Die Musikexperten von Qobuz stellen in jedem Genre Alben zusammen, die jeder kennen sollte. Diese Alben haben die Musikgeschichte mitgeschrieben und sind zu Meilensteinen geworden. In der perfekten Schallplattensammlung finden Sie die symbolträchtigsten Werke, die Ihr Musikwissen erweitern.

Die Alben

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 1967 | Philips

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
21,99 Fr.

Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 8. Januar 2015 | Ariola

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Na Pressão (Unter Druck) kam 1999 auf den Markt und es ist die Platte, mit der Lenine seinen Durchbruch schaffte und die auch den geglückten Übergang der mpb (música popular brasileira) in das neue Jahrtausend symbolisiert. Dieser aus Recife stammender Musiker ist der natürliche Nachfolger des 1997 verstorbenen Bandleaders der Nação Zumbi, Chico Science, der mit dieser Band den Mangue Beats gründete und diesen Stil, der traditionelles, kulturelles Erbe und moderne Elemente miteinander kombinierte, ernsthaft vertrat und auch praktizierte. Auf seinem zweiten Soloalbum bietet Lenine eine meisterhafte Synthese bunt zusammengewürfelter Elemente und erfahrener Einflüsse, welche die Grammatik des Komponisten darstellen. Traditionelle Überlieferungen aus den ländlichen Gebieten des Bundesstaates Pernambuco, städtische Musik aus der ganzen Welt (Rock, Hip-Hop oder Elektropop), von der Bossa Nova geerbte, verschlafene Balladen oder Kollagen, die den Erinnerungen an die Tropicalismo-Strömung zu verdanken sind, all das geht ineinander über oder reiht sich in einem überraschenden, stimulierenden Strom aneinander. Zwanzig Jahre später wirken die Kompositionen noch genauso belebend wie früher, die Interpretation und die Arrangements klingen noch genauso gut und die Produktion versteht sich immer noch ausgezeichnet darauf, akustische Klänge und Digitaleffekte auf intelligente Art zu koppeln, ohne langweilig zu werden. Ein postmoderner Klassiker, der einzig und allein in einem Land wie Brasilien entstehen konnte, wo die Menschen so geschickt sind, äußere Einflüsse neu zu verwerten, ohne zugleich ihre Identität zu verlieren. © BM/Qobuz
20,49 Fr.

Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 1970 | Universal Music International Ltda.

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 2014 | EMI Music Brasil Ltda

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 31. März 2009 | RCA Records Label

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Angenor de Oliveira, genannt Cartola, ist eine ganz wichtige Figur der brasilianischen Musik. 1928 gründete er in Rio mit anderen zusammen die angesehene Samba-Schule Estação Primeira de Mangueira, für die er zahlreiche Klassiker komponierte, er arbeitete jedoch die meiste Zeit seines Lebens auf anonyme Weise. Obwohl er in den dreißiger Jahren Erfolgsstücke für den international bekannten Star Carmen Miranda oder für den Crooner Francisco Alves schrieb, verbrachte Cartola mehr Zeit als Maurer und Fensterputzer als auf der Bühne. Er hatte sich schon lange nicht mehr unter den Musikern blicken lassen, als ihn im Jahre 1950 ein Journalist auf der Straße erkennt und dann sein Leben erneut in musikalische Bahnen lenkt. Der Komponist rappelt sich wieder hoch und begegnet seiner großen Liebe. Das hier vorliegende Lied Nós Dois komponierte er anlässlich seiner Hochzeit mit der Sängerin Dona Zica. Mit ihr zusammen gründet Cartola ein Zuhause für den Samba, die Zicartola, die Anfang der sechziger Jahre einer der beliebtesten Treffpunkte junger Komponisten der Bossa Nova werden sollte. Cartolas Diskografie beginnt erst 1974, als der Sambamusiker 65 Jahre alt ist. Verde Que Te Quero Rosa ist sein drittes Album, auf dem nostalgische Liebeslieder genauso wie Glanznummern mit purem Rhythmus zu hören sind; eine Auslese mit zärtlichem Gesang und sanften, unwiderstehlich hinreißenden Sambas. Sein Titel hält die Farben in Ehren, die er für die Mangueira ausgewählt hatte und heute noch auf der berühmten Schule zu sehen sind: grün und rosa. Oft musste er sich die Bemerkung anhören, dass diese Farbtöne schlecht zusammenpassen, aber er antwortete schlagfertig: grün steht für die Hoffnung, rosa für die Liebe. Zwei Werte, die ihm zweifellos Glück gebracht haben. © BM/Qobuz
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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 13. Februar 2007 | Odeon

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Genau wie bereits bei der Vereinigung der bahianischen Künstler der Tropicalia-Bewegung Caetano Veloso, Gilberto Gil, Tom Zé oder Os Mutantes Ende der 60er Jahre vereint der Clube da Esquina im Jahre 1972 die Kräfte der traditionellen Musik des Staates Minais Gerais. An der Seite von Milton Nascimento definierten seine engen Freunde, die Brüder Lô und Marcio Borgès und die Arrangeure Eumir Deodato und Wagner Tiso die Grenzen der brasilianischen Musik neu. Pop-Akzente, Einflüsse der regionalen Traditionen, ein Augenzwinkern in Richtung des Flamencos, Experimente zwischen Jazz und Rock: Nichts wurde ausgelassen, um die kreative Energie, die in den jungen, doch sehr ungleichen Musikern brodelte, darzustellen. Clube da Esquina prägt bis heute die Musik seines Landes. Während die Karriere der Borgès-Brüder sich vor allem in Brazilien abspielte, hat Nascimento seine Zeit ebenfalls in der internationalen Welt des Jazz und des Pop geprägt. Clube da Esquina war keine einfache Anekdote, sondern einer der greifbarsten Beweise seines beeindruckenden Talentes. © BM/Qobuz
17,99 Fr.

Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 1967 | Universal Music International Ltda.

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 17. Juni 2003 | RCA Records Label

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 1971 | Philips

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Im Jahre 1971, nachdem Chico Buarque gerade 18 Monate lang aufgrund der Diktatur in seinem Land im Exil in Italien gelebt hatte, nimmt er das Album Constução auf. Er ist gerade zurück in Brasilien, wo das Militär immer noch an der Macht ist. Die Zensur gehört zum Alltag und jedes Lied wird kontrolliert. Um einem Verbot zu entkommen, benutzt Buarque, der absolut nicht vorhat, seine Worte und deren Bedeutung abzuschwächen, Metaphern und stilistische Figuren, um den Geisteszustand seiner Zeitgenossen unter den strengen Bedingungen der Regierung zu beschreiben. So erzählt der Titelsong, auf geniale Weise vom Stararrangeur der Tropicalia-Bewegung, Rogerio Duprat, orchestriert, vom Alltag eines Bauarbeiters, der seine Familie verlässt, um an der Konstruktion eines Gebäudes mitzuarbeiten, während welcher er schließlich stirbt. Die Szene wird dreimal wiederholt, jedes Mal mit kleinen Veränderungen, um die Gleichgültigkeit, mit der die Arbeiterklasse behandelt wird, zu betonen. An anderen Stellen beschreiben die feinsinnigen Texte die dunklen Gefühle, die in dieser Epoche allgegenwärtig sind. Neben der literarischen Qualität brilliert dieses Meisterwerk außerdem auch auf melodischer und orchestraler Ebene. Auf moderne aber dennoch grundlegend brasilianische Weise setzt Chico Buarque hier Samba, romantische Gesänge und Bossa Nova mit Eleganz ein. In dieser Periode seines Lebens arbeitete er eng mit Tom Jobim und Vinicius de Moraes zusammen und die Frucht dieser Kollaboration kann man hier auf einigen Kompositionen bestaunen, darunter Lieder, die zu Klassikern der brasilianischen Musik wurden, wie Olha Maria oder Samba de Orly. Aber auch seine Solokompositionen glänzen und stehen diesen in nichts nach und jedes Stück klingt zart und weich, auch dank der sorgfältigen Produktion von Roberto Menescal. Ein unumgängliches und inspirierendes Werk. © BM/Qobuz