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Nicolas Michaux - Amour Colère

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Amour Colère

Nicolas Michaux

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Der Belgier Nicolas Michaux stellt für sein Album ganz besondere Songs zusammen. Nach der Auflösung seiner Gruppe Eté 67 startet er beim Label Tôt ou Tard seine Solokarriere und veröffentlichte A la vie, à la mort, das bereits eine gewisse Leidenschaft für das Schöne zeigte. Unter dem Titel Amour colère und unter dem Namen des Kollektivlabels Capitane Records entwickelt er auf diesem zweiten Album seine Sichtweise auf die Sentimentalität des Alltags. Beim Song Cancer spielt der Belgier, der sein Leben zwischen Brüssel und der dänischen Insel Samsø verbringt, gekonnt mit Worten, um die Seelenzustände der Erkrankten besser zu verstehen. Seine Texte sind auf Französisch und Englisch verfasst, in die Michaux eine leichte Poesie einfließen lässt, die niemals karikiert oder aufgeblasen wirkt. Die Referenzen, die er in sein Werk einbaut, sind verblüffend wie bereits sein erster Song Harvester, der auf derselben Rhythmik basiert wie Out on the Weekend, das das Album Harvest von Neil Young eröffnet. Seine Instrumentierung scheint wie eine bisher noch unveröffentlichte Platte von Mac DeMarco zu sein und für den Song Factory Town packt er seine David Byrne ähnelnde Stimme auf ein minimaoistisches Riff eines Lou Reed, während die Bässe (wie in A nouveau) ganz an Serge Gainsbourg angelehnt sind… In Diktion und Stimme zeigt er sich träge, verweilend, melancholisch, nie erobernd, immer schlicht. Der Inhalt der Songs richtet sich ganz nach der Form: eklektisch, aber brillant homogen! So vereinen die zehn Titel dieses Albums nonchalanten französischen Chanson (A Nouveau), romantischen Pop (Amour colère, Nos Retrouvailles), belebenden Pop (Parrots, dessen Clip Gold wert ist), romantischen Post-Punk (Every Word, Harvesters) und sogar Glam-Rock à la T-Rex. Die Aufnahme klingt hausgemacht, steht aber eher im Licht der Spontaneität als mangelhafter Qualität. Michaux kann man in Dauerschleife hören und sich dabei von seinem Klang umhüllen lassen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick. © Charlotte Saintoin/Qobuz

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Amour Colère

Nicolas Michaux

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1
Harvesters
00:03:03

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

2
A nouveau
00:04:43

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

3
Enemies
00:04:24

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

4
Parrot
00:03:39

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

5
Amour colère
00:03:56

Nicolas Michaux, Composer, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

6
Une seconde chance
00:03:25

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

7
Factory Town
00:03:58

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

8
Cancer
00:03:39

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

9
Nos retrouvailles
00:03:28

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

10
Every Word
00:02:42

Nicolas Michaux, Composer, Lyricist, MainArtist - Capitane Records, Producer

2020 Capitane Records 2020 Capitane Records

Albumbeschreibung

Der Belgier Nicolas Michaux stellt für sein Album ganz besondere Songs zusammen. Nach der Auflösung seiner Gruppe Eté 67 startet er beim Label Tôt ou Tard seine Solokarriere und veröffentlichte A la vie, à la mort, das bereits eine gewisse Leidenschaft für das Schöne zeigte. Unter dem Titel Amour colère und unter dem Namen des Kollektivlabels Capitane Records entwickelt er auf diesem zweiten Album seine Sichtweise auf die Sentimentalität des Alltags. Beim Song Cancer spielt der Belgier, der sein Leben zwischen Brüssel und der dänischen Insel Samsø verbringt, gekonnt mit Worten, um die Seelenzustände der Erkrankten besser zu verstehen. Seine Texte sind auf Französisch und Englisch verfasst, in die Michaux eine leichte Poesie einfließen lässt, die niemals karikiert oder aufgeblasen wirkt. Die Referenzen, die er in sein Werk einbaut, sind verblüffend wie bereits sein erster Song Harvester, der auf derselben Rhythmik basiert wie Out on the Weekend, das das Album Harvest von Neil Young eröffnet. Seine Instrumentierung scheint wie eine bisher noch unveröffentlichte Platte von Mac DeMarco zu sein und für den Song Factory Town packt er seine David Byrne ähnelnde Stimme auf ein minimaoistisches Riff eines Lou Reed, während die Bässe (wie in A nouveau) ganz an Serge Gainsbourg angelehnt sind… In Diktion und Stimme zeigt er sich träge, verweilend, melancholisch, nie erobernd, immer schlicht. Der Inhalt der Songs richtet sich ganz nach der Form: eklektisch, aber brillant homogen! So vereinen die zehn Titel dieses Albums nonchalanten französischen Chanson (A Nouveau), romantischen Pop (Amour colère, Nos Retrouvailles), belebenden Pop (Parrots, dessen Clip Gold wert ist), romantischen Post-Punk (Every Word, Harvesters) und sogar Glam-Rock à la T-Rex. Die Aufnahme klingt hausgemacht, steht aber eher im Licht der Spontaneität als mangelhafter Qualität. Michaux kann man in Dauerschleife hören und sich dabei von seinem Klang umhüllen lassen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick. © Charlotte Saintoin/Qobuz

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À la vie, à la mort Nicolas Michaux
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