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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 4. September 2015 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 31. Juli 2020 | Decca (UMO) (Classics)

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Wo steht Max Richter hier? Musikalisch mischen sich Ambient-Musik mit ihrer unerschütterlichen Ruhe und die geläuterte, neoklassische Ästhetik Osteuropas und erinnern – vielleicht etwas zu oft – an Góreckis 3. Sinfonie, dem großen Meisterwerk dieser Stilrichtung. Voices greift in jedem Titel die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ aus dem Jahr 1948 auf, die in einer von der amerikanischen Schauspielerin Kiki Layne revidierten Fassung rezitiert wird. Max Richter hat sein Werk für ein überwiegend aus Bässen und Violoncelli bestehendes Orchester geschaffen: ein passendes Medium, um die Probleme der heutigen Gesellschaft zu reflektieren. Das neue Album von Max Richter ist engagiert und dennoch von einem Wohlklang, der seine größten Fans begeistern wird. © Theodore Grantet/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. September 2015 | Deutsche Grammophon (DG)

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Max Richter sucht das Experiment. Der Filmkomponist, der etwa Ari Formans traumatischen Arthouse-Zeichentrick-Film "Waltz With Bashir" vertonte oder die von Tilda Swanson gelesenen Kafka-Tagebücher verarbeitete. Der ernste Musik zeitgenössischer Künstler wie Arvo Part mit seinem Klavier-Sextett aufführt und dessen Spektrum sich auch auf Ballett und Tänzer-Kooperationen ausdehnt. Der in Berlin arbeitende Brite erforscht die diskursiven Grenzen seines Schaffens, indem er seine Musik mit jedem neuen Projekt in eine andere Praxis einschreibt. Sein neuestes Album "From Sleep" versteht sich lediglich als Auszug aus einem musikalischen Traumtagebuch, das in der Originalfassung mit dem Titel "Sleep" acht Stunden lang dahinpluckert. So lange, wie ein Mensch eben im Durchschnitt schläft. In der Tradition des Wiegelieds, etwa von Bachs Goldberg-Variationen, die der Legende nach für einen an Insomnia leidenden Grafen geschrieben wurden, entwarf Richter nicht einfach nur einschläfernde Klanglandschaften, die möglichst sachte ins Reich der Träume überführen sollen. Er setzte sich mit dem Thema auseinander, wie das ein professioneller Komponist seiner Zunft eben tut, der selbst das abstrakte Oeuvre eines Steve Reich oder Brian Eno intoniert. So besuchte Richter etwa den amerikanischen Schlafforscher David Eagleman, um sich über neurologische Prozesse im Gehirn schlau zu machen und vergleichbare Muster in der Musik zu erforschen und zu implantieren. Ein repetitives Stilmittel ist dabei die Wiederholung selbst. Meist spinnt der Komponist einen samtigen Kokon, in den er seinen Hörer einwickelt und mit jedem neuen Loop tiefer in sein Unterbewusstsein befördert. Oft formt das Klavier das erste instrumentale Sediment, über das sich dann Streicher und peripherer Hall schichtet. Vertonte Trägheit und doch keine Stagnation. Wie ein stetig währender Stream Of Counciousness reproduziert Richter Akkordfiguren, ein ewig währender Epilog, der Abspann eines Tages. In "Path 5 (Delta)" erhalten ätherische Gesänge über einen fernen Orgelboden Einzug in den evozierten Zauberwald. Elfengleiche Stimmen haben etwas zutiefst Jenseitiges und gleichzeitig Versöhnliches. Richter inszeniert eine Andacht, die wie ein Totenmarsch gerät. Der Tiefschlaf als Steg zum ewigen Schlaf? Bei so viel Moll und imaginiertem Trauerflor ist man sich zuweilen unsicher, ob der Mann nicht eigentlich eher das Koma vor dem endgültigen Abnippeln zum Vorbild hatte. Achtet man zu Beginn jedes Tracks noch auf klangliche Paradigmen, geht das Warten mit jeder Rotation mehr und mehr in eine Hypnose über, aus der man erst aufgrund der Zäsur der Stille dazwischen erwacht. Die acht Titel teilen sich in die kryptischen Kategorien "Dream", "Path" und "Space". Während "Space 11 (Invisible Pages Over)" ein verschwommenes Stilleben ohne oben und unten, vorne und hinten zeichnet, stellt etwa "Dream 13 (Minus Even)" eine Präludien-ähnliche Klavier-Figur in die Raummitte und dekliniert diese durch. Eine Dramaturgie, die dem bedrohlichen Dröhnen der celestischen Collage "Space 21 (Pertichor)" völlig fehlt. Hier vermittelt sich eine Sphärik, die komplett losgelöst von ihrer Soundquelle durch den Orbit schallt wie in einem Kubrick'schen Weltraum-Epos. Vergleichsweise gegenständliche Kunst wie "Path 19 (Yet Frailest)" erinnert dagegen mit brüchiger Violine und hellem Piano eher an Olafur Arnalds. Wenn ein Konzept derart die Rezeption vorschreibt, stellt sich logischerweise die Frage nach den Kriterien, mit denen man dieses entgrenzte Werk anpackt. Ein Album, das den Schlaf und die geistige Umnachtung anregen will, vertonen will, nach Schnarchen klingen will und damit das anstrebt, was jede andere Platte zu verhindern sucht. Dabei geht es Max Richter in seinen gebetsmühlenartig vor sich hin oszillierenden Auszügen um ein Drehbuch für Traumwelten und damit um eine musikalische Meta-Ebene abseits der Unterhaltungsmusik. "From Sleep" beweist, dass der Herr als erfahrener Soundtrack-Schreiber auch die Kopfkino-Filmrolle ankurbeln kann. © Laut
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Klassik - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 16. März 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Elektronische Musik oder Musique concrète - Erschienen am 27. Januar 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 19. Februar 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

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Original Soundtrack - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Original Soundtrack - Erschienen am 1. Mai 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Groupe Analekta, Inc

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Original Soundtrack - Erschienen am 9. Dezember 2016 | EuropaCorp

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Original Soundtrack - Erschienen am 15. September 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 11. Januar 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 27. Januar 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

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Original Soundtrack - Erschienen am 3. Dezember 2013 | Creazioni Artistiche Musicali C.A.M. S.r.l.

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

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Original Soundtrack - Erschienen am 5. Mai 2017 | Milan Records

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Der Brite mit deutschem Geburtsort hat sich in den letzten Jahren einen prominenten Namen als Pianist, Produzent und Komponist gemacht. So erscheinen seine minimalistisch klassischen Werke bei Deutsche Grammophon. 2012 landete er mit "Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons" fast schon einen Hit, 2015 präsentierte er mit "Sleep" ein hochgelobtes achtstündiges Werk, das genau den Titel zum Ziel hatte - den Hörer zum Einschlafen zu verleiten. Was ihm bei der Uraufführung im Oktober 2015 im Berliner Kraftwerk, von Mitternacht bis acht Uhr morgens, beim einen oder anderen auch gelang. Gut, dass 500 Feldbetten bereit standen. Parallel dazu ist Max Richter als Soundtrack-Komponist tätig. Seit 2006 entwirft er Klanglandschaften für Kino und TV, teils für mehrere Produktionen im Jahr. Eine Auswahl hat er auf der vorliegenden CD getroffen. Wer die Filme kennt, stellt fest: Richter möchte es sich nicht einfach machen. Sein zweites Album unter eigenem Namen, "The Blue Notebook" (2004), war sein Protest gegen den Krieg im Irak. Krieg war auch das Thema des ersten hier vertretenen Films, "Waltz With Bashir", der ergreifende dokumentarische Zeichentrickstreifen aus dem Jahr 2008, der das Massaker von Sabra und Schatila 1982 während des libanesischen Bürgerkriegs zum Thema hatte. Wirkungsvoll wabern tiefe Orgeltöne in "The Haunted Ocean", begleitet von ebenso ruhigen Streichern, während "Any Minute Now/Thinking Back" mit brachialem Industrial-Keyboard, tiefen Bläsern und wirbelnden Streichern den Hörer durchschüttelt. Typisch sind aber eher verträumte, mal ruhig, mal rastlose Kompositionen, die eher begleiten statt im Mittelpunkt zu stehen. Ein bewegendes Schicksal erzählt auch "Sarahs Schlüssel" (2010), die Geschichte einer französischen Jüdin, die mit ihrer Familie deportiert wird und die als einziges Mitglied überlebt, da es ihr gelingt, zu fliehen. Auch in "Das Mädchen Wadjda" (2012) steht eine Frau im Mittelpunkt, nämlich die Titelheldin, die in Saudi-Arabien davon träumt, ein eigenes Fahrrad zu besitzen. Mit "Disconnect" (2012) verlässt Richter den Kinosaal und begibt sich ins Fernsehen (oder den Computerbildschirm). Die Serie handelt vom Internet und seinen Gefahren. Kritisch bezüglich der immer stärker digitalisierten Zukunft fällt auch die Kinoproduktion "The Congress" (2014) aus, in dem eine fiktive Robin Wright ihren Körper "verkauft", damit sie in zukünftigen Filmen nur noch als digitale Version ihrer selbst zu sehen ist. Zum Schluss kehrt Richter zurück an die Front, um in "Testament Of Youth" (2015) die Geschichte einer jungen britischen Frau zu vertonen, die als Krankenschwester den Ersten Weltkrieg erlebt. Streicher, Keyboards, gelegentlich Gitarren und natürlich auch Klavier sind die Instrumente, die Richter effektiv einsetzt. Dabei verzichtet er auf Geschwurbel und hört sich stellenweise schon fast nach Ambient an. "Ich glaube, dass Musik so etwas wie das Fruchtwasser ist, in dem der Film schwebt. Manchmal steht die Musik im Vordergrund und spielt eine begleitende Rolle. Ohne sie würde ein wesentliches Element fehlen", erklärt Richter im Booklet. Genauso klingt seine Filmmusik: geborgen und mit Nährstoffen gefüllt. © Laut