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Quatuor Hanson|Not all cats are grey

Not all cats are grey

Quatuor Hanson

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Im Herbst 2021 beschäftigten sich französische Streichquartett-Ensembles insbesondere mit „nächtlichen“ Kompositionen. So erschien zunächst das großartige Album „round midnight“ des meisterlichen Quatuor Ébène: ein Programm über die Nacht, das Dutilleux' Ainsi la nuit (1976) mit einer Bearbeitung für Quartett von Schönbergs Verklärte Nacht (1899) kombinierte; das Ganze wurde durch ein neues Werk mit jazzigen Anklängen von Raphaël Merlin, dem Cellisten des Quartetts, ergänzt. Jetzt folgt „Not all cats are grey“ von einem der aufregendsten französischen Quartette der neuen Generation: dem Hanson Quartett. Unter den drei Werken zum Thema Nacht bildet Ainsi la nuit von Dutilleux den Höhepunkt. Ihm gehen Bartóks Streichquartett in a-Moll (1917) - das metaphorisch für eine dunkle Zeit in Europa steht und von Dutilleux studiert wurde, bevor er sein eigenes Quartett schrieb - und Ligetis Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses nocturnes" (1954) voraus.

"Not all cats are grey" hat nicht nur den witzigsten Titel des Jahres, sondern überzeugt auch durch seinen Inhalt. Wenn Sie sich fragen, worauf sich der Titel bezieht, so ist es die Tatsache, dass nachts plötzlich alle Katzen grau aussehen, weil es schwierig ist, die verschiedenen Farben zu unterscheiden. Auf gleiche Weise kann schwierig sein, so genannte zeitgenössische Musik auseinanderzuhalten. Das Hanson Quartett hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die unzähligen Kontraste zwischen diesen drei Hauptwerken durch eine vielfarbige nächtliche Musiklandschaft hörbar zu machen, die von Schlaf, Träumen und Halluzinationen bis hin zu Lebendigkeit und intensiver Bewegung alles repräsentiert; und das ist ihnen auch gelungen.

Zunächst einmal ist die Ausgewogenheit der Gesamtarchitektur des Programms hervorzuheben. Es war eine kluge Entscheidung, Dutilleux und Ligeti jeweils an den Anfang und das Ende des Programms zu stellen – beide Werke bestehen aus einer Reihe von Mikrosätzen, die wie ein einziger Satz klingen, der eine motivische Idee weiterentwickelt. Die Interpretationen selbst weisen das gleiche Maß an Struktur auf, sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikroebene. Wir finden hier denselben brillanten, kristallinen und klar artikulierten Klang, der den Hansons in ihrer mit dem Diapason-Preis 2019 ausgezeichneten Haydn-Aufnahme so gut gelungen ist.

Beste Momente? Der berauschende Biss, der folkloristische Schwung, die Dynamik und die technische Präzision von Ligetis "Vivace, capriccio"; die ähnlichen Qualitäten, die Bartóks deutlich folkloristischeres zentrales Allegro molto capriccioso auszeichnen; die Zartheit, mit der sie Bartóks Lento eröffnen, und die dramatische Straffheit, mit der die langen Linien dann fortschreiten; der herrlich zarte Hauch in Dutilleux' Nocturne 2 und die Gewandtheit, die koloristische Bandbreite und der Sinn für harmonische Progression, mit der sie die verschiedenen Klangeffekte in diesem Werk erkunden. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses Album den einen oder anderen Preis erhält. © Charlotte Gardner/Qobuz

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Not all cats are grey

Quatuor Hanson

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String Quartet No. 1 "Métamorphoses Nocturnes" (György Ligeti)

1
I. Allegro grazioso
00:01:32

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

2
II. Vivace, cappricioso
00:01:59

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

3
III. Adagio, mesto
00:02:27

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

4
IV. Presto - Prestissimo
00:02:56

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

5
V. Andante tranquillo
00:03:10

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

6
VI. Tempo di valse - Subito prestissimo - Subito. Molto sostenuto
00:02:35

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

7
VII. Allegretto, un poco giovale - Poco più mosso - Molto espressivo, poco meno mosso - Allegro energico
00:02:01

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

8
VIII. Subito allegro con moto. string. Prestissimo
00:02:02

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

9
IX. Allegro comodo, giovale - Prestissimo - Molto sostenuto, rubato - Lento
00:03:25

Gyorgy Ligeti, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

String Quartet No. 2, Sz. 67 (Béla Bartók)

10
String Quartet No. 2, Op. 17, Sz 67: I. Moderato
00:10:58

Bela Bartok, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

11
II. Allegro molto capriccioso
00:08:13

Bela Bartok, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

12
III. Lento
00:09:01

Bela Bartok, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

Ainsi la nuit (Henri Dutilleux)

13
I. Nocturne 1 (Libre et souple)
00:03:42

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

14
II. Miroir d'espace (Parenthèse 1)
00:02:35

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

15
III. Litanies 1 (Parenthèse 2)
00:03:03

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

16
IV. Litanies 2 (Parenthèse 3)
00:04:19

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

17
V. Constellations (Parenthèse 4)
00:02:07

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

18
VI. Nocturne 2
00:01:06

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

19
VII. Temps suspendu
00:02:39

Henri Dutilleux, Composer - Quatuor Hanson, MainArtist, ChamberMusicEnsemble

2021 Little Tribeca 2021 Combo, bâtir avec les artistes

Albumbeschreibung

Im Herbst 2021 beschäftigten sich französische Streichquartett-Ensembles insbesondere mit „nächtlichen“ Kompositionen. So erschien zunächst das großartige Album „round midnight“ des meisterlichen Quatuor Ébène: ein Programm über die Nacht, das Dutilleux' Ainsi la nuit (1976) mit einer Bearbeitung für Quartett von Schönbergs Verklärte Nacht (1899) kombinierte; das Ganze wurde durch ein neues Werk mit jazzigen Anklängen von Raphaël Merlin, dem Cellisten des Quartetts, ergänzt. Jetzt folgt „Not all cats are grey“ von einem der aufregendsten französischen Quartette der neuen Generation: dem Hanson Quartett. Unter den drei Werken zum Thema Nacht bildet Ainsi la nuit von Dutilleux den Höhepunkt. Ihm gehen Bartóks Streichquartett in a-Moll (1917) - das metaphorisch für eine dunkle Zeit in Europa steht und von Dutilleux studiert wurde, bevor er sein eigenes Quartett schrieb - und Ligetis Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses nocturnes" (1954) voraus.

"Not all cats are grey" hat nicht nur den witzigsten Titel des Jahres, sondern überzeugt auch durch seinen Inhalt. Wenn Sie sich fragen, worauf sich der Titel bezieht, so ist es die Tatsache, dass nachts plötzlich alle Katzen grau aussehen, weil es schwierig ist, die verschiedenen Farben zu unterscheiden. Auf gleiche Weise kann schwierig sein, so genannte zeitgenössische Musik auseinanderzuhalten. Das Hanson Quartett hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die unzähligen Kontraste zwischen diesen drei Hauptwerken durch eine vielfarbige nächtliche Musiklandschaft hörbar zu machen, die von Schlaf, Träumen und Halluzinationen bis hin zu Lebendigkeit und intensiver Bewegung alles repräsentiert; und das ist ihnen auch gelungen.

Zunächst einmal ist die Ausgewogenheit der Gesamtarchitektur des Programms hervorzuheben. Es war eine kluge Entscheidung, Dutilleux und Ligeti jeweils an den Anfang und das Ende des Programms zu stellen – beide Werke bestehen aus einer Reihe von Mikrosätzen, die wie ein einziger Satz klingen, der eine motivische Idee weiterentwickelt. Die Interpretationen selbst weisen das gleiche Maß an Struktur auf, sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikroebene. Wir finden hier denselben brillanten, kristallinen und klar artikulierten Klang, der den Hansons in ihrer mit dem Diapason-Preis 2019 ausgezeichneten Haydn-Aufnahme so gut gelungen ist.

Beste Momente? Der berauschende Biss, der folkloristische Schwung, die Dynamik und die technische Präzision von Ligetis "Vivace, capriccio"; die ähnlichen Qualitäten, die Bartóks deutlich folkloristischeres zentrales Allegro molto capriccioso auszeichnen; die Zartheit, mit der sie Bartóks Lento eröffnen, und die dramatische Straffheit, mit der die langen Linien dann fortschreiten; der herrlich zarte Hauch in Dutilleux' Nocturne 2 und die Gewandtheit, die koloristische Bandbreite und der Sinn für harmonische Progression, mit der sie die verschiedenen Klangeffekte in diesem Werk erkunden. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses Album den einen oder anderen Preis erhält. © Charlotte Gardner/Qobuz

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