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Die Alben

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Rock - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Columbia - Legacy

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Alles beginnt mit dem unverkennbaren Herzschlag von 1973. Und so muss das ja auch sein. Wie sonst sollte Roger Waters seine erste Tournee nach dem "The Wall Live"-Zyklus beginnen als mit dem "Dark Side"-Opener "Speak To Me". Doch – ein Sakrileg? – schon nach dem ersten "I've been mad for fucking years" flüstert Waters Zeilen seines jüngsten Studioalbums "Is This The Life We Really Want?" dazwischen. Wir wissen Bescheid, "Us + Them" ist Rogers Big Show. Und zwar nur Rogers. Das gilt natürlich auch, wenn sich die Setlist nahezu exklusiv aus Material von Pink Floyd speist. Waters unterscheidet da ohnehin nicht, im Gegenteil, schon vor Jahren versuchte er sein Soloalbum "Amused To Death" als dritten Eckpfeiler einer erträumten Meilenstein-Trilogie aus "The Dark Side Of The Moon" und "The Wall" zu verkaufen. Dass seine musikalischen Schöpfungen nicht immer mit dem tonnenschwer lastenden Erbe mithalten können, soll über eines jedoch nicht hinwegtäuschen: Der Mann weiß einfach Shows und Setlists mit beeindruckendem Spannungsbogen zu konzeptionieren. So unterbricht sich das den Abend einklammernde "Dark Side"-Konzept schon nach "Breathe" von selbst und tauscht das Elektro-Geschnetzel "On The Run" gegen das ähnlich kultig-monotone "One Of These Days". Für Floyd-Kenner ist "Us + Them" aber noch aus einem ganz anderen Grund interessant: Und der nennt sich "Animals". Als wirklicher Progressive Rock-Meilenstein kläglich übersehen, haben auch Gilmour und Waters selbst das 1977 zwischen "Wish You Were Here" und "The Wall" veröffentlichte Album in ihren Setlists mit schändlicher Regelmäßigkeit übergangen. Doch sei es Altersmilde, willkommene "Trump, das Schwein"-Metaphorik oder der Unmut darüber, dass wohl keine "Animals"-Deluxe-Edition mehr erscheinen wird: Waters ebnet den Longtracks "Dogs" und "Pigs" den Weg zurück auf die Bühne – in letzterem Fall erstmals seit 1987. Klanglich trifft "Us + Them" damit perfekt in die Mitte zwischen der 70er-Floyd-Hochphase und dem angesprochenen "Is This The Life You Really Want?" – das ja durchaus als schwächeres(!) Floyd-Rest-Material der Waters-geprägten Phase durchgehen könnte. Gerade Beck- und R.E.M.-Drummer Joey Waronker sorgt mit seinem flachen Schlagzeugsound für mächtiges Retro-Timbre. (Rototoms im "Time"-Intro = Liebe!) Father John Misty-Gitarrist Jonathan Wilson gibt dazu nicht nur klanglich, sondern auch optisch den blutjungen Gilmour und selbst die Background-Sängerinnen agieren meist erfreulich zurückhaltend. Aufgepumpte Arrangements sucht man erfreulicherweise vergebens. Doch natürlich hält Roger Waters den Ball nur in musikalischer Hinsicht flach: Zu "Dogs" ragt dann nämlich gleich eine bedrohlich rauchende Nachbildung der Battersea Power Station (vom "Animals"-Artwork) aus der Saalmitte empor. Nicht ganz das cineastische "The Wall"-Niveau, aber macht schon einiges her – und spricht zugleich deutlich für die Anschaffung der BluRay-Variante. Mauerwerk gibt's auf "Us + Them" logischerweise nur in abgespeckter Form. Durchaus zu betrauern jedoch, dass fürs Release nicht etwa "Another Brick In The Wall (Part 2)", sondern das natürlich nicht minder überfrequentierte "Comfortably Numb" der Schere zum Opfer fällt. Dabei wäre im Zugabenblock noch so viel mehr zu holen gewesen: Etwa das auf dieser Tour seine Live-Premiere feiernde "Two Suns In The Sunset" ("The Final Cut", 1983). Aber zum Glück findet mit den "Animals"-Tracks sowie "Welcome To The Machine" und dem wutgeladenen, skandalös unterschätzten "Another Brick In The Wall (Part 3)" ja auch eine Handvoll Tracks ihren Weg in die Stadien, die man so nicht auf jedem Gilmour- oder Australian-Pink-Floyd-Tribute-Gig zu hören bekommt. Fein zudem, dass Waters uns auch auf ursprünglich nicht von ihm eingesungenen Tracks wie "Time" und "Wish You Were Here" mit seiner ungeschliffenen, altersrauen Stimme beglückt. Muss man mögen (genau wie "The Final Cut"), aber hier sorgen die beispielsweise in "The Last Refugee" klagenden Quietscher noch immer für Gänsehaut – und bestätigen zudem, dass Waters vieldiskutierte Vocal-Backup-Tracks auf diesem Live-Release wenn, dann wohl nur bedingt zum Einsatz kommen. Doch in erster Linie ist "Us + Them" ja ohnehin ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Klar, da gibt es den Waters, der sich in Backstage-Szenen beim Abklatschen mit den tanzenden "Another Brick"-Kids in Szene setzt und natürlich den Waters, dessen Gesicht vom Frontcover bis zum Vinyl-Inner-Sleeve jede einzelne Produktfläche ziert. Und natürlich gibt es diesen genialen Regie-Kniff, die bewegten Gesichter der ersten Reihe großzügig abzubilden, wie sie in Slow-Motion jedes Wort dieser zeitlosen Lyrics mitsingen. "Was ein Songwriter!", brüllen die Synapsen, und verdammt, natürlich haben sie recht. Die Art und Weise, in der Waters seine simplen, aber doch erschreckend weisen Texte mit den teils bekannten "Dark Side"-Visuals, verfilmten Flüchtlingsdramen und ungeschönten Kriegsszenen vermischt, geht wieder einmal mächtig unter die Haut. Und natürlich kommt eine Waters-Show an dieser Stelle auch nicht ohne die vieldiskutierten Palästina-Bezüge aus. Doch das Konstrukt ist ein so viel Größeres: "Us + Them" ist eine große, wenn auch mit Pathos aufgeblähte Antikriegsbotschaft – schlussendlich manifestiert im zu "Eclipse" leibhaftig im Raum stehenden XXL-Prisma, das das singulär Weiße auffächert in die endlos bunten Floyd-Facetten. Wen derartige Musical-Theatralik nicht kickt und zudem die "Animals"-Schwäche des Rezensenten nicht unbedingt teilt, der ist mit Gilmours musikalisch womöglich voluminöserem "Live At Pompeii" gewiss besser bedient. Doch diese Schwäche hat eben auch Gewicht: Denn solange The Band Formerly Known As Pink Floyd das legendäre "Oakland 1977"-Bootleg nicht offiziell pressen lässt, ist "Us + Them" eben die beste, weil einzige Möglichkeit, "Pigs" und "Dogs" als legale Vinyl-Live-Versionen zu erwerben. Und das sind nur zwei von 20 verdammt guten Gründen. © Laut
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Pop - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Columbia - Legacy

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Als Mariah Carey im Juni 1990 ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlichte, ließ der Erfolg auf sich warten. Erst nach fast sechs Monaten und ihrer Performance bei den Grammy Awards im darauffolgenden Jahr verschlug es der ganzen Welt den Atem, sodass sie auf den ersten Platz vorrückte. Inzwischen hat sie sich zur größten Plattenverkäuferin der neunziger Jahre gemausert, machte sich mit ihrer ungezügelten Persönlichkeit einen Namen und verbuchte mehr als fünfzehn Alben auf ihrem Konto. Anlässlich ihrer nun dreißigjährigen Erfolgsgeschichte veröffentlicht die Pop-Diva eine Autobiografie und diese Kompilation mit dem Titel The Rarities. Das erste Tracklisting besteht aus erstmals veröffentlichen Aufnahmen, Remixen und B-Seiten, die den Zuhörern bisher vorenthalten geblieben waren. Bestimmte Titel darunter waren für die wichtigen Alben der Sängerin nicht in Frage gekommen, und das manchmal aus unerklärlichen Gründen, zum Beispiel Here We Go Again (1990) oder I Pray (2005), obwohl sie durchaus Mariah Careys Sound der damaligen Zeit entsprachen. Das ist sicherlich der interessanteste Teil dieser Kompilation, weil wir so erahnen können, welch umfangreiches Material sie in ihren besten Zeiten produziert hatte. Die B-Seiten Do You Think Of Me (1993), mit allen Synthesizern vorne weg, oder Slipping Away (1996), mit eindeutigen R’n’B-Anleihen, lösen einander mit Neuinterpretationen bereits veröffentlichter Titel ab. Der 1997 auf dem Album Butterfly erschienene Close My Eyes vor allem, der zeigt, wie sehr sich die Stimme der Sängerin verändert hat, oder die Single aus dem Projekt Save The Day mit dem Feature Lauryn Hill, die 2011 schon eingespielt worden war. Zu erwähnen ist auch der zweite Teil von The Rarities, nämlich das 1996 im Tokyo Dome (Baseballstadion) mitgeschnittene Live-Album, das sie bestens im Griff hatte. Diese Neuerscheinung ist ein Box-Set, das nicht auf Kundenfang aus ist oder eine Art Mausefalle darstellt, wie man es vielleicht erwartet hätte. Es handelt sich um ein ernsthaftes Angebot, das die Karriere einer der bedeutendsten Sängerinnen des internationalen Pop in ein neues Licht rückt. © Brice Miclet/Qobuz
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Rock - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Columbia - Legacy

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Dance - Erschienen am 17. September 2020 | Columbia - Legacy

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Rock - Erschienen am 28. August 2020 | Columbia - Legacy

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Pop - Erschienen am 7. August 2020 | Columbia - Legacy

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Pop - Erschienen am 31. Juli 2020 | Columbia - Legacy

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Pop - Erschienen am 17. Juli 2020 | Columbia - Legacy

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"The Rarities", ein Titel, der Erwartungen weckt und bisher verborgen gebliebene Schätze verspricht. Die erste CD löst dieses Versprechen ein und liefert unveröffentlichte Songs aus 30 Jahren. Wir können die Entwicklung einer Stimme, über deren Umfang und Farbenreichtum so viel geschrieben wurde, im Zeitraffer verfolgen. Alles anschnallen, los geht die Reise. Anschnallen ist tatsächlich ratsam, denn gleich im ersten Stück geht es richtig rund: "Here We Go Around Again". Wir befinden uns im Jahr 1990, Mariah ist gerade einmal 20 Jahre alt. Wüsste man nur das Alter, aber nichts über die Person und ihre spätere Karriere, wäre man schon beeindruckt. Was für eine Stimme! Einerseits noch frisch und unverbraucht, andererseits bereits ausgereift und erprobt, keine Spur von Kleinmädchengekiekse. Die im Text thematisierten Liebesprobleme wiegen offenbar noch nicht so schwer, die Musik klingt eher fröhlich (in "Slipping Away" aus dem Jahr 1996 zeigt sich ein ähnliches Phänomen). Das Cover von "Out Here On My Own", ursprünglich interpretiert von Irene Cara im Jahre 1980, wurde in Fankreisen sehnlichst erwartet. Die Mariah Carey aus dem Jahr 2000 bleibt ein kleines Stück hinter dem Original zurück, fühlt sich aber voll in die Stimmung des Songs aus dem Film "Fame" ein. Ein eindrucksvoller Schlusspunkt für die ersten zehn Jahre ihrer Karriere, die wohl ihre besten waren. Ab "Loverboy" von 2001 fällt die Kurve ab und die Sängerin scheint dies bei der Auswahl selbst so empfunden zu haben, immerhin stammen lediglich sieben Tracks aus den letzten 20 Jahren. "Close My Eyes", erstmals veröffentlicht auf dem Album Butterfly im Jahre 1997, beendet die erste CD. Damals reflektierte eine 27-Jährige ihre Kindheit, heute blickt eine 50-Jährige auf ihre Jugend zurück. Sätzen wie "Maybe I grew up a little too soon" scheint nun eine ganz andere Bedeutung innezuwohnen. Die Stimme wirkt im Vergleich mit dem Original selbstverständlich gealtert, auch ein wenig angestrengt, aber keineswegs reizlos. Was Mariah mit ihren heutigen Gaben anstellen kann, zeigt das live gesungene "Lullaby Of Birdland" aus dem Jahr 2014. Das swingt ordentlich und die heisere, irgendwie verrucht klingende Stimme passt perfekt zur Musik. Die zweite CD beinhaltet ihr Konzert am 7. März 1996 in Tokio. Die Sängerin erfreut das Publikum nicht nur mit japanischen Satzfetzen, sondern auch mit ihren damaligen Hits. Wer "Honey" und "My All" vermisst, sei daran erinnert, dass diese Songs erst auf "Butterfly" veröffentlicht wurden. "Emotions" gab es damals immerhin schon und damit Gelegenheit, bis ins Pfeifregister hinaufzusteigen, was live ebenso sauber klingt wie auf der Studioaufnahme. Da wir gerade wieder bei stimmlichen Leistungen sind, sei auch der tolle Background-Chor erwähnt, den Mariah Carey am Ende von "Without You" als "Chapel Of Hope Choir" vorstellt. Er trägt maßgeblich dazu bei, dass z. B. bei "Always Be My Baby" die Stimmung schier überkocht. Da das Japan-Konzert mit der Zugabe "All I Want For Christmas Is You" endet, möchte ich mir zum Abschluss etwas von der Sängerin wünschen und zwar: Liebe Mariah, du bist mittlerweile älter als deine ewige Konkurrentin Whitney Houston geworden ist. Was sie nicht erleben durfte, möge dir vergönnt sein, nämlich eine Karriere in gesetzten Jahren mit gereifter Stimme. Stücke wie "Lullaby" von 2014 scheinen genau zu dir zu passen. Wie wäre es als nächstes mit einem Jazz-Album? © Laut
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Lounge - Erschienen am 10. Juli 2020 | Columbia - Legacy

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Pop - Erschienen am 19. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 19. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 19. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 19. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 12. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 5. Juni 2020 | Columbia - Legacy

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. Mai 2020 | Columbia - Legacy

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Pop - Erschienen am 29. Mai 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 29. Mai 2020 | Columbia - Legacy

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Lounge - Erschienen am 29. Mai 2020 | Columbia - Legacy

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