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Anja Harteros|Verdi: Aida

Verdi: Aida

Harteros, Kaufmann & Pappano

Digitales Booklet

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In den letzten Jahrzehnten sind nur vier Aufnahmen von „Aida“ entstanden – die letzte anno 2001 mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, dem es, trotz aller farblichen Nuancierungen und Finessen der Phrasierung, nicht gelang, die Aufmerksamkeit von den mit Ausnahme von Olga Borodina als Amneris hoffnungslos überforderten Sängern abzulenken – „Aida“ ist schwerlich eine Oper wie „Tristan“, die man nur wegen des Orchesters hören möchte. Was die orchestrale Feinarbeit angeht, ist die neue Aufnahme mit dem Chor und dem Orchester der römischen Accademia di Santa Cecilia unter Antonio Pappano der unter Harnoncourt nicht nur ebenbürtig, sondern dramatisch schlüssiger, weil der Dirigent sich nicht in Detailaffektationen ergeht. Wobei hinzugefügt sei, wie seelennahe Stimme und Oboe in Aidas Nil-Arie zusammenklingen (um nur ein Beispiel anzuführen). Entstanden ist die neue Aufnahme im Januar dieses Jahres vor einer konzertanten Aufführung in dem von Renzo Piano erbauten „Parco della Musica“ mit zwei Rollendebütanten, die von den Posaunen der Publicity zum „Traumpaar des Verdi-Gesangs“ gekürt worden sind: Anja Harteros und Jonas Kaufmann. Neben dem Dirigenten ist Kaufmann, der weltweit die Lasten der großen Spinto-Partien zu schultern hat, die „force majeure“ der dramatisch pulsierenden Aufführung. Dem energisch deklamierten Rezitativ folgt eine wirklich amoroso durchglühte Romanze mit dolce ausgeführten Quartsprüngen (zuerst C-F, dann D-fis)und einem wirklich „con entusiasmo“ ausgeführten B (auf „trono“). Berückend die sanft pianissimo ausklingenden Phrasen in der Reprise der Melodie (etwa auf „fior“). Einfach prachtvoll, wie Kaufmann die forte beginnende Phrase „ergerti un trono“ zum geforderten pppp diminuiert und das hohe B der Schlussphrase – ohne Zwischenatmer nach „un trono“ – morendo verklingen lässt. Für die emotionalen Kontraste des Duetts „Aida“-Radamès findet Kaufmann im Allegro giusto den drängend stürmischen Ton; im Andantino (ab „fuggir“) den schmerzlich verzweifelten; im Allegro vivo den hymnisch ekstatischen; endlich den heroischen, wenn er – „Sacerdote, io resto a te“ – dem Oberpriester drei schmetternde As entgegenschleudert. Dass die Auseinandersetzung mit Amneris, deren besitzergreifende Liebe nach der Zurückweisung durch Radamès in Verzweiflungshass umschlägt, zum dramatischen Höhepunkt wird, ist auch das Verdienst der russischen Mezzo-Sopranistin Ekaterina Semenchuk. Sie gehört nicht, wie bisweilen zu lesen war, zu den vokalen Flintenweibern, sondern überzeugt gerade durch die Nuancen dynamischer Kontraste und den Reichtum vokaler Farben, die situativ stets zwingend eingesetzt werden: beim zärtlichen Liebeswerben um Radamès im ersten Akt wie beim verzweifelten Kampf um den todeswilligen Radamès im vierten; ganz besonders aber bei der lodernden Verfluchung der hartherzigen Priester. Ihre Darstellung überzeugt mich mehr (ich wage es kaum zu schreiben) als die der Aida durch Anja Harteros. Da es wenig angenehm ist, über kleine Enttäuschungen zu schreiben (oder auch: sie zu lesen), sei mit den Stärken der wunderbaren Sängerin begonnen. Es sind die sanften lyrischen Phrasen und schwebenden Piani, wie man sie einst an Zinka Milanov bewunderte. Das isolierte hohe C in der Nil-Arie leuchtet wie ein Stern am nächtlichen Himmel. Ein weiteres Beispiel ist das Andantino im Duett des dritten Aktes: „La, tra foreste vergini“ singt sie, wie von Verdi gefordert, „estremamente p“ und doch so, dass es einen bebenden seelischen Nachhall auslöst. Für die den Tod verklärende Idealität des Schlussduetts findet sie herzergreifend-wehlautende Seelentöne. Was den Amonasro von Ludovic Tézier angeht, so kehrten schon bei der ersten Phrase – dem gehaltenen D auf „Suo padre“ – Sänger wie Leonard Warren oder Robert Merrill ins Ohr der Erinnerung zurück; und schon gar nicht verfügt er über die „acting voice“ eines Tito Gobbi, der mit Maria Callas das Duett zwischen Aida und Amonasro zu einem Thriller gemacht hat. Zum Schluss der eine oder andere caveat. Einer davon betrifft den „Ton“ von Jonas Kaufmann. Er ist, Folge oftmaliger Rückverlagerung, nicht so klar definiert und nobel wie der von Giovanni Martinelli, auch nicht so federnd wie der von Jussi Björling. In höheren dynamischen Graden singt er nicht mit Fließ-, sondern mit Pressphonation, die zu Vokalverfärbungen führt: etwa im Rezitativ vor der Romanze auf dem hohen B („vin...to“) oder im Duett des dritten Aktes, in dem das weiche hohe B auf „amori“ zu „amore“ wird. Den kleinen Schluchzer auf dem G der Romanze („tu sei regina“) mag man als Bemühung um „italianità“ ansehen, wenn es denn nicht ein Trick ist, um sich schwierige Übergänge zu erleichtern. In der Tempelszene hat er in Erwin Schrott keinen Partner, der für einen angemessenen vokalen ,Orgelpunkt‘ sorgt wie einst Ezio Pinza für Giovanni Martinelli. Ein mächtiges F, das Schrott auf „morte“ gelingt, kann mit seinem wabernden Ton und substanzarmen Singen in der tiefen Lage nicht überzeugen. Anja Harteros hat keine XXL-Stimme wie die junge Renata Tebaldi oder Zinka Milanov. In „Ritorna vincitor“ oder im Allegro vivo des Duetts aus dem dritten Akt zeigt sich, dass sie für deklamatorische Passagen nicht über die Reserven eines wirklichen Spinto-Soprans gebietet. Es gibt immer wieder Forte-Akzente, bei denen ihre weiche lyrische Stimme scharf und angestrengt klingt. Marco Spotti hat für den König keinen so sonor-runden Bass aufzubieten wie Plinio Clabassi, Nicola Zaccaria oder José van Dam. Kaum zu glauben aber, dass die blühend singende Eleonora Buratto (Priesterin) zum Chor der Accademia di Santa Cecilia gehört.
© Kesting, Jürgen / www.fonoforum.de

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Verdi: Aida

Anja Harteros

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1
Aïda: Preludio
Antonio Pappano
00:03:37

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

2
Aïda, Act 1: "Sì: corre voce che l'Etiope ardisca" (Ramfis, Radamès)
Antonio Pappano
00:01:36

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

3
Aïda, Act 1: "Se quel guerrier io fossi!" (Radamès)
Antonio Pappano
00:00:59

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

4
Aïda, Act 1: "Celeste Aida" (Radamès)
Antonio Pappano
00:03:46

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

5
Aïda, Act 1: "Quale insolita gioia nel tuo sguardo!" (Amneris, Radamès)
Antonio Pappano
00:03:13

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

6
Aïda, Act 1: "Vieni, o diletta, appressati" (Amneris, Aida, Radamès)
Antonio Pappano
00:02:44

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

7
Aïda, Act 1: "Alta cagion v'aduna" (King, Messenger, Radamès, Ramfis, Priests, Ministers, Captains, Aida)
Antonio Pappano
00:03:21

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals - Paolo Fanale, Tenor Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

8
Aïda, Act 1: "Su! del Nilo al sacro lido" (King, Ramfis, Ministers, Captains, Aida, Radamès, Amneris, Priests, Messenger)
Antonio Pappano
00:02:59

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals - Paolo Fanale, Tenor Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

9
Aïda, Act 1: "Ritorna vincitor!" (Aida)
Antonio Pappano
00:06:44

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

10
Aïda, Act 1: "Possente, possente Fthà" (High Priestess, Ramfis, Priests, Priestesses)
Antonio Pappano
00:03:22

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Eleonora Buratto, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

11
Aïda, Act 1: "Sacred dance of the Priestesses" (Priestesses, Ramfis, Priests)
Antonio Pappano
00:02:15

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

12
Aïda, Act 1: "Mortal, diletto ai Numi" (Ramfis, Priests)
Antonio Pappano
00:01:06

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

13
Aïda, Act 1: "Nume custode e vindice" (Ramfis, Radamès, Priests, Priestesses)
Antonio Pappano
00:04:13

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

14
Aïda, Act 2: "Chi mai fra gl'inni e I plausi" (Slaves, Amneris)
Antonio Pappano
00:03:01

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

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15
Aïda, Act 2: Dance of the Moorish slaves
Antonio Pappano
00:01:29

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

16
Aïda, Act 2: "Vieni: sul, crin ti piovano" (Slaves, Amneris)
Antonio Pappano
00:01:38

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

17
Aïda, Act 2: "Fu la sorte dell'armi a' tuoi funesta" (Amneris, Aida)
Antonio Pappano
00:05:02

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

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18
Aïda, Act 2: "Pietà ti prenda del mio dolor" (Aida, Amneris)
Antonio Pappano
00:01:42

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

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19
Aïda, Act 2: "Su! del del Nilo a sacro lido" (Chorus, Amneris, Aida)
Antonio Pappano
00:02:42

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

20
Aïda, Act 2: "Gloria all'Egitto, ad Iside" (Chorus, Priests)
Antonio Pappano
00:03:25

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

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21
Aïda, Act 2: Triumphal march
Antonio Pappano
00:01:35

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

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22
Aïda, Act 2: Ballet
Antonio Pappano
00:04:23

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

23
Aïda, Act 2: "Vieni, o guerriero vindice" (Chorus, Priests)
Antonio Pappano
00:02:24

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

24
Aïda, Act 2: "Salvator della patria" (King, Radamès, Ramfis, Priests)
Antonio Pappano
00:02:11

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

25
Aïda, Act 2: "Che veggo! Egli? Mio padre!" (Aida, Amneris, Radamès, Ramfis, King, Priests, Chorus, Amonasro)
Antonio Pappano
00:01:58

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

26
Aïda, Act 2: "Ma tu, Re, tu signore possente" (Amonasro, Aida, Slaves, Prisoners, Ramfis, Priests, Amneris, King, Radamès)
Antonio Pappano
00:03:50

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

27
Aïda, Act 2: "O Re, pei sacri numi" (Radamès, King, Amneris,Priests, Chorus, Ramfis)
Antonio Pappano
00:02:17

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

28
Aïda, Act 2: "Gloria all' Egitto, ad Iside" (King, Slaves, Prisoners, Chorus, Ramfis, Priests, Aida, Radamès, Amneris, Amonasro)
Antonio Pappano
00:03:05

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Bass Vocals - Marco Spotti, Bass Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

29
Aïda, Act 3: "O tu che sei d'Osiride" (Priests, Priestesses)
Antonio Pappano
00:02:43

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

30
Aïda, Act 3: "Vieni d'Iside al tempio" (Ramfis, Amneris, Priests, Priestesses)
Antonio Pappano
00:02:17

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

31
Aïda, Act 3: "Qui Radamès verrà!" (Aida)
Antonio Pappano
00:01:34

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

32
Aïda, Act 3: "O patria mia" (Aida)
Antonio Pappano
00:05:18

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

33
Aïda, Act 3: "Ciel! mio padre!" (Aida, Amonasro)
Antonio Pappano
00:01:11

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

34
Aïda, Act 3: "Rivedrai le foreste imbalsamate" (Amonasro, Aida)
Antonio Pappano
00:01:40

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

35
Aïda, Act 3: "In armi ora si desta il popol nostro" (Amonasro, Aida)
Antonio Pappano
00:02:47

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

36
Aïda, Act 3: "Padre! a costoro schiava non sono" (Amonasro, Aida)
Antonio Pappano
00:02:39

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

37
Aïda, Act 3: "Pur ti riveggo, mia dolce Aida" (Radamès, Aida)
Antonio Pappano
00:01:20

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

38
Aïda, Act 3: "Nel fiero anelito di nuova guerra" (Radamès, Aida)
Antonio Pappano
00:01:47

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

39
Aïda, Act 3: "Fuggiam gli ardori inospiti... Là, tra foreste vergini" (Aida, Radames)
Antonio Pappano
00:06:02

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

40
Aïda, Act 3: "Ma, dimmi: per qual via" (Aida, Radamès, Amonasro, Amneris, Ramfis)
Antonio Pappano
00:03:26

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ludovic Tezier, Baritone Vocals - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Anja Harteros, Soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

41
Aïda, Act 4: "L'abborrita rivale a me sfuggia" (Amneris)
Antonio Pappano
00:02:37

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

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42
Aïda, Act 4: "Già i sacerdoti adunansi" (Amneris, Radamès)
Antonio Pappano
00:02:48

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

43
Aïda, Act 4: "Ah! tu dei vivere! " (Amneris, Radamès)
Antonio Pappano
00:04:28

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

44
Aïda, Act 4: "Ohimè! morir mi sento!" (Amneris)
Antonio Pappano
00:02:13

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

45
Aïda, Act 4: "Spirto del nume, sovra noi discendi!" (Ramfis, Priests, Amneris)
Antonio Pappano
00:01:53

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals

© 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company. ℗ 2015 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

46
Aïda, Act 4: "Radamès, Radamès, Radamès" (Ramfis, Priests, Amneris)
Antonio Pappano
00:03:50

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals

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47
Aïda, Act 4: "A lui vivo, la tomba!" (Amneris, Ramfis, Priests)
Antonio Pappano
00:03:13

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Ekaterina Semenchuk, Mezzo-soprano Vocals - Erwin Schrott, Baritone Vocals

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48
Aïda, Act 4: "La fatal pietra sovra me si chiuse" (Radamès, Aida)
Antonio Pappano
00:02:32

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

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49
Aïda, Act 4: "Presago il core della tua condanna" (Aida, Radamès)
Antonio Pappano
00:02:12

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

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50
Aïda, Act 4: "Vedi? di morte l'angelo" (Aida, Priests, Priestesses, Radamès)
Antonio Pappano
00:01:45

Giuseppe Verdi, Composer - Antonio Ghislanzoni, Poet - Antonio Pappano, Conductor, MainArtist - Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Chorus - Jonas Kaufmann, Tenor Vocals - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra - Anja Harteros, Soprano Vocals

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Albumbeschreibung

In den letzten Jahrzehnten sind nur vier Aufnahmen von „Aida“ entstanden – die letzte anno 2001 mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, dem es, trotz aller farblichen Nuancierungen und Finessen der Phrasierung, nicht gelang, die Aufmerksamkeit von den mit Ausnahme von Olga Borodina als Amneris hoffnungslos überforderten Sängern abzulenken – „Aida“ ist schwerlich eine Oper wie „Tristan“, die man nur wegen des Orchesters hören möchte. Was die orchestrale Feinarbeit angeht, ist die neue Aufnahme mit dem Chor und dem Orchester der römischen Accademia di Santa Cecilia unter Antonio Pappano der unter Harnoncourt nicht nur ebenbürtig, sondern dramatisch schlüssiger, weil der Dirigent sich nicht in Detailaffektationen ergeht. Wobei hinzugefügt sei, wie seelennahe Stimme und Oboe in Aidas Nil-Arie zusammenklingen (um nur ein Beispiel anzuführen). Entstanden ist die neue Aufnahme im Januar dieses Jahres vor einer konzertanten Aufführung in dem von Renzo Piano erbauten „Parco della Musica“ mit zwei Rollendebütanten, die von den Posaunen der Publicity zum „Traumpaar des Verdi-Gesangs“ gekürt worden sind: Anja Harteros und Jonas Kaufmann. Neben dem Dirigenten ist Kaufmann, der weltweit die Lasten der großen Spinto-Partien zu schultern hat, die „force majeure“ der dramatisch pulsierenden Aufführung. Dem energisch deklamierten Rezitativ folgt eine wirklich amoroso durchglühte Romanze mit dolce ausgeführten Quartsprüngen (zuerst C-F, dann D-fis)und einem wirklich „con entusiasmo“ ausgeführten B (auf „trono“). Berückend die sanft pianissimo ausklingenden Phrasen in der Reprise der Melodie (etwa auf „fior“). Einfach prachtvoll, wie Kaufmann die forte beginnende Phrase „ergerti un trono“ zum geforderten pppp diminuiert und das hohe B der Schlussphrase – ohne Zwischenatmer nach „un trono“ – morendo verklingen lässt. Für die emotionalen Kontraste des Duetts „Aida“-Radamès findet Kaufmann im Allegro giusto den drängend stürmischen Ton; im Andantino (ab „fuggir“) den schmerzlich verzweifelten; im Allegro vivo den hymnisch ekstatischen; endlich den heroischen, wenn er – „Sacerdote, io resto a te“ – dem Oberpriester drei schmetternde As entgegenschleudert. Dass die Auseinandersetzung mit Amneris, deren besitzergreifende Liebe nach der Zurückweisung durch Radamès in Verzweiflungshass umschlägt, zum dramatischen Höhepunkt wird, ist auch das Verdienst der russischen Mezzo-Sopranistin Ekaterina Semenchuk. Sie gehört nicht, wie bisweilen zu lesen war, zu den vokalen Flintenweibern, sondern überzeugt gerade durch die Nuancen dynamischer Kontraste und den Reichtum vokaler Farben, die situativ stets zwingend eingesetzt werden: beim zärtlichen Liebeswerben um Radamès im ersten Akt wie beim verzweifelten Kampf um den todeswilligen Radamès im vierten; ganz besonders aber bei der lodernden Verfluchung der hartherzigen Priester. Ihre Darstellung überzeugt mich mehr (ich wage es kaum zu schreiben) als die der Aida durch Anja Harteros. Da es wenig angenehm ist, über kleine Enttäuschungen zu schreiben (oder auch: sie zu lesen), sei mit den Stärken der wunderbaren Sängerin begonnen. Es sind die sanften lyrischen Phrasen und schwebenden Piani, wie man sie einst an Zinka Milanov bewunderte. Das isolierte hohe C in der Nil-Arie leuchtet wie ein Stern am nächtlichen Himmel. Ein weiteres Beispiel ist das Andantino im Duett des dritten Aktes: „La, tra foreste vergini“ singt sie, wie von Verdi gefordert, „estremamente p“ und doch so, dass es einen bebenden seelischen Nachhall auslöst. Für die den Tod verklärende Idealität des Schlussduetts findet sie herzergreifend-wehlautende Seelentöne. Was den Amonasro von Ludovic Tézier angeht, so kehrten schon bei der ersten Phrase – dem gehaltenen D auf „Suo padre“ – Sänger wie Leonard Warren oder Robert Merrill ins Ohr der Erinnerung zurück; und schon gar nicht verfügt er über die „acting voice“ eines Tito Gobbi, der mit Maria Callas das Duett zwischen Aida und Amonasro zu einem Thriller gemacht hat. Zum Schluss der eine oder andere caveat. Einer davon betrifft den „Ton“ von Jonas Kaufmann. Er ist, Folge oftmaliger Rückverlagerung, nicht so klar definiert und nobel wie der von Giovanni Martinelli, auch nicht so federnd wie der von Jussi Björling. In höheren dynamischen Graden singt er nicht mit Fließ-, sondern mit Pressphonation, die zu Vokalverfärbungen führt: etwa im Rezitativ vor der Romanze auf dem hohen B („vin...to“) oder im Duett des dritten Aktes, in dem das weiche hohe B auf „amori“ zu „amore“ wird. Den kleinen Schluchzer auf dem G der Romanze („tu sei regina“) mag man als Bemühung um „italianità“ ansehen, wenn es denn nicht ein Trick ist, um sich schwierige Übergänge zu erleichtern. In der Tempelszene hat er in Erwin Schrott keinen Partner, der für einen angemessenen vokalen ,Orgelpunkt‘ sorgt wie einst Ezio Pinza für Giovanni Martinelli. Ein mächtiges F, das Schrott auf „morte“ gelingt, kann mit seinem wabernden Ton und substanzarmen Singen in der tiefen Lage nicht überzeugen. Anja Harteros hat keine XXL-Stimme wie die junge Renata Tebaldi oder Zinka Milanov. In „Ritorna vincitor“ oder im Allegro vivo des Duetts aus dem dritten Akt zeigt sich, dass sie für deklamatorische Passagen nicht über die Reserven eines wirklichen Spinto-Soprans gebietet. Es gibt immer wieder Forte-Akzente, bei denen ihre weiche lyrische Stimme scharf und angestrengt klingt. Marco Spotti hat für den König keinen so sonor-runden Bass aufzubieten wie Plinio Clabassi, Nicola Zaccaria oder José van Dam. Kaum zu glauben aber, dass die blühend singende Eleonora Buratto (Priesterin) zum Chor der Accademia di Santa Cecilia gehört.
© Kesting, Jürgen / www.fonoforum.de

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