Die Alben

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Folk - Erschienen am 15. Februar 2019 | Verve Forecast

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Der American Dream ist ein unerschöpfliches Thema. Dafür geht man direkt an die Sache, oder auf schräge Art, oder aus dem Hinterhalt, von oben, von unten, jedenfalls ist es der beste Zündstoff endlos vieler Songwriter; auch wenn diese nicht von dort stammen, also aus Amerika. Genauso wie J.S. Ondara. Dieser junge Mann aus Kenia, den sein Label als „verbindendes Element zwischen Tracy Chapman und Michael Kiwanuka“ sieht (was ein bisschen einfach, aber doch nicht falsch ist), versucht es auf eigene Faust. Im Jahre 2013 macht Ondara bei seiner Tante in Minneapolis Halt. Und dann in den Bars und Clubs und sogar in der Straße. Er, der bis dahin nur sein heimatliches Nairobi gekannt hatte, macht sich nun mit seinen Songs auf den Weg und begleitet sich dabei auf einer einfachen Akustikgitarre, mit der leisen Hoffnung, ein Bob Dylan des dritten Jahrtausends zu werden. Dylans The Freewheelin’, seine Lieblingsplatte, aber auch Springsteens Nebraska sind mit dabei… Diese Größen aber bloß nachzuahmen, damit würde er niemanden interessieren. Mit Tales of America geht er dieses Risiko nicht ein. Erstens hat J.S. Ondara eine ganz eigene Stimme. Mit seinem klagenden, leicht androgynen Klang zeigt er, dass er anders ist. Was die Instrumente betrifft, so ist er dreist genug, mit Hilfe eines großartigen Andrew Bird, eines Griffin Goldsmith von den Dawes oder sogar eines Joey Ryan (vom Duo Milk Carton Kids) mit ein paar Aromen aufzuwarten. In einem zerrissenen Amerika und in einer mehr als je durchgerüttelten Welt wirken J.S. Ondaras Songs weitaus stärker als ein paar Wundpflaster. Eher wie ein kräftiger Balsam, der tief unter die Haut geht, sodass einem warm ums Herz wird. Ein Qobuzissime, das absolut nötig erscheint… © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 25. Januar 2019 | Decca (UMO)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
XamVolos facettenreiches Debütalbum lässt einen aufhorchen. Der erst 23 Jahre alte, in Liverpool niedergelassene Londoner tunkt All The Sweetness On The Surface in zarten, von Jazz und Pop gesäumten Soul, der schon auf den beiden vorangegangenen EPs ganz klar herauszuhören war: Chirality (2016) und A Damn Fine Spectacle (2018). Eine schlaue Grammatur, die in jedem der fünfzehn, recht unterschiedlichen Titel zum Tragen kommt. All diese lässig vorgetragenen Silben ergeben nicht den geringsten Sinn, es zählt nur diese warme Stimme, die so gut dazu passt. Auf dem köstlichen Lose Love sind die sinnlich verschlungenen Wege durch R&B hindurch schon vorgezeichnet, mit nicht mehr als ein paar Gitarrenriffs, Synthies aus der Ferne, schmiegsamen Chören und schleppendem Tempo. Man braucht sich also nur noch dahintreiben zu lassen. Und in Feel Good, dem gesampelten Thelonious von Thelonious Monk, die jazzigen, einwandfrei herauszuhörenden Bläser genießen. Und bei Old Soul wird man dank des patinierten Souls mit rotglühenden Wangen dastehen. Mit seinem Blick durch Butzenscheiben hindurch hat Samuel Akinlolu Folorunsho die perfekte Neo-Soul-Umgebung entworfen, in der man es sich gemütlich machen kann. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 16. November 2018 | RCA Victor

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Achtung, ein absolutes MUSS. Eine der besten Aufnahmen von André Previn, die in den 1960er Jahren in London realisiert wurden – eine wahrhaft gesegnete Zeit für den amerikanischen Dirigenten! Das London Symphony Orchestra spielt hingerissen, mit unerhörter Schönheit sein ureigenstes Repertoire; die Blechbläser sind atemberaubend (etwa im Scherzo!), die Holzbläser immer poetisch, die Streicher von einer unerbittlichen Rhythmik… Was diese Aufnahme von allen anderen unterscheidet, sind die durchgängig schnellen Tempi von André Previn, die Waltons großem Sinn für Architektur in einer nicht dagewesenen Natürlichkeit Raum geben – eine wunderbare Coda am Ende des ersten Satzes Allegro assai. Einflüsse von Sibelius oder Hindemith schwinden im Laufe dieser Interpretation völlig zu Gunsten einer authentischen, eigenen Instrumentierung und Gestaltung der musikalischen Zeit, die dieses Werk zu dem machen, was es ist: eine Besonderheit in der englischen Landschaft von 1930. André Previns Leistung ist in diesen Aufnahmen vom 26. und 27. August 1966 umso bedeutsamer – er sollte später mit dem RPO eine neue Fassung für Telarc anbieten – als er ungefähr zur gleichen Zeit und mit den gleichen Musikern eine Gesamtaufnahme der Sinfonien von Ralph Vaughan Williams beginnt, der es an Poesie mangelt und die wahrscheinlich genau an dieser analytischen Offenheit leidet, die diese Erste von Walton so besonders macht. Einige Jahre später nahm er ebenfalls mit dem LSO die Zweite von Walton für EMI auf. Sie können hier auch die überragende Tonaufnahme hören, die von den Decca-Teams unter der Leitung von James Lock realisiert wurde. © Pierre-Yves Lascar
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2018 | CRYBABY

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Francis Mallari, Elliot Berthault, Maxime Gendre, Simon Dubourg, Guillaume Rottier: fünf Jungs für einen herrlichen Post-Punk voller Gewalt. Rendez-Vous, das ist nicht nur ein Treffen mit fünf französischen Männern, sondern es handelt sich um in die Jahre gekommene feine Manieren, kalt wie die Eighties, aber erfrischend, bevor es noch so richtig losgeht. Französisch hört es sich nicht an. Das Quintett mixt reihenweise Einflüsse - von Fad Gadget bis hin zu Soft Moon - aber reine, nichtssagende Kopien erlauben sie sich nie. Nach zwei EPs, 2014 Rendez-Vous und 2016 The Distance, sind die Pariser einem finsteren Punk auf den Grund gegangen, der zwar kalt, aber glatt und elegant wie eine abgeschürfte Bodenfliese, jedoch nie anstößig ist. Es handelt sich um ein erstklassiges, romantisches Rendezvous in Schwarz-Weiß, aber es haut rein. Mit Francis' heiserer, klappriger Stimme, seiner demontierten Gitarre und seinen kaputten Synthies, vor allem mit dieser dick aufgetragenen (Sentimental Animal, Paralyzed) und ausführlichen Bassline, die damit einen anhaltenden, kriegerischen Rhythmus erzeugt, ohne in irgendeiner Weise strapaziert zu werden, gelang es Rendez-Vous, Rückgrat zu zeigen, Haltung zu wahren und zum Superior State überzuwechseln. Gleich beim ersten Stelldichein. Und das nur, um sich damit auf der Bühne auszutoben. Ausgezeichnet. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2018 | [PIAS] Le Label

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Wenn ein englischer Dandy mit einer unbefangenen Stimme, ein Pionier des French Touch und eine Riot-Grrrl-Sängerin – anders gesagt, Baxter Dury, Étienne de Crécy und Delilah Holliday – zusammenarbeiten, dann kommt es eben zu einer herbstlichen Überraschung. Die Geschichte begann Ende 2017 mit einer SMS, die ein etwas untätig herumsitzender Baxter Dury nach Paris sandte, um die eine Hälfte des Motorbass-Duos zu fragen, ob sie nicht ein paar Instrumentals herumliegen hätte. Daraufhin spielte sich zwischen dem Pariser Nordbahnhof und dem Londoner St Pancras so etwas wie ein Ballett ab, dem sich dann auch die Sängerin der Londoner Punk Combo Skinny Girl Diet anschloss, die auf ihrem ersten Mixtape Lady Luck Vol.1 im Frühjahr 2018 ein wahres Talent für den Soul/R&B an den Tag gelegt hatte. Das Trio trifft sich dann in jeder freien Minute im Studio von De Crécy, hält sich dabei an das Motto, es genauso einfach wie die Sleaford Mods zu machen, und zeugt schließlich „einen kleinen Mutanten der 80s, der noch nicht voll entwickelt ist“, wie Dury es ausdrückte. Etienne de Crécy hat also alle Schnörkel weggelassen, denn er serviert seinen Partnern im Grunde genommen Demos, also Synthie-Pop-Produktionen, die meist nur aus einem zuckenden Bass, einem Drum-Machine-Mix ganz im Hintergrund und einem Klavier bestehen. Und das funktioniert auch: die Single White Coats liefert den Beweis, dass man für einen guten Song nicht viel braucht, wenn es erstmal gute Sänger gibt. Die Stimmen sind die ganze Platte hindurch die eigentlichen Stimmungsmacher: Baxter Durys tiefes, gedämpftes Timbre antwortet den souligen Refrains von Delilah Holliday, ohne die diese Platte wohl ein bisschen eintönig geklungen hätte. „Etienne schuf den musikalischen Hintergrund für diese konfessionelle Geschichte und Delilah hat dem Ganzen irgendwie mehr Gefühl verliehen“, erzählt Dury. Es ist eine unwahrscheinliche Kombination, aber sie funktioniert, weil sie kurz, einfach und ehrlich ist.“ © Smaël Bouaici/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Communion Group Ltd

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Es wäre schade, in Tamino-Amir Moharam Fouad nicht mehr als einen Erben von Jeff Buckley samt Radiohead in ihren Anfangszeiten zu sehen. Vor allem deswegen, weil der erst 21 Jahre alte, belgische Songwriter weit mehr auf seinem Debütalbum bietet; und das, obwohl Colin Greenwood, der Bassist der britischen Gruppe, auf der Platte vertreten ist… Der in Antwerpen geborene, von John Lennon begeisterte Tamino hat seine ägyptische Herkunft immer in einem Winkel seines, von einer pechschwarzen Haarmähne gezierten Kopfes behalten. Und die arabische Musik, die seine Mutter zuhause auflegte, zeigte dann eine ganz besondere Wirkung, wenn sie von seinem Großvater, dem Sänger und Schauspieler Muharram Fouad, stammte, der in den sechziger Jahren in Kairo ein Star war... Dieses Facettenreichtum steht in Taminos Musik im Mittelpunkt, die genauso dem Folk von Buckley wie dem Pop der Beatles, aber auch der unbefangenen Melancholie eines Leonard Cohen zu verdanken ist, der gleichfalls zu seinen Idolen zählt. Der dunkle Jüngling hat jedoch eine tödliche Waffe, mit der er diese disparaten Einflüsse unter einen Hut bringt: seine Stimme. Auch dieses Organ ist vielschichtig: Er kann es langsam in die Länge ziehen oder auch in ein umwerfendes Falsett übergehen, aber diese Technik setzt er nie bis zum Überdruss ein. Dieser Gesang macht Amir zu einem langen, fesselnden Roman. Eine lehrreiche Erzählung, die mal träumerisch (mit schlichtem Folk in Verses), mal stimmungsvoll wirkt, wie etwa in den mit arabisch klingenden Saiteninstrumenten untermalten Passagen in So It Goes, Each Time und Intervals. Ein Best of Qobuz, ein Qobuzissime, der seine originelle und berührende Poesie umso mehr zur Geltung bringt, je öfter man sie hört. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Kitsune Musique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Die Geschichte von Parcels ist ein echter Kindheitstraum und zugleich auch ein schönes menschliches Abenteuer. Das Quintett – für alle Mitglieder „die erste echte Gruppe“ voller Musik und süchtig nach Steely Dan – wurde vor vier Jahren gegründet und war bei seinen ersten Konzerten in Byron Nay, einem Surfspot östlich von Australien, schnell ausverkauft. Aber auch am anderen Ende des Globus erreichte sie der Duft der Berliner Nächte und trieb sie dazu, ihr Glück in Europa zu versuchen. Und sie hatten Glück: die deutsche Hauptstadt, internationaler Musik-Hub, bringt sie auf den Weg zum Pariser Label Kitsuné. Nach zwei Maxis, auf denen sie bewiesen haben, wie sehr sie harmonieren, kam Thomas Bangalter nach einem Konzert in Paris zu ihnen, um sie zu beglückwünschen, gab ihnen einige Tipps und produzierte einige Monate später ihre Single Overnight.   Die Australier, die seither als „Schützlinge von Daft Punk“ gelten, präsentieren ihr erstes Album und insistieren dabei auf ihrer Gemeinschaft – was durch den Titel des Albums, Parcels, symbolisiert wird –, eine Pop-Funk-Welle, die an die Beatles erinnert, mit Nile Rodgers an der Gitarre. Und am Ende der zwölf Titel (darunter drei Singles, die einigen bereits den Kopf verdreht haben, Tieduprightnow, Bemyself und Lightenup) zeigt sich, dass diese Gruppe wirklich eine Gruppe ist, und dass diese Jungs nicht anderes wollen als Jammen. Der Text zu Lightenup wurde gemeinsam verfasst, ein Beweis dafür, dass die Parcels gemeinsame Sache machen (oder zumindest, dass ihr Sänger nicht völlig größenwahnsinnig ist). Und solange sie diese Einstellung haben, gibt es keinen Grund für sie, ihren Platz an der Sonne aufzugeben. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 5. Oktober 2018 | [PIAS]

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Nachdem er sich im Jahre 2017 eine Auszeit genommen hatte, gründete der deutsche Produzent italienischer Herkunft David August 2018 sein eigenes Label, 99CHANTS, bei dem er dieses Jahr ein Ambient-Album herausgebracht hat, DCXXXIX A.C., und schließlich auch dieses, D'ANGELO. David August hatte sich vom italienischen Maler Caravaggio inspirieren lassen, und somit benutzt er auf sämtlichen sechs Tracks (+ einem Interludium) die Hell-Dunkel-Technik, wie schon bei den neun Minuten des THE LIFE OF MERISI. Diese Platte beginnt wie ein Science-Fiction-Film oder wie eine Partie in Wipeout, mit Techno-/Trance-Beat aus den 90ern, einem Synthesizer wie bei Moroder und einer Grabesstimme, die erlischt, um dann erneut mit auf seinem Lieblingsinstrument, einem akustischen Klavier gespielten, kristallklaren Harmonien zu neuem Leben zu er. Die unbeschwerte Ballade 33CHANTS und der Titelsong D'ANGELO, der eine raumzeitliche Bresche zum Song der Doors, Riders on the Storm schlägt, wurden mit demselben elektro-akustischen Trend komponiert. Diese Orientierung gesteht David August offen ein, seit er sich für sein Debütalbum Times wieder an sein Klavier gesetzt hat, nachdem er einige „funktionelle“ Maxi-Singles bei Solomuns Label Diynamic Music herausgebracht hatte. Dieser Versuch führte zum Erfolg. Die Bestätigung liefern die beiden außergewöhnlichen Live-Alben für Boiler Room in den Jahren 2014 und 2016 (letzteres in Begleitung der Berliner Symphoniker) und dieses Album, das uns in eine Fruchtblase taucht, die man dann nicht mehr verlassen möchte. Wenn man dann für alle Ewigkeit dort bleiben müsste, wäre es aber auch nicht wirklich schlimm. © Smaël Bouaici
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Opernauszüge - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Qobuzissime
Auf ihrem ersten Rezital-Album mit Orchester präsentiert Elsa Dreisig eine Gegenüberstellung von fünf Arienpaaren, die in verschiedenen Beziehungen zueinander stehen. Diese Spiegelung lässt bewusst Musikstile, dramatische Momente, historische Epochen und kontrastierende Stimmen aufeinanderstoßen: Klassizismus und Romantik ergänzen sich gegenseitig, Schrecken und Jubel wechseln sich ab. Die weibliche Seele offenbart sich hier in all ihren Facetten. Das ersten Arienpaar handelt von Spiegeln: derjenige, in dem sich Marguerite aus Gounods Faust bewundert und derjenige von Thaïs in der gleichnamigen Oper von Massenet. Anschließend geht es um Manon Lescaut aus der Sicht von Puccini und um Manon (ohne Lescaut) von Massenet. Danach kommt eine ziemlich ungewöhnliche Gegenüberstellung der Juliette von Daniel Steibelt, einem in Vergessenheit geratenen deutschen Komponisten der frühen Romantik, und der Juliette aus Romeo und Julia von Gounod. Elsa Dreisig fährt mit den beiden berühmten Figaros fort: der Barbier von Sevilla von Rossini mit der köstlichen Rosina und Mozarts Hochzeit des Figaro mit den zarten Klängen der hilflosen Gräfin. Zum Abschluss stellt sie schließlich in noch ungewöhnlicherer Weise die Figur der Salome in Hérodiade von Massenet – eine zarte junge Frau, die überhaupt nicht versucht, sich den Kopf von irgendjemandem servieren zu lassen – und die von Strauss mit ihren blutrünstigen Wahnvorstellungen gegenüber. Bestimmt um jeden Versuch eines Vergleiches mit bereits bestehenden Aufnahmen zu vermeiden hat Elsa Dreisig die französische Version 1907 gewählt – es sei daran erinnert, dass das Stück von Oscar Wilde ursprünglich auf Französisch konzipiert wurde. Hier liegt uns eines der ungewöhnlichsten Programme vor, die man sich für ein erstes diskographisches Rezital vorstellen kann. Dreisig wird vom Orchestre National de Montpellier Occitanie unter der Leitung von Michael Schønwandt begleitet. © SM/ Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 28. September 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Qobuzissime
Dies ist das erste Solo-Album des jungen und ausgezeichneten französischen Tenor Julien Behr, den man schon an der Opéra de Paris, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Oper von Bordeaux und Lyon, in Salzburg, Wien, London, Köln und auf vielen anderen großen Bühnen der Welt hören konnte. Er war auch schon an Aufzeichnungen verschiedener Opernwerke beteiligt, wie etwa L’Enfant et les sortilèges mit dem Bayerischen Rundfunk. Für dieses diskographische Rezital-Debüt hatte er die Eingebung, Arien aus weniger bekannten französischen Opern auszuwählen als die ewigen Don José, Romeo, Faust und andere große Helden, und dabei Perlen des romantischen Repertoires (sagen wir mal, großzügig gerechnet, bis zum Ersten Weltkrieg), von denen die meisten viel zu selten zu hören sind. Bei Gounod schöpft er aus Cinq-Mars, bei Bizet aus La Jolie fille de Perth (eines der exquisitesten Werke Bizets) bei Thomas aus Mignon. Anschließend wählt er zwar bekanntere, aber trotzdem nicht sehr populäre Arien von Léhar aus Der lustigen Witwe, von Godard aus Jocelyn und von Delibes aus Lakmé. Mit seiner tadellosen Artikulierung, seiner transparenten und leichten Stimme, die etwas an Heddle Nach oder Jussi Björling erinnert, wird er diesem Repertoire perfekt gerecht. Das Album schließt nur ein Paar Steinwürfe vom romantischen Repertoire entfernt, mit Vous qui passez sans me voir von Charles Trenet – der Text stammt vom „Fou chantant“ (der singende Narr), und die Musik von Johnny Hess und Paul Misraki. Das Lied war ursprünglich Jean Sablon gewidmet – der von der Liebe Behrs zu leichteren Genres zeugt, die er jedoch nach allen Regeln der Kunst interpretiert. © SM/Qobuz
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Country - Erschienen am 21. September 2018 | Capitol Records Nashville

Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Mehr als achteinhalb Stunden Musik! Bobbie Gentry verdiente sehr wohl eine so riesengroße Feier, auch wenn ihr Ruhm kaum mehr als ein Jahrzehnt angehalten hatte. Dieser bedeutenden Sängerin der sechziger und siebziger Jahre wird hier eine luxuriöse Kompilation gewidmet, nachdem sie sich seit Anfang der 1980er Jahre aus dem Geschäft zurückgezogen hat und nun komplette Anonymität genießt. 117 Titel wurden auf 8 Platten verteilt: ihre sechs Studioalben beim Label Capitol (Ode to Billie Joe, 1967, The Delta Sweete und Local Gentry, 1968, Touch ‘Em With Love, 1969, Fancy, 1970 und Patchwork, 1971), ihre Platte im Zweiergespann mit Glen Campbell, die 1968 erschien und – die Fans werden in Ohnmacht fallen – mehr als 70 unveröffentlichte Aufnahmen, darunter Alternative Takes, Demos, ein Live bei der BBC und allerlei Raritäten! Abgesehen von diesem Geheimnis rund um ihren vorzeitigen Rückzug und ihren Kult, der dann im Laufe der Jahre immer größer werden sollte, gibt es noch diese Songs, die aus ihrer Feder stammen. Bobbie Gentry war nicht bloß eine Sängerin, die wie viele andere ihrer Generation Country, Folk und Pop mischte. Ganz allein schrieb sie, als sie gerade mal erst zwanzig Jahre alt war, die erfolgreichen Songs Mornin' Glory, Fancy, Okolona River Bottom Band, Chickasaw County Child, aber auch den berühmtesten davon, den die ganze Welt coverte, Ode to Billie Joe, diese beeindruckende Geschichte vom rätselhaften Selbstmord des jungen Billie Joe McAllister, der von der Tallahatchie Bridge sprang. In Deutschland wurde der Song von Wencke Myhre gecovert... Bobbie Gentrys umwerfend gefühlvolle Stimme ist in der Lage, auf elegante Weise lockerzulassen. Dann sind da noch diese blumigen Arrangements und die dem Gesang angepasste Instrumentierung, mal Lounge-Music mit leicht kitschigen, aber dermaßen erstklassigen Streichern, mal mit bloß einer, sich ihrer Stimme anschmiegenden Gitarre. Bobbie Gentry ist nie nur Country-, nur Pop-, nur Soul- oder nur Folk-Sängerin. Sie ist Bobbie Gentry. Punkt. Aus. © Marc Zisman/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Außergewöhnliche Tonaufnahmen - Hi-Res Audio
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Violinkonzerte - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Außergewöhnliche Tonaufnahmen - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Außergewöhnliche Tonaufnahmen - Hi-Res Audio
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Instrumentalmusik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Außergewöhnliche Tonaufnahmen - Hi-Res Audio