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Die Alben

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Classique - Erschienen am 5. Juli 2019 | Decca

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Clara Schumann, eine große Musikerpersönlichkeit der deutschen Romantik, wurde lange nur in ihrer Rolle als Mutter und virtuose Pianistin im Schatten ihres Mannes gesehen. Als eigenständige Komponistin musste sie nie, wie etwa Fanny Mendelssohn oder Alma Mahler, auf die Verwirklichung ihrer kreativen Bestrebungen verzichten, auch wenn ihr Mann der Meinung war, dass die Aufgaben einer Hausfrau kaum mit der Tätigkeit des Komponierens vereinbar seien. Es wurde Zeit, dass ein großes Musiklabel dieser bemerkenswerten Frau eine ganze Platte widmete, dank des Interesses der jungen englischen Pianistin Isata Kanneh-Mason. Für das Album mit dem Titel Romance hat sie das Klavierkonzert op. 7, das Clara im Alter von sechzehn Jahren unter der Leitung von Felix Mendelssohn spielte, aufgenommen. Wenn die einfache Instrumentierung laut Isata Kanneh-Mason die Unerfahrenheit der jungen Komponistin widerspiegelt, so sind ihre musikalischen Ideen stark und originell. Die außergewöhnlichen Schwierigkeiten des Soloparts lassen uns ahnen, welch große Virtuosin Clara Schumann gewesen sein muss.Nach diesem frühen Konzert folgt das Album Claras schöpferischer Laufbahn mit den drei bewundernswerten Romanzen Op. 11, den für Joseph Joachim geschriebenen Romanzen für Violine und Klavier (Op. 22) (hier gespielt mit der Geigerin Elena Urioste), den Transkriptionen von zwei Liedern ihres Mannes und der großen Klaviersonate in g-Moll von 1841. © François Hudry/Qobuz
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Piano solo - Erschienen am 5. Juli 2019 | APR

Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Intégrales d'opéra - Erschienen am 7. Juni 2019 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Während die französische Hauptstadt Mozart aus dem Weg ging, erhielt Antonio Salieri von der Académie Royale de Musique (Pariser Oper) Aufträge – eine fruchtbare Zusammenarbeit, die durch die Revolution ein jähes Ende fand. Nach dem Erfolg seines Werkes Les Danaïdes, das er 1784 für Paris verfasst hatte, arbeitete Salieri intensiv mit Beaumarchais an einem neuen Projekt, Tarare. Beaumarchais war damals mit dem Glorienschein des Erfolgs und des Skandals seines Figaro umgeben und stellte sich schamlos ins Rampenlicht. Er organisierte geschickt seine Selbstdarstellung und verfolgte die Proben aufmerksam, um sicherzustellen, dass das Orchester pianissimo spielte, damit seine Verse Vorrang vor der Musik hatten. Übrigens fand er die Musik penetrant, während sie doch nur dazu dienen sollte, „die Sprache zu verschönern". Tarare wurde ein Jahr nach Die Hochzeit des Figaro von Mozart uraufgeführt, die in Wien nur mäßig ankam, aber später in Prag triumphierte. Dagegen hatte Tarare in Paris großen Erfolg und schaffte es, trotz der politischen Turbulenzen im Repertoire zu bleiben, bis sie um 1826 in Vergessenheit geriet – sie wurde danach nicht mehr aufgeführt. Beaumarchais' Libretto wurde von... Lorenzo Da Ponte sofort ins Italienische übersetzt und hatte in Wien ebenso großen Erfolg. Halb tragédie lyrique, halb opéra comique, wird Tarare von einem gewissen Orientalismus gewürzt. Nach der Wiederbelebung von Les Danaïdes und Les Horaces schließt Christophe Rousset den Zyklus seiner Aufnahmen ab, die den von Salieri auf Französisch für das Pariser Publikum geschriebenen Opern gewidmet sind. Tarare ist typisch für das Jahrhundert der Aufklärung und benutzt die Macht der Künste, um den Despotismus in all seinen Ausprägungen zu bekämpfen. Dank der hervorragenden Besetzung und der lebendigen Leitung von Christophe Rousset ermöglicht diese Aufnahme, die Kluft zwischen einem ehrbaren talentierten Musiker und dem einsamen und strahlenden Genie wie Mozart vollständig zu ermessen. © François Hudry/Qobuz
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Lieder (Allemagne) - Erschienen am 31. Mai 2019 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime
Die 1987 in einem kleinen norwegischen Dorf geborene Sopranistin Lise Davidsen (die  damit zwangsläufig im Vergleich zu ihrer Landsfrau Kirsten Flagstad steht) scheint für die Rolle der wagnerianischen und straussischen Heldinnen geboren zu sein. Für ihre erste Platte bei Decca, einem Label, für das sie einen Exklusivvertrag unterschrieb, entschied sie sich, mehrere Facetten einer Frau in den Gesangspartien von Elisabeth (Tannhäuser), Ariadne (Ariadne auf Naxos) darzustellen und.... Pauline, der geliebten Frau von Richard Strauss, der er viele Lieder aus seinem op. 27 (dem Zyklus von 1894, als Hochzeitsgeschenk) bis zu den letzten Vier Liedern von 1948. Unter der flexiblen Leitung von Esa-Pekka Salonen verbindet das Philharmonia Orchestra die erzene Stimme der norwegischen Sopranistin mit Finesse und Eleganz. Wie wir verstehen können, pendelt dieses Album mit seinem durchdachten Programm zwischen Jugend und Alter, wo Geister und Tod lauern. Man fragt sich vielleicht, wie man über Sterblichkeit singen kann, wenn man erst dreißig Jahre alt ist, ein kraftvolles Timbre hat, bei bester Gesundheit ist und ein noch vor sich liegendes Leben lebt. Die Antwort liegt in Lise Davidsens Stimme, die mit den Lerchen wie ein Versprechen der Unsterblichkeit ertönt, die Musik des letzten Strauss, der sich ein letztes Mal mit seiner Vergangenheit in einem zerfallenen Europa beschäftigt. Malven wurde 1984 nach dem Tod ihrer Widmungsträgerin, der Sängerin Maria Jeritza, die es geheim gehalten hatte, entdeckt, und ist Richard Strauss' wahres "letztes Lied". Leichter im Ton als die Vier letzten Lieder, zu denen es gehören könnte, wird es hier in einer Orchestrierung von Wolfgang Rihm präsentiert. François Hudry/Qobuz
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Classique - Erschienen am 24. Mai 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Zwiegespräche“ beginnt mit dem intensiv-berührenden Klang von Heinz Holligers Oboe, die aus der Ferne zu uns ruft, in einem Stück, das sein langjähriger Freund György Kurtág für ihn geschrieben hat. Dem entgegnet er mit einem eigenen Solostück für Englischhorn. Von hier aus entfaltet sich das Gespräch zweier Komponisten, die aus ihrer jeweiligen Warte heraus den Kontakt zueinander suchen - und zu uns. Das Verdichtete, Konzentrierte ist charakteristisch für die Stücke beider Komponisten. Sechseinhalb Minuten dauern die längsten unter ihnen; viele der Botschaften sind in kaum einer Minute vorbei. Solche Dimensionen laden uns ein, jeder Nuance genau zuzuhören und unsere Aufmerksamkeit wird mit einer Musik belohnt, die eindringlich und feinporig zugleich ist. Neben Heinz Holliger sind Maire-Lise Schüpbach (Englischhorn, Oboe) und der Klarinettist Ernesto Molinari die weiteren Interpreten. Die Sopranistin Sarah Wegener verleiht ihre reine, ausdrucksstarke Stimme den Vertonungen beider Komponisten des Gedichts „Die Ros“ von Angelus Silesius aus dem 17. Jahrhundert. Die Rose, sagt Silesius, kennt kein „Warum“; sie blüht einfach und fragt nicht, ob sie gesehen wird oder nicht. Diese Musik jedoch verlangt danach, daß man sie hört. In der zentralen Kurtág-Sequenz interpretieren Holliger und Molinari, der zwischen Bass- und Kontrabassklarinette wechselt, die Solo- und Duo-Stücke mit großem Gespür für den Duktus dieser Musik. Zuvor gibt es noch einen weiteren Dialog. Sieben Gedichten des schweizerisch-französischen Dichters Philippe Jaccottet (*1925), die dieser selbst liest, folgen instrumentale Antworten Holligers. Und am Ende des Programms blickt Holliger in den Spiegel auf sein jugendliches Selbst: als Interpret seiner Sonate für Oboe solo (1956/57, rev. 1999), die er hier zum ersten Mal aufgenommen hat. Die vorliegende Aufnahme, die anläßlich Holligers 80. Geburtstag erscheint, zeugt auf eindrucksvolle Weise von seiner doppelten Kunstfertigkeit als Interpret und Komponist. © ECM Records
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Piano solo - Erschienen am 12. April 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Für eine gelungene Interpretation genügt es nicht, auf einem zeitgenössischen Instrument zu spielen. Man muss auch der Aufgabe gewachsen sein. Wenn ein Pianist wie András Schiff vom prächtigen Wiener Brodmann Besitz ergreift, der für diese vom legendären ECM-Label veröffentlichte Aufnahme zur Verfügung gestellt wurde, geschieht ein Wunder: Geist und Klang vereinen sich auf höchstem Niveau. Selten haben wir alle Schattierungen von Schuberts intimsten Gedanken in diesem Ausmaß wahrgenommen. Der zarte Anschlag und das unnachahmliche Legato, das sowohl der Pianist als auch das Wiener Instrument hervorbringen, verleihen den Sonaten D. 958 und D. 959 eine unbeschreibliche Sehnsucht. Aber ein Aufruhr erhebt sich und András Schiff führt uns entschlossen bis an den Rand des Abgrunds. Die im Scherzo der Sonate D. 959 verwendeten Kristallklänge rufen die ganze Magie des Gesangs antiker Harfenisten hervor, die von deutschen Romantikern so gerne dargestellt wurden. Diese Erkundungen des Klangs wirken auch bei den Impromptus D. 899 und den drei Klavierstücken D. 946 Wunder. Diese bieten einen expressiven Kontrapunkt, der sich von der unergründlichen Tiefe der Sonaten unterscheidet. Das vorliegende Album ist wie die Offenbarung eines neuen Klanguniversums, das sich uns unter den inspiriert Händen von András Schiff eröffnet. © François Hudry/Qobuz
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Quatuors - Erschienen am 29. März 2019 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Concertos pour violon - Erschienen am 15. März 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Nach dem Doppelalbum der Violin- und Cembalosonaten mit Kristian Bezuidenhout, einem Bestseller aus dem Jahr 2018, folgt die nächste Folge eines Bach-Aufnahmeabenteuers, das vor neun Jahren mit einer Reihe von Sonaten und Partiten begann, die heute als Referenz gelten. Isabelle Faust, Bernhard Forck und seine Kollegen der Akademie für Alte Musik Berlin haben eine Vielzahl weiterer Werke von Bach untersucht: Cembalokonzerte, Triosonaten für Orgel, Instrumentalsätze aus geistlichen Kantaten etc. Alle offenbaren sich hier als direkte oder indirekte Verwandte der drei monumentalen Konzerte BWV 1041-43. Diese faszinierende Leistung erinnert uns rechtzeitig daran, dass der Meister des Wohltemperierten Klaviers auch ein virtuoser Geiger war! © harmonia mundi
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Classique - Erschienen am 1. März 2019 | Orfeo

Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Classique - Erschienen am 8. Februar 2019 | audite Musikproduktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Konträre Helden: Mazeppa und Sardanapalo mit Karabits und der Staatskapelle Weimar. Sardanapalo, der Wein und Konkubinen Politik und Kriegsgeschäf­ten vorzieht, und Mazeppa, der nach Leid und Erniedrigung ruhmvoll stirbt - literarisch-dramatische Vorlagen, von Liszt eindrucksvoll vertont. Die zeitgleich entstandenen Werke repräsentieren Liszts Ideen im Ringen um eine Vereinigung von Lite­ratur und Musik. Auf der einen Seite die Modernisierung der italienischen Oper, auf der anderen die Weiterentwicklung der Symphonik zur Sinfonischen Dichtung. Das Manuskript zu Sardanapalo umfasst den ersten Akt. Das Material lag 170 Jahre lang stumm im Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv. Erst 2017 wurde das Manuskript von David Trippett an der University of Cambridge entschlüsselt, editiert und orchestriert. © Audite
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Concertos pour clavier - Erschienen am 1. Februar 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Nachdem er durch ein brillantes Album mit Werken von Chopin, Mozart und Schumann bekannt wurde, hat der 1995 in Kanada geborene junge polnische Pianist jetzt ein sehr schönes Album herausgebracht, das Felix Mendelssohn gewidmet ist. Jan Lisiecki steht seit seinem…. 15. Lebensjahr beim gelben Label unter Vertrag und verfolgt eine Karriere, die ihn in die renommiertesten Säle der Welt führt, wo er jedes Mal umjubelt wird. Die beiden Klavierkonzerte von Mendelssohn sind Stiefkinder des romantischen Repertoires, vielleicht Opfer ihrer großen Virtuosität, die wie ein Selbstzweck erscheint, jedoch ohne den jugendlich lyrischen Erguss der exakt zur selben Zeit entstandenen Konzerte von Chopin oder die Bedeutung, die später die Konzerte von Liszt oder Rachmaninow haben sollten. Sie umrahmen geschickt die bei Pianisten seit langem beliebten 17 Variations sérieuses d-Moll, Op. 54. Jan Lisieckis Kohärenz von Stil und Inhalt zeigt diese Gruppe pianistischer Werke in einem neuen Licht, in dem sie sich gegenseitig erhellen. © François Hudry/Qobuz
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Piano solo - Erschienen am 11. Januar 2019 | audite Musikproduktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice
Unschätzbare Tondokumente eines der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Die dritte und letzte Folge der Berliner Rundfunk-Einspielungen mit dem kubanisch-amerikanischen Pianisten Jorge Bolet bei audite präsentiert Repertoire-Novitäten. Die Aufnahmen werden hier erstmals veröffentlicht (Fledermaus-Paraphrase). Die Interpretationen dokumentieren einmal mehr die Universalität und nie nachlassende Neugier Bolets, zudem sein überragendes Gestaltungsvermögen und die Fähigkeit, seine Virtuosität in ganz unterschiedlicher Weise in den Dienst des jeweiligen Werks zu stellen. So sind diese Aufnahmen unschätzbare Dokumente eines Musikers, der heute zu Recht als einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts gewürdigt wird. Die Auswahl enthält Werke von Beethoven, Chopin, Debussy, Dello Joio, Franck, Godowsky, Grieg, Liszt und Schumann. Bei Beethovens 5. Klavierkonzert handelt es sich um für Bolet eher untypisches Repertoire; es ist die einzige Live-Aufnahme der vorliegenden CD-Zusammenstellung. Schumanns 3. Klaviersonate sowie Hauptwerke Chopins, darunter die vollständigen Etüden op. 25 in Bolets meisterlicher, lyrischer Fassung, sind weitere Höhepunkte. Abschließend ist der Pianist als „Zugabe" noch mit Godowskys Fledermaus-Paraphrase zu hören. © Audite
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Piano solo - Erschienen am 23. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Die immer etwas provokative chinesische Starpianistin Yuja Wang gab im Juni 2018 ein Konzert an der Berliner Philharmonie mit einem Programm, das zu drei Vierteln aus russischer und zu einem Viertel aus ungarischer Musik des 20. Jahrhunderts bestand. Rachmaninow, dessen Préludes aus seinem Op. 23 1901 noch ganz in poetischen Wolken à la Chopin, das Jahrhundert eröffneten. Skrjabin und seine 10. Sonate von 1913, deren Wolken von der Poesie zum Mysteriösen, Ungreifbaren und Unheimlichen hin schweben, was Yuja Wang ermöglicht, uns zu beweisen, dass sie das Klavier auch auf das Zarteste zu berühren versteht. Dann Prokofjew, dessen 8. Sonate aus dem Jahr 1944 von den drei „Kriegssonaten“ zweifellos am wenigsten brutal ist. Sie ist aber immer noch brutal genug, um Finger aus Stahl erforderlich zu machen, wovon Yuja mehr als genug besitzt. Das Album schließt 100 Jahre nach Rachmaninows Préludes mit einigen Études von Ligeti, deren letzte 2001 fertiggestellt wurde. Der ungarische Komponist verbindet darin alle Eigenheiten, die von den drei vorausgehenden Komponisten entwickelt worden waren: eine gewisse Spätromantik, Mysteriöses und entfesselte Wildheit. Ein sehr originelles Programm, das Yuja Wang mit Überzeugung darbietet. © SM/Qobuz
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Intégrales d'opéra - Erschienen am 16. November 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Als in den 1920er Jahren Vivaldis Autografe entdeckt wurden, war noch keine seiner Opern bekannt, auch nicht bei Fachleuten. Diese Manuskripte erlaubten neue Einblicke in den Bereich der Barockmusik und warteten nur darauf, zu neuem Leben erweckt zu werden, was allerdings noch einige Jahre dauern sollte. Die zwischen 1713 und 1739 verfassten Opern gehörten zu der damals in Italien sehr beliebten Gattung des „Musikalischen Drama“, aus dem später die „Opera Seria“ wurde. Diese Gattung zeichnet sich durch sehr berührende und moralische Geschichten von Liebe, Lust, Macht und Tod aus. Die Handlung verläuft meist inmitten einer prächtigen Bühnenausstattung, die einen bestimmten historischen Kontext oder ferne Gegenden darstellen. Vivaldi hat sich als Opernkomponist darum bemüht, den Handlungen und Situationen eine starke dramatische Wirkung zu verleihen und sich zunehmend auf die Gefühle und den Charakter seiner Figuren zu konzentrieren. Der Komponist hatte seine Heimatstadt Venedig im Jahr 1722 verlassen, um in Rom sein Glück zu versuchen. Giustino wurde dort 1724 während der Karnevalszeit uraufgeführt. Die weiblichen Rollen von Giustino wurden damals Kastraten anvertraut. Ottavio Dantone und seine Accademia Bizantina haben es jedoch für die vorliegende Aufnahme vorgezogen, angesichts der vielen, sehr differenzierten weiblichen Rollen, anstelle von Countertenören Frauenstimmen zu verwenden. Das Werk enthält einige spektakuläre Szenen, wie etwa die Zeremonie mit Chor, die den ersten Akt eröffnet, den Kampf mit dem Bären, Sturm auf hoher See, den Kampf mit dem Seeungeheuer oder das „sprechende“ Grab von Vitaliano dem Älteren. Die Geschichte handelt von Kaiser Justin I. (450-527), aus sehr bescheidener Herkunft, dessen Thronbesteigung im Römischen Reich unzählige Eifersüchteleien und Intrigen zur Folge hatte. Vivaldi setzt sein ganzes Talent dafür ein, dem Zuhörer eine unendlich reiche Oper zu bieten, die aus Originalmusik sowie auch der Wiederverwendung einiger Ausschnitte aus früheren Werken besteht. © SM/Qobuz
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Intégrales d'opéra - Erschienen am 2. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
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Piano solo - Erschienen am 2. November 2018 | ECM New Series

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
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Classique - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Musique de chambre - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
Während seiner langen Karriere, die ihm den Beinamen „Prinz der Barockgeiger“ eingebracht hat, hat Guiliano Carmignola eine bemerkenswerte Konzeption von Bachs Werken für Solovioline entwickelt. Carmignola, Schüler von Szeryng und Milstein, spielt dieses Repertoire aus einem inneren Verständnis heraus, wodurch er er ein Gefühl von Improvisation und Spontanität schafft, während er gleichzeitig Bachs Notentext selbstverständlich treu bleibt. Er setzt ein sehr dezentes, aber durchaus präsentes Vibrato ein (im Gegensatz zu manchen Barockspezialisten, die sich fast ganz davon befreien), bevorzugt einen freien Umgang mit dem Rhythmus zugunsten einer größeren Expressivität und hebt dadurch alle Nuancen und Feinheiten in Bachs Phrasierungen hervor. Sein Spiel ist zwar von den historischen Aufführungspraktiken der modernen Musikwissenschaft geprägt, bleibt aber zutiefst originell, lyrisch und ergreifend. Zur Erinnerung: Die sechs Sonaten und Partiten stammen aus den 1720er Jahren, der Entstehungszeit der großen instrumentalen Meisterwerke wie etwa der Brandenburgischen Konzerte, des Ersten Bands vom Wohltemperierten Klavier oder auch der Cellosuiten. Die Sonaten haben dieselbe Struktur wie Kirchensonaten – vier Sätze, langsam-schnell-langsam-schnell –, während die Partiten den Aufbau den alten Tanzsuiten mit fünf, sechs oder auch sieben Sätzen übernommen haben. © SM/Qobuz
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Symphonies - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Mit seiner 6. Sinfonie, der „Tragischen“ (der Titel ist ausnahmsweise einmal kein Apokryph oder verlegerischer Werbetrick, sondern wurde dem Werk von Mahler bei seiner Wiener Premiere hinzugefügt) knüpft der Komponist beinahe wieder mit der klassischen Form der Sinfonie an: zusätzliche Stimmen in der Partitur – was er bereits in der 5ten begonnen hatte – Aufbau in vier Sätzen (wobei die 5te in fünf Sätze und drei "Teile" gegliedert ist), kein Programm oder philosophischer Inhalt. Sicher, das Orchester bleibt immens mit seinen vierfach besetzten Holzbläsern, acht Hörnern, sechs Trompeten und nicht zu vergessen ein beeindruckendes Arsenal an Schlagzeug mit Alpenglocken, Hammer und Xylophon, die er sonst nie verwendete. Mahler führt hier den spätromantischen Trend zu gigantischen Werken für überdimensionale Orchester an sein Äußerstes. Man muss sagen, dass der letzte Satz mit seiner Dauer von mindestens einer halben Stunde, dem in der Tat tragischen Thema und einer undurchdringlicher Düsterkeit den damaligen Kritikern, die das Werk für etwas aufgebläht hielten, unheimlich war. Es liegt daher am Dirigenten, die Partitur so transparent wie möglich zu gestalten, die kontrapunktischen Linien lesbar und die Klangfarben durch die Unermesslichkeit des Orchesters hindurch wahrnehmbar zu machen. Teorod Currentzis begibt sich mit seinem Orchester MusicAeterna ins Abenteuer. © SM/Qobuz
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Piano solo - Erschienen am 26. Oktober 2018 | APR

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice