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The Smiths|The Sound of the Smiths   (Deluxe; 2008 Remaster)

The Sound of the Smiths (Deluxe; 2008 Remaster)

The Smiths

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

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Alternde Musikjournalisten haben endlich wieder einen Daseinsgrund: The Smiths, britisches Nationalheiligtum und Indie-Könige a.D., veröffentlichen eine Best Of-Compilation als Doppel-CD. 45 Songs, die meisten bekannt, die meisten einflussreich, so gut wie alle einzigartig. Komponiert in einer Zeit, als man in England stellvertretend für einen immerwährenden Fluch den Begriff Tories benutzte und man ihre Heimat Manchester musikalisch noch nicht mit Oasis gleichsetzte. Beim Thema Smiths kommen sie ja alle aus ihren Ecken gekrochen, die ewigen Indie-Wichtigtuer, die Oberveganer, mein Chef, alle reden sie mit, richtig dabei war allerdings fast niemand. Der Chef vielleicht, ich nicht. Undenkbar, wie es gewesen sein muss, wenn man dies alles damals tatsächlich als sinnsuchender Jugendlicher erlebt hätte, etwa beim ersten Liebeskummer die Zeilen: "And if a double-decker bus / crashes into us / to die by your side / is such a heavenly way to die". Sensible Seelen wären heute jedenfalls nicht mehr da. Noel Gallagher ist bekanntlich kein Mitglied dieser Spezies, daher heute noch da und schon 1983 dabei: "Ich arbeitete in einer Fabrik und stapelte Grundstücksschilder, als plötzlich 'This Charming Man' im Radio kam. Es hat mich umgehauen. Später sah ich sie mit 'What Difference Does It Make?' bei Top Of The Pops, sah Johnny mit seiner Brian Jones-Frisur und ab da war alles klar. Ich wollte so sein wie er." So wie Gallagher erging es vielen Briten. Entweder sie verfielen den mitreißenden Gitarrenlinien von Saitenzauberer Johnny Marr oder dem sämtliche Songtext-Errungenschaften der Geschichte torpedierenden Poeten und Sänger Morrissey. Meistens beides. Wobei der ikonenhafte Frontmann bis heute die größte Angriffsfläche bietet. Das war schon zu Gallaghers Jugendzeiten so: "Am Tag nach ihrem TOTP-Auftritt lästerten meine Kumpels: 'Habt ihr gestern diese Schwuchtel gesehen mit den Blumen hinten in der Jeanshose?' Das waren halt so Hooligan-Typen. Sie haben es nicht verstanden. Für mich veränderte sich ab diesem Tag alles." Dass die Smiths seit ihrem Split 1987 von Jahr zu Jahr neue Fans akquirieren, ist eine ihrer größten Leistungen und Geheimnisse zugleich. Und dass man damals eben gerade nicht dabei gewesen sein musste, um sie abgöttisch zu verehren. Ihre Songs sind heute mindestens so legendär wie die mittlerweile 20-jährige Fehde ihrer Vordenker Morrissey und Marr. In einem Punkt waren sich beide über die Jahre dann aber doch einig: Die von ihrem alten Label ungefragt rausgeblasenen Hit-Compilations geißelten sie stets als soundtechnische und ästhetische Totalausfälle. Deshalb erscheint jetzt "The Sound Of The Smiths", am Remastering-Pult überwacht von Meister Marr und mit einem Albumtitel versehen vom heutigen Solostar Morrissey. Nun dürfte der leiser gemischte Sound der neuen Versionen dem Nicht-Musiker zunächst kaum auffallen. Spätestens im direkten Vergleich über Kopfhörer offenbart sich aber tatsächlich ein wärmeres und kompakteres Gesamtbild, das vom stets metallischen Knacken der 80er Jahre-Drums kaum etwas übrig lässt. 23 Hits auf CD1 und 22 B-Seiten auf CD2, von denen das Herz des Hardcore-Fans aber höchstens bei "This Charming Man" (New York Vocal), den Livetracks "London" und "Meat Is Murder" oder beim schönen "Pretty Girls Make Graves"-Demo davon galoppiert. Für jeden jungen, unbedarften Maximo Park- oder Franz Ferdinand-Fan bietet "The Sound Of The Smiths" dagegen einen durchaus sinnvollen Einstieg. Wie gesagt, ich war damals noch zu jung, aber selbst in der Blüte meiner Jugend wäre es im beschaulichen Süddeutschland ohne Internet und mit SWF3 schwierig geworden, auf die Smiths aufmerksam zu werden. Oder um es mit Nick McCarthy von Franz Ferdinand zu sagen: "In Rosenheim gab es die Smiths nicht." Maximal in Spex-Kreisen wurde dieser tränenrührende Melancholie-Kanon voll geschmeidiger Refrains thematisiert, was wohl an dessen Nichtrelevanz für die Charts lag, die sich wiederum aus einer schwer definierbaren, passiven Zugänglichkeit der eigentlich eingängigen Melodien speiste. Smiths-Songs werfen sich einem nicht an den Hals, man muss sich ihnen schon selbst ein wenig öffnen. Und dazu sollte man bestenfalls die Texte verstehen. Fairerweise muss man zugeben, dass dies dem gebürtigen Briten leichter fällt als einem deutschen Mittelstufler, jedenfalls wenn es um homoerotische Bezüge in "William, It Was Really Nothing" oder "This Charming Man" geht. Was ab 1985 aber jeder wusste: Morrissey isst kein Fleisch, ist Pazifist und kämpft als hochgeschossener Einzelgänger mit Kassengestell auf der Nase exemplarisch für alle Stubenhocker und Pickelgesichter dieser Welt. Seine Texte lesen sich wie Tagebucheinträge, intim, schonungslos offen, nie verklausuliert und stets zwischen Ironie und Sentiment. "I was looking for a job / and then I found a job / and heaven knows I'm miserable now". Dass er in seinem Heimatakzent sang, erinnern sich Mancunians wie Ian Brown, war eine große Sache. Morrissey hatte auch keine Probleme damit, eine Zeile mehrfach zu singen, er änderte dann einfach die Melodie. Manchmal jodelte er sogar, worauf man als Brite auch erst mal kommen muss. "And if you have five seconds to spare / then I'll tell you the story of my life" - wie viel Witz und Zynismus die Texte dieses angeblich so verdrießlichen Jammerlappens aufwiesen, fiel erst viel später auf. Dabei hätte man es beim erwähnten Doppeldecker-Busunglück längst merken müssen. Sogar von Bono ist überliefert, dass er "Girlfriend In A Coma" zum ersten Mal im Auto hörte und vor Lachen fast im Graben landete. Leuchtender Fixstern der Tracklist bleibt trotz persönlicher Höhepunkte wie "Still Ill" oder "William It Was Really Nothing" natürlich "How Soon Is Now?", von Nichtauskennern gerne als atypische Smiths-Nummer bezeichnet. Entstanden ist sie aber, weil Marr seiner Pflicht für eine B-Seite bereits nachgekommen war und sich nun mit dem markanten Tremolo-Riff ein bisschen gehen lassen konnte. Can und Creedence Clearwater Revival nannte er einmal als Referenzen für den unerbittlichen Groove. Da hatte sich plötzlich sogar die Funkband-Vergangenheit von Basser Andy Rourke gelohnt. Aus einem glücklichen Unfall also, einem Maxisingle-Experiment ähnlich New Orders "Blue Monday", wurde mit Morrisseys drängendem Text eine der großen Jugendhymnen der 80er. Buzzcocks-Basser Steve Diggle bringt es für uns alle auf den Punkt: "If you don't get The Smiths, you don't get life itself."
© Laut

Weitere Informationen

The Sound of the Smiths (Deluxe; 2008 Remaster)

The Smiths

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1
Hand in Glove (Single Version; 2008 Remaster)
00:03:16

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Neil King, Engineer - Phil Bush, Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983, 2008 Warner Music UK Ltd.

2
This Charming Man (Single Version; 2008 Remaster)
00:02:43

Johnny Marr, Acoustic Guitar, Electric Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983, 2008 Warner Music UK Ltd.

3
What Difference Does It Make? (Peel Session - BBC; 2008 Remaster BBC Version)
00:03:13

Johnny Marr, Writer - The Smiths, MainArtist - Engineered by Phil Bush & Neil King, Engineer - Produced by John Porter from the original single version, Producer - MORRISSEY, Writer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983 BBC Enterprises Ltd.

4
Still Ill (2008 Remaster)
00:03:22

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Neil King, Engineer - Phil Bush, Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984, 2008 Warner Music UK Ltd.

5
Heaven Knows I'm Miserable Now (2008 Remaster)
00:03:36

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Bob Potter, Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984, 2008 Warner Music UK Ltd.

6
William, It Was Really Nothing (2008 Remaster)
00:02:12

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984, 2008 Warner Music UK Ltd.

7
How Soon Is Now? (2008 Remaster)
00:06:47

Johnny Marr, Guitar, Mandolin, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

8
Nowhere Fast (2008 Remaster)
00:02:39

Johnny Marr, Guitar, Piano, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

9
Shakespeare's Sister (2008 Remaster)
00:02:09

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Cello, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984, 2008 Warner Music UK Ltd.

10
Barbarism Begins at Home (7" Version; 2008 Remaster)
00:03:51

Johnny Marr, Guitar, Piano, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

11
That Joke Isn't Funny Anymore (2008 Remaster)
00:03:52

Johnny Marr, Guitar, Piano, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Tim Young, Masterer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

12
The Headmaster Ritual (2008 Remaster)
00:04:55

Johnny Marr, Guitar, Piano, Writer, Remastering Engineer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985, 2008 Warner Music UK Ltd.

13
The Boy with the Thorn in His Side (Single Version; 2008 Remaster)
00:03:19

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums - The Hated Salford Ensemble, Orchestra

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985, 2008 Warner Music UK Ltd.

14
Bigmouth Strikes Again (2008 Remaster)
00:03:15

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums - Ann Coates, Backing Vocals

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986, 2008 Warner Music UK Ltd.

15
There Is a Light That Never Goes Out (2008 Remaster)
00:04:05

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

16
Panic (2008 Remaster)
00:02:21

Johnny Marr, Slide Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Craig Gannon, Rhythm Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986 Warner Music UK Ltd.

17
Ask (2008 Remaster)
00:03:17

Johnny Marr, Guitar, Writer, Remastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Steve Lillywhite, Mixer - JOHN PORTER, Producer - KIRSTY MACCOLL, Additional Vocals - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986 Warner Music UK Ltd.

18
You Just Haven't Earned It Yet, Baby (2008 Remaster)
00:03:35

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Craig Gannon, Rhythm Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

19
Shoplifters of the World Unite (2008 Remaster)
00:02:58

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

20
Sheila Take a Bow (2008 Remaster)
00:02:42

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Slide Guitar - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

21
Girlfriend in a Coma (2008 Remaster)
00:02:03

Johnny Marr, Producer, String Arranger, Guitar, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Producer, String Arranger - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums, Percussion

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

22
I Started Something I Couldn't Finish (2008 Remaster)
00:03:49

Johnny Marr, Guitar, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Drum Programmer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums, Percussion

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

23
Last Night I Dreamt That Somebody Loved Me (2008 Remaster)
00:03:13

Johnny Marr, Producer, Guitar, Keyboards, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Producer, Sound Effects (SFX) - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

24
Jeane (2008 Remaster)
00:03:05

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Geoff Travis, Executive Producer - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums - Troy Tate, Producer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983, 2008 Warner Music UK Ltd.

25
Handsome Devil (Live at Manchester Hacienda 4/2/83; 2008 Remaster)
00:02:57

Johnny Marr, Guitar, Writer, Remastering Engineer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Roger Pusey, Producer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983, 2008 Warner Music UK Ltd.

26
This Charming Man (New York Vocal; 2008 Remaster)
00:05:36

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Tim Young, Masterer - Andy Rourke, Bass Guitar - FRANCOIS KEVORKIAN, Remix - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983 Warner Music UK Ltd.

27
Wonderful Woman (2008 Remaster)
00:03:10

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Engineer - Geoff Travis, Executive Producer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983 Warner Music UK Ltd.

28
Back to the Old House (2008 Remaster)
00:03:06

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums - Billy Inglot, Remastering Engineer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1983, 2008 Warner Music UK Ltd.

29
These Things Take Time (2008 Remaster)
00:02:24

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984 Warner Music UK Ltd.

30
Girl Afraid (2008 Remaster)
00:02:46

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984 Warner Music UK Ltd.

31
Please, Please, Please, Let Me Get What I Want (2008 Remaster)
00:01:52

Johnny Marr, Guitar, Mandolin, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer, Remastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1984, 2008 Warner Music UK Ltd.

32
Stretch out and Wait (2008 Remaster)
00:02:46

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums, Tambourine

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 Warner Music UK Ltd.

33
Oscillate Wildly (Instrumental; 2008 Remaster)
00:03:28

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - Andy Rourke, Cello, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985, 2008 Warner Music UK Ltd.

34
Meat Is Murder (Live at Oxford Apollo 18/03/85)
00:05:40

Johnny Marr, Guitar, Piano, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - STEPHEN STREET, Engineer - The Smiths, Producer, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985 British Broadcasting Company, Licensed Courtesy of BBC Studios

35
Asleep (2008 Remaster)
00:04:10

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums - Johnny Marr , Producer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1985, 2008 Warner Music UK Ltd.

36
Money Changes Everything (2008 Remaster)
00:04:41

Johnny Marr, Guitar, Writer - Bill Inglot, Mastering Engineer, Remastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Dave Schultz, Mastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986, 2008 Warner Music UK Ltd.

37
The Queen Is Dead / Take Me Back to Dear Old Blighty (Medley) (2008 Remaster)
00:06:25

Johnny Marr, Producer, Guitar - STEPHEN STREET, Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals - Andy Rourke, Bass Guitar - Bennett Scott, Writer - Allan James Mills, Writer - Fred Godfrey, Writer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986 Warner Music UK Ltd.

38
Vicar in a Tutu (2008 Remaster)
00:02:25

Johnny Marr, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986 Warner Music UK Ltd.

39
Cemetry Gates (2008 Remaster)
00:02:40

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1986 Warner Music UK Ltd.

40
Half a Person (2008 Remaster)
00:03:38

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer - STEPHEN STREET, Producer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Frank Arkwright, Remastering Engineer - Craig Gannon, Rhythm Guitar - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

41
Sweet and Tender Hooligan (BBC Version; 2008 Remaster)
00:03:35

Johnny Marr, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Writer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 BBC Enterprises Ltd.

42
Pretty Girls Make Graves (Troy Tate Version; 2008 Remaster)
00:03:35

Johnny Marr, Guitar, Writer, Remastering Engineer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals, Writer - JOHN PORTER, Producer - Andy Rourke, Bass Guitar - Neil King, Engineer - Phil Bush, Engineer - Mike Joyce, Drums - Troy Tate, Producer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

43
Stop Me If You Think You've Heard This One Before (2008 Remaster)
00:03:34

Johnny Marr, Producer, Guitar, Writer, Remastering Engineer - STEPHEN STREET, Producer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Producer, Vocals, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Mike Joyce, Drums, Percussion

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

44
What's the World? (Live in Glasgow 1985; 2008 Remaster)
00:02:06

Johnny Marr, Guitar - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Vocals - Jim Glennie, Writer - Andy Rourke, Bass Guitar - Grant Showbiz, Producer - Tim Booth, Writer - Paul Gilbertson, Writer - Gavan Whelan, Writer - Mike Joyce, Drums

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1987 Warner Music UK Ltd.

45
London (Live at National Ballroom, Kilburn, London 23/10/86; 2008 Remaster BBC Version)
00:02:40

Johnny Marr, Writer - The Smiths, MainArtist - MORRISSEY, Writer

© 2008 Warner Music UK Ltd. ℗ 1988 BBC Enterprises Ltd.

Albumbeschreibung

Alternde Musikjournalisten haben endlich wieder einen Daseinsgrund: The Smiths, britisches Nationalheiligtum und Indie-Könige a.D., veröffentlichen eine Best Of-Compilation als Doppel-CD. 45 Songs, die meisten bekannt, die meisten einflussreich, so gut wie alle einzigartig. Komponiert in einer Zeit, als man in England stellvertretend für einen immerwährenden Fluch den Begriff Tories benutzte und man ihre Heimat Manchester musikalisch noch nicht mit Oasis gleichsetzte. Beim Thema Smiths kommen sie ja alle aus ihren Ecken gekrochen, die ewigen Indie-Wichtigtuer, die Oberveganer, mein Chef, alle reden sie mit, richtig dabei war allerdings fast niemand. Der Chef vielleicht, ich nicht. Undenkbar, wie es gewesen sein muss, wenn man dies alles damals tatsächlich als sinnsuchender Jugendlicher erlebt hätte, etwa beim ersten Liebeskummer die Zeilen: "And if a double-decker bus / crashes into us / to die by your side / is such a heavenly way to die". Sensible Seelen wären heute jedenfalls nicht mehr da. Noel Gallagher ist bekanntlich kein Mitglied dieser Spezies, daher heute noch da und schon 1983 dabei: "Ich arbeitete in einer Fabrik und stapelte Grundstücksschilder, als plötzlich 'This Charming Man' im Radio kam. Es hat mich umgehauen. Später sah ich sie mit 'What Difference Does It Make?' bei Top Of The Pops, sah Johnny mit seiner Brian Jones-Frisur und ab da war alles klar. Ich wollte so sein wie er." So wie Gallagher erging es vielen Briten. Entweder sie verfielen den mitreißenden Gitarrenlinien von Saitenzauberer Johnny Marr oder dem sämtliche Songtext-Errungenschaften der Geschichte torpedierenden Poeten und Sänger Morrissey. Meistens beides. Wobei der ikonenhafte Frontmann bis heute die größte Angriffsfläche bietet. Das war schon zu Gallaghers Jugendzeiten so: "Am Tag nach ihrem TOTP-Auftritt lästerten meine Kumpels: 'Habt ihr gestern diese Schwuchtel gesehen mit den Blumen hinten in der Jeanshose?' Das waren halt so Hooligan-Typen. Sie haben es nicht verstanden. Für mich veränderte sich ab diesem Tag alles." Dass die Smiths seit ihrem Split 1987 von Jahr zu Jahr neue Fans akquirieren, ist eine ihrer größten Leistungen und Geheimnisse zugleich. Und dass man damals eben gerade nicht dabei gewesen sein musste, um sie abgöttisch zu verehren. Ihre Songs sind heute mindestens so legendär wie die mittlerweile 20-jährige Fehde ihrer Vordenker Morrissey und Marr. In einem Punkt waren sich beide über die Jahre dann aber doch einig: Die von ihrem alten Label ungefragt rausgeblasenen Hit-Compilations geißelten sie stets als soundtechnische und ästhetische Totalausfälle. Deshalb erscheint jetzt "The Sound Of The Smiths", am Remastering-Pult überwacht von Meister Marr und mit einem Albumtitel versehen vom heutigen Solostar Morrissey. Nun dürfte der leiser gemischte Sound der neuen Versionen dem Nicht-Musiker zunächst kaum auffallen. Spätestens im direkten Vergleich über Kopfhörer offenbart sich aber tatsächlich ein wärmeres und kompakteres Gesamtbild, das vom stets metallischen Knacken der 80er Jahre-Drums kaum etwas übrig lässt. 23 Hits auf CD1 und 22 B-Seiten auf CD2, von denen das Herz des Hardcore-Fans aber höchstens bei "This Charming Man" (New York Vocal), den Livetracks "London" und "Meat Is Murder" oder beim schönen "Pretty Girls Make Graves"-Demo davon galoppiert. Für jeden jungen, unbedarften Maximo Park- oder Franz Ferdinand-Fan bietet "The Sound Of The Smiths" dagegen einen durchaus sinnvollen Einstieg. Wie gesagt, ich war damals noch zu jung, aber selbst in der Blüte meiner Jugend wäre es im beschaulichen Süddeutschland ohne Internet und mit SWF3 schwierig geworden, auf die Smiths aufmerksam zu werden. Oder um es mit Nick McCarthy von Franz Ferdinand zu sagen: "In Rosenheim gab es die Smiths nicht." Maximal in Spex-Kreisen wurde dieser tränenrührende Melancholie-Kanon voll geschmeidiger Refrains thematisiert, was wohl an dessen Nichtrelevanz für die Charts lag, die sich wiederum aus einer schwer definierbaren, passiven Zugänglichkeit der eigentlich eingängigen Melodien speiste. Smiths-Songs werfen sich einem nicht an den Hals, man muss sich ihnen schon selbst ein wenig öffnen. Und dazu sollte man bestenfalls die Texte verstehen. Fairerweise muss man zugeben, dass dies dem gebürtigen Briten leichter fällt als einem deutschen Mittelstufler, jedenfalls wenn es um homoerotische Bezüge in "William, It Was Really Nothing" oder "This Charming Man" geht. Was ab 1985 aber jeder wusste: Morrissey isst kein Fleisch, ist Pazifist und kämpft als hochgeschossener Einzelgänger mit Kassengestell auf der Nase exemplarisch für alle Stubenhocker und Pickelgesichter dieser Welt. Seine Texte lesen sich wie Tagebucheinträge, intim, schonungslos offen, nie verklausuliert und stets zwischen Ironie und Sentiment. "I was looking for a job / and then I found a job / and heaven knows I'm miserable now". Dass er in seinem Heimatakzent sang, erinnern sich Mancunians wie Ian Brown, war eine große Sache. Morrissey hatte auch keine Probleme damit, eine Zeile mehrfach zu singen, er änderte dann einfach die Melodie. Manchmal jodelte er sogar, worauf man als Brite auch erst mal kommen muss. "And if you have five seconds to spare / then I'll tell you the story of my life" - wie viel Witz und Zynismus die Texte dieses angeblich so verdrießlichen Jammerlappens aufwiesen, fiel erst viel später auf. Dabei hätte man es beim erwähnten Doppeldecker-Busunglück längst merken müssen. Sogar von Bono ist überliefert, dass er "Girlfriend In A Coma" zum ersten Mal im Auto hörte und vor Lachen fast im Graben landete. Leuchtender Fixstern der Tracklist bleibt trotz persönlicher Höhepunkte wie "Still Ill" oder "William It Was Really Nothing" natürlich "How Soon Is Now?", von Nichtauskennern gerne als atypische Smiths-Nummer bezeichnet. Entstanden ist sie aber, weil Marr seiner Pflicht für eine B-Seite bereits nachgekommen war und sich nun mit dem markanten Tremolo-Riff ein bisschen gehen lassen konnte. Can und Creedence Clearwater Revival nannte er einmal als Referenzen für den unerbittlichen Groove. Da hatte sich plötzlich sogar die Funkband-Vergangenheit von Basser Andy Rourke gelohnt. Aus einem glücklichen Unfall also, einem Maxisingle-Experiment ähnlich New Orders "Blue Monday", wurde mit Morrisseys drängendem Text eine der großen Jugendhymnen der 80er. Buzzcocks-Basser Steve Diggle bringt es für uns alle auf den Punkt: "If you don't get The Smiths, you don't get life itself."
© Laut

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