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Die Alben

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Kammermusik - Erschienen am 22. Juni 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
François Francœur entfaltete sein Talent als Geiger und Komponist während eines langen und erfüllten Lebens im 18. Jahrhundert (1698-1787) in Frankreich. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde er an der Königlichen Musikakademie in Paris als Geiger zugelassen. Nachdem er einige Jahre lang in den größten Städten Europas Konzerte gegeben hatte, wurde er 1730 von den 24 Violinen des Königs sowie später auch vom Concert Spirituel aufgenommen, eine seltene und begehrte Ehre. 1739 wurde er zum Musikmeister an der Pariser Oper ernannt und später, zusammen mit seinem guten Freund François Rebel, zum musikalischen Leiter derselben Institution. Francœurs Gunst wuchs mit Ludwig XV. weiter, der ihn 1760 zum Musikmeister Seiner Majestät ernannte und ihn anschließend adelte. Es war die Ära der großen Opposition zwischen französischer und italienischer Musik. Francœur entschied sich weder für die eine noch für die andere, sondern ließ in seiner Instrumentalmusik beide Einflüsse zu. Die hier eingespielten zehn Violinsonaten stellen das gesamte, 1720 veröffentlichte Erste Buch dar: zehn Sonaten - eine ungewöhnliche Zahl zu einer Zeit, in der man meistens mit sechs oder zwölf arbeitete. Der Kompositionsstil verbindet französische, höfische Eleganz mit der etwas bodenständigeren, lebensfrohen, italienischen Energie. Francœur entwickelt daraus seine eigene, ganz persönliche und einzigartige Schreibweise. In dieser zugleich frischen und melodiösen, raffinierten und robusten Musik stehen Liebeslieder, wilde Tänze und auch Pastorale nebeneinander, mitunter mit verblüffender Virtuosität. Die Geigerin Mitzi Meyerson spielt diese Sonaten nicht in der Ordnung ihrer ursprünglichen Veröffentlichung. Ihrer Ansicht nach wurde sie nicht dafür geschrieben, dass sie eine nach der anderen gespielt werden. Sie hat daher eine Reihenfolge im Sinne einer möglichst harmonischen Abfolge der Tonarten gewählt. Gemäß den jeweils vorherrschenden musikalischen Einflüssen – französisch, italienisch oder auch deutsch – spielt sie die Melodien mit leicht modifizierten Rhythmen und Akzenten, so wie es damals für die verschiedenen nationalen Stilrichtungen üblich war. © SM/Qobuz
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Oper - Erschienen am 18. Mai 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Oper - Erschienen am 6. April 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Pastoral-Oper Naïs von Rameau wurde 1749 anlässlich der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Aix-la-Chapelle durch George II und Louis XV, der den österreichischen Erbfolgekrieg beendete, uraufgeführt und feierte auf der Bühne der Académie Royale de Musique einen Triumph der Virtuosität, während Händel in England zu demselben Anlass seine berühmte Feuerwerksmusik schrieb. Düsterer Tragödien mit ihren dunklen und bedrückenden Leidenschaften überdrüssig, begrüßte das Publikum leichtere Werke mit Begeisterung – Ballette und pastorale Opern –, in denen die Sopranistin Marie Fel und der Tenor Pierre Jélyotte für ihre fantastischen stimmlichen Leistungen bejubelt wurden. Mit Naïs schrieb Rameau sicher so manche seiner beeindruckendsten Stücke, wie etwa die Ouvertüre und der Prolog, der den Kampf zwischen Titanen und Göttern um die Herrschaft im Olymp beschreibt. Galante Stelldicheins, der Werdegang von Athleten, Prophezeiungen, Schäferfeste, Seeschlachten und Unterwasserhochzeiten verleihen dem Werk seine Höhepunkte und begleiten das Aufkommen zarter Gefühle zwischen Naïs und Neptun. Die hier vorliegende gemeinsame Produktion des Centre de Musique Baroque de Versailles (CMBV) und dem Müpa Budapest Early Music Festival bestätigt den Rang, den György Vashegyi im Bereich der Barockmusik und insbesondere der französischen Musik inzwischen einnimmt. Nach dem Erfolg der Fêtes de Polymnie, ebenfalls von Rameau, im Jahr 2015 oder der Offenbarung der Isbé von Mondonville scheint der ungarische Dirigent hier an der Spitze ausgezeichneter Sänger und seiner beiden Ensembles, dem Budapest Orfeo Orchestra und dem Purcell Chorus, den er nach Abschluss seiner Ausbildung an der Franz Liszt Akademie, ergänzt durch Meisterkurse bei Sir John Eliot Gardiner und Helmuth Rilling, in Budapest gegründet hat. Diese französisch-ungarische Koproduktion der Werke von Rameau wird demnächst mit der Erscheinung von Indes Galantes fortgesetzt. © François Hudry/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 2. März 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Mit diesem Album "Siface: l’amor castrato" präsentieren der Countertenor Filippo Mineccia, Javier Ulises Illán und das Ensemble Nereydas ein kurzes fiktives Opernpasticcio, das sich mit dem Leben und Wirken eines Altkastraten beschäftigt, der unter dem Namen Siface bekannt war. Er kam 1653 als Giovanni Francesco Grossi im Großherzogtum Toskana zur Welt und wurde für seine hinreißenden Interpretationen gefeiert. Außerdem machte ihn der tragische Ausgang seiner Liebesaffäre berühmt. Musiker wie Stradella, Pasquini, Bassani, Pallavicino und Agostini engagierten ihn, um in Opern und Oratorien zu singen. Siface stand lange im Dienst von Francesco II. d’Este in Modena und war ein aktives Mitglied des sogenannten circuito ducale auf der italienischen Halbinsel (einem Austausch von Künstlern an den verschiedenen Fürstenhöfen). Einmal wurde er sogar nach England gesandt, wo er vor dem Königshaus sang und tiefen Eindruck bei Henry Purcell hinterließ. Filippo Mineccia fängt die kaleidoskopartige Vielfalt von Emotionen brillant ein, die diese Arienauswahl durchzieht. Dabei wird das spektakuläre Musikleben des späten 17. Jahrhunderts in Italien widergespiegelt und auch der Mord an Siface auf dem Weg von Ferrara nach Bologna musikalisch angedeutet. Das spanische Ensemble Nereydas lässt sich ganz und gar auf den Geist dieser vokalen und instrumentalen Werke ein, die sowohl farbenreich, herzergreifend als auch lebhaft sind und u.a. von Alessandro Scarlatti (das wunderbare Wiegenlied Dormi o fulmine), Francesco Cavalli und Purcell (My song shall be alway) stammen. Elena Bernardi erläutert die bisher wenig erforschten Aspekte der Frühphase der italienischen Oper vom Ende des Seicento in ihrem Booklettext. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Es sind eher seine 91 Streichquartette, seine 110 Streichquintette für zwei Violoncelli, seine 12 Streichquintette für zwei Bratschen, seine 3 Streichquintette mit Kontrabass und 6 Streichsextette, die Boccherini zwischen 1771 und 1795 komponiert hat, die ihm in den Augen der Nachwelt eine angesehene Stellung verschafft haben. Der Musiker hat aber auch andere Kombinationen ausprobiert, unter anderem zwölf Klavierquintette und nicht weniger als 42 Streichertrios. Und eben diese, heutzutage von den Musikern und Musikliebhabern kaum beachteten Streichertrios hat das Ensemble La Retirata in Angriff genommen – es spielt auf historischen Instrumenten und den damaligen Aufführungspraxen entsprechend. Hier handelt es sich um zwei Kompositionen aus dem Op. 35 aus dem Jahre 1781, die im darauffolgenden Jahr veröffentlicht wurden. Zu jener Zeit war Boccherini der offizielle Komponist des Infanten Luis de Borbón, dem er in seinen sogenannten Rückzugsort etwa fünfundzwanzig Meilen außerhalb von Madrid gefolgt war (der Infant hatte mit einem Fräulein aus dem niederen Adel eine am spanischen Königshof unzulässige Liaison angefangen). Er blieb dort bis zum Jahr 1785, als plötzlich nacheinander die Gemahlin des Komponisten und anschließend der Infant starben, woraufhin er nach Madrid zurückkehrte. Diese höchst ausgereiften Werke bezeugen die hohe instrumentale Kunst, die Boccherini über Jahrzehnte hin entwickelt hatte, seine unerschöpfliche melodische Inspiration, eine gewisse harmonische Dreistigkeit sowie den unbeschreiblichen Charme einer Sprache, wie nur er sie zu formulieren verstand. Man kann auch feststellen, dass bei ihm das Cello eine weit wichtigere Funktion hat als nur die des Generalbasses. Er schreibt oft quasi konzertante Parts für Cello, wobei die beiden Violinen als Begleitinstrumente zum Einsatz kommen. Das ist ein geniales kompositorisches Kunststück, was natürlich beweist, dass der Komponist einer der berühmtesten Cellisten seiner Zeit war. Das Ensemble La Retirata gab sich nicht mit den geläufigen Ausgaben zufrieden (die oft massenhaft Fehler, völlig zusammenhanglose Anmerkungen und Vermutungen seitens der Verlage enthalten), sondern stützte sich auf die ältesten erhältlichen Manuskripte. Eine ausgezeichnete Initiative. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 14. April 2017 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Monteverdis Marienvesper - Vespro della Beata Vergine - ist im Prinzip ein aus mehreren Werken zusammengesetztes Werk. Der Komponist scheint alles in diese venezianische Veröffentlichung von 1610 gelegt zu haben, was er zu  bieten hatte - wie ein riesiger Angebotskatalog seines Konw-hows des Alten, des Modernen, des Gemäßtigten, des Flammenden, des Instrumentalen, des Vokalen, des Chors, des Solo, der Parodienmesse, des Magnificat, der Psalme...Ob er dieses Werk als Bewerbung für Venedig vorgesehen hatte, wo er tatsächlich 1613 Kapellmeister werden sollte? Die Tatsache, dass viele Passagen für zwei Tribünen, wobei eine jede von ihnen einen Chor beherbergt, ausgelegt sind, könnte dafür sprechen. Sei es für eine Kandidatur oder nicht, hat Monteverdi hier eines seiner unvergänglichsten Meisterwerke geschaffen, dass die Brücke zwischen der späten Renaissance - mit den linkischen Passagen der Prima practica, dem von Palestrina entwickelten Stil -, dem frühen Barock und der von Monteverdi geliebten Seconda practica bildet. Für diese Aufnahme hat Guiseppe Maletto die gesamten Kräfte von La Compagnia del Madrigale und seinen Ensembles Cantica Symphonia und La Pifarescha vereint, denn um die Marienvesper so großartig umzusetzen, braucht es eine Menge an Schönheit. © SM/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Februar 2016 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 5 Sterne Fono Forum Klassik

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