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Peter Broderick|Grunewald

Grunewald

Peter Broderick

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Peter Broderick ist sogar in der Riege der Ausnahmekünstler eine Erscheinung. Er spielt gefühlt 100 Instrumente, komponiert schrankenlos Klassik, Folk, Pop, Elektro oder Hip Hop. Und sein Trachten, überlieferte Musiktradition mit zeitgenössischen Strukturen zu paaren, bringt stets hochklassige Früchte hervor. Mit "Partners" strebt seine Musik wieder mehr in Richtung klassischer Pianostücke. Auch hierfür erfindet sich der Mann aus Oregon neu. Letzteres war anscheinend dringend notwendig. Broderick fühlte sich zuletzt ein wenig entfremdet von seinen neoklassischen Pianowurzeln. Eine Annährung an John Cage, dessen kompositorische Experimente mit dem Zufall und Brodericks Interpretation von "In A Landscape" boten einen willkommenen Ausweg. Broderick ist wieder geerdet und präsentiert als Ergebnis diese sieben superben Tracks. Kaum zu glauben, aber wahr: Ausgerechnet ein Würfel half hierbei als Dreh- und Angelpunkt. Manches im Bereich Reihenfolge, Anordnung oder Grundton würfelte er tatsächlich aus. Dies verband es mit den eigenen Vorstellungen von Struktur und Ausdruck. Doch man hört das nicht heraus. "Partners" klingt wie aus einem Guss und fließt betörend aus den Boxen ins zentrale Nervensystem des Lauschenden. "Partners" eröffnet mit dem Titelstück; einem intensiven Gedicht, dessen Inhalt ich ganz bewusst weder erläutere noch zitiere. Das muss jeder selbst entdecken und empfinden. Angenehm passend münden jene Zeilen in Cages "In A Landscape", ein im Original achtminütiges Werk für Piano oder Harfe aus dem Jahr 1948. Broderick dehnt es ein wenig und verleiht seiner Variation eine sehr eigene Atmosphäre, die gleichermaßen schroff wie ätherisch klingt. Alles darauf folgende ist ein höchst intimes Schaulaufen als sensitiver Pianoman. Die Stücke perlen teils fragil, teils kraftvoll. Dabei transportieren sie stets eine Art nicht beirrbarer Unaufhaltsamkeit. Als Anspieltipps empfehle ich das wehmütige "Up Niek Mountain", seinen Abschiedsgruß an einen verstorbenen Freund sowie das drängende "Conspiraling". Weiterhören mit Brodericks Meisterstück "Float 2013" in der kongenialen Bearbeitubng von Nils Frahm.
© Laut

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1
Goodnight
00:04:26

Peter Broderick, MainArtist - Peter Ray Broderick, Composer

2016 Erased Tapes Records Ltd. 2016 Erased Tapes Records Ltd.

2
Low Light
00:03:46

Peter Broderick, MainArtist - Peter Ray Broderick, Composer

2016 Erased Tapes Records Ltd. 2016 Erased Tapes Records Ltd.

3
Violin Solo No. 1
00:03:21

Peter Broderick, MainArtist - Peter Ray Broderick, Composer

2016 Erased Tapes Records Ltd. 2016 Erased Tapes Records Ltd.

4
It's a Storm When I Sleep
00:07:43

Peter Broderick, MainArtist - Peter Ray Broderick, Composer

2016 Erased Tapes Records Ltd. 2016 Erased Tapes Records Ltd.

5
Eyes Closed and Traveling
00:03:43

Peter Broderick, MainArtist - Peter Ray Broderick, Composer

2016 Erased Tapes Records Ltd. 2016 Erased Tapes Records Ltd.

Albumbeschreibung

Peter Broderick ist sogar in der Riege der Ausnahmekünstler eine Erscheinung. Er spielt gefühlt 100 Instrumente, komponiert schrankenlos Klassik, Folk, Pop, Elektro oder Hip Hop. Und sein Trachten, überlieferte Musiktradition mit zeitgenössischen Strukturen zu paaren, bringt stets hochklassige Früchte hervor. Mit "Partners" strebt seine Musik wieder mehr in Richtung klassischer Pianostücke. Auch hierfür erfindet sich der Mann aus Oregon neu. Letzteres war anscheinend dringend notwendig. Broderick fühlte sich zuletzt ein wenig entfremdet von seinen neoklassischen Pianowurzeln. Eine Annährung an John Cage, dessen kompositorische Experimente mit dem Zufall und Brodericks Interpretation von "In A Landscape" boten einen willkommenen Ausweg. Broderick ist wieder geerdet und präsentiert als Ergebnis diese sieben superben Tracks. Kaum zu glauben, aber wahr: Ausgerechnet ein Würfel half hierbei als Dreh- und Angelpunkt. Manches im Bereich Reihenfolge, Anordnung oder Grundton würfelte er tatsächlich aus. Dies verband es mit den eigenen Vorstellungen von Struktur und Ausdruck. Doch man hört das nicht heraus. "Partners" klingt wie aus einem Guss und fließt betörend aus den Boxen ins zentrale Nervensystem des Lauschenden. "Partners" eröffnet mit dem Titelstück; einem intensiven Gedicht, dessen Inhalt ich ganz bewusst weder erläutere noch zitiere. Das muss jeder selbst entdecken und empfinden. Angenehm passend münden jene Zeilen in Cages "In A Landscape", ein im Original achtminütiges Werk für Piano oder Harfe aus dem Jahr 1948. Broderick dehnt es ein wenig und verleiht seiner Variation eine sehr eigene Atmosphäre, die gleichermaßen schroff wie ätherisch klingt. Alles darauf folgende ist ein höchst intimes Schaulaufen als sensitiver Pianoman. Die Stücke perlen teils fragil, teils kraftvoll. Dabei transportieren sie stets eine Art nicht beirrbarer Unaufhaltsamkeit. Als Anspieltipps empfehle ich das wehmütige "Up Niek Mountain", seinen Abschiedsgruß an einen verstorbenen Freund sowie das drängende "Conspiraling". Weiterhören mit Brodericks Meisterstück "Float 2013" in der kongenialen Bearbeitubng von Nils Frahm.
© Laut

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