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Jerusalem Quartet|Beethoven: String Quartets, Op. 18

Beethoven: String Quartets, Op. 18

Jerusalem Quartet

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Die handwerkliche Meisterschaft des Jerusalem Quartet steht außer Frage. Vom ersten Ton des D-Dur-Quartetts an – dem frühesten aus Beethovens Zyklus op. 18 – besticht das Ensemble mit seinem edlen Klang, einer perfekt austarierten Balance und Präzision im Zusammenspiel. Beeindruckend etwa, wie geschmeidig und virtuos die Sechzehnteltriolen im Finale des F-Dur-Quartetts durch die Stimmen wirbeln. Die technische Perfektion birgt jedoch auch eine Gefahr: dass die Interpretation in ihrer Selbstsicherheit eine Spur polierter wirkt, als es wahrscheinlich dem Geist der Musik entspricht. Wo die Kollegen von der Artemis-, der Belcea- oder der Hagen-Fraktion auf jeweils ganz eigene Weise die Sollbruchstellen der Werke aufspüren und hörbar machen, bleibt das Jerusalem Quartet doch eher auf der sicheren Seite. Der innige Gesang im Adagio affettuoso des F-Dur-Quartetts klingt zwar wirklich zart, aber nicht schutzlos, die Akkordschläge im Kopfsatz aus dem c-moll-Quartett tönen weich und satt, anstatt aufzuschrecken, und die abgerissenen Crescendi zu Beginn des A-Dur-Quartetts haben so gar nichts bedrohlich Zerklüftetes. Sprich: Im Zweifel entscheiden sich die Mitglieder des Jerusalem Quartet eher dafür, schöne Musik zu spielen, als bedingungslos in die emotionalen Tiefenschichten vorzudringen, die der Notentext birgt. Diese Haltung hat zweifellos ihre Berechtigung und beschert dem Hörer auch berückende Momente – wie zu Beginn des Andante cantabile im A-Dur-Quartett mit seinen wunderbar gedeckten Farben – nimmt den musikalischen Charakteren aber auf Dauer doch ihre Konturenschärfe. Ob das im Sinne der Werke ist, darüber könnte man lange diskutieren. Wie sehr es dem eigenen Geschmack entspricht, kann jeder nur für sich selbst entscheiden. Mir persönlich bleibt unterm Strich vieles ein Stück zu brav – auch wenn die Aufnahmen der Quartette vier bis sechs auf der zweiten CD allmählich immer mehr Biss bekommen.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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Beethoven: String Quartets, Op. 18

Jerusalem Quartet

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String Quartet No. 3 in D Major, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

1
I. Allegro
00:07:26

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

2
II. Andante con moto
00:07:05

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

3
III. Allegro
00:02:38

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

4
IV. Presto
00:06:29

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

String Quartet No. 1 in F Major, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

5
I. Allegro con brio
00:08:47

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

6
II. Adagio affettuoso ed appassionato
00:08:39

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

7
III. Scherzo. Allegro molto - Trio
00:03:20

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

8
IV. Allegro
00:06:26

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

String Quartet No. 2 in G Major, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

9
I. Allegro
00:07:28

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

10
II. Adagio cantabile
00:06:02

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

11
III. Scherzo
00:04:45

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

12
IV. Allegro molto, quasi presto
00:05:17

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

DISC 2

String Quartet No. 4 in C minor, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

1
I. Allegro ma non tanto
00:08:18

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

2
II. Andante scherzoso quasi Allegretto
00:07:21

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

3
III. Menuetto. Allegro - Trio
00:03:12

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

4
IV. Allegretto
00:04:22

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

String Quartet No .5 in A Major, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

5
I. Allegro
00:09:29

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

6
II. Menuetto - Trio
00:04:34

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

7
III. Andante cantabile
00:09:00

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

8
IV. Allegro
00:06:20

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

String Quartet No. 6 in B-flat Major, Op. 18 (Ludwig van Beethoven)

9
I. Allegro con brio
00:08:22

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

10
II. Adagio ma non troppo
00:06:29

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

11
III. Scherzo
00:03:26

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

12
IV. La Malinconia - Allegretto quasi Allegro
00:07:52

Jerusalem Quartet, Primary - Ludwig van Beethoven, Composer

2015 harmonia mundi

Albumbeschreibung

Die handwerkliche Meisterschaft des Jerusalem Quartet steht außer Frage. Vom ersten Ton des D-Dur-Quartetts an – dem frühesten aus Beethovens Zyklus op. 18 – besticht das Ensemble mit seinem edlen Klang, einer perfekt austarierten Balance und Präzision im Zusammenspiel. Beeindruckend etwa, wie geschmeidig und virtuos die Sechzehnteltriolen im Finale des F-Dur-Quartetts durch die Stimmen wirbeln. Die technische Perfektion birgt jedoch auch eine Gefahr: dass die Interpretation in ihrer Selbstsicherheit eine Spur polierter wirkt, als es wahrscheinlich dem Geist der Musik entspricht. Wo die Kollegen von der Artemis-, der Belcea- oder der Hagen-Fraktion auf jeweils ganz eigene Weise die Sollbruchstellen der Werke aufspüren und hörbar machen, bleibt das Jerusalem Quartet doch eher auf der sicheren Seite. Der innige Gesang im Adagio affettuoso des F-Dur-Quartetts klingt zwar wirklich zart, aber nicht schutzlos, die Akkordschläge im Kopfsatz aus dem c-moll-Quartett tönen weich und satt, anstatt aufzuschrecken, und die abgerissenen Crescendi zu Beginn des A-Dur-Quartetts haben so gar nichts bedrohlich Zerklüftetes. Sprich: Im Zweifel entscheiden sich die Mitglieder des Jerusalem Quartet eher dafür, schöne Musik zu spielen, als bedingungslos in die emotionalen Tiefenschichten vorzudringen, die der Notentext birgt. Diese Haltung hat zweifellos ihre Berechtigung und beschert dem Hörer auch berückende Momente – wie zu Beginn des Andante cantabile im A-Dur-Quartett mit seinen wunderbar gedeckten Farben – nimmt den musikalischen Charakteren aber auf Dauer doch ihre Konturenschärfe. Ob das im Sinne der Werke ist, darüber könnte man lange diskutieren. Wie sehr es dem eigenen Geschmack entspricht, kann jeder nur für sich selbst entscheiden. Mir persönlich bleibt unterm Strich vieles ein Stück zu brav – auch wenn die Aufnahmen der Quartette vier bis sechs auf der zweiten CD allmählich immer mehr Biss bekommen.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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