Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Diana Krall - Glad Rag Doll (Edition Deluxe)

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Glad Rag Doll (Edition Deluxe)

Diana Krall

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 96.0 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind.
© Laut

Weitere Informationen

Glad Rag Doll (Edition Deluxe)

Diana Krall

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
We Just Couldn't Say Goodbye
00:03:07

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Harry M. Woods, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

2
There Ain’t No Sweet Man That's Worth The Salt Of My Tears
00:04:29

T-Bone Burnett, Producer - Fred Fisher, ComposerLyricist - Diana Krall, MainArtist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

3
Just Like A Butterfly That's Caught In The Rain
00:03:43

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Mort Dixon, ComposerLyricist - Bryan Sutton, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Ukulele, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Harry M. Woods, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

4
You Know - I Know Ev'rything's Made For Love
00:03:47

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - Howard E. Johnson, ComposerLyricist - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Bryan Sutton, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - CHARLES TOBIAS, ComposerLyricist - Al Sherman, ComposerLyricist - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Howard Coward, Ukulele, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

5
Glad Rag Doll
00:04:34

T-Bone Burnett, Producer - Dougherty, ComposerLyricist - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Milton Ager, Arranger, Work Arranger - Jack Yellen, Author - Diana Krall, MainArtist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

6
I'm A Little Mixed Up
00:04:36

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - Colin Linden, Electric Guitar, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Edward Johnson, ComposerLyricist - Betty James, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

7
Prairie Lullaby
00:04:22

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Billy Hill, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

8
Here Lies Love
00:05:09

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Leo Robin, ComposerLyricist - Ralph Rainger, ComposerLyricist - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

9
I Used To Love You But It's All Over Now
00:02:50

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Lew Brown, ComposerLyricist - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Albert Von Tilzer, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

10
Let It Rain
00:05:44

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - Hal Dyson, ComposerLyricist - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - James Kendis, ComposerLyricist - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

11
Lonely Avenue
00:06:57

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - T-Bone Burnett, Producer, Electric Guitar, AssociatedPerformer - Doc Pomus, ComposerLyricist - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Howard Coward, Mandola, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

12
Wide River To Cross
00:03:51

Keefus Ciancia, Keyboards, AssociatedPerformer - Steven Miller, ComposerLyricist - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Bryan Sutton, Baritone Guitar, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Julie Miller, ComposerLyricist - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Howard Coward, Background Vocalist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

13
When The Curtain Comes Down
00:04:51

Keefus Ciancia, Mellotron, AssociatedPerformer - Carl Hoefle, ComposerLyricist - T-Bone Burnett, Producer - Dennis Crouch, AssociatedPerformer, Bass (Vocal) - Jay Bellerose, Drums, AssociatedPerformer - Marc Ribot, Acoustic Guitar, AssociatedPerformer - Al Lewis, ComposerLyricist - Al Sherman, ComposerLyricist - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Howard Coward, Background Vocalist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

14
As Long As I Love
00:02:29

Milton Drake, ComposerLyricist - T-Bone Burnett, Producer - Ben Oakland, ComposerLyricist - Diana Krall, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - George Jessel, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

15
Glad Rag Doll Alternate Version
00:02:55

Dougherty, ComposerLyricist - Chris Potter, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Milton Ager, Arranger, Work Arranger - Jack Yellen, Author - Diana Krall, Producer, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

16
Garden In The Rain
00:02:55

James Dyrenforth, ComposerLyricist - Chris Potter, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Diana Krall, Producer, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer - Caroll Gibbons, ComposerLyricist

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

17
There Ain’t No Sweet Man That's Worth The Salt Of My Tears Alternate Version
00:02:06

Fred Fisher, ComposerLyricist - Chris Potter, Producer, Engineer, StudioPersonnel - Diana Krall, Producer, Piano, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2012 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.

Albumbeschreibung

Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind.
© Laut

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Eliminator (Hi-Res Version)

ZZ Top

Aqualung (Steven Wilson Mix and Master)

Jethro Tull

What The Dead Men Say

Trivium

Tres Hombres (Hi-Res Version)

ZZ Top

Mehr auf Qobuz
Von Diana Krall

This Dream Of You

Diana Krall

This Dream Of You Diana Krall

Wallflower (Deluxe Edition)

Diana Krall

The Girl In The Other Room

Diana Krall

Turn Up The Quiet

Diana Krall

Turn Up The Quiet Diana Krall

The Look Of Love

Diana Krall

The Look Of Love Diana Krall

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Try!

Airelle Besson

Try! Airelle Besson

BD Music Presents Nina Simone

Nina Simone

Masterpieces 6 - Jazz Archives

Billie Holiday

Come Away With Me (24Bit /192 kHz)

Norah Jones

Frenchy (Deluxe Edition - 7 New French Songs for Lovers)

Thomas Dutronc

Panorama-Artikel...
Tony Bennett, der letzte Crooner

Während Frank Sinatra, Dean Martin, Bing Crosby und Sammy Davis, Jr. schon seit einer Ewigkeit nicht mehr dabei sind, ist Tony Bennett nun der letzte große Crooner schlechthin. Ein Sänger voller Charme, wie man im letzten Jahrhundert noch sagte, und was ihn so besonders macht, ist seine einzigartige Liebesgeschichte mit dem Jazz.

Impulse! Orange was the new Black

Neben Blue Note und Verve zählt Impulse! sicherlich zu den bekanntesten Labels des amerikanischen Jazz. Ein Label in den Farben Orange und Schwarz, das neben John Coltrane noch viele weitere abenteuerlustige Musiker der 60er Jahre beherbergte.

Weihnachten in 15 Alben

Sie haben keinen besonders guten Ruf. Oft werden sie unter Musikkritikern verpönt und doch werden sie von aller Welt gehört. Diese besondere Spezies der Weihnachtsalben sprießt jedes Jahr von den bekanntesten und renommiertesten Künstlern aus dem Boden. Die ersten Pop-Weihnachtstlieder, die keinen kirchlichen Bezug mehr aufwiesen, entstanden um 1934 aus Kinderliedern, wie etwa Santa Claus Is Coming to Town von Fred Coots und Haven Gillespie, das 1935 von Tommy Dorsey und seinem Orchester aufgezeichnet wurde. Mit den Croonern kamen die ersten LPs auf, die eine Sammlung an mehreren Songs für die Festtage vereinten. Hier ist eine Auswahl an Alben, die wir mit größter Sorgfalt für Sie auserlesen haben und die Ihnen die Weihnachtszeit in diesem Jahr ganz besonders schön machen soll...

Aktuelles...