Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Kaspars Putnins - Alfred Schnittke & Arvo Pärt : Choral Works

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Alfred Schnittke & Arvo Pärt : Choral Works

Estonian Philharmonic Chamber Choir, Kaspars Putnins

Digitales Booklet

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 96.0 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Wählen Sie die Audio-Qualität

Um das Album zu diesem Preis zu kaufen, abonnieren Sie Sublime+

Alfred Schnittke und Arvo Pärt haben beide die Zeiten intensiver Umwälzungen während der letzten Jahrzehnte vor der Auflösung der Sowjetunion erlebt. Seit den 1970er-Jahren kehrte die Religion in dem Maße allmählich wieder in das öffentliche Leben zurück, wie die staatlichen Einschränkungen abnahmen. Schnittke wandte sich dem Christentum zu und blieb gleichzeitig den orientalischen Kirchen gegenüber offen. Arvo Pärt, der aus einer lutherischen Familie in Estland stammt, nahm in den 1970er-Jahren den orthodoxen Glauben an. Die beiden Komponisten begangen in der Folge, religiöse Themen in ihre Arbeit einzubeziehen und entfernten sich endgültig von der modernistischen Abstraktion ihrer frühen Werke. Schnittke hat drei große geistliche Werke geschrieben: ein Requiem aus dem Jahr 1975, das nur in versteckter, verschleierter Form aufgeführt werden konnte (welche Ironie…) und zwar als Bühnenmusik einer Moskauer Produktion von Schillers Don Carlos. Sein Konzert für Chor, ebenfalls mit religiösen Texten, wurde 1986 in Moskau uraufgeführt, nachdem er es eine beschwerliche Reihe bürokratischer Hindernisse überwunden hatte. Dagegen konnten die vorliegenden Psaumes pénitentiels von 1988 im Rahmen eines nationalen Festaktes anlässlich der Tausendjahrfeier der Einführung des Christentums in Russland ganz offen uraufgeführt werden. Der Stil dieses gewaltigen Werkes bleibt zwar im Einklang mit den orthodoxen liturgischen Traditionen. Schnittke weicht die traditionellen Prinzipien jedoch auf, um moderne Klänge zu schaffen – und erzielt durch Veränderungen vor allem in rhythmischer und harmonischer Hinsicht einen intensiven musikalischen Reichtum.

So wie die Psaumes pénitentiels von Schnittke, sind das Magnificat und Nunc dimittis von Pärt in einem quasi-liturgischen Stil komponiert. Das Magnificat entstand ein Jahr nach Schnittkes Partitur im Jahr 1989. Pärt lebte seit 1981 in Berlin, wo er seine spezielle Technik des „Tintinnabuli“ ausgefeilt hat. Der Estnische Philharmonische Kammerchor, der hier diese Werke aufführt, ist eines der wichtigsten Ensembles Estlands. Es wurde 1981 gegründet und wird seit 2014 von Kaspars Putniņš geleitet. Sein Repertoire reicht von Gregorianik und Barock bis zu zeitgenössischer Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Werken estnischer Komponisten, die es über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. © SM/Qobuz

Weitere Informationen

Alfred Schnittke & Arvo Pärt : Choral Works

Kaspars Putnins

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App
Im Webplayer abspielen

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 40 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 40 Millionen weitere Titel mit unseren Streaming-Abonnements.

Psalms of Repentance (Alfred Schnittke)

1
I. Plakassja Adamo pred rajemo ssedja (Adam sat weeping at the gates of paradise) 00:02:43

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

2
II. Priimi mja, pustini, Jako mati tschado sswoje (O wilderness, gather me to your silent and gentle lap) 00:04:09

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaspars Putnins, Conductor - Raul Mikson, Artist, MainArtist

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

3
III. Ssego radi nischtschjesm (That is why I live in poverty) 00:02:48

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

4
IV. Dusche moja, potschto wo gresech prebiwaeschi (My soul, why are you in a state of sin?) 00:02:22

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

5
V. Okajanne ubogii tschelowetsche (O Man, doomed and wretched) 00:03:03

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

6
VI. Srja korable naprassno pristawajema (When they beheld the ship that suddenly came) 00:01:47

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaspars Putnins, Conductor - Karolina Kriis, Artist - Marianne Pärna, Artist - Maria Melaha, Artist, MainArtist - Ave Hännikäinen, Artist

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

7
VII. Dusche moja, kako ne ustraschaeschissja (Oh my soul, why are you not afraid?) 00:05:14

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

8
VIII. Aschtsche choschtscheschi pobediti Beswremjannuju petschal (If you wish to overcome unending sorrow) 00:01:57

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

9
IX. Wospomjanuch schitije sswoje klirosskoje As nepotrebni (I have reflected on my life as a monk) 00:06:30

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaspars Putnins, Conductor - Raul Mikson, Artist, MainArtist

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

10
X. Pridjetje, christonossenii ljudije (Christian people, gather together!) 00:03:40

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

11
XI. Nago isidocho, na platsch ssei (I entered this life of tears a naked infant) 00:03:32

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaspars Putnins, Conductor - Toomas Tohert, Artist - Raul Mikson, Artist, MainArtist

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

12
XII. [wordless humming] 00:07:31

Alfred Schnittke, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

Magnificat (Arvo Pärt)

13
Magnificat 00:07:23

Arvo Pärt, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaia Urb, Artist, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

Nunc dimittis (Arvo Pärt)

14
Nunc dimittis 00:07:05

Arvo Pärt, Composer - Estonian Philharmonic Chamber Choir, Choir - Kaia Urb, Artist, MainArtist - Kaspars Putnins, Conductor

(C) 2018 BIS (P) 2018 BIS

Albumbeschreibung

Alfred Schnittke und Arvo Pärt haben beide die Zeiten intensiver Umwälzungen während der letzten Jahrzehnte vor der Auflösung der Sowjetunion erlebt. Seit den 1970er-Jahren kehrte die Religion in dem Maße allmählich wieder in das öffentliche Leben zurück, wie die staatlichen Einschränkungen abnahmen. Schnittke wandte sich dem Christentum zu und blieb gleichzeitig den orientalischen Kirchen gegenüber offen. Arvo Pärt, der aus einer lutherischen Familie in Estland stammt, nahm in den 1970er-Jahren den orthodoxen Glauben an. Die beiden Komponisten begangen in der Folge, religiöse Themen in ihre Arbeit einzubeziehen und entfernten sich endgültig von der modernistischen Abstraktion ihrer frühen Werke. Schnittke hat drei große geistliche Werke geschrieben: ein Requiem aus dem Jahr 1975, das nur in versteckter, verschleierter Form aufgeführt werden konnte (welche Ironie…) und zwar als Bühnenmusik einer Moskauer Produktion von Schillers Don Carlos. Sein Konzert für Chor, ebenfalls mit religiösen Texten, wurde 1986 in Moskau uraufgeführt, nachdem er es eine beschwerliche Reihe bürokratischer Hindernisse überwunden hatte. Dagegen konnten die vorliegenden Psaumes pénitentiels von 1988 im Rahmen eines nationalen Festaktes anlässlich der Tausendjahrfeier der Einführung des Christentums in Russland ganz offen uraufgeführt werden. Der Stil dieses gewaltigen Werkes bleibt zwar im Einklang mit den orthodoxen liturgischen Traditionen. Schnittke weicht die traditionellen Prinzipien jedoch auf, um moderne Klänge zu schaffen – und erzielt durch Veränderungen vor allem in rhythmischer und harmonischer Hinsicht einen intensiven musikalischen Reichtum.

So wie die Psaumes pénitentiels von Schnittke, sind das Magnificat und Nunc dimittis von Pärt in einem quasi-liturgischen Stil komponiert. Das Magnificat entstand ein Jahr nach Schnittkes Partitur im Jahr 1989. Pärt lebte seit 1981 in Berlin, wo er seine spezielle Technik des „Tintinnabuli“ ausgefeilt hat. Der Estnische Philharmonische Kammerchor, der hier diese Werke aufführt, ist eines der wichtigsten Ensembles Estlands. Es wurde 1981 gegründet und wird seit 2014 von Kaspars Putniņš geleitet. Sein Repertoire reicht von Gregorianik und Barock bis zu zeitgenössischer Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Werken estnischer Komponisten, die es über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. © SM/Qobuz

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...
So Peter Gabriel
Peter Gabriel 1: Car Peter Gabriel
The Lion King Various Artists
Us Peter Gabriel
Das könnte Ihnen auch gefallen...
Beethoven: König Stephan & Other Choral Works August Friedrich Ferdinand von Kotzebue
Ēriks Ešenvalds: The Doors of Heaven Portland State University Chamber Choir
Matthaüs-Passion [Recording 2000] Dorothea Röschmann, Bernarda Fink, Elisabeth von Magnus, Christoph Prégardien, Michael Schade, Oliver Widmer, Nikolaus Harnoncourt & Concentus musicus
Rautavaara: Vigilia Niall Chorell
Panorama-Artikel...
Gounod - Romantiker und Mystiker

Neben seinem älteren Kollegen Berlioz, den er bewunderte, und seinen Schülern Bizet, Saint-Saëns, Massenet, die seinem Glauben an die Kunst huldigten, hat er am meisten zum neuen Aufschwung der französischen Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beigetragen: Charles Gounod (1818-1893), der charmante Mystiker und Romantiker auf der Suche nach einem neuen Klassizismus, verdankt seine Berühmtheit so einigen Meisterwerken. Seine Ambition ging aber darüber hinaus. Eine florierende Diskografie präsentiert seine vielseitige Musik: Instrumentalmusik, Vokalmusik, geistliche Musik und Opern.

Hans-Christoph Rademann - Eine Herzensangelegenheit

Der Dirigent Hans-Christoph Rademann über die Musik von Heinrich Schütz

Orfeo Orchestra - Französischer Barock des 18. Jh. wiederauferstanden

Das Orfeo Orchestra, unter der Leitung György Vashegyis, das sich seit seinen ersten Veröffentlichungen intensiv mit der französischen Barockmusik beschäftigt, wurde in den letzten Jahren vom Palazetto Bru Zane und insbesondere vom Centre de Musique Baroque de Versailles (CMBV) für ihre anspruchsvollen diskografischen Erkundungen des französischen Opernrepertoires in Barock und Klassik ausgezeichnet.

Aktuelles...