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Die Alben

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Ambient - Erschienen am 5. Dezember 2011 | Erased Tapes

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Klassik - Erschienen am 24. August 2018 | Decca Music Group Ltd.

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Während sämtliche künstliche Intelligenzen, die sich in den letzten Jahren der musikalischen Komposition verschrieben haben, nichts wirklich Beeindruckendes an den Tag legen, feiert der Isländer Ólafur Arnalds mit diesem Album eine neue Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Die beiden vergangenen Jahre arbeitete er an einer Software namens Stratus, mit der zwei Klaviere automatisch eine computergenerierte Musik spielen können. Wie das funktioniert? Arnalds sitzt wie in seinem Wohnzimmer am Klavier, das mit dem Moog Piano Bar ausgestattet ist, einem Gerät, das akustische Klaviere in MIDI-Protokolle umwandelt. Wenn er eine Note auf seinem Klavier spielt, generiert die Software eine Sequenz auf den beiden anderen Klavieren, die sich im Studio befinden. „Ich spiele Klavier, aber ich stellte vom Klavier ausgehend ein neues Instrument her”, analysierte er es Anfang 2018 in einem YouTube-Video. „Oft reagiert es recht überraschend. Wenn ich zum Beispiel ein C spiele, spielen die anderen Klaviernoten, mit denen die ich nicht unbedingt rechne. Deshalb reagiere ich auf jeweils unterschiedliche Weise. Diese Methode stellt für mein schöpferisches Handeln eine Herausforderung dar und gibt mir eventuell Ideen, die ich andernfalls nie hätte.“ Diese revolutionäre Methode bringt er von Anfang bis Ende der Platte zum Einsatz, indem er seine Klaviere mit zarten Streicherpassagen, live gespielten Perkussionsinstrumenten und Beats (in Koproduktion mit Bngrboy) kombiniert, insbesondere mit diesem süchtig machenden Opener, dem Titelstück, welches das Zeug zum Hit hat. Vor allem klingt hier nichts gezwungen, alles fließt mit majestätischer Gelassenheit dahin. Dadurch, dass Ólafur Arnalds mit dem Einsatz von Maschinen die menschliche Kreativität immer weiter vorantreibt, weist er der musikalischen Avantgarde weltweit den Weg. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Ambient - Erschienen am 10. Mai 2010 | Erased Tapes

Hi-Res Booklet
War der Isländer einst nur Insidern als Drummer der Hardcorebands Fighting Shit und Celestine bekannt, sorgt Ólafur erstmals 2007 als Soloartist mit "Eulogy For Evolution" und dem Soundtrack "Dyad 1909" mit einem Kontrastprogramm für Aufsehen: sozusagen der Gegenentwurf zu Noise. Auf "…And They Have Escaped The Weight Of Darkness" zelebriert er nun wieder die Stille und synthetisiert seine reduzierten, klassischen Arrangements mit sphärischen elektronischen Einlagen des Co-Produzenten Barði Jóhannsson zu Klang gewordenen Streicheleinheiten. "Das Album hat ein ganz klares Thema", so Arnalds, "nämlich dass es immer Licht nach der Dunkelheit gibt. Für mich hat es eine viel positivere Stimmung als der Vorgänger." Trotz dieser Aussage handelt es sich mitnichten um ein vor Lebensfreude strotzendes Werk. Vielmehr prägt ein traurig meditativer Grundton die Stimmung, der sich aber immer wieder hoffnungsfrohen und lebendigen Momenten zuwendet. Grundiert sind die cineastisch anmutenden Instrumentalstücke mit unaufgeregten Pianomustern in Moll, die von ebenso weichen wie betörenden Streicherarrangements aus Violinen und Cello an die Hand genommen werden, um gemeinsam zärtliche Melodielinien zu entwerfen. Daraus resultieren feinsinnige, elegische Dramaturgien, die sich nicht aufdrängen, sondern sich ganz langsam und atmosphärisch verdichten, um schließlich wieder zum Ausgangspunkt Ruhe zurückzufinden. Die ergreifendsten Momente kreiert Arnalds dann, wenn er in vier Stücken plötzlich das Schlagzeug ins Spiel bringt und die räumlich ausgedehnten Kompositionen zum sanften, spannungsreichen Crescendo anheben, ohne in überbordende Unruhe zu geraten. Da klingt zwar ein Synthesizer an, dort Gitarre oder Bass, aber stets darauf bedacht, den ungeheuren harmonischen Fluss nicht zu stören. Auch wenn Arnalds seinen harmonischen Schönklang nun nahezu perfektioniert hat, wünscht sich mancher Hörer zuweilen doch die ein oder andere Reibungsfläche oder Irritation. "…And They Have Escaped The Weight Of Darkness" ist als 40-minütiges, recht zeitloses Gesamtkunstwerk zu betrachten. Ólafur Arnalds arbeitet dabei weniger mit unkonventionellen Mitteln als vielmehr mit einer unspektakulären, aber feinsinnigen Instrumentierung und intensivem emotionalen Gespür. © Laut
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Ambient - Erschienen am 29. Oktober 2007 | Erased Tapes

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Seltsame Anagramme statt richtiger Namen und die Schultüte voll fragiler Arrangements. Man weiß um das Alleinstellungsmerkmal isländischer Musiker und schätzt es an Bands wie Sigur Rós, sofern denn der Zugang in nordische Schatzkammern erst einmal gefunden wurde. Olafur Arnalds ist der neueste Emporkömmling dieser schützenswerten Gattung. Mit gerade einmal 20 Jahren bespielt der Neo-Romantiker aus der Reykjavík-Vorstadt Mosfellsbaer die Klaviatur des ganz großen Gefühlskinos. "Beautiful in the same way as the Antarctica is", sagt der Künstler. Recht hat er. Seine Sonate passiert genau zwischen Kronos Quartet, Indie-Attitüde und dezentem Loopeinsatz, um die elegischste Form von Schönheit zu zelebrieren. Ein glockenklares Piano, gleißende Viola und Violine, die Wärme des Cello-Kontrabass-Gespanns - hier wird jeder Augenblick mit perfekt produzierter Erhabenheit angereichert. Arnalds manövriert sein Kammerorchester durch geseufzte Anstiege und zerbrechliche Senken, die zum Selbstvergessen einladen. In den stillsten Momenten: Grundrauschen. Doch wo Gregor Samsa den mutmaßlichen Ausbruch aus der Weltzurückgezogenheit auf "55:12" eher plakativ bringen, ironisiert der nebenberufliche Schlagzeuger einer Metalcore-Formation das Klischee Laut-Leise. Am Ende von feinsinnig dahinfließenden 40 Minuten zerfetzen brutale Drumbeats und verzerrte Gitarrenwälle den harmonischen Glanz – bloß um schon Sekunden später wieder in Schwermut zu vergehen. Zur Premiere direkt die Grabesrede auf die Evolution zu halten, dazu gehört eine Menge Chuzpe. Und dass Arnalds den Anschein eines intimen Vieraugengesprächs über die gesamte Länge konsequent wahren kann, verdient eine eigene Lobesrede. Bitteschön. © Laut
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Ambient - Erschienen am 31. August 2009 | Erased Tapes

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Klassik - Erschienen am 15. November 2019 | Decca Music Group Ltd.

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Im Jahre 2018 sprengte der isländische Komponist Ólafur Arnalds auf seinem Album re:member die Grenzen musikalischen Schaffens innerhalb eines Studios, und zwar anhand einer Software namens Stratus, mit der zwei Klaviere automatisch eine computergenerierte Musik spielen können. Ein Jahr später präsentiert er davon eine Live-Version, die er auf allen großen europäischen Bühnen gespielt hat. Es begann in Lissabon, ging weiter über London, Amsterdam, Berlin und endete in München. Zwar bringt er seine Kompositionsmethode nicht mit auf die Bühne, aber er lässt sich zu Improvisationen hinreißen, anhand derer er Alternativ-Versionen von sechs der insgesamt zwölf Plattentitel bietet, darunter sind der herrliche, in der deutschen Hauptstadt aufgenommene Saman oder die acht Minuten aus Undir. “Bei diesem Album wollte ich die neuen und oft überraschenden Formen dokumentieren, welche die Songs aus re:member generieren, wenn ich sie auf der Bühne spiele”, erklärt der Isländer. Er bietet eine sehr willkommene Extended Version eines der besten Elektronik-Alben des Jahrzehnts. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 26. Februar 2021 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 13. Dezember 2019 | Decca Music Group Ltd.

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Original Soundtrack - Erschienen am 27. Februar 2012 | Erased Tapes

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Klassik - Erschienen am 26. April 2019 | Decca Music Group Ltd.

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Ambient - Erschienen am 7. Dezember 2009 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 29. Oktober 2007 | Erased Tapes

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Seltsame Anagramme statt richtiger Namen und die Schultüte voll fragiler Arrangements. Man weiß um das Alleinstellungsmerkmal isländischer Musiker und schätzt es an Bands wie Sigur Rós, sofern denn der Zugang in nordische Schatzkammern erst einmal gefunden wurde. Olafur Arnalds ist der neueste Emporkömmling dieser schützenswerten Gattung. Mit gerade einmal 20 Jahren bespielt der Neo-Romantiker aus der Reykjavík-Vorstadt Mosfellsbaer die Klaviatur des ganz großen Gefühlskinos. "Beautiful in the same way as the Antarctica is", sagt der Künstler. Recht hat er. Seine Sonate passiert genau zwischen Kronos Quartet, Indie-Attitüde und dezentem Loopeinsatz, um die elegischste Form von Schönheit zu zelebrieren. Ein glockenklares Piano, gleißende Viola und Violine, die Wärme des Cello-Kontrabass-Gespanns - hier wird jeder Augenblick mit perfekt produzierter Erhabenheit angereichert. Arnalds manövriert sein Kammerorchester durch geseufzte Anstiege und zerbrechliche Senken, die zum Selbstvergessen einladen. In den stillsten Momenten: Grundrauschen. Doch wo Gregor Samsa den mutmaßlichen Ausbruch aus der Weltzurückgezogenheit auf "55:12" eher plakativ bringen, ironisiert der nebenberufliche Schlagzeuger einer Metalcore-Formation das Klischee Laut-Leise. Am Ende von feinsinnig dahinfließenden 40 Minuten zerfetzen brutale Drumbeats und verzerrte Gitarrenwälle den harmonischen Glanz – bloß um schon Sekunden später wieder in Schwermut zu vergehen. Zur Premiere direkt die Grabesrede auf die Evolution zu halten, dazu gehört eine Menge Chuzpe. Und dass Arnalds den Anschein eines intimen Vieraugengesprächs über die gesamte Länge konsequent wahren kann, verdient eine eigene Lobesrede. Bitteschön. © Laut
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Ambient - Erschienen am 19. Mai 2008 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 13. August 2012 | Erased Tapes

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. August 2020 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 19. Juli 2019 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 19. Februar 2021 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 30. August 2019 | Mercury (Universal France)

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Klassik - Erschienen am 24. August 2018 | Decca Music Group Ltd.

Der isländische Komponist und Multiinstrumentalist Ólafur Arnalds zählt mittlerweile zur Speerspitze der zeitgenössischen Klassik. Er kooperierte in der Vergangenheit unter anderem mit Nils Frahm. Seine Musik hörte man in vielen Hollywood-Filmen wie "Hunger Games", "Looper" oder "Gimme Shelter". Auf "re:member" präsentiert sich der 31-Jährige innovativer denn je. Gemeinsam mit Halldór Eldjárn programmierte er mit 'Stratus' eine eigene Audio-Software für das Album. Mit dem Programm, das aus zwei selbst spielenden Klavieren besteht, angetrieben durch ein zentrales, von Ólafur eigenhändig angeschlagenes Piano, entstehen Sequenzen, die harmonische und melodische Prinzipien in der Klassik überwinden. Während des Aufnahmeprozesses in den Londoner Air Studios griff der Komponist zusätzlich auf ein Streichquartett, Synthesizer, elektronische Loops, Live-Drums und ein Streichorchester zurück. Dadurch gewinnt die Scheibe eine besondere Eigendynamik. Das anfängliche Titelstück beginnt zunächst mit wenigen, sparsamen Klavierakkorden und melodramatischen Streichern. Anschließend geht es, bedingt durch das Wechselspiel elektronischer und organischer Komponenten, in eine tänzerische Phase über, um schließlich in einer euphorischen Coda zu münden. Kompositorisch unterscheidet es sich demzufolge nicht grundlegend vom eingängigen Post-Rock-Schema, das man von Arnalds' früheren Nummern zu Genüge kennt. Mehr Mut zum Experiment beweist er im Anschluss mit "unfold", das sich ständig wiederholende Streicher- und Piano-Sequenzen im Stile der Minimal-Music von Steve Reich durchziehen. Zum Schluss bricht das Stück mit dem entrückten Falsett von Sohn in himmlische Sphären auf. Letztendlich also eine berauschende Zusammenführung von Klassik und Pop. Demgegenüber zeigt sich der Isländer in "saman" an seinem Piano mit dezent angeschlagenen Akkorden von seiner melancholischen, zurückgenommenen Seite. Es folgt mit "brot" eine schwermütiges Streicherthema, das nach einem Drehbuch verlangt. Im weiteren Verlauf der Platte wechseln sich treibende ("inconsist") und ruhige ("they sink", "momentary") Nummern ab. In der Summe ergibt sich ein mitreißender Klangstrudel verschiedenster Stimmungen. An vielen Stellen erweitert der Komponist seine Musik um gelungene rhythmische Feinheiten. Diese stellen insgesamt den größten Reiz des Albums dar. Dementsprechend gehen in "partial" technoide Loops und auf- und abebbende Streichercrescendos eine aufregende Symbiose ein. In "undir" umkreisen sich polyrhythmische Beats und repetitive Klavierfiguren gegenseitig, ohne dass man als Hörer eine geordnete musikalische Struktur vermisst. Trotz seines sprudelnden Einfallsreichtums gestaltet der Isländer seine Kompositionen stets nachvollziehbar und baut sie mit Behutsamkeit auf. Nur die sich nach oben schraubende, kreisende Minimal-Music-Motivik in "ekki hugsa" verdeutlicht die Hektik des modernen Lebens. Die Parallelen zu "The Grid", dem Kernstück von Philip Glass' Meilenstein "Koyaanisqatsi", lassen sich kaum verleugnen. Im Großen und Ganzen verabschiedet sich Ólafur Arnalds mit "re:member" vom Schönklang früherer Tage und offenbart dadurch eine größere stilistische Bandbreite. Die Grenzen zwischen E- und U-Musik verlaufen auf dem Werk daher nahezu fließend. Sowohl aufgeschlossene Klassik- als auch Pop-Hörer dürften sich auf das Album gleichermaßen einigen können. © Laut

Der Komponist

Ólafur Arnalds im Magazin