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Genre :

Die Alben

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Rock - Erscheint am 4. Dezember 2020 | Legacy Recordings

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Rock - Erscheint am 20. November 2020 | Legacy Recordings

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Country - Erscheint am 13. November 2020 | Legacy Recordings

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Verschiedenes - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Legacy Recordings

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Rock - Erschienen am 18. September 2020 | Legacy Recordings

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Lasst uns nicht drum herumreden: Jeder, der mehr als zwei Pink Floyd-Alben kennt, sollte "Live At The Roundhouse" einen Hördurchlauf gönnen. Das Frühwerk dieser Band ist so reichhaltig und farbenfroh und überhaupt vital, dass der Durchschnittshörer verständlicherweise vor der schieren Masse an Studioalben, den kolossalen "The Early Years"-Boxsets oder den tausenden Rauschebootlegs im Hinterzimmer des örtlichen Plattenladens zurückschreckt. Nick Mason's Saucerful Of Secrets machen dieses Erbe erfahrbar, komprimieren es und spendieren dem Material obendrein ein einheitliches Soundfundament. Aufmachung und Setlist jedenfalls schreien: Shut up and take my money! Seit 2018 ist die Gruppe um Floyd-Drummer Mason (einziges auf allen Studioalben vertretenes Bandmitglied), Spandau Ballet-Gitarrist Gary Kemp, Floyd-Live-Basser Guy Pratt, Ex-Blockheads-Gitarrist Lee Harris und Keyboarder Dom Beken aktiv. Ihre Live-Shows erinnern trotz klarem Retro-Setting aber eben nicht immer nur an die mannigfaltigen Bootlegs der frühen 70er, die meist aus zwanzigminütigen Versionen der immer gleichen Songs bestanden. Natürlich gibts auch hier die erträumte Psych-Ladung ("Set The Controls For The Heart Of The Sun"), doch garnieren die fünf Saucer das Ganze mit reichlich diskografischem Kleinod. Fans des flamboyanten ersten Fronters Syd Barrett müssen sich nicht einfach mit "Interstellar Overdrive" und "Astronomy Domine" abspeisen lassen - nein, sie bekommen die volle Debüt-Dröhnung samt jugendlicher Beatles-Naivität ("Arnold Layne"), grenzwertigem Klamauk ("Bike") und sogar einiger Live-Premieren ("Lucifer Sam"). Und wie klingt das? Tja, eigenwillig, aber professionell. Spandau-Gitarrist Kemp outete sich bereits vor den ersten Gigs als jahrzehntelanger Floyd-Connaisseur. Diese Begeisterung schwingt nicht selten in seinen Gesangslinien mit, die er sich mit Floyd-Alumni Pratt teilt. Sein Hang zur quetschigen Überakzentuierung mag für manchen ein Stein des Anstoßes sein – man kann es aber auch als gelungenes Gegenstück zu Barretts nicht minder eigenwilligem Vokalstil betrachten. Da der Querschnitt durch die Diskografie aber ohnehin alle sieben Studioalben vor dem Erscheinen von "The Dark Side Of The Moon" umfasst, und die beiden damit nicht nur Barrett, sondern insgesamt vier verschiedene Stimmen abdecken müssen, kann man auch einfach mal sagen: Chapeau! Spielerisch sind Nick Mason's Saucerful Of Secrets den Sixties-Floyd offenkundig weit überlegen. 'Klingt wie 'ne Coverband'-Kritiker können sich argumentativ gewiss darauf stützen, dass mit Kemp und vor allem Pratt (Pink Floyd sowie David Gilmour, aber eben auch Madonna und Michael Jackson) zwei sehr routinierte Instrumentalisten an Bord sind. Statt aber wie die großen Tributebands sogar die Fehler der Originale zu kopieren (so spricht jedenfalls Mason), mischen gerade Harris und Beken immer wieder bisher ungehörte Klavier- und Slide-Guitar-Tupfer bei. Und gleichgültig, ob kultige Stereoeffekte, Basssoli oder fiese Vibraphon-Kaskaden: Wie die Dauergrinser im DVD-Format deutlich untermauern, bereitet den Musikern das Spiel mit den Nuancen allergrößte Freude. Nuancen, die selbst das dank Waters- und Gilmour-Tourneen ausgelutschte "One Of These Days" für Altfans wieder erfahrbar machen. Das Mensch gewordene Gaffer-Tape, das den Zirkus sowohl zusammen-, als auch auf dem Boden der Tatsachen hält, versteckt sich dabei wie seit jeher hinterm Drumset. Was Nick Masons Schlagzeugspiel selbst angeht, kann man nicht genug betonen, wie viel besser ihm das Material der frühen Alben im direkten Vergleich zu "Dark Side" oder "The Wall" liegt. Es ist leicht, Pink Floyd neben den Beatles und Metallica zur Riege der einflussreichen Bands mit unterdurchschnittlichem Trommler zu zählen. Aber es ist eben auch falsch. Denn Mason ist schlicht und ergreifend kein Prog-, sondern ein Psych-Rock-Drummer. "Comfortably Numb" oder "Money" zeigten ihn als mediokren Begleitdrummer, die auf "Live At The Roundhouse" vertretenen Nummern wie "See Emily Play" und "A Saucerful Of Secrets" hingegen als treibende, gleichzeitig aber sehr unaufgeregte, Ringoeske Kraft im Hintergrund – oder im letzteren Fall auch als greifbare Kraft beim Songwriting. Der Schere zum Opfer gefallen sind leider jegliche Ansagen der Beteiligten, wobei gerade der Namenspatron eigentlich mehrere amüsante Anekdoten über schlechte Bandnamen und geklaute Gongschlägel auf Tour ausplauderte. Doch Nick Mason's Saucerful Of Secrets möchten lieber die Musik sprechen lassen. Lasst uns darüber reden. Über die Heavy Metal-Vibes in "The Nile Song" (ein Jahr älter als Black Sabbath), über die ziemlich bösen Synth-Experimente in "Obscured By Clouds" (zu einer Zeit, als Kraftwerk noch Krautrock spielten) und über dieses Feeling der weingetränkten, lauen Festivalnächte der Siebziger, das die Gruppe hier mit "Fearless" und "Green Is The Colour" mit einer Leichtigkeit wieder heraufbeschwört. Und lasst uns darüber reden, dass es trotz aller Raritäten am Ende dann doch ein langjähriger Liveklassiker ist, der die Endorphine säckeweise über den Köpfen der Hörenden entleert. Schließlich muss man kein alter Sack sein, um den emotionalen Kick zu spüren, den der hier immerhin fragmentarisch eingebettete "Atom Heart Mother"-Lauf auch 50 Jahre nach Release noch auslöst. Zum Heulen schön. Lasst Gilmour und Waters mit ihren Big-Hit-Reisen so viel touren, wie sie wollen. 2020 huldigen wir Sir Nick und Kumpanei. Auf den Gralshüter. Prost! © Laut
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Jazz - Erschienen am 18. September 2020 | Legacy Recordings

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Nach der Ermordung von Martin Luther King Jr. im April 1968 herrscht befindet sich Amerika lange Zeit in einem Spannungsfeld. Auch die großteils von Weißen bevölkerte, kalifornische Universitätsstadt Palo Alto ist davon nicht ausgeschlossen. Der erst sechzehnjährige Gymnasiast Danny Scher beschließt, ein Konzert zu organisieren, um gegen die Haltung zum Rassismus zu protestieren, Gelder für das internationale Komitee seiner Schule zu sammeln und um seinen allergrößten Traum zu verwirklichen, dass nämlich ein gewisser Thelonious Monk auftreten kann. Der Pianist nimmt das Angebot zwar an, das Publikum glaubt jedoch dem Schüler nicht, dass dieser höchstpersönlich zugegen sein wird. Das am Sonntag, dem 27. Oktober 1968 stattfindende Konzert sollte schließlich ein Riesenerfolg (vor Ort) werden. Jetzt, zweiundfünfzig Jahre später wird dieses Dokument endlich veröffentlicht und es ist faszinierend! Und das, obwohl Thelonious Monk zum Zeitpunkt des Geschehens nicht in Höchstform war. Zwischen dem dominanten Fusionjazz und einer Avantgarde, die ausschließlich auf den Freejazz zählt, schwindet seine Popularität immer mehr. Seine gesundheitlichen Probleme, seine immer deutlicher werdende bipolare Störung vor allem, sind dabei alles andere als eine Hilfe. Und dennoch ist es beeindruckend, mit welchem Schwung er die Bühne betritt. Mit Unterstützung seiner langjährigen Freunde, dem Saxofonisten Charlie Rouse, dem Kontrabassisten Larry Gales und dem Schlagzeuger Ben Riley (sein Solo in Well, You Needn't ist umwerfend) stürzt sich der Pianist Hals über Kopf in seine Aufgabe und liefert dann wirklich leidenschaftliche Versionen seiner Klassiker. Angesichts der Bedingungen ist der vom Schulwart gemachte Mitschnitt zwar kein Bravourstück für Hi-Fi-Liebhaber, aber immerhin zeugt es von einer tüchtigen Arbeit. Auch das Klavier, auf dem Monk das Bestmögliche hervorzubringen versucht, ist kein Luxusprodukt. Das spielt aber keine Rolle, denn die Musik, die in diesem kalifornischen Gymnasium zu hören ist, lässt diese technischen Kleinigkeiten schnell vergessen. Wunderbar belebend. © Marc Zisman/Qobuz
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Verschiedenes - Erschienen am 8. September 2020 | Legacy Recordings

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Italien - Erschienen am 2. September 2020 | Legacy Recordings

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Pop - Erschienen am 28. August 2020 | Legacy Recordings

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Pop - Erschienen am 21. August 2020 | Legacy Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 31. Juli 2020 | Legacy Recordings

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R&B - Erschienen am 24. Juli 2020 | Legacy Recordings

Rock - Erschienen am 17. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Jene, die dem Boss ab und zu seine allzu weitläufige Vision, seine bigger than life Methoden und testosterongeladene Musik vorwerfen, können sich getrost auf Stripped Down stürzen, eine weitere Song-Sammlung seiner streambaren Live Series. Springsteen steht mit Gitarre oder Keyboard allein auf der Bühne, um seine Songs in von allem Überfluss befreiten Versionen neu aufzutischen. So bettelarm dastehend trifft er ins Schwarze, sogar seine Stimme bietet noch nie dagewesene Varianten. Das wirkt garantiert, insbesondere bei seinen Welthits wie Born to Run und erst recht in The River, wo er wie ein Schamane eine ziemlich erstaunliche Falsettstimme entwickelt. Am Ende wird kaum einer widerstehen können, wenn der Boss in einem so herrlich naiven Cynthia (in der Box Tracks 1998 zum ersten Mal erschienen) wieder zum guten alten Rock’n’Roll-Rebell wird. Die fünfzehn, auf den Bühnen in den USA und in Europa zwischen 1986 und 2005 mitgeschnittenen Titel sind chronologisch geordnet und, sollte irgendjemand noch zweifeln, sie erinnern uns daran, welch große Hausnummer der Songwriter ist … © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 17. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Französischer Chanson - Erschienen am 10. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Pop - Erschienen am 10. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Country - Erschienen am 3. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Auf seinem 70. Album setzt der unschlagbare Willie Nelson (mit immerhin 87 Jahren auf dem Buckel) seine unschuldigste Miene auf. Da kann er noch so sehr als König der Outlaw-Bewegung gefeiert werden, seine tiefsinnigsten Gefühle versucht er dennoch nie zu verbergen und er wird sogar beinahe romantisch dabei. Produziert wurde First Rose of Spring von seinem langjährigen Kumpel Buddy Cannon, der auch zwei Songs beigesteuert hat. Ansonsten enthält das Album vor allem Kompositionen von Chris Stapleton, Toby Keith und Pete Graves, sowie die Musik eines weiteren hochkarätigen Outlaws, Billy Joe Shaver, dessen We Are the Cowboys er hier neu auflegt. Die köstliche Veröffentlichung dieses Jahres besteht im Wesentlichen aus Lovesongs und geht darüber hinaus mit Yesterday When I Was Young zu Ende, einer Neuinterpretation von Charles Aznavours berühmtem Chanson Hier encore, wodurch er das Ganze in eine Art Endzeitstimmung taucht, ohne auch nur ein einziges Mal kümmerlich zu wirken. Seine schlichte Produktion, die zu keinem Zeitpunkt billig daherkommt und die sowohl gelegentlich eingesetzte Geigen, als auch die herrlichen (auf seiner Martin N-20 Trigger gespielten) Passagen der Akustikgitarren meistert sowie der mehr als üblich ruhig dahinfließende Gesang sind der Grund, warum First Rose of Spring unter den (allzu?) zahlreichen jüngsten Erscheinungen eines Willie Nelson einen Sonderplatz einnimmt. Es sieht so aus, als würde er an einem Testament schreiben, ohne je einen Schlusspunkt darunter zu setzen. Und das ist nach wie vor ganz große Klasse! © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 3. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Verschiedenes - Erschienen am 3. Juli 2020 | Legacy Recordings

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Verschiedenes - Erschienen am 3. Juli 2020 | Legacy Recordings

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