Genre :
Die Musikexperten von Qobuz stellen in jedem Genre Alben zusammen, die jeder kennen sollte. Diese Alben haben die Musikgeschichte mitgeschrieben und sind zu Meilensteinen geworden. In der perfekten Schallplattensammlung finden Sie die symbolträchtigsten Werke, die Ihr Musikwissen erweitern.

Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 11. September 2015 | Sony Classical

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Soul - Erschienen am 27. Oktober 2006 | Universal-Island Records Ltd.

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Mit ihrem tragischen und viel zu frühen Tode am 23. Juli 2011 - der in Anbetracht von Amy Winehouse’ Leben jedoch wenig überraschend kam - verstummte auch die wohl außergewöhnlichste Stimme der zeitgenössischen Soulmusik. Eine Stimme, deren Strahlkraft weder von den Rückschlägen des chaotischen Lebens des Shooting Stars - der der britischen Boulevardpresse stets zu neuen Schlagzeilen verhalf - gemindert wurde, noch von den Strömen von Alkohol und Betäubungsmitteln und noch weniger von diesen Hunderten von erschreckenden Konzertvideos, die sich über YouTube erstrecken… Als das Phänomen Winehouse mit diesem zweiten Album, dem großartigen Back To Black, das qualitativ deutlich über seinem Vorgänger Frank liegt, explodiert, befindet sich die Soulmusik nicht gerade auf ihrem Höhepunkt und beschert uns nichts als hohle und sirupartige R&B-Werke aus sterilen Produktionen. Nur wenige versuchen, die von Aretha Franklin, Ann Peebles, Nina Simone, Tina Turner, Dinah Washington oder auch Marlena Shaw erschaffene musikalische Sprache weiterzuentwickeln. Amy Winehouse überrascht in dieser Zeit mit einer Raubkatzen-Stimme, mit echten Songs (die sie im Gegensatz zu 90% ihrer Konkurrentinnen selbst schreibt), mit einer auf alt gemachten (aber alles andere als rückständigen) Produktion mit Vintage-Akzenten und einer beeindruckenden Instrumentierung. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, ist sogar das Cover einzigartig: Eine Frisur im Stil der 50er Jahre, Tattoos, wie sie sonst nur echte Biker tragen und ein spöttischer Blick. Back To Black führte monatelang die Charts auf der ganzen Welt an und ist auch heute noch ein wahres Meisterwerk der Soulmusik und des Rhythm'n'Blues. Wenn die Meinung der Kritiker mit der Meinung des großen Publikum übereinstimmt - ein seltenes Phänomen, das hervorgehoben werden muss - zeugt dies umso mehr von der unvergleichlichen Qualität dieses Albums. © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 1973 | Motown

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Mit 23 Jahren dreht sich bei Stevie Wonders Kunst alles um seine innovativen Innervisions, die am 3. August 1973 erschienen sind: seine Kämpfe, seine Phobien, seine Leidenschaften.... Indem er alle Instrumente selbst einspielt (auch wenn einige Gäste wie Jeff Beck, Ray Parker Jr., David Sanborn und Buzz Feiten hinzukommen) und Themen, die an Drogen, Ghetto, Spiritualität, Politik, Rassismus und natürlich Liebe mit einem großen L anspricht, vollendet das große Genie aus Michigan seine ultimative Fusion aus Soul, Rhythm'n' Blues, Funk und Pop. Die Klänge seiner vorerst unveröffentlichten Synthesizer verschmelzen mit diesem spirituellen Soul und sitzen immer noch auf verrückten Melodien. Mit Innervisions findet Amerika den idealen Soundtrack für seine qualvollen Stunden, wie Living for The City, wo Stevie an die Schwierigkeiten und Trübsale eines jungen schwarzen Mannes aus Mississippi erinnert, der für einen Job, den er nie bekommen wird, nach New York fährt, bevor er hinter Gittern landet (um seine 7-minütige Komposition noch realistischer zu machen, integriert er Straßenaufnahmen, Sirenengeräusche, Verhaftungsdialoge). Oder mit He's Misstra Know-It-All, einer kaum maskierten Anklage gegen den amtierenden Präsidenten Richard Nixon. Als perfekte Ergänzung zu Marvin Gayes What's Going On, das zwei Jahre zuvor veröffentlicht wurde: Abschied vom Blues, jetzt vom gebrochenen amerikanischen Traum! Aber dieser Schnappschuss ist für Stevie Wonder sehr persönlich, der auf das originale Innervisions-Cover in Blindenschrift "Das ist meine Musik. Das ist alles, was ich dir zu sagen habe, und so fühle ich mich auch. Wisse, dass deine Liebe meiner hilft, stark zu bleiben" gravieren lässt. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2011 | Geffen

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Rock - Erschienen am 5. August 1966 | EMI Catalogue

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Ein jeder wird sein Lieblings-Album der Beatles haben, keiner kann jedoch bestreiten, dass Revolver immer ein Leuchtturm-Album – eines der einflussreichsten (das einflussreichste?) in der Geschichte des Rock – bleiben wird. Dieses siebte Album, das im August 1966 erscheint, das die endgültige Initialzündung für die schalkhaften Fab Four aus Liverpool auf ihrem Weg, die Architekten einer Pop-Revolution zu werden. Mit Revolver begibt sich die Band, die durch den inzwischen unverzichtbar gewordenen Produzenten George Martin  unterstützt wird, in die wildesten Experimente, die ihre Lieder spannender als je zuvor werden lassen. Sie basteln an Ihren Tonbändern herum und werfen Aufnahmen durcheinander, probieren verbotene Substanzen aus (was man ja auch bei einigen ihrer Texte heraushören kann), spielen ein bisschen mit ausgefallenen Instrumenten (Cembalo, Trompete, Sitar, Orgel ...) rum und schreiben Texte, die es in sich haben und weitaus weniger unbekümmert sind als noch zu ihren Anfängen. Nun, da sie sich dazu entschieden haben, zunächst nicht live aufzutreten, nutzen sie die Eigenschaften des Tonstudios als Instrumentarium, wenn nicht sogar als fünftes Mitglied. Die bloße Nennung der Songtitel klingen nach wie vor wie ein Tagtraum: Tomorrow Never Knows, Eleanor Rigby, I'm Only Sleeping, Got To Get You Into My Life, Taxman… © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Mai 2011 | Play It Again Sam

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Französischer Chanson - Erschienen am 1. Januar 2013 | Universal Music Division Mercury Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Sein Hit "Alors on Danse" (auf dem Debüt Cheese, 2010) verhalf dem belgisch-ruandischen Rapper und Produzenten Stromae zu seinem Durchbruch. Auf Album Nummer zwei setzt er seine Reise in die elektronische Pop-Welt fort, indem er sie enorm ausbaut und Synthesizer zu einem Hauptbestandteil macht. Racine Carrée (auf deutsch Quadratwurzel) beweist dies bereits mit seinem Opener "Ta Fête", der pompös mit Trommeln und melodiösem Gesang samt experimentellen Beats eröffnet. Auch die auf seinem Debüt stark vertretenen Dancehymnen finden sich wieder unter den 13 Stücken. Für Überraschungen sorgen vor allem die Arrangements, die an Stromaes Sprachrythmus angepasst wurden. Den Großteil der Stücke schrieb der Musiker selbst, aufgenommen wurde im eigenen Studio.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 1989 | 4AD

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Nach dem Schockalbum Surfer Rosa erwartet die Fans nun ein etwas ruhigeres, weniger geschliffenes aber glücklicherweise nur ein wenig braveres Album. Mit dem knallharten Intro Debaser, dem lässigen Beat in I Bleed, dem Surf-Pop in Monkey Gone To Heaven und dem Gag-Song La La Love You beinhaltet die im April 1989 veröffentlichte Platte Doolittle tausend kleine Schätze. Mal verwirrend, mal betörend, mal überraschend (das, was sich allein in den ersten zwei Minuten von Waves Of Mutilation abspielt, ist einfach nur verblüffend), und jeder Track klingt dabei ganz anders als der Rest der Produktion. Dieser Mix aus Punk-Rock, Surfmusik und purem Pop klingt hier nach wahrhaftiger Perfektion. Nach dieser Platte versteht man besser, wo Bands wie Pavement und Nirvana (Cobain zitierte die Pixies als eine seiner Lieblingsbands) ihre Inspiration gefunden haben… © Marc Zisman
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21

Pop - Erschienen am 24. Januar 2011 | XL

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Sélection du Mercury Prize
Auf „21“ ist Adele immer noch die bluesige Popdiva mit der Seele einer Sängerin/Songschreiberin und einem scheinbar unerschöpflichen Hang zu Herzschmerz. Das Album stellt Adeles gewaltige stimmliche Fähigkeiten unter Beweis. Man wird von der treibenden Gospel/Blues Hymne „Rolling in the Deep“ sofort angesteckt, welche geradezu absurd sexy und eine der besten Singles dieses Jahrzehnts ist. Ebenfalls auf dem Album finden sich die Bluesnummer „Rumour Has It“ und die Soulnummer nach Old-School-Manier „He Won’t Go“, beides unheimlich eingängige Tanznummern. Ähnlich fesselnd ist das Herzstück des Albums, die Mega-Ballade „Take It All“ – ein sofortiger Klassiker in der Manier von „The Rose“, „And I Am Telling You I Am Not Going“ – und „All by Myself“, das sich über viele Jahre als Meilenstein ihrer Karriere halten könnte. ~ Matt Collar
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Rock - Erschienen am 30. Juni 2015 | Rhino - Elektra

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Die Geschichte des Rock trieft nur so von verfemten Gruppen und Alben, die nicht im Geringsten beachtet wurden... Zu dieser Kategorie zählen in erster Linie Love und ihr Forever Changes. Dieses dritte, im November 1967 veröffentlichte Studioalbum des aus Kalifornien stammenden Quintetts kann es mit den größten Platten der Beatles, der Stones und der Kinks aufnehmen, weil sie eine besondere Alternative bieten. Der geniale und unfassbare Arthur Lee wagt es hier, alles mögliche miteinander zu kombinieren. Dank Pop, Jazz, Folk, Flamenco, psychedelischer und klassischer Musik bildet Forever Changes eine prächtige Symphonie mit einzigartiger Poesie. Dieser barocke Kunstgriff basiert auf Arrangements für Bläser und Streicher, bei denen David Angel eher kühn vorgegangen ist. Dank Lees umwerfender Stimme und Bryan MacLeans scharfkantigen Gitarrenakkorden schafften Love eine teils melancholische, teils putzmuntere, und trotzdem durchwegs tiefgründige Platte. Die große Klangvielfalt entspricht ihren Autoren, Lee mit seinem Hang zum Rock und Blues und MacLean, der ganz Ohr ist, wenn er verschiedenste Soundvarianten entdeckt, egal ob diese nun aus der Welt der Klassik oder der Worldmusic stammen … Da erst ein paar Monate zuvor die Zelte des Summer of Love abgebaut worden waren, wurde das zwischen barockem Pop und psychedelischem Folk angesiedelte Forever Changes zum Soundtrack der desillusionierten Einwohner Amerikas. Die Leute träumten noch etwas vor sich hin, aber sie waren sich schon im Klaren darüber, dass die bevorstehenden Jahre nicht recht bunt sein würden. Kurz und gut, dieses herrliche Meisterwerk, das uns zugleich einen eisigen Schauer über den Rücken laufen lässt, büßt trotz all der Jahre nichts von seiner Schönheit ein. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 15. November 2013 | Columbia - Legacy

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Rock - Erschienen am 3. Dezember 1965 | EMI Catalogue

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Ihre mehr als anspruchsvollen Kompositionen von Help! hatten deutlich gemacht, dass die Beatles nicht vorhaben, länger die vier netten Jungen von nebenan zu bleiben. Vier Monate später zeigen die Fab Four mit Rubber Soul, das im Dezember 1965 erscheint, dass sie künstlerisch weiter gereift sind. Die Texte sind tiefgründiger (Bob Dylan war ein großer Einfluss, McCartney gestand), die Harmonien gewagter und die Instrumentarien ausgefallener, wie die Sitar in Norwegian Wood oder der samtige Bass von Think For Yourself zeigen. Balladen wie Girl oder Michelle, sind einfach nur wunderschön. Vor allem mischt dieses sechste Studioalbum verschiedenste Stile miteinander - sei es Pop, natürlich, R&B, Folk, Soul oder Psychedelic Rock. Rubber Soul ist auch der Beginn der Ausgestaltung der vier Persönlichkeiten und der Zeitpunkt, an dem die Arbeit des Produzenten George Martin John, Paul, George und Ringo dabei unterstützt, sich von ihrer "Jugend" weg zu bewegen und ihre unumgängliche Mauser zu verfeinern, an Bedeutung gewinnt. © MZ / Qobuz
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1991 | Virgin EMI

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Nach ...And Justice for All beschloss Metallica, dass eine Vereinfachung und Straffung ihres Sounds angebracht wäre. Während dieses Urteil aus musikalischer Sicht sinnvoll war, bot sich gleichzeitig auch die Gelegenheit, ihre Musik zu kommerzialisieren, und Metallica hat beide Ziele erreicht. Die besten Songs sind melodischer und direkter. Die pochenden, reduzierten Grooves von „Enter Sandman“, „Sad But True“ und „Wherever I May Roam“ halten sich an die herkömmlichen Strukturen, während die klare, professionelle Produktion von Bob Rock den Stücken mehr Eingängigkeit verleiht. „The Unforgiven“ und „Nothing Else Matters“ vermeiden die brandheißen Gitarrenriffs, von denen die Balladen der Band immer schon unterbrochen wurden. Metallica ist ein gutes, aber nicht wirklich großes Album, dessen besten Momenten verdientermaßen die Heavy-Metal-Krone gebührt. Der Ansatz des Albums lässt aber schon einen kreativen Niedergang erahnen. ~ Steve Huey
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1994 | Polydor Associated Labels

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Lauréat du Mercury Prize
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Rock - Erschienen am 23. September 1970 | Columbia - Legacy

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Country - Erschienen am 1. Januar 2002 | American Recordings

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Die legendären, unter Rick Rubins Regie entstandenen American Recordings von Johnny Cash waren nicht nur sein himmlisches Testament, sondern gehörten gleichzeitig zu seinen besten Platten. Diese vierte Ausgabe, die im November 2002 in den Plattenläden erschien, war die letzte zu Lebenszeiten des Man in Black, der zehn Monate später aus dem Leben schied… Das Rezept ist zwar immer dasselbe, wenn er sich die Kompositionen anderer aneignet, und trotzdem kann man nicht oft genug Cash hören, wenn er so richtig zugreift und daraus sein ganz eigenes Werk macht. Und wenn es von Nine Inch Nails, Depeche Mode oder Sting stammt, dann vergisst man leicht, wem das Original eigentlich zu verdanken ist… Wie gewohnt bemüht sich Rubin an den Reglern, vor allem den Bariton des Sängers in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Stimme kann noch so sehr um das Thema Tod kreisen, sentimental wird sie nie. Ganz im Gegenteil. Das ist sogar das A und O des American IV! Hurt lernt einem das Schaudern (der Clip rührt uns jedes Mal von Neuem und als Trent Reznor diese Version gehört hatte, sollte er gesagt haben: „Es hört sich an, als hätte ich meine Freundin verloren, als gehörte dieser Song jetzt jemand anderem…“), das schmachtende Give My Love To Rose trifft mitten ins Herz und das treuherzige I Hung My Head wirft einen um. Selbst wenn er das Erbe der Countrymusic bearbeitet, manchmal sogar eigens eingespielte Kompositionen (Sam Hall, Give My Love To Rose, I'm So Lonesome I Could Cry, Streets of Laredo, Danny Boy), dann erweist sich der Mann in Schwarz als ein feinfühliger Mensch, der weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt und trotzdem nichts von seiner Würde und seinem Stolz einbüßt. Rick Rubin wollte so etwas wie eine feierliche Grablegung veranstalten und versammelte daher allerlei verschiedene Musiker, um diesen Vorfahren entsprechend zu würdigen. Fiona Apple und Nick Cave lassen ihre Stimmen erklingen, John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers und Marty Stuart schlagen ein paar Akkorde an, der alte Cowboy und Weggefährte Jack Clement packt seine Dobro aus, Joey Waronker hat Beck and Air hinter sich gelassen, um auf seinen eigenen Drums zu trommeln, und Benmont Tench hat seine ganze Rüstung hervorgekramt, nämlich Orgel, Harmonium, Mellotron, Vibrafon und Wurlitzer. Das Publikum wird mit dieser vierten Ausgabe der Goldenen Schallplatte von Johnny Cash, der ersten seit 30 Jahren, mehr als begeistert sein! © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2014 | Motown

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Während am 21. Mai 1971 die Plattenläden das neue Album What's Going On Marvin Gayes' in die Regale räumen, bedeutet dies nicht nur eine Wendung in der Geschichte der Soul Musik, sondern in der gesamten populären Musik...In einigen Zeilen des amerikanischen Magazins Rolling Stone beschreibt Marvin Gaye ganz klar seine Intentionen: "1969 und 1970 habe ich begonnen, das Konzept neu zu bewerten, was ich mit meiner Musik aussagen möchte...ich war von den Briefen, die mir mein Bruder aus Vietnam schickte, sehr betroffen, wie auch von der sozialen Situation dieses Landes. Mir wurde bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien beiseite schieben muss, wenn ich Songs schreiben möchte, die die Seele der Menschen berührt. Ich wollte also, dass sie realisieren, was die Welt bewegte." Dieses Album mit dem Titel What’s Going On ist heute eines der größten aus dem Hause Motown. Während seiner Produktion wird das Wort "Konflikt" zwischen dem Sänger und dem Produktionsdirektor des Labels (übrigens sein Schwager) großgeschrieben. Gordy versteht den radikalen Kurswechsel Marvin Gayes nur ansatzweise. Bewusst ein Album in der Phase sozialer Umbrüche, ein Opus, das von Drogen, Arbeitslosigkeit, Ökologie, Krieg und Misere handelt in den Glanzjahren seines künstlerischen und wirschaftlichen Erfolgs herauszubringen, hielt er für falsch. Kurz, für Berry Gordy war What’s Going On nicht Motown! Marvin Gaye konnte seinen Arbeitgeber aber davon überzeugen und veröffentlichte das Album am 21. Mai 1971. In nur 35 Minuten (die großen Pop-Platten dürfen diese Zeitvorgabe nicht überschreiten) umgibt Marvin Gaye seine Soul-Hits mit einer Aura von Streichern und Hall. Mit einem betäubten Traumgefühl setzt er seine samtweiche Stimme über ausgewählte und pointierte Textzeilen einer wahren Prosa, die wie ein Spiegel der Zeit funktioniert. Mit Klasse, Feingefühl und Nüchternheit bewegen sich seine Texte weder im Aktivismus noch in der Albernheit und stets mit dem Gedanken daran, dass dieses Konzept-Album mühelos etwas bewirken wird...Wie durch einen Aufschrei versetzt der Titel What’s Going On (Was ist nur los) durch die mit Percussions gesprengelten Rhythmen in Trance. Inner City Blues ist ebenfalls dieser hypnotische Soul wie aus Schichten von Echo und wohlklingender Töne und begegnet jeder Gewalt mit dieser zehnfach stärkeren Kraft. Es ist der Walzer zwischen herrschender Barbarei und sinnlicher, rhythmischer Symphonie, der aus diesem Album eine wahres Denkmal machte und das heute immer noch nicht baufällig geworden ist. © MZ/Qobuz     
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Folk - Erschienen am 17. Januar 1966 | Columbia

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Dance - Erschienen am 7. März 2001 | Parlophone (France)

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1997 brachte dieses französische Electro-Dance-Duo mit seinem Debütalbum, Homework, einen großen interkontinentalen Aufmacher heraus, der Disco, House, Funk, Techno und mehr miteinander vermischt. Während die zweite Aufnahme von Daft Punk sich immer noch auf die maximale Erreichbarkeit konzentriert, die ihrem Debüt so hohe Wertnoten einbrachten, besteht in geringerem Umfang ein offenkundiger Fokus auf poppigen Sprüngen. Ironie und House Beats stehen an der Tagesordnung, und ein eklektischer Faden verläuft durch das Album Discovery. "Digital Love" klingt wie die Titelmusik einer Sitcom aus den 70igern, die von den Buggles realisiert wurde. "Nightvision" ist eine milde, wortlose, “ruhiger-Sturm-trifft-auf-Emo”-Soundlandschaft, während es in einer Erweiterung sicher eine Menge Aufmerksamkeit erzielt, "Superheroes" verheiratet ein Barry Manilow-Sample mit einem unnachgiebigen House Beat. Letztlich ist Discovery weniger ein Leitbild als seine Vorgänger, aber nicht weniger tanz- oder hörbar.