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Die Alben

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Donda

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. August 2021 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

Hi-Res
Mit seinen 27 Tracks und einer Spielzeit von einer Stunde und 48 Minuten ist das zehnte Album von Kanye West ein üppiges Epos. Es trägt den Namen seiner verstorbenen Mutter, Donda, und ist stark von den christlichen Inhalten des Vorgängeralbums Jesus Is King (2019) geprägt. Dementsprechend reichert West seine Hip-Hop- und R&B-Tracks nicht nur mit Gospelelementen an und verzichtet in seinen minimalistischen Arrangements oft auf Beats und Rhythmen, sondern beschäftigt sich auch inhaltlich stark um Themen wie Spiritualität und Trauer - und natürlich Wests eigener Identität, die sich in der Zerrissenheit der Platte stets widerspiegelt. Auf der langen Promi-Gästeliste stehen u.a. Jay-Z, Lil Baby, The Weeknd, Travis Scott, Ty Dolla Sign, Marilyn Manson, Pop Smoke, Chris Brown und Young Thug. Das Album kam in England und Amerika an die Chartspitze. © TiVo
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Donda

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. August 2021 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

Mit seinen 27 Tracks und einer Spielzeit von einer Stunde und 48 Minuten ist das zehnte Album von Kanye West ein üppiges Epos. Es trägt den Namen seiner verstorbenen Mutter, Donda, und ist stark von den christlichen Inhalten des Vorgängeralbums Jesus Is King (2019) geprägt. Dementsprechend reichert West seine Hip-Hop- und R&B-Tracks nicht nur mit Gospelelementen an und verzichtet in seinen minimalistischen Arrangements oft auf Beats und Rhythmen, sondern beschäftigt sich auch inhaltlich stark um Themen wie Spiritualität und Trauer - und natürlich Wests eigener Identität, die sich in der Zerrissenheit der Platte stets widerspiegelt. Auf der langen Promi-Gästeliste stehen u.a. Jay-Z, Lil Baby, The Weeknd, Travis Scott, Ty Dolla Sign, Marilyn Manson, Pop Smoke, Chris Brown und Young Thug. Das Album kam in England und Amerika an die Chartspitze. © TiVo
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JESUS IS KING

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

Hi-Res
Es wäre kein Kanye West-Album, wenn es nicht im Vorfeld schon wieder so viel Brimborium gegeben hätte, dass man einer Kritik am liebsten drei Seiten Präambel voraus schicken würde: Der Mann, der an diesem Punkt zu drei Prozent aus Zellhaufen und zu 97 Prozent aus fleischgewordenem Spektakel besteht, hat also zu Gott gefunden. Seit einem Jahr predigt Kanye Woche für Woche einen Sunday Service samt Gospelchor und prominenten Gästen, bezeichnet Rap inzwischen als die Musik des Teufels und verspricht, sein altes Material vorerst nicht mehr anzurühren. Ein neues Album solle ein Gelübde darstellen. Einen Schwur. Die Wiedergeburt. Ab 2019 heißt es bei Kanye nur noch "Jesus Is King". Wir wussten natürlich alle, dass dies Blödsinn ist, an den er sich in höchstens drei Monaten nicht mehr halten wird. Kanye ist nachweislich der impulsivste und inkonsequenteste Superstar unserer Zeit. Und mit dem neuen Album hat er es geschafft, das geballte Chaos, den furchtbaren Rollout und die komplett verhunzte Infopolitik seiner Vorgängeralben "The Life Of Pablo" und "Ye" noch einmal zu unterbieten. Drei Mal verschoben, ein komplettes Album geleakt und schräg recyclet, seine seltsamsten Aussagen nicht revidiert und dazu mit fragwürdigem Gedankengut noch mal ordentlich auf den Putz gehauen: Ja, da lag viel im Argen, bevor "Jesus Is King" das Licht der Welt erblickte. Fans wie Kritiker waren sich schnell einig. Dieses Mal hat Ye so richtig reingeschissen - ein absoluter Rohrkrepierer. Es wäre kein Album von Kanye West, wenn man nicht ein langes Vorgeplänkel bräuchte, bevor man überhaupt ein Wort über die Musik schreibt. Denn jede einzelne Information ist absolut und essentiell notwendig, um Impact, Probleme und Potential dieser Platte zu verstehen. "Jesus Is King" wurde im Sturm der Hot Takes geboren, ist aber bei Leibe kein Album, das man vorschnell aburteilen sollte. Denn bringt man einige Tage Geduld auf, hat es vieles anzubieten. Das Problem ist, dass die Schwächen der Platte nicht nur auffällig sind, sondern an so irritierenden Stellen zu Tage treten, dass sie in ihrer absurden Inkompetenz kaum zu erklären sind. Zum einen merkte man Nummern wie "Selah" oder "On God" schon am Releasetag an, dass wir Mixdowns auf Demolevel hören. Ein Album, das durch die Hände von Timbaland, Kanye, Mike Dean und einer ganzen Schar Profimusikern gegangen ist, sollte nach einem Jahr Gärzeit nicht so klingen. Schlimmer noch: Auch das Niveau des Songwritings vieler Nummern bleibt unerklärlich niedrig. Von dreizehn Titeln schafft es kaum einer über die Drei-Minuten-Marke. Auch das Pacing ist ein Desaster. Allein der Anfang fühlt sich mehrmals an, als würde das Album willkürlich abgewürgt und ein anderes angefangen. Nur weil Instrumente inhaltlich zusammenpassen, bedeutet das nicht, dass es einen Funken dramaturgischen Sinne ergibt, wenn nach dem nach einer Minute abrupt abgeschnittenen Gospelchor von "Every Hour" plötzlich eine melodramatische Kirchenorgel einsetzt ("Selah"). Dieser Fakt lähmt besonders die zweite Hälfte von "Jesus Is King" und irritiert immens. Die Nummern "Everything We Need", "Water" und "God Is" purzeln so unkoordiniert ineinander, dass man meinen könnte, man höre die Christian Rap-Radio-Playlist im Shufflemodus und nicht das Album eines der renommiertesten Album-Artists der Hip Hop-Geschichte. Das tut gerade eingefleischten Kanye-Fans weh. Zuletzt bleiben nur noch die Lyrics, die verständlicherweise viele Fans abschreckten. Es wäre schon schlimm genug, dass hier geballter Jesus-Talk wie alttestamentarische Heuschrecken auf unvorbereitete Ungläubige niederhagelt. Es ist beizeiten aber auch dämlicher Jesus-Talk - ohne Witz, ohne Selbstreflektion und ohne viel Detail. Dafür mit 'Chick-Fil-A', Repetition und blödsinnigen Rechtfertigungen seiner Klamottenpreise. So weit, so düster sieht es aus bezüglich Kanyes Track Record. Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nach den ersten Hördurchgängen auf dem Durchschnittslevel seiner Diskographie wähnt. Trotzdem: Ein bisschen erkennt auch jeder an, dass die Ideen da sind. Die Sounds sind da. Und tatsächlich bleiben eine ganze Menge Momente auf "Jesus Is King" hängen, krallen sich im Gedächtnis fest und hallen noch eine ganze Weile nach. Zum Beispiel die psychedelische Zugkraft im Pi'erre Bourne-Instrumental "On God". Die angelischen Vocal-Layers auf "Water" oder "Everything We Need". Der verspulte, trippige Beat von "Use This Gospel", auf dem auch die Clipse-Brüder Pusha T und No Malice zusammenfinden, bevor ein spektakuläres Kenny G-Solo den Song in die Stratosphäre schickt. Momente, wie sie nur Kanye zusammenführen kann. Es ist dennoch tragisch, denn der Kopf sucht intuitiv nach dem besseren Album, das "Jesus Is King" hätte sein können, gäbe es da nur ein paar dieser offensichtlichen Baustellen nicht. Wenn es doch nur ein paar ausgefeiltere Outros und Übergänge gegeben hätte, wenn ein paar Verses etwas genauer raffiniert wären. Aber genau wie das ganze Drama im Vorfeld der Platte sein musste, sollte man diesen Instinkt für einen Moment abstellen und einfach mal hinhören - und die Momente, die eindrucksvoll klingen, häufen sich bei jedem Durchlauf. Auf einmal zeigen auch "Selah" und "Closed On Sunday" eine imposante Entwicklung auf. Die statischen Songs weisen plötzlich eine subtile Atmosphäre auf. "Follow God" könnte ein Raptrack auf "College Dropout" sein, der minimale Sample-Loop ist die perfekte Grundlage für einen Kanye, der hungrig wie eh und je rappt. "God Is" und "Hands On" verschieben auf stille Art und Weise Klang und Momentum ihrer Loops nach vorne. "Use This Gospel" ist geradeheraus ein Banger, der ins Unermessliche wächst, gewöhnt man sich erst einmal an den Mix der Pusha-Vocals und die etwas abrupten Übergänge. Nicht zum ersten Mal löst Kanye mit einem Album einen immensen Backlash aus. Schon "808s & Heartbreak" und "Yeezus" polarisierten ähnlich. "Jesus Is King" teilt hier ein paar Elemente, einige aber nicht. Zum einen sind es diesmal nicht nur Innovation und die Radikalität des Statements, die die Hörer abschrecken. Die Platte hat objektive Probleme, Fehler und Schwächen, die nicht wegzudiskutieren sind. "Jesus Is King" klingt wie ein Album, das einen Monat vor Fertigstellung veröffentlicht wurde. Gleichzeitig wünscht man sich auch nicht, dass die radikalen Elemente so viel Einfluss bekommen wie die seiner früheren wegweisenden Alben. Autotune, Melancholie und Industrial-Electro sind schöne und wichtige Taktgeber. Penibler, peinlicher Jesus-Talk und modernisierter Gospel sind dagegen nichts, was der Mainstream unbedingt adaptieren müsste. Und doch kann man ganz vorsichtig unterstellen, dass "Jesus Is King" nicht halb so schlecht altern wird, wie es den Anschein hat - ein faszinierendes Album. Der Sound bleibt nach wie vor auf dem Level von Kanyes Reputation. So viele Stellen sind markant, kreativ, einprägsam und funktionieren wahnsinnig gut. Es gibt kaum einen Hip Hop-Artist, der so viele musikalische Einfälle auf so dichtem Raum präsentiert. Hört man "Jesus Is King", wird man einen Vibe bemerken, den kein anderes Album da draußen bietet. Man findet musikalische Momente, die unorthodox, absolut starrsinnig und doch unglaublich effektiv klingen. Es gibt so vieles zu lieben, wie es zu kritisieren gibt. Doch kommt man nicht umhin, die Platte für ihre Schrägheit zu bewundern. "Jesus Is King" ist ein Event, der im Grunde jedes Urteil irgendwie rechtfertigen würde. Ob man das Album mag, hängt am Ende des Tages von nichts anderem ab als davon, wie sehr man sich darauf einlässt. © Laut
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Lift Yourself

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. April 2018 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

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Ye vs. the People (starring TI as the People)

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 28. April 2018 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

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Famous

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Juni 2016 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

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The Life Of Pablo

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 11. Februar 2016 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

Kanye West hat es nicht leicht. Das impulsive Großmaul ist der personifizierte Alptraum eines jeden PR-Beraters, ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Ein Genie im Größenwahn mit zu vielen Möglichkeiten, diesen öffentlich auszuleben. Der ewig Missverstandene verkörpert den Zwiespalt. Zeitgleich ist er der einflussreichste und dabei meist verspottete Künstler des Planeten. Mit Jesus-Vergleichen, Interview-Ausrastern und dem denkwürdigen VMA-Bühnencrash erarbeitet sich Yeezy über die Jahre seinen Ruf als unberechenbare Diva. Die Gewissheit, mittlerweile alle Register des Großmeisters der Selbstinszenierung durchschaut zu haben, zerbröselt Ye im Zuge der Veröffentlichung seines siebten Albums mal eben mit dem kleinen Finger. Twitter-Schimpftiraden gegen Wiz Khalifa, großspurige Versprechen vom "besten Album aller Zeiten" und die Absolution Bill Cosbys gipfeln in einer absurden Releaseparty im Madison Square Garden. West spielt 20.000 zahlenden Fans eine unfertige Version seines Albums am Laptop vor. Die Promophase für "The Life Of Pablo" ist ein Geniestreich mit Tücken. Die unzähligen Titel- und Tracklist-Änderungen generieren zwar den beabsichtigten Medienrummel. Sie suggerieren aber gleichzeitig das Bild eines Kanye West, der kurz vor Klausurabgabe in Panik wild Zeilen durchstreicht, umstellt und den letzten Absatz in unleserlicher Schrift aufs Papier schmiert. Es handelt sich dabei aber immer noch um eine Klausur von Kanye West, und der gilt, zumindest was Musik angeht, eben nicht als der rebellische Letzte-Reihe-Bankdrücker, für den er sich gerne hält. Er ist vielmehr ein obsessiver Streber, der einfach nie mit seinem Werk zufrieden ist. West polarisiert nicht nur wegen seines aufgeblähten Egos. Seine Musik spaltet in regelmäßigen Abständen das Brett vor dem Kopf der Popwelt, lenkt sie und führt sie in unergründete Gefilde. "The Life Of Pablo" rüttelt am Fundament des Elfenbeinturms, in den sich West mit "Yeezus" vor drei Jahren zurückzog. Statt zu verstören und dabei vorauszudenken, vereint "TLOP" die künstlerische Vision von Kanye West in all ihren Facetten: die samplelastige Hitverliebtheit von "The College Dropout" und "Late Registration", die tanzbaren "Graduation"-Banger, die Autotune-Traurigkeit von "808's & Heartbreak", die "MBDTF"-Fieberträume und die Elektro-Rebellion von Yeezus. "The Life Of Pablo" sprüht vor Ideenreichtum, Kreativität und Detailverliebtheit, nur steht Yes unbedingter Wille zum Perfektionismus der Vollkommenheit im Weg. Statt die Attribute in ein einzelnes Reagenzglas zu destillieren, mischt Yeezy einen launiges Gebräu, das mal explodiert wie geschütteltes Nitroglycerin, mal aber auch im Raum verpufft wie ein mit Helium gefüllter Ballon. "This is a God dream." Der Opener "Ultralight Beam" ist ein großartiges Stück Musik. Über zurückhaltende Drums und sanfte Orgeltöne croont sich Yeezy gen Himmelspforte, bis Chance The Rapper übernimmt und einen perfekten Part abliefert, der schließlich in monumentalen Chorgesängen seinen Höhepunkt findet. "Now if I fuck this model / And she just bleached her asshole / And I get bleach on my T-Shirt / I'mma feel like an asshole." Der Vergleich mit "Father Stretch My Hands Pt. 1" spiegelt den Charakter der Platte wie kein anderer: Neben nahezu perfekten Musikstücken finden sich immer wieder unentschiedene, ständig die Richtung wechselnde Songskizzen. Der auf 18 Anspielstationen angeschwollenen Tracklist hätte eine Abspeckkur gut getan: "Facts" bleibt auch in der Charlie Heat-Version immer noch ein uninteressanter Schuhhersteller-Disstrack. "Silver Surfer Intermission" dient lediglich als kindliche Rechtfertigung eines ehemaligen Albumtitels. "Low Lights" und der manische "Freestyle 4" wirken schlicht überflüssig, während der Skit "I Love Kanye" wenigstens mit Meta-Humor Kanyes Image aufs Korn nimmt: "What if Kanye made a song about Kanye? Called 'I Miss The Old Kanye', man that would be so Kanye." Alles, das sonst noch so Kanye ist, zeigt uns Mr. West auf den restlichen zwölf Tracks in Paradeform. Kanye ist ein Sample-Gott. Er sampelt nicht einfach nur Songs, sondern steigt in sie hinein, um ihnen neues Leben einzuhauchen. Auf "Famous" trällert Rihanna erst die Hook von Nina Simones "Do What You Gotta Do", bevor einem die wunderschöne Version von Sister Nancys "Bam Bam" die eingängigsten Sekunden des Albums beschert. "Fade" wiederum holt die Yeezus-Sirenen zurück und vereint "Mystery Of Love" von House-Legende Larry Heards mit Rare Earths "I Know I'm Losing You" zu einem Club-Banger mit Post Malone-Autotune-Geleier. Kanyes größte Stärke steckt in seiner Rolle als Maestro mit goldenem Gehör, der ein ganzes Ensemble an Gästen zu Höchstleistungen dirigiert. Die singen auf "TLOP" nicht einfach nur Hooks oder rappen Gastverse. Sie verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk, in dem sich selbst Chris Brown auf dem – dank Chance The Rapper zum Glück vorhandenen – Waves" nicht hinter The Weeknd und Frank Ocean verstecken muss. Madlib koexistiert ganz natürlich neben Metro Boomin, Hudson Mohawke und Swizz Beatz. Selbst Ty Dolla $ign klingt plötzlich interessant. Dinge, die wohl nur auf einer Kanye-Platte möglich sind. "I've been outta my mind a long time." Neben dem üblichen, mal mehr mal weniger unterhaltsamen Douchebag-Gehabe ("I feel like me and Taylor might still have Sex") zeigt sich Kanye vor allem ehrlich, verletzlich und offen: In "Pt. 2" erinnert sich Yeezy an die Scheidung der Eltern, den Tod seiner Mutter und seinen Autounfall. "FML" thematisiert den inneren Kampf um Selbstkontrolle und Treue gegenüber seiner Frau. "Real Friends" ist eine introspektive Beobachtung der Beziehungsprobleme als Vater, Freund und Ehemann, die immer wieder wegen Wests hektischem Lifestyle als Super-Celebrity aufleben. Im Gegensatz zum Vorgänger wirkt Kanye fast schon unbekümmert und zufrieden: Der zweifache Vater und glückliche Ehemann spürt kaum noch etwas von der rebellischen Wut, die ihn auf "Yeezus" Wheelies auf dem Zeitgeist ziehen ließ. "The Life Of Pablo" ist, genau wie seine chaotische Promophase, ein Geniestreich mit Tücken. Wo auf "Yeezus" der Wunsch, geliebt und anerkannt zu werden, nur durchschien, springt er einem auf Yeezys siebter Platte ins Gesicht: Mr. West kapituliert vor Kritikern und Fans, zitiert sich durch seine eigene Diskographie und verzichtet dafür auf die große Revolution der Vorgänger. Fast, aber eben nur fast, hätte Kanye West hier sein persönliches "White Album" abgeliefert. © Laut
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The Life Of Pablo

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 5. April 2016 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

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All Day

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 2. März 2015 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7

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Only One

Kanye West

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 8. Januar 2015 | Rock The World - IDJ - Kanye LP7