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Die Alben

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Kammermusik - Erschienen am 5. Januar 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Johann Gottlieb Janitsch gehörte zu den Musikern, die Friedrich II. um sich scharte. Ein Großteil seiner Werke ist in der Sammlung der Berliner Mäzenin Sara Levy überliefert, die sie der Berliner Singakademie vermachte; daher zählt Janitsch zu den großen Wiederentdeckungen im Zuge der Rückkehr der Berliner Bibliothek aus Kiew. Vier Flötenquartette und ein Orchesterwerk, das als Mischung aus Suite und Concerto grosso anzusehen ist, präsentiert das philadelphische Ensemble La Tempesta di Mare mit Verve und hohem Einfühlungsvermögen. Der spezifische Tonfall dieses Grenzgängers zwischen aristokratischer und bürgerlicher Geisteswelt kommt dabei sehr gut zum Ausdruck. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Irmina Trynkos und das Oxford Philharmonic Orchestra haben dieses Album anlässlich des 80sten Geburtstags von Vladimir Ashkenazy gemeinsam mit dem Star aufgenommen. Es enthält drei Weltpremieren von Werken des Komponisten Nimrod Borenstein, für den sich Ashkenazy schon seit vielen Jahren einsetzt. Die drei Werke unterscheiden sich zwar nach Umfang und Charakter, jedoch hofft der Komponist in aller Bescheidenheit, „dass Ihnen beim Zuhören als erstes das Wort Borenstein in den Sinn kommt, so wie Sie auch Beethoven, Chopin oder Prokofjew denken, wenn Sie ein Stück hören, das Ihnen wenig vertraut ist, dessen Komponisten sie jedoch kennen – und zwar, weil Sie dieses gewisse Etwas identifizieren“: ein persönliches Streben, dem es nicht an Ehrgeiz fehlt! Das kurze Orchesterstück If You Will It, It Is No Dream (“Wenn ihr es wollt, so ist es kein Traum”) ist als Weg mitten durch die Anstrengungen und Wunder der Willenskraft hindurch zu betrachten und als Hommage an das Heimatland des Komponisten, Israel. Dieses Gefühl, das dem Komponisten sehr wichtig ist, nämlich, dass die Zeit stehen bleibt und eine Atempause macht, kommt dort wiederholt zum Ausdruck. In The Big Bang and Creation of the Universe, sein bislang wichtigstes symphonisches Werk, wird die Bedeutung der Kontraste besonders deutlich. Borenstein entwickelt sein eigenes System eines „multimelodischen“ Kontrapunkt durch komplexe Nebeneinanderstellungen von Rhythmen, die sehr unterschiedliche Atmosphären entstehen lassen. Als er begann das Violinkonzert zu komponieren war Borenstein entschlossen, ein groß angelegtes Werk für das Geigenrepertoire zu schaffen, das sich neben die „großen Konzerten“ von Brahms, Sibelius oder Schostakowitsch einreihen lässt – eine Herausforderung, die ihm als Geiger besonders am Herzen lag. Auch hier wird deutlich, dass Borenstein nach Größe strebt und an die bedeutenden Komponisten der Vergangenheit anknüpfen möchte. Der Hörer möge selbst die Frage beantworten, ob Borenstein seine Wette gewonnen hat und warum sich Ashkenazy schon so lange für diese Musik einsetzt.
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Klassik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Kammermusik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Szymon Laks (1901-83), der seine Deportation aus Frankreich ins KZ Auschwitz-Birkenau als Mitglied im Lagerorchester überstand und die letzten Kriegsmonate im KZ Dachau überlebte, zählt zu jenen polnischen Komponisten, die in Paris ihre geistige und musikalische Heimat fanden. Das Trauma seiner Verschleppung ins KZ verwandelte ihn, wie Simon Wynberg im Booklet-Text berichtet, in einen menschenscheuen Komponisten, der 1967 das Komponieren ganz aufgab, weil es ihm nach dem israelischen Sechstagekrieg bedeutungslos geworden war. Glücklicherweise hat sich nun das kanadische ARC Ensemble, das sich vor allem für Musik von politisch oder rassistisch verfolgten Komponisten einsetzt, seiner Kammermusik angenommen und sie in repräsentativer Auswahl eingespielt. Stilistisch erweist sie sich vor allem vom französischen Neoklassizismus der 1920er-Jahre beeinflusst, das Roussel-Vorbild wird etwa in der Sonatina für Klavier (1927) unmittelbar spürbar. Laks schreibt unterhaltsame Kammermusik für unterschiedlichste Besetzungen mit einem Überwiegen der Bläser, gibt ihr überschaubare, konzise Dimensionen und gestaltet sie vor allem auch instrumentatorisch originell. Den Gestus eines gleichsam spontanen Komponierens, den die Musik von Lask besitzt, greifen die Musiker des ARC Ensembles auf. Das ist mehr ein solistisch-konzertantes, frisches Musizieren als ein kammermusikalisch rigide erarbeitetes Interpretieren. Eine etwas andere Faktur trägt nur das Klavierquintett (1967), eine Bearbeitung des dritten Streichquartetts. Laks legt allen Sätzen des Werkes polnische Volkslieder zugrunde, die er fantasievoll in einer Weise amalgamiert, die durchaus an Bartók denken lässt. Das ARC Ensemble spielt dieses Quintett entsprechend gewichtig aus: als ein Bekenntniswerk zu seiner fern gerückten Heimat nach einem Leben voller fürchterlicher Verfolgungen, aber ohne Larmoyanz oder Verbitterung. © Schubert, Giselher / www.fonoforum.de
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Symphonieorchester - Erschienen am 19. Mai 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
Das BBC Philharmonic Orchestra hat eine hochinteressante neue Serie eingeleitet und sich den sinfonischen Werken von George Antheil gewidmet. Es handelt sich um ein ein völlig unterschätztes Repertoire dieses Komponisten, dessen Laufbahn – während der prägenden Jahre seiner Entwicklung in Europa – mit einer Reihe schockierend avantgardistischer Werke begann, darunter sein Ballet mécanique von 1925, dwas ihm den Ruf eines enfant terrible einbrachte. Wie in seinen anderen frühen modernen Kompositionen ist auch hier der deutliche Einfluss der rhythmisch-dynamischen Kraft und der zerschmetternden Dissonanzen von Strawinskys frühen Ballettmusiken auf den selbsternannten „Bad Boy of Music“ (wie Antheil seine Autobiografie nannte) zu spüren, doch seine stilistischen Vorlieben sollten sich nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Jahr 1933 merklich verändern. In seiner eigenen Konzertmusik bewegte er sich nunmehr in Richtung eines grundsätzlich tonalen, auf Melodien basierenden Stils und überraschte all jene, die seine frühere experimentelle Musik kannten, indem er sich nun in die wachsende Zahl US-amerikanischer sinfonischer Komponisten einreihte, die sich in ihren Arbeiten einer melodienreichen, neoklassizistischen oder neuromantischen musikalischen Sprache bedienten. Antheil sah seine Vierte Sinfonie, 1942 begonnen, als eine Überlegung zu dem eskalierenden globalen Konflikt - den ersten Satz etwa beschrieb er als Widerspiegelung seines „angespannten und besorgten Geisteszustands“. Beim zweiten Satz handelt es sich um eine Meditation über die von den Nazis im Juni 1942 verübten Massenexekutionen von Zivilisten in Lidice. Den dritten Satz, ein Scherzo, schildert Antheil als „einen brutalen Witz, den Witz des Krieges“. Der letztendliche Sieg der Alliierten wirft im dynamischen Finale der Sinfonie seine Schatten voraus. Das Werk war sowohl bei der Kritik als auch beim Konzertpublikum ein Riesenerfolg und laut der Zeitschrift Time handelte es sich bei dieser Erstaufführung um ein „fast nie zuvor da gewesenes“ Phänomen: eine neue amerikanische Sinfonie, die „ihr Publikum nicht langweilte“. Es muss dazu gesagt werden, dass laut dem Kritiker der Time sich durch die Sinfonie „donnernden“ Marschrhythmen auf den Einfluss Schostakowitschs schließen lassen, eine augenscheinlichen Referenz an dessen bombastische “Leningrad” Sinfonie (Nr. 7). Diese wurde in den Vereinigten Staaten im Juli 1942 uraugeführt. Antheil störten diese Schlussfolgerungen jedoch sehr und er schrieb in seiner Autobiografie, dass die Passage in der Mitte des ersten Satzes, die am häufigsten seiner Vorliebe für Schostakowitsch zugeschrieben worden war, tatsächlich Ton für Ton seiner eigenen 1930 uraufgeführten Oper Transatlantic entstammte, deren Vokalpartitur schon 1928 veröffentlicht worden war. Antheil beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass diese Musik also einer Zeit entstand, bevor Schostakowitsch überhaupt eine Sinfonie geschrieben hatte, geschweige denn eine Siebte (der Leser kann sich davon überzeugen, indem er sich den Track 20 aus dem Album anhört). Jetzt zur Fünften: jene Musik, die nun seine „requiem-artige“ Sinfonie Nr. 5 hätte werden sollen, wurde 1947 beiseite gelegt (sollte später die Symphonie tragique ohne Nummer werden) und Antheil widmete sich stattdessen der Komposition einer ganz anderen Fünften Sinfonie. Dieses neue Werk sollte – wie sein Beiname „Joyous“ unverhohlen andeutet – sehr viel fröhlicherer Natur sein. Antheil sah in dieser Sinfonie den endgültigen Bruch mit dem musikalischen Modernismus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, den er für „jetzt passé“ hielt, und betrachtete sie als Symbol seines rückhaltlosen Engagements, was einprägsame Melodien, ein starkes Gefühl von Tonalität und leicht zu verstehende Strukturen anging. In seiner Kritik der Aufführung in der Carnegie Hall erklärte Virgil Thomson, die Sinfonie Nr. 5 sei Antheils bis dato bestes Werk. Das Album beginnt mit dem kurzen Werk Over the Plains (1945, hier als Ersteinspielung geboten!), eine musikalische Erinnerung an die Emotionen, die er empfunden hatte, als er zehn Jahre zuvor zum ersten Mal die ehrfurchtsgebietende Prärie von Texas sah. Zu diesem Zeitpunkt wusste er bereits, dass er eines Tages ein Stück schreiben würde, welches nicht nur den optimistischen Pioniergeist, den dieser Ausblick inspiriert hatte, sondern auch die Fröhlichkeit der einheimischen Bewohner besingen sollte.© SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. März 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Live aus Bergen, aber ohne Nebengeräusche aus dem Saal – so kommen, raumklangfüllend und als wunderbar abgestimmte SACD-Produktion, Arnold Schönbergs „Gurre-Lieder“ aus Europas Norden. Klanglich ist diese Produktion wirklich ein Vergnügen. Der Hörer erkennt viele Details und viele Instrumente, mal einzeln hervortretend, mal im kollektiven Verbund. Auch musikalisch können die Bergener Philharmoniker, verstärkt um Mitglieder der Göteborger Symphoniker, und Dirigent Edward Gardner punkten. Die Effekte werden nicht plakativ ausgestellt, sondern organisch hergeleitet, gewiss romantisch prall, doch nie süffig oder übertrieben schwelgerisch. Gardner folgt einem Mahler-nahen Ansatz, der Transparenz als Fundament ansieht, er gibt sich als feinfühlig psychologisierender, dezenter, stets sicherer Führer durch dieses Klangfarben-Abenteuer. Alles Aufblühen gelingt ihm ohne Hysterie, er setzt den dynamischen Streuer nie flächig, sondern gezielt ein, auch in genauer Abstimmung mit den Sängern. Alwyn Mellor singt als Tove klangüppig und strahlgewaltig, in den oberen Bereichen stellenweise ein wenig forcierend, insgesamt aber mit mehr Tongefühl als Fähigkeit zur Wortstruktur. Stuart Skelton hat ein gewaltiges Pensum als Waldemar zu absolvieren. Er bewältigt den mythischen König, Wagner-erfahren, mit der nötigen Kondition, aber auch mit Fähigkeit zur Feinzeichnung, in den Höhen nicht ganz frei von Anstrengungen. Anna Larsson gibt eine warmtönende Waldtaube, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke als Klaus-Narr singt halb mit Beckmesser-, halb mit David-Tonfall; und Sprecher Thomas Allen gestaltet die Melodramphase nicht rein sprecherisch, sondern musikalisiert. Ein Manko, das für fast alle Vokalisten gilt: An der Textverständlichkeit hapert es. Schönbergs Partitur birgt zwar grundsätzlich dieses Problem, doch bei dieser Aufnahme ist es schon ratsam, den abgedruckten Text zur Hand zu haben. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Kammermusik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Chandos

Auszeichnungen 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 2. September 2016 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 2. September 2016 | Chandos

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Kammermusik - Erschienen am 2. September 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 27. Mai 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 29. Januar 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 29. Januar 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 13. November 2015 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 13. November 2015 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 30. Oktober 2015 | Chandos

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Barry Douglas bevorzugt auch bei der fünften Folge seiner Brahms-Gesamteinspielung einen vollen, klanggesättigten Ton, mit dem er ausgewählten Intermezzi einen glutvoll-melancholischen Charakter verleiht, ohne dabei zu vergrübelt daherzukommen. Brillant, wie er mit diesem üppigen Ton den zweiten Band der Paganini-Variationen meistert und dennoch nie die filigrane Detailarbeit vernachlässigt. Liebevoll musikantisch und feinnervig gestaltet der Amerikaner drei der Ungarischen Tänze und wiedersteht der Versuchung, ins plump Effekthascherische abzudriften. Douglas’ Brahms-Stil überzeugt durch die ehrliche Grundhaltung und pianistische Souveränität. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 25. September 2015 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 18. September 2015 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Würde das Label nicht auf dem Cover stehen, wäre es auch so ohne Weiteres zu erraten. Denn kaum ein anderes wagt es noch, seinen Katalog ebenso systematisch wie enzyklopädisch in Bereichen des Repertoires zu erweitern, die den oft nur in kurzen Zyklen denkenden Marktstrategen als extrem risikobehaftet, wenn nicht gar abwegig erscheinen mögen. Dass Chandos nun schon seit Jahren den scheinbar mühsameren Weg geht und eben nicht auf stets neu gehypte und kometenhaft verglühende Stars und Sternchen, sondern auf die Kraft der Musik selbst setzt, dürfte kaum nur dem typisch britischen Vergnügen an „ganzen“ Lösungen geschuldet sein. Vielmehr spricht aus den zahlreichen produzierten Zyklen (vor allem im sinfonischen Bereich) die offenbar immer wieder neu bestätigte Überzeugung, dass diese Kompositionen auch gehört werden wollen – wenn sie denn erst einmal in einer hochkarätigen Interpretation vorliegen. Dies gelingt auch mit den Klavierkonzerten von Francis Poulenc, deren farbenprächtiges Kaleidoskop frisch-frechen französischen Komponierens in der vorliegenden Einspielung voll ausgespielt wird. Es betrifft nicht nur die als „Concerto choréographique“ bezeichnete vielsätzige „Aubade“ (1929) und das hörbar abgeklärtere Konzert aus dem Jahre 1949, sondern auch das hierzulande gelegentlich live erklingende Konzert für zwei Klaviere und Orchester (1932). Äußerst präsent und ausgewogen eingefangen, zeigen sich die Werke hier von ihrer besten Seite. Sowohl auf Seiten von Louis Lortie, der die meiste Tastenarbeit übernimmt, wie auch seitens der von Edward Gardner wieder bestens vorbereiteten BBC Philharmonic ergänzen sich technische Präzision und kluger Gestaltungswille zu einem runden Ganzen, in dem auch die von Poulenc in Faktur und Ausdruck so unterschiedlich gestalteten Sätze und Abschnitte aufgehen. Ergänzt wird das Konzert-Triptychon durch vierhändige Raritäten mit Hélène Mercier: eine frühe Sonate (1918), die Élégie (1959) und das „Embarquement pour Cythère“ (1951). © Kube, Michael / www.fonoforum.de