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Metallica - Master Of Puppets

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Master Of Puppets

Metallica

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Metallica besser als die Beatles? In Sachen Lautstärke war das kaum zu bezweifeln, wenn wir einzig und allein die neu gemasterten Ausgaben mit „ein paar“ Bonuszusätzen in Betracht ziehen, dann gehören die Four Horsemen auch zu den Siegern; allein schon der Vergleich dieser „Deluxe“ Edition des dritten Albums mit dem Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Anniversary (Edition Super Deluxe) der Fab Four macht das deutlich. Hier finden wir nicht weniger als zehn CDs, die für diesen Master Of Puppets bis über den Rand vollgefüllt wurden, und die eben viele zu Recht oder zu Unrecht für den Sgt. Pepper's von Metallica halten. Es fällt tatsächlich schwer, in diesem Monument auch nur einen wunden Punkt zu entdecken. Aufgrund der langen Entstehungszeit, in der es glücklicherweise möglich war, die Archive in den verschiedenen Entwicklungsstadien auszuwerten, sieht es natürlich so aus, als hätte die Gruppe in eben diesem Moment ihres Werdegangs einen besonderen Gunstbeweis erfahren.

Das, was ein paar Gegner diesem Album im Grunde vorwerfen, ist, dass es nicht genauso überrascht hat, wie die beiden vorangegangenen. Eigentlich können der allgemeine Aufbau des Master... und die meisten Titel in eine Reihe mit Ride The Lightning gestellt werden - das fängt an mit dem ersten super rasanten Titel, Battery, der mit Fight Fire With Fire verglichen werden kann, geht über Welcome Home (Sanitarium), die anfechtbare Ballade mittendrin, die im Großen und Ganzen dieselben Zutaten verwendet wie Fade To Black, und reicht bis zum heldenhaften Damage Inc. am Ende, das auf teuflische Weise an eine beschleunigte Version des Creeping Death erinnert; außerdem sollte das äußerst raffinierte Instrumentalstück Orion nicht vergessen werden, dessen Verwandtschaft mit The Call Of Ktulu allerdings nicht sehr ausgeprägt ist... Auch wenn man diesen dritten Versuch als Synthese der beiden vorangegangenen Alben einstufen kann, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass Master… ein weitaus besseres Ergebnis gebracht hat, und zwar dadurch, dass Metallica zum ersten Mal die Zeit und die entsprechenden Mittel zur Verfügung hatte, den Kompositionen auch noch den allerletzten Schliff zu geben, sodass sie nun fast an Perfektion grenzen. Selbst im Vergleich zu jüngeren Produktionen bleibt das Album technisch gesehen unschlagbar und einzigartig.

Geht man ein wenig ins Detail, so erkennt man, dass diese neu gemasterte Ausgabe nicht deswegen interessant ist, weil das ursprüngliche Werk aufgefrischt wurde, sondern dank allem, was dazu gehört. Metallica hatte uns seit dem ersten offiziellen Live Live Shit: Binge & Purge daran gewöhnt, dass sie keine halben Sachen machen. Im vorliegenden Fall jedoch gehen sie noch darüber hinaus, selbst wenn man einen Vergleich mit den Neuauflagen von Kill 'em All und Ride The Lightning anstellt. Die Band hat alle Schubladen leergeräumt und alles aussortiert, um das Album in jeder beliebigen Hinsicht anzureichern. In erster Linie können wir die zahlreichen Skizzen auskosten, die angehenden Musikern durchaus zu empfehlen sind. Auch die unterschiedlich ausgearbeiteten Modellentwürfe und die Instrumentalversionen lassen so einige Details erkennen, die bisher nicht unbedingt wahrgenommen werden konnten. Natürlich werden wir uns nicht unbedingt immer wieder von neuem James persönliche Kassettenauszüge (mit seinen „wanananana“) anhören und auch nicht jene von Kirk, oder gar die in Metallicas berühmter „garage“ mitgeschnittenen „writing in progress“-Versionen... Die beiden Höhepunkte in dieser Archivsammlung dagegen, The Prince, mit einem ersten recht gelungenen Ansatz des bei Diamond Head ausgeliehenen Titels, und die Neufassung von Fang, The Money Will Roll Right In, die sie dann aber fallen ließen, diese beiden sind es sehr wohl wert, dass wir genauer hinhören.

Die Fans stritten sich um dieses kolossale Album nur deshalb, weil es um die Frage ging, ob es als bestes, zweitbestes oder drittbestes Metallica-Album gekürt werden soll, auch wenn vom vierten nie die Rede sein sollte. Die hier dargebotene neue Perspektive kann nur dazu führen, dass noch mehr Leute sich für das erste Lager entscheiden. Abgesehen von der wohlverdienten und total überzeugenden Anerkennung des Master…-Albums, sollte nicht übersehen werden, dass es sich hier auch um den unbestreitbaren Erfolg einer Epoche handelt, in der Cliff Burton mitgewirkt hatte. Diese Epoche können wir ziemlich leicht daran erkennen, dass in jener Zeit der Bass eine besondere Rolle spielte. Und zwar aus gutem Grund. Cliff war nicht bloß ein Bassist, sondern sowohl eine treibende schöpferische und inspirierende Kraft als auch eine sehr großzügige und zurückhaltende Person, die alles im Gleichgewicht hielt, besser noch, die Beziehungen innerhalb von Metallica „harmonisierte“. Später wurde dann klar, dass seine Rolle als Mediator zwischen Lars Ulrich und James Hetfield oft gefehlt hat. So manche könnten sich sogar die Frage stellen, ob Kirk Hammett nach diesem Album nicht weniger Fortschritte machte, da er von Cliff nicht mehr in Schwung gehalten wurde und von dessen geistiger und instrumentaler Hilfestellung nicht mehr profitieren konnte.
 Welche Rolle er als Bassist gespielt hat, kommt bei den hier vorliegenden Konzerten sehr deutlich zum Tragen, und einige darunter zeichnen sich sogar durch einen ganz besonderen Klang aus. Zusätzlich möchten wir auf das allerletzte Konzert zusammen mit Cliff hinweisen, und zwar am 26. September 1986 im Solnahallen in Stockholm, ein paar Stunden vor dem Unfall mit dem Tourbus, der ihn das Leben gekostet hat. Deshalb wird sich also niemand über die „Bootleg“-Qualität des Mitschnitts beklagen. Trotz des großen Beitrags, den Jason Newsted geleistet hat, dessen Vortragsstücke und erstes Konzert mit Metallica hier zu finden sind, hat die Band mit Cliff Burtons Ableben weit mehr als bloß einen Musiker verloren. Das Hauptargument jener, die Master… in den Himmel loben, besteht darin zu sagen, dass …And Justice For All oder sogar dem „Black Album“ (Metallica) etwas fehlt, nämlich Cliff Burton, basta! Diese Master… Neuausgabe ist dermaßen gut ausgearbeitet, dass es auf der Hand zu liegen scheint, dass Lars, James und Kirk dem, der ihnen so viel gebracht hat, ein letztes Mal eine würdevolle Ehre erweisen wollten. © JPS/Qobuz

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Master Of Puppets

Metallica

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1
Battery (Remastered 2016)
00:05:12

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

2
Master Of Puppets (Remastered 2016)
00:08:35

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

3
The Thing That Should Not Be (Remastered 2016)
00:06:36

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

4
Welcome Home (Sanitarium) (Remastered 2016)
00:06:27

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

5
Disposable Heroes (Remastered 2016)
00:08:16

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

6
Leper Messiah (Remastered 2016)
00:05:39

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

7
Orion (Remastered 2016)
00:08:27

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - James Hetfield, Producer, Guitar, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

8
Damage, Inc. (Remastered 2016)
00:05:32

Howie Weinberg, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Flemming Rasmussen, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Mark Wilczak, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Michael Wagener, Mixer, StudioPersonnel - Lindsay Chase, Mastering Engineer, StudioPersonnel - Cliff Burton, Producer, Bass Guitar, Background Vocalist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - James Hetfield, Producer, Guitar, Vocals, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Kirk Hammett, Producer, Guitar, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Lars Ulrich, Producer, Drums, Recording Arranger, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Metallica, MainArtist - Gentry Studer, Mastering Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Blackened Recordings Inc., under exclusive licence to Universal International Music B.V.

Albumbeschreibung

Metallica besser als die Beatles? In Sachen Lautstärke war das kaum zu bezweifeln, wenn wir einzig und allein die neu gemasterten Ausgaben mit „ein paar“ Bonuszusätzen in Betracht ziehen, dann gehören die Four Horsemen auch zu den Siegern; allein schon der Vergleich dieser „Deluxe“ Edition des dritten Albums mit dem Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Anniversary (Edition Super Deluxe) der Fab Four macht das deutlich. Hier finden wir nicht weniger als zehn CDs, die für diesen Master Of Puppets bis über den Rand vollgefüllt wurden, und die eben viele zu Recht oder zu Unrecht für den Sgt. Pepper's von Metallica halten. Es fällt tatsächlich schwer, in diesem Monument auch nur einen wunden Punkt zu entdecken. Aufgrund der langen Entstehungszeit, in der es glücklicherweise möglich war, die Archive in den verschiedenen Entwicklungsstadien auszuwerten, sieht es natürlich so aus, als hätte die Gruppe in eben diesem Moment ihres Werdegangs einen besonderen Gunstbeweis erfahren.

Das, was ein paar Gegner diesem Album im Grunde vorwerfen, ist, dass es nicht genauso überrascht hat, wie die beiden vorangegangenen. Eigentlich können der allgemeine Aufbau des Master... und die meisten Titel in eine Reihe mit Ride The Lightning gestellt werden - das fängt an mit dem ersten super rasanten Titel, Battery, der mit Fight Fire With Fire verglichen werden kann, geht über Welcome Home (Sanitarium), die anfechtbare Ballade mittendrin, die im Großen und Ganzen dieselben Zutaten verwendet wie Fade To Black, und reicht bis zum heldenhaften Damage Inc. am Ende, das auf teuflische Weise an eine beschleunigte Version des Creeping Death erinnert; außerdem sollte das äußerst raffinierte Instrumentalstück Orion nicht vergessen werden, dessen Verwandtschaft mit The Call Of Ktulu allerdings nicht sehr ausgeprägt ist... Auch wenn man diesen dritten Versuch als Synthese der beiden vorangegangenen Alben einstufen kann, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass Master… ein weitaus besseres Ergebnis gebracht hat, und zwar dadurch, dass Metallica zum ersten Mal die Zeit und die entsprechenden Mittel zur Verfügung hatte, den Kompositionen auch noch den allerletzten Schliff zu geben, sodass sie nun fast an Perfektion grenzen. Selbst im Vergleich zu jüngeren Produktionen bleibt das Album technisch gesehen unschlagbar und einzigartig.

Geht man ein wenig ins Detail, so erkennt man, dass diese neu gemasterte Ausgabe nicht deswegen interessant ist, weil das ursprüngliche Werk aufgefrischt wurde, sondern dank allem, was dazu gehört. Metallica hatte uns seit dem ersten offiziellen Live Live Shit: Binge & Purge daran gewöhnt, dass sie keine halben Sachen machen. Im vorliegenden Fall jedoch gehen sie noch darüber hinaus, selbst wenn man einen Vergleich mit den Neuauflagen von Kill 'em All und Ride The Lightning anstellt. Die Band hat alle Schubladen leergeräumt und alles aussortiert, um das Album in jeder beliebigen Hinsicht anzureichern. In erster Linie können wir die zahlreichen Skizzen auskosten, die angehenden Musikern durchaus zu empfehlen sind. Auch die unterschiedlich ausgearbeiteten Modellentwürfe und die Instrumentalversionen lassen so einige Details erkennen, die bisher nicht unbedingt wahrgenommen werden konnten. Natürlich werden wir uns nicht unbedingt immer wieder von neuem James persönliche Kassettenauszüge (mit seinen „wanananana“) anhören und auch nicht jene von Kirk, oder gar die in Metallicas berühmter „garage“ mitgeschnittenen „writing in progress“-Versionen... Die beiden Höhepunkte in dieser Archivsammlung dagegen, The Prince, mit einem ersten recht gelungenen Ansatz des bei Diamond Head ausgeliehenen Titels, und die Neufassung von Fang, The Money Will Roll Right In, die sie dann aber fallen ließen, diese beiden sind es sehr wohl wert, dass wir genauer hinhören.

Die Fans stritten sich um dieses kolossale Album nur deshalb, weil es um die Frage ging, ob es als bestes, zweitbestes oder drittbestes Metallica-Album gekürt werden soll, auch wenn vom vierten nie die Rede sein sollte. Die hier dargebotene neue Perspektive kann nur dazu führen, dass noch mehr Leute sich für das erste Lager entscheiden. Abgesehen von der wohlverdienten und total überzeugenden Anerkennung des Master…-Albums, sollte nicht übersehen werden, dass es sich hier auch um den unbestreitbaren Erfolg einer Epoche handelt, in der Cliff Burton mitgewirkt hatte. Diese Epoche können wir ziemlich leicht daran erkennen, dass in jener Zeit der Bass eine besondere Rolle spielte. Und zwar aus gutem Grund. Cliff war nicht bloß ein Bassist, sondern sowohl eine treibende schöpferische und inspirierende Kraft als auch eine sehr großzügige und zurückhaltende Person, die alles im Gleichgewicht hielt, besser noch, die Beziehungen innerhalb von Metallica „harmonisierte“. Später wurde dann klar, dass seine Rolle als Mediator zwischen Lars Ulrich und James Hetfield oft gefehlt hat. So manche könnten sich sogar die Frage stellen, ob Kirk Hammett nach diesem Album nicht weniger Fortschritte machte, da er von Cliff nicht mehr in Schwung gehalten wurde und von dessen geistiger und instrumentaler Hilfestellung nicht mehr profitieren konnte.
 Welche Rolle er als Bassist gespielt hat, kommt bei den hier vorliegenden Konzerten sehr deutlich zum Tragen, und einige darunter zeichnen sich sogar durch einen ganz besonderen Klang aus. Zusätzlich möchten wir auf das allerletzte Konzert zusammen mit Cliff hinweisen, und zwar am 26. September 1986 im Solnahallen in Stockholm, ein paar Stunden vor dem Unfall mit dem Tourbus, der ihn das Leben gekostet hat. Deshalb wird sich also niemand über die „Bootleg“-Qualität des Mitschnitts beklagen. Trotz des großen Beitrags, den Jason Newsted geleistet hat, dessen Vortragsstücke und erstes Konzert mit Metallica hier zu finden sind, hat die Band mit Cliff Burtons Ableben weit mehr als bloß einen Musiker verloren. Das Hauptargument jener, die Master… in den Himmel loben, besteht darin zu sagen, dass …And Justice For All oder sogar dem „Black Album“ (Metallica) etwas fehlt, nämlich Cliff Burton, basta! Diese Master… Neuausgabe ist dermaßen gut ausgearbeitet, dass es auf der Hand zu liegen scheint, dass Lars, James und Kirk dem, der ihnen so viel gebracht hat, ein letztes Mal eine würdevolle Ehre erweisen wollten. © JPS/Qobuz

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