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Die Alben

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Electronic - Erschienen am 16. April 2021 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 18. November 2020 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 20. März 2020 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 7. Februar 2020 | London Music Stream

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House - Erschienen am 22. November 2019 | London Music Stream

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Dance - Erschienen am 30. August 2019 | London Music Stream

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Dance - Erschienen am 24. Mai 2019 | London Music Stream

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Dance - Erschienen am 24. Mai 2019 | London Music Stream

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Dance - Erschienen am 12. April 2019 | London Music Stream

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Dance - Erschienen am 12. April 2019 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 22. März 2019 | London Music Stream

"The wheels of the tank keep turning round and round and how many megatons will it take to make them turn around?" Während ich am Rechner sitze, schreibe und die Lyrics von "Tank" aus meinen Speakern rattern, besucht gerade der President Of The United States in einem zur Geisterstadt geräumten Mainz das neue "alte Europa" und macht dabei eines seiner berühmten Monkeyfaces. Was feixt er denn schon wieder? Egal! Asian Dub Foundation melden sich zurück und ihr neuester Rundling passt als Soundtrack zu dem, was mir gerade meine Glotze ohne Ton an Bildern liefert, ganz vorzüglich. Wie kaum anders zu erwarten, präsentieren sich die asiatisch-orientalischen Londoner textlich wieder äußerst politisch engagiert und der texanische Warlord zählt da ebenso wenig zum engsten Freundeskreis, wie Prediger des Neoliberalismus oder Globalisierer. Musikalisch erfindet die ADF das Rad nicht unbedingt neu, aber im Gegensatz zum etwas verplanten 2003er Album "Enemy Of The Enemy" weiß die Melange aus Drum'n'Bass, Ragga, Hip Hop, dubby Reggae und Orient-Sounds diesmal wieder zu überzeugen. Ein bisschen Elektronik-lastiger als sonst sind sie es angegangen. Wahrscheinlich haben sowohl Co-Produzent Ben Watkins - sonst bei Juno Reactor und nebenbei Erschaffer des Matrix-Soundtracks - als auch Mixing-Engineer Adam Wren ihren Einfluss geltend gemacht, was als Bereicherung des ADF'schen Soundkosmos zu werten ist. So reicht die Palette von ganz abgehangenen Space-Dub-Schleichern bis zu bassigen Uptempo-Böllern, deren Beats so gebrochen sind wie Satzfragmente, die bisweilen aus George W. Bushs Mund purzeln. Schon der Opener "Fly Over" ist gleich ein Basspanzer, der durch die Boxen rollt und einem ordentlich in die Magengrube haubitzt. Gesangliche Unterstützung erfährt die ADF von Ghetto Priest aus dem On-U-Sound-Kollektiv, und es scheint fast logisch, dass man es hier mit der ersten Singleauskopplung zu tun hat. Tanzbarer Shit, auf den man sich Knoten in die Haxen zappeln kann. Im weiteren Verlauf wühlt sich der Hörer durch ein dichtes und intensives Album, dessen Vielschichtigkeit endlich wieder beeindruckt. Man möge sich nur einmal den rauen Titeltrack anhören, hernach das strange, mit hip-hopesken Beats unterfütterte "Round Up", um sich dann bei "Tomorrow Begins Today" eine süße Portion Concious Reggae Vibes abzuholen. Der rein instrumentale Track "Melody 7", der einen in den E-Dub-Space entführt, schließt das Album ab. Ach wie schön, da gibt es wenigstens keine grinsenden Texaner, sondern nur Schall und vielleicht auch ein bisschen Rauch ... © Laut
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2013 | London Music Stream

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20

Electronic - Erschienen am 1. Januar 2009 | London Music Stream

Techno und House durchliefen in den 90er Jahren in Europa ganz unterschiedliche Entwicklungen. In Deutschland waren DJs die bekanntesten Repräsentanten der Szene. Sven Väth, Westbam und Paul Van Dyk brachten es mit ihren Sets zu internationalem Ruhm. In England waren es vor allen Dingen Live-Acts, die von sich Reden machten. Leftfield, The Orb, Underworld und Orbital prägten eine weniger rigide Spielart elektronischer Clubmusik. In ihren Tracks mischten sich House, Ambient, Breakbeats und Techno zu einem Sound, dessen klangliche Mächtigkeit ihn zum Massenphänomen machte. Das 2004 aufgelöste Brüderduo Orbital arbeitet jetzt mit einem Doppel-CD-Pack seinen Backkatalog und damit einen wichtigen Teil der britischen Rave-Geschichte der 90er Jahre auf. Jeweils zehn Stücke finden sich auf jedem Teil von "20". Den historischen Aspekt der Compilation unterstreicht die chronologische Reihenfolge, in der die Stücke angeordnet sind. Den Auftakt macht folglich "Chime", das erste Maxi-Release von Paul und Phil Hartnoll. Mit "Deeper" auf der B-Seite erschien der Track 1989 und ebnete für die Briten den Weg in die erste Liga der Techno-Acts. Das Stakkato-Keyboard macht schnell klar, dass es sich hier um eine frühe Nummer handelt, die noch deutlich in der Acid-House-Tradition steht und nur bedingt repräsentativ für jenen opulenten Sound ist, der Orbital schon kurz darauf in die Charts katapultiert. Wie dieser klingt, bekommt man bei den nächsten Stücken zu hören. "Belfast", "Satan" und "Halcyon" gelten heute allesamt als Klassiker. Vollkommen zu Recht, den selbst im Jahr 2009 scheinen sie nichts von ihrer Faszination und spielerischen Leichtigkeit verloren zu haben. Und das sowohl als Tanznummer im Club, als auch beim chilligen Home-Listening. Wobei die housigen Grooves, die die erste CD prägen, ihren Fokus natürlich eindeutig im Club finden. Auf der zweiten CD zeigen sich Orbital dann von einer anderen Seite. Albumstücke wie beispielsweise der Geheimtipp "The Girl With The Sun In Her Head" vom '96er Longplayer "In Sides" finden sich da. Der epische Schweber gehört auch noch mehr als zehn Jahre nach seiner erstmaligen Veröffentlichung zum Besten, was elektronische Clubmusik zu bieten hat. Warum Orbital in den 90er Jahren zu einem Live-Act wurde, der mühelos Tausende Musik-Fans begeisterte, zeigen zwei auf "20" enthaltene Live-Versionen. "Impact", aufgenommen in der Londoner Royal Albert Hall, und "Remind", mitgeschnitten in New York, sind weit mehr als lediglich live umgesetzte LP-Tracks. Insbesondere bei "Remind", das es auf eine Spielzeit von über zehn Minuten bringt, zeigt sich der von Orbital während ihrer gesamten Karriere gepflegte Hang zur Improvisation. Vergleicht man das Stück mit aktuellen Releases, dann sind vor allen Dingen die vielen Freiheiten auffallend, die sich die beiden Briten in ihren Produktionen stets heraus genommen haben. Statt bloßer Funktionalität geht es hier noch um einen weitreichenderen musikalischen Entwurf. Wer noch Lücken in seiner House- und Techno-Sammlung hat, der ist mit "20" hervorragend bedient. Alle wichtigen Tracks, die Orbital während der 90er Jahre veröffentlicht haben, sind hier versammelt. © Laut
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20

Electronic - Erschienen am 1. Januar 2009 | London Music Stream

Techno und House durchliefen in den 90er Jahren in Europa ganz unterschiedliche Entwicklungen. In Deutschland waren DJs die bekanntesten Repräsentanten der Szene. Sven Väth, Westbam und Paul Van Dyk brachten es mit ihren Sets zu internationalem Ruhm. In England waren es vor allen Dingen Live-Acts, die von sich Reden machten. Leftfield, The Orb, Underworld und Orbital prägten eine weniger rigide Spielart elektronischer Clubmusik. In ihren Tracks mischten sich House, Ambient, Breakbeats und Techno zu einem Sound, dessen klangliche Mächtigkeit ihn zum Massenphänomen machte. Das 2004 aufgelöste Brüderduo Orbital arbeitet jetzt mit einem Doppel-CD-Pack seinen Backkatalog und damit einen wichtigen Teil der britischen Rave-Geschichte der 90er Jahre auf. Jeweils zehn Stücke finden sich auf jedem Teil von "20". Den historischen Aspekt der Compilation unterstreicht die chronologische Reihenfolge, in der die Stücke angeordnet sind. Den Auftakt macht folglich "Chime", das erste Maxi-Release von Paul und Phil Hartnoll. Mit "Deeper" auf der B-Seite erschien der Track 1989 und ebnete für die Briten den Weg in die erste Liga der Techno-Acts. Das Stakkato-Keyboard macht schnell klar, dass es sich hier um eine frühe Nummer handelt, die noch deutlich in der Acid-House-Tradition steht und nur bedingt repräsentativ für jenen opulenten Sound ist, der Orbital schon kurz darauf in die Charts katapultiert. Wie dieser klingt, bekommt man bei den nächsten Stücken zu hören. "Belfast", "Satan" und "Halcyon" gelten heute allesamt als Klassiker. Vollkommen zu Recht, den selbst im Jahr 2009 scheinen sie nichts von ihrer Faszination und spielerischen Leichtigkeit verloren zu haben. Und das sowohl als Tanznummer im Club, als auch beim chilligen Home-Listening. Wobei die housigen Grooves, die die erste CD prägen, ihren Fokus natürlich eindeutig im Club finden. Auf der zweiten CD zeigen sich Orbital dann von einer anderen Seite. Albumstücke wie beispielsweise der Geheimtipp "The Girl With The Sun In Her Head" vom '96er Longplayer "In Sides" finden sich da. Der epische Schweber gehört auch noch mehr als zehn Jahre nach seiner erstmaligen Veröffentlichung zum Besten, was elektronische Clubmusik zu bieten hat. Warum Orbital in den 90er Jahren zu einem Live-Act wurde, der mühelos Tausende Musik-Fans begeisterte, zeigen zwei auf "20" enthaltene Live-Versionen. "Impact", aufgenommen in der Londoner Royal Albert Hall, und "Remind", mitgeschnitten in New York, sind weit mehr als lediglich live umgesetzte LP-Tracks. Insbesondere bei "Remind", das es auf eine Spielzeit von über zehn Minuten bringt, zeigt sich der von Orbital während ihrer gesamten Karriere gepflegte Hang zur Improvisation. Vergleicht man das Stück mit aktuellen Releases, dann sind vor allen Dingen die vielen Freiheiten auffallend, die sich die beiden Briten in ihren Produktionen stets heraus genommen haben. Statt bloßer Funktionalität geht es hier noch um einen weitreichenderen musikalischen Entwurf. Wer noch Lücken in seiner House- und Techno-Sammlung hat, der ist mit "20" hervorragend bedient. Alle wichtigen Tracks, die Orbital während der 90er Jahre veröffentlicht haben, sind hier versammelt. © Laut
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2001 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2000 | London Music Stream

Nachdem die Asian Dub Foundation im Vorprogramm von Rage Against The Machine von den meisten Dumpfbacken schlicht ignoriert wurde, schieben sie mit "Community Music" endlich den dritten Longplayer nach. Für mich nahm das Warten gar kein Ende mehr, denn nach dem genialen Debut hat mich diese, wie sagt mein Kollege Michel doch so schön: Fritzelcombo, mit ihrer seltsamen Melange aus Drum´n´Bass, Lärm, Dub und rotzigen Gitarren fasziniert. Im Vergleich zu Rafi's Revenge hat sich nicht viel verändert, ausser dass wieder mehr Wert auf Melodien gelegt wird und die Parts, bei denen über meinem Kopf ein grosses Fragezeichen auftauchte, fast gar nicht mehr zu hören sind. "Real Great Britain" bildet den Anfang und ist ein typischer ADF-Hüpfer mit zappeligen Drumbeats, rollenden Gitarrenriffs und sogar Trompetenklängen. Passt auf den ersten Blick gar nicht, aber ADF wären nicht ADF, wenn sie daraus nicht ein Gerüst zusammenbasteln würden, das schon fast zum Abhotten nötigt. Die allgemeine Hopserei wird erst mit dem Instrumental-Intermezzo "Riddim I Like" unterbrochen. "Collective Mode" ist wieder so ein Song, bei dem traditionelle Instrumente mit fetten Beats gepaart werden, und das alles mit coolen Dub Rhythms unterlegt, mit das stärkste auf dieser Platte. Auffallend, wie immer, ist die jugendliche Stimme von Deedar. Erstaunlich, wie gut die radikalen Texte der ADF mit seinem doch etwas gewöhnungsbedürftigem Rapstil harmonieren. Hat man aber mal einen Zugang gefunden, fesselt das Gesamtkunstwerk Asian Dub Foundation. Hmmm, ich tu mich schwer, ihnen den grossen Erfolg zu wünschen, denn wenn man mal im kleinen Clubrahmen zu den Klängen der Engländer das Rumpelstilzchen aufgeführt hat, ist der Gedanke an grosse Hallen eher befremdend. Passieren kann es ihnen mit dieser Platte allerding schon. Guter Stoff für ausgelassene Parties! © Laut
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 1999 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 1. Januar 1999 | London Music Stream

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Electronic - Erschienen am 23. November 1998 | London Music Stream

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