Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

One Self - Children of Possibility

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Children of Possibility

One Self

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Wählen Sie die Audio-Qualität

Um das Album zu diesem Preis zu kaufen, Studio Sublime abonnieren

"I don't want you to be mine, I just want you to be your own!" Huch, so was erwartet man in Zeiten von "Candy Shop", "I'm A Hustler, Baby" und "Arschficksong" eigentlich nicht von den Musikschaffenden des Hip Hop. Macht man sich aber bewusst, wer hinter diesen Zeilen steht, nimmt das Bild eine etwas andere Gestalt an. DJ Vadim, der Produzent hinter One Self, gilt seit jeher nicht nur als eine der treibenden Kräfte im Hip Hop der östlichen Hemisphäre, sondern ist auch aufgrund seiner Andersartigkeit bekannt. Für das Projekt One Self hat sich der in London lebende Russe zwei weitere Mitstreiter ins Boot geholt: Blu Rum 13, ein New Yorker Emcee, den es vor einigen Jahren nach Kanada verschlagen hat, und die Rapperin Yarah Bravo, deren Wurzeln in Chile, Brasilien und Schweden liegen. Es geht also multikulturell zu auf "Children Of Possibility". Und das hat bekanntermaßen dem Genre Hip Hop noch nie geschadet. Schon mehr als einladend zaubert sich der Opener "Fear The Labour" ins Herz des freigeistigen Heads. Ein simples, orientalisches Gitarren-Sample, klickende Drums und ein hypnotisierender Bass unterlegen Blu Rums gemeingefährliche Raps, dessen Stimme sich allenfalls vielleicht noch mit Aesop Rock vergleichen ließe. "I don't fear the labour, check the dirt beneath the fingernails. Sweaty shirt, memory lacks." Wow, One Self hat es mir schon nach dem ersten Track angetan. Gleich mit dem darauf folgenden Song ("Trying To Speak") unterstreicht Vadim, bei welchem Label er unter Vertrag steht. Hier klebt auf jeder Synthie-Line, jedem verzerrtem Loop, auf jedem Schuss in den Elektro-Kosmos eindeutig das Label Ninja Tune. "Be Your Own" liefert schließlich die eingangs erwähnte Hookline, die schön zeigt, dass Respekt vor dem anderen Geschlecht dem mit Endorphinen gedopten Rap durchaus gut steht. Vadim lässt dabei wunderbar den Beat an der langen Leine, bis Yarah und Blu Rum die Drums wieder einfangen. Bei "Temptation", "Over Expose" und "SD 2" hängen die Produktions- und Rap-Leistung ein wenig durch, dafür macht das zauberhafte "Bluebird" diese kreative Ruhepause doppelt wett. Zurückgelehnte Siebziger Jahre Rock-Licks und ein souliges Sample betten Yarahs Reime auf einen sanften Smooth-Rap-Teppich der Extraklasse. Auf "Paranoid" wird es dem Titel entsprechend noch mal ein wenig hektisch, was man aber spätestens nach den meditativen Klängen auf "Hollow Human Beings" vergessen hat. Ganz generell bestimmen indisch-orientalische Klänge das Bild von "Children Of Possibility". One Self erweitern ihre kulturell-musikalische Palette also um eine weitere Farbe. Der orientalische Sound eines russischen Produzenten, gepaart mit Reimen eines amerikanischen Emcees und einer südamerikanisch-europäischen Rapperin ist höchstwahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch auf den multikulturellen Kosmos von One Self einlässt, wird das nicht bereuen.
© Laut

Weitere Informationen

Children of Possibility

One Self

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 60 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 60 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Fear The Labour
00:05:33

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

2
Trying To Speak
00:04:17

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

3
Be Your Own
00:04:44

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

4
Temptation
00:04:45

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

5
Over Expose
00:05:21

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

6
Bluebird
00:03:40

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

7
SD2
00:06:33

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

8
Paranoid
00:04:15

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

9
Hollow Human Beings
00:04:40

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

10
Cupid Smiling The Smile
00:04:03

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

11
Sunshine
00:06:30

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

12
Unfamiliar Places
00:04:46

One Self, Primary

1994 Ninja Tune

Albumbeschreibung

"I don't want you to be mine, I just want you to be your own!" Huch, so was erwartet man in Zeiten von "Candy Shop", "I'm A Hustler, Baby" und "Arschficksong" eigentlich nicht von den Musikschaffenden des Hip Hop. Macht man sich aber bewusst, wer hinter diesen Zeilen steht, nimmt das Bild eine etwas andere Gestalt an. DJ Vadim, der Produzent hinter One Self, gilt seit jeher nicht nur als eine der treibenden Kräfte im Hip Hop der östlichen Hemisphäre, sondern ist auch aufgrund seiner Andersartigkeit bekannt. Für das Projekt One Self hat sich der in London lebende Russe zwei weitere Mitstreiter ins Boot geholt: Blu Rum 13, ein New Yorker Emcee, den es vor einigen Jahren nach Kanada verschlagen hat, und die Rapperin Yarah Bravo, deren Wurzeln in Chile, Brasilien und Schweden liegen. Es geht also multikulturell zu auf "Children Of Possibility". Und das hat bekanntermaßen dem Genre Hip Hop noch nie geschadet. Schon mehr als einladend zaubert sich der Opener "Fear The Labour" ins Herz des freigeistigen Heads. Ein simples, orientalisches Gitarren-Sample, klickende Drums und ein hypnotisierender Bass unterlegen Blu Rums gemeingefährliche Raps, dessen Stimme sich allenfalls vielleicht noch mit Aesop Rock vergleichen ließe. "I don't fear the labour, check the dirt beneath the fingernails. Sweaty shirt, memory lacks." Wow, One Self hat es mir schon nach dem ersten Track angetan. Gleich mit dem darauf folgenden Song ("Trying To Speak") unterstreicht Vadim, bei welchem Label er unter Vertrag steht. Hier klebt auf jeder Synthie-Line, jedem verzerrtem Loop, auf jedem Schuss in den Elektro-Kosmos eindeutig das Label Ninja Tune. "Be Your Own" liefert schließlich die eingangs erwähnte Hookline, die schön zeigt, dass Respekt vor dem anderen Geschlecht dem mit Endorphinen gedopten Rap durchaus gut steht. Vadim lässt dabei wunderbar den Beat an der langen Leine, bis Yarah und Blu Rum die Drums wieder einfangen. Bei "Temptation", "Over Expose" und "SD 2" hängen die Produktions- und Rap-Leistung ein wenig durch, dafür macht das zauberhafte "Bluebird" diese kreative Ruhepause doppelt wett. Zurückgelehnte Siebziger Jahre Rock-Licks und ein souliges Sample betten Yarahs Reime auf einen sanften Smooth-Rap-Teppich der Extraklasse. Auf "Paranoid" wird es dem Titel entsprechend noch mal ein wenig hektisch, was man aber spätestens nach den meditativen Klängen auf "Hollow Human Beings" vergessen hat. Ganz generell bestimmen indisch-orientalische Klänge das Bild von "Children Of Possibility". One Self erweitern ihre kulturell-musikalische Palette also um eine weitere Farbe. Der orientalische Sound eines russischen Produzenten, gepaart mit Reimen eines amerikanischen Emcees und einer südamerikanisch-europäischen Rapperin ist höchstwahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch auf den multikulturellen Kosmos von One Self einlässt, wird das nicht bereuen.
© Laut

Informationen zu dem Album

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...
Mehr auf Qobuz
Von One Self
Be Your Own One Self

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...
Panorama-Artikel...
Kamasi Washington, der Saxofonist aus LA

Kamasi Washington verwirrt und verzaubert über die Welt des Jazz hinaus. Der charismatische Saxofonist aus Los Angeles, der mit Kendrick Lamar und Snoop Dogg zusammenarbeitet, bringt aber vor allem als Bandleader des West Coast Get Down-Kollektivs stürmischen Wind in die aktuelle Jazz-Szene.

DJ-Kicks: Die Geschichte einer Kompilation, die die elektronische Musik neu definierte

„DJ-Kicks ist die wichtigste DJ-Mix-Serie aller Zeiten“. So hat es Mixmag, das einflussreichste englische Elektromusikmagazin beschrieben. Es ist schwierig, dem zu widersprechen: seit 1995 brachte das deutsche Label !K7 über 60 einwandfreie Alben mit Mixen von erstklassigen Künstlern heraus. Das Label war zu einer Zeit, in der dieses Format noch nicht gang und gäbe war, ein Pionier in diesem Bereich und es gelang ihm, den Mix aus den Clubs zu holen und die Elektromusik gleichzeitig einem breiten Publikum näher zu bringen.

Der Trip-Hop in 10 Alben

Im Morgengrauen der 90er Jahre schwappt die Welle des Trip-Hop mit der elektronischen Musik, die von jamaikanischer Klängen und Beats des Hip-Hop beeinflusst ist, nach Großbritannien. Massive Attack, Portishead, Tricky und Morcheeba erfinden eine Art dunklen, futuristischen und beinahe kinematografischen Soul aus verträumten Rhythmen und beklemmenden Atmosphären. Nehmen wir die zehn wichtigsten Alben des Genres der verschwimmenden Grenzen einmal genauer unter die Lupe.

Aktuelles...