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Jean-Claude Pennetier - Fauré: Intégrale de l'œuvre pour piano, Vol. 4

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Fauré: Intégrale de l'œuvre pour piano, Vol. 4

Jean-Claude Pennetier

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Vor neun Jahren begann der 1942 geborene Jean-Claude Pennetier seine streng der Werkchronologie folgende Reise durch Faurés Klaviermusik, und schon in dieser ersten Folge klang es, als ahne er die düsteren Ufer des Spätwerkes in den frühesten Stücken voraus, die eine eigentümliche Unterströmung von Bitternis durchzieht. Mit regelrecht ruppigem Zugriff legte er unter aller Belle-époque-Geschmeidigkeit der frühen Valses-Caprices und Impromptus unbehagliche, zukunftsweisende Schärfen und Verwerfungen frei. Hier nun, in den letzten Nocturnes und Barcarolles, tritt die ganze Verzweiflung eines Ertaubenden, seiner Gegenwart Entfremdeten in aller kompositorischen Rücksichtslosigkeit hervor, und Pennetier spielt all das mit seltener Herbheit aus. Die Barcarolles sollen gar nicht in jenen eleganten Fluss gelangen, der ihre latente Vielstimmigkeit unter geschmeidigen Figurationen verdeckt. Pennetier fasert ihre Texturen mit spröder Bedächtigkeit auf, bis wir zu unserer Überraschung in all dem üblicherweise gut geölt abschnurrenden Sechzehntel-Füllwerk die ganze Dichte motivisch belangvoller Figuren erkennen. An jenen Schwung, der über ein ganzes Stück reicht, glaubt der komponierende Pianist ohnehin nicht. Das vierte Impromptu zerbröselt er in kleine Einheiten, deren Bewegungsimpulse er freilegt, aber nicht ausspielt. Es ist, als wolle er die allzu dynamische Interpretationstradition aushebeln, die das expressive harmonische Detail mit ihrer flinken Fingermechanik überfährt. Die trostlose Kahlheit, in der das Material dann gelegentlich vor uns steht, hat etwas Erhabenes – man höre nur das neunte Nocturne, dessen Beginn Pennetier fahl und ohne jegliche dynamische und klangliche Nuancierung hinstellt. So steht es zwar in den Noten, aber etwas mehr Sentiment oder Schönklang legen doch die meisten hinein. Pennetier aber bietet seinen Hörern ein bitteres Destillat aller Kühnheit und Traurigkeit dieser einzigartigen Musik.
© Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de

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Fauré: Intégrale de l'œuvre pour piano, Vol. 4

Jean-Claude Pennetier

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1
Barcarolle No. 7 en Ré Mineur, Op. 90
00:03:42

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

2
Impromptu No. 4 en Ré Bémol Majeur, Op. 91
00:05:23

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

3
Barcarolle No. 8 en Ré Bémol Majeur, Op. 96
00:04:14

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

4
Nocturne No. 9 en Si Mineur, Op. 97
00:04:08

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

5
Nocturne No. 10 en Mi Mineur, Op. 99
00:05:09

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

6
Barcarolle No. 9 en La Mineur, Op. 101
00:04:34

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

7
Impromptu No. 5 en Fa Dièse Mineur, Op. 102
00:02:25

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

8
Nocturne No. 11 en Fa Dièse Mineur, Op. 104
00:04:34

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

9
Barcarolle No. 10 en La Mineur, Op. 104
00:03:26

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

10
Barcarolle No. 11 en Sol Mineur, Op. 105
00:05:03

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

11
Barcarolle No. 12 en Mi Bémol Majeur, Op. 106bis
00:03:46

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

12
Nocturne No. 12 en Mi Mineur, Op. 107
00:06:28

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

13
Barcarolle No. 13 en Ut Majeur, Op. 116
00:04:23

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

14
Nocturne No. 13 en Si Mineur, Op. 119
00:08:07

Gabriel Fauré, Composer - Copyright Control, MusicPublisher - Jean-Claude Pennetier, Soloist, MainArtist

Mirare Mirare

Albumbeschreibung

Vor neun Jahren begann der 1942 geborene Jean-Claude Pennetier seine streng der Werkchronologie folgende Reise durch Faurés Klaviermusik, und schon in dieser ersten Folge klang es, als ahne er die düsteren Ufer des Spätwerkes in den frühesten Stücken voraus, die eine eigentümliche Unterströmung von Bitternis durchzieht. Mit regelrecht ruppigem Zugriff legte er unter aller Belle-époque-Geschmeidigkeit der frühen Valses-Caprices und Impromptus unbehagliche, zukunftsweisende Schärfen und Verwerfungen frei. Hier nun, in den letzten Nocturnes und Barcarolles, tritt die ganze Verzweiflung eines Ertaubenden, seiner Gegenwart Entfremdeten in aller kompositorischen Rücksichtslosigkeit hervor, und Pennetier spielt all das mit seltener Herbheit aus. Die Barcarolles sollen gar nicht in jenen eleganten Fluss gelangen, der ihre latente Vielstimmigkeit unter geschmeidigen Figurationen verdeckt. Pennetier fasert ihre Texturen mit spröder Bedächtigkeit auf, bis wir zu unserer Überraschung in all dem üblicherweise gut geölt abschnurrenden Sechzehntel-Füllwerk die ganze Dichte motivisch belangvoller Figuren erkennen. An jenen Schwung, der über ein ganzes Stück reicht, glaubt der komponierende Pianist ohnehin nicht. Das vierte Impromptu zerbröselt er in kleine Einheiten, deren Bewegungsimpulse er freilegt, aber nicht ausspielt. Es ist, als wolle er die allzu dynamische Interpretationstradition aushebeln, die das expressive harmonische Detail mit ihrer flinken Fingermechanik überfährt. Die trostlose Kahlheit, in der das Material dann gelegentlich vor uns steht, hat etwas Erhabenes – man höre nur das neunte Nocturne, dessen Beginn Pennetier fahl und ohne jegliche dynamische und klangliche Nuancierung hinstellt. So steht es zwar in den Noten, aber etwas mehr Sentiment oder Schönklang legen doch die meisten hinein. Pennetier aber bietet seinen Hörern ein bitteres Destillat aller Kühnheit und Traurigkeit dieser einzigartigen Musik.
© Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de

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Jean-Claude Pennetier

Jean-Claude Pennetier joue Schubert

Jean-Claude Pennetier

Jean-Claude Pennetier joue Schubert Jean-Claude Pennetier

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