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Die Alben

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Beethoven : Ghost & Archduke Trios

David Grimal

Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2020 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Choc de Classica
Philippe Cassard, Anne Gastinel and David Grimal present these two Beethovenian masterpieces. The chosen approach is one of colour and generosity. On this astonishing disc we meet a Beethoven come down from his pedestal, who is human and even jovial. Where so many others offer rigidity of discourse and fussy sonorities, the three musicians illuminate these metaphysical pages with the finesse, freshness and grace of the aquarellist. © La Dolce Volta
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Beethoven: Symphony No. 9 transcribed for 2 Pianos by Franz Liszt

Philippe Cassard

Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2020 | La Dolce Volta

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Brahms: 3 Quartets for Piano and Strings

Quatuor Hermès

Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2020 | La Dolce Volta

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Few music lovers are aware of the importance and originality of Brahms’s three piano quartets, yet the composer completely reinvented the genre. These works contain some of his most profound inspirations, demonstrating both the orchestral power of his scoring and his interiority. They probably provided fertile ground for his ‘symphonic’ imagination, judging by the uncommon force and creative power with which it is expressed throughout these three scores. The members of the Quatuor Hermès and Geoffroy Couteau have completely grasped the nature of this music, and serve it with the requisite authority and tenderness in an outstandingly committed interpretation. © La Dolce Volta
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Brahms: The 2 Cello Sonatas

Geoffroy Couteau

Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2020 | La Dolce Volta

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The two Sonatas for cello and piano constitute works of great significance in Brahms’s output. Powerfully lyrical, a realm of pure interiority, they provide a glimpse of his youthful period as well as his high maturity. These summits of chamber music, with their protean humanity, call for complementarity and osmosis on the part of their interpreters. Raphaël Perraud and Geoffroy Couteau establish a skilfully matured balance. Gentleness and impetuosity, melancholy and frenzy, meditation and elation are combined in inflections of eloquent spontaneity. The fantastical aspect of this epic combat between cello and piano never ceases to gain in profundity and lyricism in the course of their performances. © La Dolce Volta
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Debussy: Etudes, Martyre de saint Sébastien

Philippe Bianconi

Klassik - Erschienen am 25. September 2020 | La Dolce Volta

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In die geschmeidige Eloquenz von Uchida, Aimard oder Bavouzet möchte Philippe Bianconi in seiner Version der Etüden Debussys nicht einstimmen. Er kultiviert einen Rest etwas trocken-harter Clarté der untergegangenen französischen Schule, besonders in den von Interpreten unserer Tage gerne klangmalerisch gehörten Sexten- oder Quartenetüden. In den kompliziertesten Sätzen mag er es, was Verflüssigung und Kontrolle angeht, nicht mit den genannten Versionen aufnehmen können, aber wie sich hier Grazie und Drill durchdringen, das hat seinen eigenen, etwas altmodischen Reiz. © Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de
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Beethoven: Waldstein & Hammerklavier

Théo Fouchenneret

Klassik - Erschienen am 24. April 2020 | La Dolce Volta

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At just 25 years of age, pianist Théo Fouchenneret boldly presents a Beethoven programme of extreme variety with the "Waldstein" Sonata, No. 21, which, with its massive textures and dynamic contrasts, seems to want to rival the sound of the orchestra, whereas No. 29, "Hammerklavier", is marked by its savage onslaughts. In these works which pianists generally tackle very late in their career, Théo Fouchenneret displays astonishing authority. The power of his playing, full-toned and intense, invites us into a genuine, marvellously expressive interpretation with an astonishing range of timbres. © La Dolce Volta
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Walton, Grisi & Prokofiev: Heroes

Adrien La Marca

Klassik - Erschienen am 17. April 2020 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
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Schubert : Piano Sonatas, D.845 & D.850

Philippe Cassard

Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
In seiner französischen Heimat ist Philippe Cassard seit den 80er-Jahren ein bekannter und hochgeschätzter Musiker. Der heute 58-Jährige, der in Paris, Wien und Genf studierte, machte sich nicht nur durch seine Klavierauftritte als Solist und Kammermusiker – etwa als Partner von Natalie Dessay – einen Namen, sondern auch als Moderator einer langlebigen und beliebten Sendereihe von Radio France. Schwerpunkt seiner Konzertprogramme sind die Klavierwerke von Debussy und Schubert. Schon vor 25 Jahren erschien auf CD eine Debussy-Gesamtaufnahme, und als vierten Band seiner langjährigen Schubert-Beschäftigung hat La Dolce Volta jetzt eine Einspielung mit dessen „Première Grande Sonate“ op. 42 aus dem Jahre 1825 und der ein paar Monate später entstandenen „Gasteiner“ Sonate herausgebracht – ein Kontrastpaar, das Cassard hier durch drei kleine Walzer durchaus apart verknüpft hat. „L’hiver avant l’été“ – „Erst der Winter, dann der Sommer“ betitelte der Pianist seinen begleitenden Textbeitrag, der dem Hörer die Eigenart der beiden Sonaten auf gallisch-originelle Weise verbal näherbringt. In Tönen tut er dies dann mit Interpretationen, die nicht den geringsten Wunsch offenlassen. Pianistisch klingt Philippe Cassards Spiel perfekt beherrscht und fabelhaft ausgeglichen, musikalisch charakterisiert er die Motive und Themen, die Sätze und jede der Sonaten ebenso entschieden wie unaufdringlich, ohne sich dabei je mit eigenwilligen Formulierungen hervortun zu wollen. Dies kommt vor allem der „sommerlichen“ D-Dur-Sonate zugute, deren Finale sonst ja oft etwas weanerisch naiv wirkt. In summa: Eine wertvolle Katalogergänzung, die das aktuelle interpretatorische Schubert-Spektrum erweitert. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Concours de Genève, Breguet - Dmitry Shishkin

Dmitry Shishkin

Klassik - Erschienen am 10. März 2020 | La Dolce Volta

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Granados : Goyescas

Jean-Philippe Collard

Klassik - Erschienen am 17. Januar 2020 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Choc de Classica
Sein Stern ging im Paris der frühen 1970er-Jahre auf, und auch bei uns profilierte Jean-Philippe Collard sich damals in der EMI-Reihe „Die junge Künstlergeneration“ schnell als einer der vielversprechendsten französischen Nachwuchspianisten neben Michel Béroff. Aufnahmen mit Klavierwerken Faurés, mit allen Konzerten von Saint-Saëns, dem „ganzen“ Ravel, aber auch mit Ausgewähltem von Rachmaninow und Schumann, Chopin und Liszt erfüllten dann voll die hohen Erwartungen. Im Laufe der Jahre machte Collard, Jahrgang 1948, sich allerdings zunehmend rar. Jetzt ist beim ambitionierten Label La Dolce Volta seine Einspielung von Granados’ „Goyescas“ erschienen, für ihn eine (späte) Repertoire-Premiere. Hört man in die farbstarke und präsente Aufnahme hinein, fühlt man sich sofort wieder an den jungen Collard erinnert. Das Spiel des inzwischen gut 70-Jährigen, den die Fotos im Beiheft als eleganten Bonvivant präsentieren, zeichnet sich unverändert aus durch das, was ich damals in einer Rezension die „völlige harmonische Koordination aller Wiedergabefaktoren“ genannt habe: Es wirkt nach wie vor bezwingend ausgewogen, „natürlich“ in Klang, Diktion und Dynamik, verzichtet auf alle Extravaganzen, entwickelt die sechs Sätze von Granados’ Goya-Suite stattdessen mit entschiedener Charakteristik und ernster Expressivität. Allenfalls könnte man einwenden, dass Collards Legato heute nicht mehr ganz so „gebunden“, sein Ton nicht mehr ganz so samtweich klingt wie einst – was aber am Ende eher positiv zu Buch schlägt. Insgesamt ist eine Interpretation von Granados’ Opus summum entstanden, die in der „Goyescas“-Diskografie eher der quasi orchestralen als der virtuos-brillanten Fraktion zuzurechnen ist, dort aber einen achtbaren Platz beanspruchen kann. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Brahms : Trios Nos. 1-3 for Piano, Violin & Cello

Geoffroy Couteau

Klassik - Erschienen am 29. November 2019 | La Dolce Volta

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Offenbach : 6 Cello Duos

Anne Gastinel

Duette - Erschienen am 25. Oktober 2019 | La Dolce Volta

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Auf den letzten Metern des Offenbach-Jahres 2019 haben die beiden französischen Cellisten Xavier Phillips und Anne Gastinel eine CD herausgebracht, die daran erinnert, dass Jacques Offenbach, bevor er ein begnadeter Musiktheaterkomponist wurde, bereits ein fantastischer Cellovirtuose war. Nachzuhören in seinen „Cours méthodique de duos pour deux violoncelles“, einer Sammlung von Cello-Duetten in sechs Bänden von A bis F, geordnet nach zunehmender Schwierigkeit. Phillips und Gastinel haben daraus sechs Duette ausgewählt: drei aus Band E und jeweils eines aus den Bänden C, D und F. Man fragt sich verwundert, warum diese Duette so selten aufgenommen werden. Und wenn, dann meist nur eins, nicht aber als Querschnitt durch Offenbachs Duett-Kurs, wie das jetzt Phillips und Gastinel vorlegen. Denn hier findet sich alles, was das Herz von Celloliebhabern begehrt: ergreifende Melodien in bester Lage, voller Cellosound und immer wieder der Beweis, was für ein Virtuoseninstrument das Cello sein kann. Die Stücke sind weit davon entfernt, „pädagogisch“ zu sein, wie der Titel suggerieren könnte. Eine Schwierigkeit dabei vielleicht: den oder die richtige Duo-Partner/in zu finden. Denn nicht nur die technischen Fähigkeiten müssen zueinander passen – die Stimmen sind für beide Cellisten gleich schwer und differenzieren sich nicht in eine Solo- und eine Begleitstimme –, sondern auch Klangfarbe, Artikulation und Interpretationsidee. Mit Xavier Phillips und Anne Gastinel haben sich zwei gefunden, die in all diesen Aspekten wirklich harmonieren. Ihre Parts sind nicht zu unterscheiden, es ist ein Zusammenspiel auf Augenhöhe – genau das, was Offenbach mit seinem Duett-Kurs sicherlich im Sinne hatte. © Riemer, Dorothee / www.fonoforum.de
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Beethoven : Pathétique, Clair de Lune, Appassionata, Op.111

Michel Dalberto

Klassik - Erschienen am 27. September 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Michel Dalberto has had a unique career journey. An expert of French repertoire, exemplified with his tetralogy published on Aparté (Debussy, Fauré, Franck and Ravel), he also recorded the somewhat neglected first sonatas by Beethoven in a compilation published by Erato in the 1980s. However, he thereafter dedicated himself mainly to Schubert, saving the Appassionata, Moonlight and Opus 111 for later. This album signals the end of the wait for these iconic pieces in the year of an important anniversary for Beethoven, presenting them to the listener in chronological order. From the Pathétique to Sonata n°32, op. 111, Michel Dalberto seems determined to portray Beethoven as a classical and not a pre-romantic composer, as the musical history books are often known to do. There is a real emphasis on the thematic and motivic logic of the music here. Thus the deliberately slow tempo of the Allegretto of the Sonata n°14, op. 27 manages to deconstruct the score without totally stripping it of its substance. It’s followed by the Presto Agitato, a delirious sprint with devilish articulation which is divinely transparent despite the apprehension in the highs and lows. The formidable changes in register in Beethoven’s opus are interwoven seamlessly thanks to the narrative genius of the performer (Schubert’s influence is not too far away). Indeed, Opus 111’s first movement is remarkable. The Steinway is expectedly robust, cutting even, as the pianist creates moments of orchestral sonority and weightless playing. A result which leaves the listener awestruck. © Elsa Siffert/Qobuz
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Prokofiev : Visions fugitives

Florian Noack

Klassik - Erschienen am 20. September 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
For his second album for the French label La Dolce Volta, following the magnificent “Album d'un voyageur” where he led us on a magnificent journey through Europe, travelling from Spain to Poland and exploring everything from the popular rhythms of Paul Ladmirault (Variations sur des airs de biniou) to Szymanowski’s Danses, here Florian Noack returns to Russian music - something which he has loved since his adolescence. Prokofiev has been haunting him since that age, when he watched the television broadcasts of the Queen Elisabeth Competition in 2003 and saw Prokofiev’s Second Concerto being performed by Severin von Eckardstein (who would later go on to win First Prize), marking a historic date in the history of the competition. With this new recording, Florian Noack composes a programme that alternates between relatively rare works (Tales of an old grandmother, Quatre Études, Op. 2) and more famous scores, in this case two absolute masterpieces of Prokofiev’s piano work. Composed between 1915 and 1917, the Visions fugitives form a catalogue of twenty short piano pieces inspired by the symbolist poet Constantin Balmont. The Belgian pianist’s interpretation is more tender and dreamy rather than sarcastic (Raekallio, Ondine 1989), worried (Gourari, ECM 2014, with her melancholic poignancy) or fierce (Mustonen, Decca). He concludes his recital with Piano Sonata No. 6, Op. 82, the first of the “war sonatas”, giving a performance with moderate but nevertheless firm contrasts. © Pierre- Yves Lascar/Qobuz
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Bach to the future

Olivier Latry

Klassik - Erschienen am 22. März 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
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Brahms : Piano Quintet & Klavierstücke, Op. 76

Geoffroy Couteau

Klassik - Erschienen am 15. März 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Kammermusikalische Nuancen und orchestrale Opulenz, kühle Konstruktion und hitzige Leidenschaft: In seinem f-Moll-Klavierquintett vereint Johannes Brahms ganz unterschiedliche Momente zu einem Meisterwerk. Diese Fülle an Kontrasten und Ideen zu bändigen und als schlüssiges Ganzes zusammenzufassen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Geoffroy Couteau und das Quatuor Hermès lösen sie bravourös. Wie sie zu einem atmenden Organismus verwachsen, ist beispielhaft im zweiten Satz zu erleben, wenn sie sich im sanften Schwung des Andantes mitunter für Sekundenbruchteile ein kleines Zögern gönnen, um gemeinsam harmonische Farbwechsel abzudunkeln. Ihr Gespür für die zarten Binnenregungen der Musik geht einher mit einer bei diesem Stück nicht selbstverständlichen Transparenz; trotz der Klangfülle und einem dichten Klaviersatz treten die Linien klar zu Tage. Auch dank einer wohltarierten Balance zwischen Flügel und Streichern, die das Aufnahmeteam natürlich abbildet. Diese Sorgfalt fürs Detail verbinden die jungen Interpreten mit dem Blick für den großen Bogen und feurigem Temperament. Das offenbart sich schon im ersten Satz, wenn sie das Thema mit glühendem Ton und drängender Emphase aussingen, aber auch wenn sie manche Figuren wie gezackte Motiv-Blitze aufzucken lassen. Ebenso mitreißend stürmt das Scherzo voran. Dabei wahren die jungen Franzosen aber immer ihre klangliche Raffinesse und einen grundsätzlich eher schlanken Sound. Als gut zwanzigminütige Zugabe zum Quintett enthält das Programm noch die Klavierstücke op. 76, eine Zweitverwertung aus Couteaus zu Recht hochgelobter Gesamtaufnahme sämtlicher Soloklavierwerke von Brahms aus dem Jahr 2015. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Prokofiev : Cinderella

Wilhem Latchoumia

Klaviersolo - Erschienen am 22. Februar 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
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Comptines: L'Orchestre raconte…

Jean-Pierre Haeck

Kinder - Erschienen am 22. November 2018 | La Dolce Volta

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Mussorgsky : Pictures at an exhibition (+Rachmaninoff)

Jean-Philippe Collard

Klaviersolo - Erschienen am 26. Oktober 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Der hierzulande wenig bekannte Jean-Philippe Collard gehört zu den markanten Meistern des Klaviers. Nach bemerkenswerten Chopin- und Schumann-Einspielungen fährt der 71-Jährige nun seine russische Pranke aus und zeigt, wie hinreißend man mit gebremster Emotion und stählerner Brillanz das Feuer in Rachmaninows „Moments musicaux“ entfachen kann. Ein eisiges Tastenfeuer erfasst auch Mussorgskys berühmten Zyklus, wobei der Gang des eleganten Franzosen durch die Bilderwelt des alten Russland vielleicht zu nüchtern ausfällt. Obwohl man sich mehr erzählerische Wärme gewünscht hätte, besticht Collard durch kühles Design und architektonische Strenge. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Bloch & Elgar : Cello Works

Gary Hoffman

Cellokonzerte - Erschienen am 5. Oktober 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dass der Klang des Cellos dem der menschlichen Stimme ähnelt, wurde schon häufig festgestellt. Auch Ernest Bloch wählte das Instrument ganz bewusst für seine hebräische Rhapsodie „Schelomo“ aus, in der er das Cello zur Stimme des Königs Salomo und das Orchester zum israelischen Volk macht. Es braucht aber auch einen Interpreten, der diese intensive, im Solopart wie improvisatorisch klingende Musik zum Sprechen bringt. Der Kanadier Gary Hoffman hat diese klangliche Sensibilität. Auf seinem in der Tiefe voluminös und dunkel klingenden, in der Höhe golden strahlenden Amati-Cello wird er zum großen Erzähler, der jede Phrase belebt. Häufig verwendet er die D-Saite, um den Klang zu wärmen. Eindringlichkeit und eine Fülle von Klangfarben prägen sein Spiel. Mit den Lütticher Philharmonikern unter Christian Arming hat Hoffman einen ähnlich ausdrucksstarken Partner, der die dramatischen Ausbrüche plastisch werden lässt und auch mit einzelnen Soli von Fagott, Oboe, Horn und Englischhorn Akzente setzt. So entsteht ein mitreißender, von großer Intimität geprägter Dialog, der dieser Aufnahme eine sehr persönliche Note gibt. Auch in Edward Elgars Cellokonzert entwickelt Gary Hoffman einen großen Atem. Kein Dauer-Espressivo, sondern eine kluge Balance zwischen Innerlichkeit und kraftvollem Behaupten gegenüber dem Orchester. Auch wenn das Leggierissimo des zweiten Satzes mit den schnellen Tonrepetitionen im Solocello zu schwerfällig klingt und im Orchester im dritten Satz manche Akkordwechsel in den Streichern ausfransen, überwiegt der gute Eindruck. Gary Hoffman bringt selbst die Pizzicati zum Klingen und zeigt sich auch hier als großer Melodiker, der tief schürft und mit seinem Celloton berührt. © Rudiger, Georg / www.fonoforum.de