Die Alben

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Klassik - Erschienen am 19. Juli 2019 | Glossa

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Klassik - Erschienen am 19. Juli 2019 | Glossa

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Klassik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Mit dem Lautenisten Lukas Henning hat Glossa ein bemerkenswertes neues Talent entdeckt. Auf seinem Album „Bella incognita“ präsentiert Henning ein Rezital, das dem rätselhaften venezianischen Komponisten Marco dall’Aquila aus dem 16. Jahrhundert gewidmet ist. Dieser Musiker wird in Quellen häufig erwähnt, ist aber schwer festzumachen. Mit zunehmender Verwendung der sechschörigen Laute wurden die Kompositionen für das Instrument zunehmend polyphoner und komplexer. Das System der grafischen Darstellung dieser Komplexität – die so genannte Tabulatur – wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts eingeführt. Es ist erstaunlich, wie früh Marco dall’Aquila um das Recht ersuchte, in Venedig Tabulaturen drucken zu dürfen. Dennoch scheint er keine Werke geduckt zu haben, und auch von seinen eigenen Werken erschien etwa drei Jahrzehnte fast nichts im Druck. Wie ein Teil von Marco dall’Aquilas Musik bis heute überlebt hat und in welcher Beziehung seine Art von Kompositionen (oft Ricercari, aber auch ein frühes Beispiel einer Fantasia) zu Giorgiones Gemälden stand, wird von Lukas Henning im Booklettext zu dieser neuen Aufnahme faszinierend dargelegt. Lukas Henning kann hervorragende Referenzen als Interpret und Forscher vorweisen, denn er hat bei keinem Geringeren als Hopkinson Smith – einem leuchtenden Stern am Lautenhimmel – an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis studiert. Seine Auswahl von Stücken Marco dall’Aquilas ergänzt er um einige seiner eigenen eingängigen und klugen Kompositionen, darunter ein wunderbares Stück, in dem er sich mit dem Reißen einer Saite, dem Albtraum eines jeden Interpreten, auseinandersetzt! © Glossa
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Kammermusik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Glossa

Booklet
Auf ihrem ersten Solo-Album bei Glossa mit dem Titel „Haydn and the harp“ gibt Chiara Granata einen großartigen Einblick in die Bedeutung der Harfe in der Klassik, den sie voller Eleganz und Raffinesse darbietet. Dabei bildet Joseph Haydns wichtiger Beitrag zur Entwicklung des Instruments einen Schwerpunkt. Granatas Auswahl zeigt, wie Komponisten das Beste aus der Harfe herausholten, indem sie experimentelle spieltechnische Anforderungen stellten, ohne gewaltsam mit ihrem Klang umzugehen oder unnatürliche Tempi zu fordern. Dabei stand Haydn sowohl Komponisten als auch Instrumentalisten immer wieder als Ratgeber zur Seite. Als weitere Zeugnisse für die Harfenvorliebe dieses Komponisten hat Chiara Granata einige von Haydn selbst arrangierte Volksmelodien von den Britischen Inseln in ihr Programm aufgenommen. Der Komponist war zum Entstehungszeitpunkt bereits »reich an Jahren und Ehre«, um mit Stendhal zu sprechen. In diesen Werken sind neben Chiara Granata auch der Countertenor Raffaele Pe, die Geigerin Anaïs Chen und der Cellist Marco Ceccato zu hören. Andere Komponisten nutzten Haydns Kompositionen als Inspiration für ihre eigenen, wie man in Nicolas-Charles Bochsas Petite Mosaique sur „La Création“ d’Haydn hören kann, oder arrangierten wie Louis-Charles Ragué sogar seine Sinfonien. Chiara Granata (eine Schülerin der geschätzten Glossa-Künstlerin Mara Galassi) spielt zwei Instrumente, die zur Entstehungszeit der Werke dieses wunderbaren Programms gebaut wurden: eine Hakenharfe von Holtzman und eine Einfachpedalharfe von Naderman, die in der solistischen Tour de Force in Boschas Petite Mosaique zum Einsatz kommt. © Glossa
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Kammermusik - Erschienen am 17. Mai 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Im Laufe seiner glanzvollen Karriere hat Fabio Biondi eine bemerkenswerte Feinfühligkeit im Umgang mit italienischer Musik aus vielen Jahrhunderten entwickelt, ganz besonders aber mit dem frühbarocken Violinsonatenrepertoire, dessen zukünftige Entwicklung durch Arcangelo Corellis Sammlung Opus 5 einen dramatischen Anstoß erhielt. Biondis Umgang mit dieser Musik inspirierte die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom dazu, ihm für diese Glossa-Aufnahme aus ihrer Streichinstrumentensammlung die kostbare Violine »Il Toscano« von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1690 zur Verfügung zu stellen. Eine weitere hervorragende Fähigkeit Biondis ist die geschickte Zusammenstellung von Programmen, sei es für Konzerte oder für CDs. Dieses neue Album mit Violinwerken des frühen 18. Jahrhunderts befasst sich mit den Auswirkungen, die Corellis Musik auf das Musizieren in Dresden, Venedig, Padua, London und Amsterdam hatte, um nur einige Städte zu nennen – der Ruhm von »Arcangelo Bolognese« verbreitete sich von Rom aus in ganz Europa. Mit einer Continuogruppe aus seinem Ensemble Europa Galante (Antonio Fantinuoli, Violoncello, Giangiacomo Pinardi, Theorbe und Paola Poncet, Cembalo) spielt Biondi Sonaten von Vivaldi, Corelli, Geminiani, Tartini und Locatelli sowie eine Ciaccona von Veracini. Die CD wurde in Rom auf einem Instrument aufgenommen, das ursprünglich für den florentinischen Hof von Ferdinando de’ Medici gebaut wurde (und das im Laufe der Zeit alle möglichen Wechselfälle auf seinem Weg nach Rom überlebt hat!), und es gelingt Fabio Biondi, die Essenz der Violinsonate des 18. Jahrhunderts einzufangen. © Glossa
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Kammermusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Beliebte Madrigale und Chansons aus dem 16. Jahrhundert dienten als Modell für reich verzierte »alla bastarda«-Versionen auf der Gambe. Auf dieser Aufnahme werden die vokalen Originale gemeinsam mit äußerst virtuosen Instrumentalversionen präsentiert, die den frühesten und kaum übertroffenen Gipfel der Sololiteratur für die Gambe darstellen. Seit 25 Jahren ist Paolo Pandolfo einer der führenden Gambisten seiner Generation, der das Repertoire seines Instruments in alle Richtungen erforscht und vorangetrieben hat. Die gründliche Kenntnis aller Aspekte des Repertoires für Viola da gamba wird in seiner extensiven Diskographie deutlich. Er spielte die wichtigsten Werke der Gambenliteratur ein, aber auch sehr persönliche musikalische Äußerungen, in denen er jugendliche Erfahrungen als Kontrabassist und Gitarrist mit Kompositionen und Improvisationen verbindet, die vom Jazz ebenso beeinflusst sind wie vom »historischen« Repertoire. Mit den Bastarda-Diminutionen legt er nun einen frühen Meilenstein der solistischen Gambenliteratur vor, in dem die überschießende Virtuosität zur Darstellung einer berückend schönen Musik dient. Bei diesem besonderen Projekt, für das eigens Instrumente gebaut wurden, stehen Pandolfo einige der besten Continuo-Spieler der Alten-Musik-Szene zur Seite (Boysen, Granata, Chemin, Pedrini). Außerdem ist das Vokalensemble La Pedrina zu hören, und aus dieser Zusammenarbeit ist ein Album hervorgegangen, das mit Sicherheit eine Referenzaufnahme des Gambenrepertoires wird. © Glossa
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Kammermusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Glossa

Booklet
Die religiöse Haltung der Neapolitaner wird durch die unglaubliche Zahl an Kirchen, Kapellen und Klöstern bezeugt, die schon die zeitgenössischen Reisenden beeindruckte: über fünfhundert zu Ende des 16. Jahrhunderts. Diese religiöse Stimmung wurde im Verlauf des Seicento durch eine Reihe tragischer Ereignisse gefördert: der Freiheitskampf der Niederlande und die Revolution von Masaniello, Hungersnöte, zwei schreckliche Pestepidemien (1630 und 1656) und der Vesuvausbruch von 1631. Der in der Stadt weit verbreitete Marienkult wird das Symbol einer besorgten Suche nach Hilfe und Schutz. Glossa bringt hier zwei wichtige Aufnahmen Antonio Florios aus den Jahren 1991 und 1995 wieder heraus, die diesen Marienkult klanglich dokumentieren. Die Vokalpartien werden von so herausragenden Künstlern wie Roberta Invernizzi, Daniela Del Monaco oder Pino de Vittorio gesungen. Zusammen mit seinem hervorragenden Instrumentalensemble erweckt Antonio Florio auf vorbildliche Weise vergessene Werke von Francesco Provenzale, Giovan Maria Sabino, Erasmo di Bartolo u.a. wieder zum Leben. © Glossa LE PROGRAMME DISQUE 1 Magnificat anima mea Works by Antonio Nola, Giovanni Salvatore, Francesco Provenzale and Fabrizio Dentice Recorded in Naples (Chiesa di S. Erasmo, Castel S. Elmo) in April 1995 DISQUE 2 Vespro solenne Works by Giovan Maria Sabino, Francesco Sabino, Giovan Vittorio Maiello, Erasmo di Bartolo and Giovan Maria Trabaci, and anonymous plainchant Recorded in Naples (Cappella Reale di Portici) in January 1991
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 5. April 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Mit Les Indes galantes von Jean-Philippe Rameau fügen György Vashegyi, sein Orfeo Orchestra und sein Purcell Choir ihrer Glossa-Reihe mit dramatischen Opern-Meisterwerken aus dem französischen Barock eine weitere mitreißende Aufnahme hinzu, gemeinsam mit einer erlesenen Solistenriege. Das Libretto dieses „ballet heroïque“ ist ein antikoloniales und antiklerikales Manifest des Librettisten Louis Fuzelier. Vashegyi hat sich für die Version von 1761 entschieden, die nur ein Jahrzehnt vor der Zeit entstand, in der Komponisten wie Gluck und Grétry die Pariser Musikszene eroberten. Die Premiere des Werks fand ein Vierteljahrhundert früher statt, und in der Zwischenzeit wurden zahlreiche Änderungen und Verbesserungen an der Partitur vorgenommen. Das Aufführungsmaterial für die vorliegende Einspielung wurde von Sylvie Bouissou (die auch den Booklettext beigesteuert hat) für die Gesamtausgabe der Werke Rameaus vorbereitet; diese Version ist theatralischer, flüssiger und knapper als die früheren. Die Namen der Sänger, die sich die zwölf Solorollen teilen, sprechen für sich: Chantal Santon-Jeffery, Katherine Watson, Véronique Gens, Reinoud Van Mechelen, Jean-Sébastien Bou und Thomas Dolié gewährleisten eine glorreiche Umsetzung des Prologs und der drei anschließenden entrées. Der Dirigent György Vashegyi bringt wie schon in seinen beiden vorigen Rameau-Aufnahmen bei Glossa (Naïs und Les Fêtes de Polymnie) ein unübertreffliches Verständnis für den »galanten« Stil dieses Komponisten mit. © Glossa
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Violinkonzerte - Erschienen am 5. April 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit vier Violinkonzerten von Jean-Marie Leclair setzt Leila Schayegh ihre Erkundung des Violinrepertoires auf Glossa fort und vereinigt dabei außergewöhnliche Musikalität und Virtuosität sowie umfassendes historisches Wissen. Der Komponist Leclair wuchs in Lyon auf und wurde in Turin ausgebildet, eher er sich nach Paris begab, wo er in den 1730er Jahren kurzfristig eine Stellung am Hof Ludwigs XV. innehatte. Zu seinem Schaffen zählen Sonaten und Duette sowie seine gefeierten Konzerte. Leila Schayegh, die derzeit Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis unterrichtet, geht in ihrem Booklettext darauf ein, wie gebannt Leclair – selbst ein herausragender Geiger – vom italienischen Instrumentalstil war. Ihm lag jedoch sehr viel daran, dass seine Musik nicht zu schnell gespielt wurde; man pries seine netteté, eine Mischung aus makelloser Technik und musikalischer Perfektion. Diese erste Platte einer geplanten Serie mit Leclairs Violinkonzerten umfasst die Nummern 2 und 6 aus Opus 7 und Opus 10 (beide Reihen bestehen aus jeweils sechs Konzerten). Das Konzert g-moll Op. 10 Nr. 6 wird häufig als Höhepunkt im Schaffen Leclairs bezeichnet. Die Schweizer Geigerin, die eine Violine von Andrea Guarneri aus dem späten 17. Jahrhundert spielt, besticht auch mit ihrer atemberaubenden Kunst. Sie leitet das La Cetra Barockorchester Basel mit seiner Konzertmeisterin Eva Saladin und der zweiten Solovoline Sonoko Asabuki – Leclairs Violinkonzerte sind oft mit bis zu drei Solisten besetzt. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 5. April 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Nachdem György Vashegyi mit seinem Orfeo Orchestra und dem Purcell Choir als letztes Contis Missa Sancti Pauli und Rameaus Les Indes galantes herausgebracht haben, präsentieren sie mit der vorliegenden Platte die Weltersteinspielung einer Passion aus der Feder des heutzutage praktisch vollkommen unbekannten Komponisten Gottfried Heinrich Stölzel. Sein Name sagt noch nicht einmal den eifrigsten Anhängern von Barockmusik etwas, obwohl er ein bedeutender Protagonist des deutschen Musiklebens in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war: Aus Dokumenten der Zeit geht hervor, dass selbst Johann Sebastian Bach, um nur den größten Experten zu nennen, große Stücke auf ihn hielt. Das hier eingespielte Werk, Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld, ist ein sogenanntes Passionsoratorium, ein musikalisches Genre, das im 18. Jahrhundert im deutschsprachigen Gebiet weit verbreitet war und auf einer Reihe lyrischer Betrachtungen über die Geschichte der Passion Christi beruht. Stölzel selbst schrieb auch das Libretto. Wenn man Stölzels Passion gehört hat, kann man dem Gründer der „Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften“ Lorenz Mizler nur beistimmen, der einen Nachruf auf Stölzel veröffentlichte: »... Sein Nahme wird dahero nicht nur bey der Societät, sondern allen wahren Tonkünstlern iederzeit Verehrungwürdig seyn und bleiben.« Diese Vorhersage hast sich zwar nicht bewahrheitet, aber Aufnahmen wie die vorliegende könnten eine echte, wenn auch verspätete Stölzel-Renaissance einleiten. Er hat es verdient. © Glossa
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 15. März 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Ruben Jais und laBarocca wenden sich mit ihrer neusten Glossa-Veröffentlichung dem unverwechselbaren Jan Dismas Zelenka zu, dessen Missa Omnium Sanctorum auf dem vorliegenden Album eingespielt wurde. Über 30 Jahre lang wirkte Zelenka als Komponist und Kontrabassist am Dresdner Hof, dessen Kapelle in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als eine der hervorragendsten überhaupt galt. Zelenka vollendete diese Messe 1741 als umfangreiches, dynamisches Werk mit zahlreichen einzelnen Abschnitten (insbesondere im Gloria) und besetzte es mit Solisten, Chor und Orchester. Zu dieser Zeit war der Komponist über 60 Jahre alt, und diese Messe gilt als Summa seines kreativen Schaffens. Der Mailänder Ruben Jais – der bereits Werke von Bach und Gluck für Glossa aufgenommen hat – dirigiert voller Elan dieses Werk, in dem sowohl gelehrte akkordische Abschnitte, anregende Fugen, hochbarocke Verzierungen als auch die tänzerischen Elemente des galanten Stils vorkommen. In dieser abwechslungsreichen Musik leitet Ruben Jais ein Solistenensemble, das aus Carlotta Colombo, Filippo Mineccia, Cyril Auvity und Lukas Zeman besteht, aber auch der Chor und das Orchester laBarocca haben in diesem Werk eine tragende Rolle. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 15. März 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
In ihrer neuen Aufnahme mit Musik von Alessandro Scarlatti demonstrieren Josetxu Obregón und sein Ensemble La Ritirata ihr mitreißendes Können als Sänger und Instrumentalisten. So entstand eine weitere Glossa-Projekt mit neapolitanischem Flair, auf dem die Musiker vier Kantaten mit Blockflöten und Violinen sowie eine Sopran-Kantate präsentieren. Alessandro Scarlatti hat über 800 weltliche Kantaten komponiert. Die aus dieser Fülle ausgewählten Werke zeichnen sich durch fantasievolle Rezitative, ausdrucksvolle, dramatische Arien und farbenreiche, anspruchsvolle instrumentale Sinfonien und Ritornelle aus. Daraus ergibt sich in jedem Werk eine elegante und kompakte Einheit, in der poetische Texte vertont werden, die den Ansprüchen der Accademia degli Arcadi genügen, einem literarischen Zirkel, der in Rom um die Wende zum 18. Jahrhundert gegründet wurde. Stefano Russomanno zeichnet in seinem Booklettext den Kontext der überbordenden Kreativität Scarlattis nach. Die Vokalparts werden von führenden Interpreten unserer Tage übernommen: Mezzosopranistin Giuseppina Bridelli, Countertenor Filippo Mineccia und Sopranistin Alicia Amo. Die langjährigen Mitglieder des Ensembles La Ritirata Tamar Lalo (Blockflöte) und Hiro Kurosaki (Violine) stellen sich bravourös den technischen Anforderungen dieser Werke. Ihnen treten der Flötist Michael Form und der Geiger Pablo Prieto zur Seite. Lalo und Kurosaki waren gemeinsam mit dem Cellisten Obregón auch die führenden Solisten in der letzten Platte des Ensembles, „Neapolitan Concertos for various instruments“. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 18. Januar 2019 | Glossa

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Klassik - Erschienen am 18. Januar 2019 | Glossa

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 4. Januar 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit Vieni, dolce Imeneo erreicht die Compagnia del Madrigale eine weitere wichtige Station ihrer fesselnden Erforschung des weltlichen Vokalrepertoires aus Italien. Diese Aufnahme ist Cipriano de Rore gewidmet, einem der bedeutsamsten, wenn auch heute häufig vernachlässigten Komponisten seiner Zeit. De Rore stammte aus Flandern und war in Italien an den Höfen von Ferrara und Parma sehr erfolgreich. Er genoss in ganz Europa einen hervorragenden Ruf. Sein Schaffen umfasst zahlreiche Gattungen, aber im weltlichen Madrigal schätzte man seine Fähigkeiten ganz besonders – Werke dieses Genres wurden auf dem vorliegenden Album eingespielt. Er schuf weitgeschwungene und ausdrucksstarke Melodielinien, die häufig mit Vorwegnahmen der seconda pratica einhergehen, die durch Monteverdi trotz harscher Kritik so triumphal verewigt werden sollte. Mehrere Glossa-Aufnahmen mit Madrigalen von Marenzio, Gesualdo und Monteverdi haben bereits gezeigt, für welch außerordentlichen musikalischen Genuss die Compagnia del Madrigale steht. Typisch für die erfahrenen Mitglieder dieses Ensembles sind der ausgewogene Klang voller Finesse und die ungewöhnliche dynamische Bandbreite. Die Madrigaltexte der 19 hier aufenommenen Stücke stammen von Petrarca, Ariost und verschienden Hofdichtern, und Marco Bizzarini, der Verfasser des Booklettextes, hebt in Bezug auf das titelgebende Madrigal Vieni, dolce Imeneo besonders die Fähigkeit des Komponisten hervor, eine ideale Verbindung zwischen Dichtkunst und Musik zu schaffen. © Glossa
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 4. Januar 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Johannes Brahms’ tröstliches Deutsches Requiem erhält durch Daniel Reuss und das Orchester des 18. Jahrhunderts eine frische und durchdachte Neuinterpretation. Nach dem Tod seines Leiters Frans Brüggen vor einigen Jahren fällte dieses renommierte Orchester die Entscheidung, die dynamische Programmgestaltung mit mehreren Konzerttourneen pro Jahr beizubehalten und nur sorgfältig vorbereitete Live-Aufnahmen zu einzuspielen. Das Orchester band sich nicht an einen festen Dirigenten und arbeitet nun je nach den Anforderungen des aufgeführten Repertoires mit verschiedenen ausgewählten Künstlern zusammen. Einer dieser Dirigenten ist Daniel Reuss, der auch der künstlerische Leiter der Cappella Amsterdam ist – ein Chor, der oft gemeinsam mit dem Orchester auftritt. Eine positiv aufgenommene Einspielung der Missa solemnis mit Reuss und dem Orchester des 18. Jahrhunderts erschien 2017 bei Glossa. Mit der gleichen Besetzung wurde nun Brahms’ bedeutendster Beitrag zur geistlichen Musik eingespielt. Diese neue Version des Deutschen Requiems wurde in der Rotterdamer Konzerthalle De Doelen aufgenommen; die Solisten sind Carolyn Sampson (Sopran) und André Morsch (Bariton). Die Musiker haben sich das Ziel gesetzt, in Bezug auf Klangfarben, Interpretation und Tempi so nahe wie möglich an Brahms’ Absichten zu bleiben. Dieses außergewöhnliche Werk beruht auf deutschen Texten aus Martin Luthers Bibelübersetzung. Man geht davon aus, dass Brahms es als Reaktion auf den Tod seiner Mutter und seines engen Freundes Robert Schumann geschrieben hat. © Glossa
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Oper - Erschienen am 16. November 2018 | Glossa

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Mit dieser neuen Aufnahme mit Verdis Geniestreich Macbeth zeigt Fabio Biondi, wie breit sein musikalischer Horizont ist. Biondi hat sich dafür entschieden, die Originalversion des Werkes zu dirigieren, die 1847 in Florenz uraufgeführt wurde, nicht die häufiger eingespielte revidierte Fassung für die Pariser Aufführung. Er ist davon überzeugt, dass diese Version dramatischer und stilistisch kohärenter ist. Verdi hielt Shakespeares Tragödie Macbeth für »eine der größten Schöpfungen des menschlichen Geistes« und nahm sich nach einem mehrmonatigen gesundheitlichen Zusammenbruch vor, das lodernde Drama dieses Textes zu vertonen. Die Mord-, Schlacht und Schlafwandelszenen, die Trinklieder und Hexengesänge schaffen eine düstere Atmosphäre, die von Wahn und Machtgier durchdrungen ist. Der dramatische Flow der Oper stellt höchste Ansprüche an die Solisten, insbesondere an das unglückliche Paar Macbeth/Lady Macbeth. In Fabio Biondis Einspielung interpretiert der führende Verdi-Spezialist Giovanni Meoni die Titelrolle, während die legendäre Rolle der Lady Macbeth von der Sopranistin Nadja Michael gesungen wird, eine berühmte Salome, Médée (und Medea) unserer Tage. Der Bassist Fabrizio Beggi übernimmt sowohl die Rolle des lebendigen Banquo als auch seinen Geist. Wie Stefano Russomanno in seinem Bookletessay beschreibt ist für Verdi auch der Chor ein tragender Protagonist dieses Werkes, hier gesungen vom Podlasie Opera and Philharmonic Choir. Auch Verdis orchestrale Kompositionsweise ist hier entscheidend, denn der Komponist führt seltene und drastische Klangfarben ein. Fabio Biondi, der sein Orchester Europa Galante vom Konzertmeisterpult aus leitet, ist genau der radikale, fordernde musikalische Geist, den es braucht, um Verdis Meisterwerk und der darin enthaltenen Suche nach dramatischer Wahrheit neues Leben einzuhauchen. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
Michel-Richard de Lalande, einer der bedeutendsten Protagonisten des französischen Barock, bekommt allmählich die ihm zustehende Aufmerksamkeit durch moderne Einspielungen. Glossa freut sich darüber, mit dem vorliegenden Album mit drei von Lalandes prächtigen „grands motets“ einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten. Interpretiert werden die Werke von Les Pages et Les Chantres du Centre de Musique Baroque de Versailles unter der Leitung von Olivier Schneebeli. Lalande war als Komponist in der Regierungszeit Ludwigs XIV sehr angesehen und hatte ab den 1680er Jahren nach und nach alle wichtigen höfischen musikalischen Ämter inne. Es war seine Aufgabe, geistliche Musik für die Chapelle Royale im Schloss Versailles zu komponieren. Obwohl die neue (und »endgültige«) Kapelle erst 1710 geweiht wurde, sind die drei hier eingespielten „grands motets“ in Hinblick auf die architektonischen und akustischen Gegebenheiten der Kapelle konzipiert. „Grands motets“ sind ausgedehnte, mehrsätzige Werke für Chor und Solisten mit Instrumentalbegleitung, meistens über Psalmtexte. Thomas Leconte vom CMBV zeichnet den historischen Hintergrund dieser Werke in seinem informativen Booklettext nach. Aus Lalandes Zeit sind umfassende Informationen über die Aufführungsbedingungen überliefert, einschließlich der Besetzungsstärke und der späteren Revisionen der Partituren durch den Komponisten. Die Motetten Venite, exultemus Domino, De profundis und Dominus regnavit wurden nach akribischer Vorarbeit äußerst ausdrucksstark in der Chapelle Royale selbst eingespielt. Dem herausragend vorbereiteten Chor des CMBV tritt ein Solistenquartett zur Seite, das im Musikstil dieser Zeit ganz und gar zuhause ist: Chantal Santon-Jeffery, Reinoud Van Mechelen, François Joron und Lisandro Abadie. Jana Semerádovás Collegium Marianum ist bei dieser neuen CMBV-Produktion für die kongeniale Instrumentalbegleitung unter Oliver Scheebelis Leitung verantwortlich. © Glossa
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Der Komponist Francesco Bartolomeo Conti, der im 18. Jahrhundert wirkte, wird sich durch diese Glossa-Aufnahme seiner Missa Sancti Pauli sicher bald größerer Wertschätzung erfreuen. Dieses geistliche Werk wurde vom Purcell Choir und dem Orfeo Orchestra unter der Leitung von György Vashegyi auf geradezu ideale Weise eingespielt. Conti stammte aus Florenz und verbrachte den überwiegenden Teil seiner Laufbahn am Kaiserhof in Wien, wo er viel Interesse erweckte – es ist bekannt, dass sich sowohl der immer aufmerksame J. S. Bach als auch Zelenka mit seiner Musik beschäftigten. Conti blieb dem Publikum bis zum späten 19. Jahrhundert eher durch seine geistliche Musik (wie etwa diese 1715 entstandene Missa Sancti Pauli) im Gedächtnis als durch die Opern, Oratorien und Kantaten, mit denen er den Wiener Hof erfreute und die heute eher im Fokus von Künstlern und Plattenlabels stehen. Contis geistliche Musik ist weniger ein Vorläufer der Klassik als sein dramatisches Schaffen, aber sie weist melodische Süße auf und ist sowohl vokal als auch instrumental im „stile concertato“ geschrieben. Dieser Stil wird mit einer fugiert-imitatorischen Kompositionsweise kombiniert, die an den „stile antico“ erinnert. Das Werk ist aufgrund der rondoartigen Wiederholung des Wortes »Credo« eine Credo-Messe – sowohl Mozart als auch Beethoven haben Kompositionen in diesem Mess-Typus geschrieben. Der Purcell Choir hat seinen vollen Klang, seine perfekte Koordination und Präsenz bereits auf zahlreichen Glossa-Alben mit Werken aus dem französischen Barock demonstriert (insbesondere Rameau und Mondonville). In Contis Messe glänzen die Sänger abermals – ebenso wie das hauptsächlich aus Streichern bestehende Orchester und die Vokalsolisten, zu denen Adriána Kalafszky, Péter Bárány, Zoltán Megyesi und Thomas Dolié zählen. © Glossa
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Oper - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet
In der Barockoper wurde der dramatischen Figur Gaius Julius Cäsars sowohl von Librettisten als auch von Komponisten ein beträchtliches Ausmaß an Aufmerksamkeit entgegengebracht, nicht nur von G. F. Händel in der Zusammenarbeit mit Nicola Haym. Mit „Giulio Cesare, a Baroque hero“ legt Raffaele Pe ein Solo-Album vor, die ausschließlich diesem Kämpfer aus dem Alten Rom und Diktator der Republik gewidmet ist. Die eingespielten Werke stammen aus dem gesamten 18. Jahrhundert. Der Countertenor Raffaele Pe ist in letzter Zeit auf einigen Glossa-Alben zu hören gewesen, darunter auch auf „A due alti“ mit La Venexiana. Mit außerordentlicher Musikalität und Kunstfertigkeit nähert er sich dieser Figur an, die widersprüchliche Persönlichkeitszüge aufweist. Cäsar war nicht nur zu heroischen Taten fähig, sondern auch zu Mitgefühl, Liebesrausch sowie zu physischer und emotionaler Fragilität. In der Bandbreite der hier vorgestellten Werke spiegelt sich auch der Höhepunkt der Bühnenpräsenz der Kastraten wider: Felice Salimbeni, Senesino, Cusanino, Sciroletto und Gasparo Pacchiarotti. Das verlangt Raffaele Pe große stimmliche Vielseitigkeit ab, da er sowohl den Stimmumfang von Sopran- als auch von Altkastraten abdecken muss. Neben Auszügen aus Händels Giulio Cesare in Egitto wurden auch Arien von Carlo Francesco Pollarolo, Niccolò Piccinni, Geminano Giacomelli, Francesco Bianchi u. a. eingespielt, für die Pe gemeinsam mit der Musikwissenschaftlerin Valentina Anzani das Aufführungsmaterial zusammengestellt hat. Anzani ist außerdem die Verfasserin des historischen Überblicks über die Figur Cäsars zur Zeit des Barock im Booklet. Raffaele Pe wird von La Lira di Orfeo unter der Leitung Luca Giardinis begleitet. © Glossa

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