Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Sinfonieorchester Münster - Casella: Symphony No. 2 & La donna serpente Suite No. 1

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Casella: Symphony No. 2 & La donna serpente Suite No. 1

Sinfonieorchester Münster, Fabrizio Ventura

Digitales Booklet

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Rund 80 Jahre schlummerte Alfredo Casellas zweite Sinfonie in den Archiven, bevor sie gedruckt wurde. Das über 50 Minuten lange Werk des jugendlichen Komponisten – Casella war gerade einmal Mitte zwanzig, als er die Sinfonie vollendete – hat es allerdings in sich, was sich schon daran zeigt, dass es sich bei der vorliegenden Veröffentlichung bereits um die dritte CD-Einspielung handelt, nach Aufnahmen von Francesco La Vecchia (Naxos) und Gianandrea Noseda (Chandos). Oberflächlich betrachtet könnte man Casellas Zweite als gigantomanischen Versuch eines ehrgeizigen jungen Mannes ansehen, möglichst viele Einflüsse unter einen Hut zu bekommen: Mahler zuallererst (Casella bewunderte den Komponisten und kannte ihn persönlich), aber auch Russen wie Rimski-Korsakow und Borodin. Tatsächlich aber gelingt es ihm, alle diese Inspirationen zu etwas Eigenem zu verschmelzen, und zudem zeigt sich bereits hier Casellas hohe Kunst der Orchestrierung: So etwas wie der düstere Beginn der Sinfonie stellte zu ihrer Entstehungszeit (1908/09) sowohl auf klanglicher als auch auf harmonischer Ebene etwas geradezu exotisch Neues dar. Fabrizio Ventura leitet mit dem Sinfonieorchester Münster, dem er seit 2007 als Chefdirigent vorsteht, eine gleichermaßen souveräne wie packende Interpretation der nicht leicht zu realisierenden Partitur. Das rasante Tempo, das er im zweiten Satz anschlägt, lässt zumindest seinen Konkurrenten La Vecchia weit zurück und nötigt zudem höchsten Respekt vor dem glänzend aufeinander reagierenden Orchester ab. Außerdem formt Ventura eine überzeugende formale und dramaturgische Einheit, sodass die gelegentlichen Längen des Werks nicht hörbar werden. Als Zugabe gibt es die Suite Nr. 1 aus der Oper „La donna serpente“, in der Casella eine völlig andere Sprache spricht: leichtfüßig, ironisch, klassisch angehaucht.
© Schulz, Thomas / www.fonoforum.de

Weitere Informationen

Casella: Symphony No. 2 & La donna serpente Suite No. 1

Sinfonieorchester Münster

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

Symphony No. 2 in C minor, Op. 12 (Alfredo Casella)

1
I. Lento grave solenne
00:13:10

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

2
II. Allegro molto vivace
00:08:30

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

3
III. Adagio quasi andante
00:12:06

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

4
IV. Finale: Tempo di marcia ben risoluto con fuoco
00:10:56

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

5
Epilogo: Adagio mistico
00:07:50

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

La donna serpente Suite No. 1, Op. 50bis (Alfredo Casella)

6
I. Musica del sogno di re Altidor: Andante
00:03:15

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

7
II. Interludio: Andante moderato
00:01:24

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

8
III. Marcia Guerriera: Tempo di marcia
00:05:39

Alfredo Casella, Composer - Fabrizio Ventura, Conductor - Sinfonieorchester Münster, Orchestra, MainArtist

(C) 2017 Ars Produktion (P) 2017 Ars Produktion

Albumbeschreibung

Rund 80 Jahre schlummerte Alfredo Casellas zweite Sinfonie in den Archiven, bevor sie gedruckt wurde. Das über 50 Minuten lange Werk des jugendlichen Komponisten – Casella war gerade einmal Mitte zwanzig, als er die Sinfonie vollendete – hat es allerdings in sich, was sich schon daran zeigt, dass es sich bei der vorliegenden Veröffentlichung bereits um die dritte CD-Einspielung handelt, nach Aufnahmen von Francesco La Vecchia (Naxos) und Gianandrea Noseda (Chandos). Oberflächlich betrachtet könnte man Casellas Zweite als gigantomanischen Versuch eines ehrgeizigen jungen Mannes ansehen, möglichst viele Einflüsse unter einen Hut zu bekommen: Mahler zuallererst (Casella bewunderte den Komponisten und kannte ihn persönlich), aber auch Russen wie Rimski-Korsakow und Borodin. Tatsächlich aber gelingt es ihm, alle diese Inspirationen zu etwas Eigenem zu verschmelzen, und zudem zeigt sich bereits hier Casellas hohe Kunst der Orchestrierung: So etwas wie der düstere Beginn der Sinfonie stellte zu ihrer Entstehungszeit (1908/09) sowohl auf klanglicher als auch auf harmonischer Ebene etwas geradezu exotisch Neues dar. Fabrizio Ventura leitet mit dem Sinfonieorchester Münster, dem er seit 2007 als Chefdirigent vorsteht, eine gleichermaßen souveräne wie packende Interpretation der nicht leicht zu realisierenden Partitur. Das rasante Tempo, das er im zweiten Satz anschlägt, lässt zumindest seinen Konkurrenten La Vecchia weit zurück und nötigt zudem höchsten Respekt vor dem glänzend aufeinander reagierenden Orchester ab. Außerdem formt Ventura eine überzeugende formale und dramaturgische Einheit, sodass die gelegentlichen Längen des Werks nicht hörbar werden. Als Zugabe gibt es die Suite Nr. 1 aus der Oper „La donna serpente“, in der Casella eine völlig andere Sprache spricht: leichtfüßig, ironisch, klassisch angehaucht.
© Schulz, Thomas / www.fonoforum.de

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Aqualung

Jethro Tull

Aqualung Jethro Tull

Crime Of The Century [2014 - HD Remaster]

Supertramp

Thick as a Brick

Jethro Tull

Thick as a Brick Jethro Tull

Misplaced Childhood

Marillion

Mehr auf Qobuz
Von Sinfonieorchester Münster

Volbach: Es waren zwei Königskinder, Op. 21 & Symphony in B Minor, Op. 33

Sinfonieorchester Münster

Schumann: Manfred, Op. 115

Sinfonieorchester Münster

Schumann: Manfred, Op. 115 Sinfonieorchester Münster

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

On DSCH

Igor Levit

On DSCH Igor Levit

Schubert: Winterreise

Mark Padmore

Schubert: Winterreise Mark Padmore

Souvenirs d'Italie

Maurice Steger

Souvenirs d'Italie Maurice Steger

Exiles

Max Richter

Exiles Max Richter

El Nour

Fatma Said

El Nour Fatma Said
Panorama-Artikel...
Dorothee Oberlinger - Mit Leidenschaft

Auf zwei neuen CDs spürt die Blockflötistin Dorothee Oberlinger den Affekten der Barockzeit nach.

Neoklassik: eine neue Welt an der Grenze zwischen Elektro und Klassik

Ólafur Arnalds, Nils Frahm, Max Richter, Poppy Ackroyd, Peter Broderick, Joana Gama…In den letzten Jahren wurden diese beliebten Namen alle unter dem weit gefassten und unscharfen Begriff „Neoklassik“ eingeordnet. In Wirklichkeit sieht diese „Szene“ eher wie ein zusammengewürfelter Haufen suchender Künstler aus, die – mit einer offenkundigen Verbindung zu den Pionieren des amerikanischen Minimalismus – klassische Instrumente und elektronische Produktion vermischen, die mit Spaß an der Sache auf beiden Seiten ihres musikalischen Spektrums Perspektiven schaffen.

Nikolaus Harnoncourt - ein Philosoph der Alten Musik

Der unantastbare Status dieses Künstlers, der immer wieder an sich zweifelte, um sich neu zu erfinden, war zu Beginn der 70er Jahre, als das Universum der klassischen Musik, die nur aus der Romantik und Post-Romantik zu bestehen schien, noch nicht zu erahnen. Seine Reden und Essays über Musik haben sich mit zahlreichen Phänomenen der Musik beschäftigt. Seine Frau Alice hat 2020 einen neuen Band mit seinen Essays zum Thema "Musik als Sprache der Emotion" veröffentlicht. Nehmen wir dies zum Anlass, um auf seine Karriere zurückzublicken...

Aktuelles...