Auftritt zu Auftritt zieht, um gute Laune zu verbreiten. Gar keine schlechte Idee. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 19. Oktober 2012 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 8. Juni 2012 | RCA Records Label

Wandelbar ist er auf jeden Fall, der Stefan Dettl vom schönen Chiemsee. Zwar ist er immer noch mit seiner Blaskappellen-Fraktion LaBrassBanda unterwegs, doch juckt es ihn nach dem Solodebüt "Rockstar" schon wieder in den Fingern. Der durch und durch musikalisch studierte LaBrassBanda-Frontmann beweist mit "Summer Of Love" das erwartbar sichere Händchen für eingängige Melodien und stimmige Harmonien. Kein Wunder, schließlich trieb es ihn vor einst mit diversen Orchestern durch die halbe Welt. Zwar mag Dettl in erster Linie durch sein virtuoses Trompetenspiel ein Begriff sein, jedoch beweist er bereits zu Beginn des Solozweitlings seine Liebe zur Klampfe. Während "Rockstar" noch eher nach einem befreiendem Paukenschlag klang, legt er bei "Summer Of Love" mit Einfallsreichtum und sommerlichem Geschrubbel nach. Denn nun ist der Name Programm: Mit langen Haaren besingt der bayerische Neu-Hippie die Liebe und das schöne Leben. Nach dem einnehmenden Titeltrack folgen zwölf sonnige Lieder in bayerischer Mundart, mal flotter, mal jammiger. "Stoana" beispielsweise erzählt von einer alten tierlieben Frau namens Marie, die sich gegen die Räumung ihres Grundstücks wehrt. Hinter dem Protestsong versteckt sich eine Art biographische Verehrung: "Sie hod mei erste Freindin meng und mir die erste Hoibe gem." Wer verstehts? Nachdem kritischen "Des Bassd Ned" folgt ein Liebeslied namens "Für Immer". "Schau mi o und hoid me fest weil du für mi die Oanzig bist." Von der Thematik her ähnlich ist das gediegene "Bei Mir", wohingegen "Holzfasslbier" mit treibender Basslinie, überrumpelnden Bläsereinlagen und bayerischen Biertrinkerklischees durchgreift. "Heavy Dettl" und "Rock" erinnern mit wilden Gitarren an den Vorgänger des Chiemgauer Sängers. Dabei präsentiert Stefan Dettl nicht gängige Rocksong-Phrasen, sondern paraphrasiert in Letzterem das Leben eines Ausreißers. Mit Zeilen wie "Jetzt ists vorbei mi packt de Wuat. Nimm meine Sochan und mein Huat! / Jetzt ists vorbei, heid ziagn ma aus!" unterstreicht er das freiheitliche Freigeistimage der Platte. "Bei Mir" besingt von Bläsern begleitet, romantisch-besinnlich den schönsten Tag des Lebens: "Dann gehst du mid mir, Hand in Hand / Du sogst, bi staad, i hob di gern." Kurz darauf folgt die etwas andere Hochzeitsreise im Stil von Bonnie und Clyde. Von Nachrichtensprechern verfolgt, beschreibt Dettl in "Bamba" den Banküberfall auf ein oberbayerisches Kreditinstitut. Nach einem kurzem fetzigen Intermezzo namens "Tanzen Mit Dir" folgt der krönende Abschluss. "Rivers" erzählt von einer lang vergangenen innigen Liebe und beschließt das von Dettl oft propagierte Lebensgefühl eines unbeschwerten Herzens. Auch wenn ein Hippie im 21. Jahrhundert und dann auch noch ausgerechnet aus Bayern vielleicht auf den ersten Blick eher überholt und unpassend wirken mag. Stefan Dettl beschwört mit unwiderstehlichem Charme für eine knappe Stunde so was wie eine glaubhafte 68er-Atmosphäre herauf, die auch Verehrer der deutschen Hochsprache in ihren Bann ziehen sollte. © Laut
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CD4,49 Fr.

Pop/Rock - Erschienen am 1. September 2011 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 14. Januar 2011 | RCA Records Label