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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1961 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1966 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1985 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 24. Juni 2003 | Blue Note

"For those of you who were coming late, we are now having a little cooking session for Blue Note." Und was für eine cooking session. Auf "Shades Of Blue: Madlib Invades Blue Note" serviert Chefkoch Madlib exquisite Kost, die einem nicht nur den Mund wässrig macht, sondern auch die Hörnerven mit einem Soufflee aus alten Jazz-Samples, Funk-Lines und freshen Hip Hop-Beats verwöhnt. Was auf dem Teller ist, das wird auch aufgegessen. Bitte, dazu muss ich nicht lange gezwungen werden, denn so eine leichte, erfrischende und doch vorzügliche Kost kann man wirklich von vorne bis hinten in den vollsten Zügen genießen. Die Studios des legendären Jazz-Labels Blue Note sind Madlibs Arbeitstätte gewesen. Dort hat er nach Lust und Laune in der immensen Vorratskammer kramen und suchen dürfen, um dann nur die besten Zutaten zu verwerten. Gemeint sind die Archive des berühmten Jazz-Labels, in denen sich der Beat-Conducter bedienen durfte. Zuerst begegnet man dem Geschmack etwas skeptisch und versucht, die Eindrücke einzuordnen, doch so bald man sich an die ungewöhnlichen sinnlichen Erfahrungen gewöhnt hat, will man die neugewonnene Leidenschaft nicht mehr missen. Madlib mischt alte, klassische Sample-Passagen mit modernen, smoothen Hip Hop-Beats und schafft somit eine Einheit aus der lockeren Entspanntheit des relaxten Rhytmus und verspielter Jazz-Samples. So kommt "Shades Of ..." fast ganz ohne stimmliche Beteiligung aus und geht trotzdem als astreines Hip Hop-Album durch. Lediglich bei "Please Set Me At Ease" erlaubt es Madlib dem Westcoast-Rapper Medaphor, auf seine groovende Version des Bobbi Humphreys Song zu flowen. Sonst nur vereinzelte Voice-Samples, Cuts oder Interludes. "Mystic Bounce" ist seine Interpretation eines der bekanntesten Blue Note-Samples, das schon die Basis für den A Tribe Called Quest-Klassiker "Electric Relaxation" bot. Auch die einzige neue Komposition "Funky Blue Note" ist gelungen; auf schnellem Beat wechseln sich Flöten und Orgeln ab und passen sich gut in das Gesamtbild der Platte ein. Bei "Song For My Father" zollt Madlib mit ruhigen Gitarren-Einsätzen dem Mann Tribut, der ihn am maßgeblichsten beeinflusst hat: seinem Vater, der Siebziger-Jahre-Soullegende Otis Jackson sr. Natürlich holte er sich auch mit dem Breakestra-Gitarristen Dan Ubick oder Flötist James King tatkräftige Unterstützung auf sein Album. Doch, die auf den ersten Blick ellenlange Feauture-Liste verkürzt sich bei genauem Betrachten. Denn hinter Keyboarder Joe McDuphrey, Organist Morgan Adams III, Vibraphonist Ahmad Miller und DJ Lord Such verbirgt sich ganz allein der Meister selbst in den Masken seiner Alter-Egos. Das macht den Longplayer bei weitem nicht einseitig. Madlib schafft es, vielseitig zu klingen und trotzdem die Synthese aus Beats und Jazz-Samples wie einen roten Faden zu verknüpfen. "Shades Of Blue: Madlib Invades Blue Note" ist ein delikates Hauptgericht, das genügend sättigt, aber nicht stopft. Leichte Kost, die auf der Zunge zergeht, angerichtet auf dem Niveau eines Fünf-Sterne Kochs. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
Dieser Stimme würde ich überall hin folgen. Kurz nach der Veröffentlichung von Cassandra Wilsons Ode an den Mississippi, "Belly Of The Sun", debutiert die Newcomerin Norah Jones ebenfalls mit einem atmosphärischen Country'n'Blues-Album. Obwohl die Eckdaten (sie veröffentlicht auf einem ausgesprochenen Jazzlabel) und das Hörensagen (sie wird im Zusammenhang mit dem Phänomen "Fräulein-Wunder im Jazz" genannt, das durch Diana Krall und Jane Monheit ausgelöst wurde) improvisatorische Erwartungen wecken, lasse ich mich gern eines Besseren belehren und folge Norah in ihre Welt aus Country, Rhythm and Blues. "Ich hätte nie gedacht, dass ich solch ein Album zustande bringen würde. Ich hätte eher erwartet, erst in fünf Jahren auf diesem Niveau zu sein." Zu verdanken hat sie das vor allem ihrer unwiderstehlich rauchigen Stimme und der Erfahrung ihrer Produzenten. Craig Street (Cassandra Wilson, Holly Cole) und Arif Mardin (Aretha Franklin, Roberta "Killing Me Softly" Flack, Dusty Springfield, Willie Nelson ... ) teilen sich die Arbeit hinter der Scheibe. Im Aufnahmeraum agieren Norah, ihre Bandkollegen und die verschiedensten Gastmusiker, u.a. Bill Frisell. Die Auswahl der Songs ist eine bunte Palette aus Eigenkompositionen ("Come Away With Me", "Nightingale"), Jazzstandards und Coverversionen. Allen gemeinsam ist die eigenständige Interpretation, in der Norahs stimmliche Ausdruckskraft eine zentrale Position in der ansonsten übersichtlichen Instrumentierung einnimmt. Da sie zudem alle Tasteninstrumente selbst spielt, wage ich den Vergleich mit Alicia Keys, die in der Disziplin "singende Klavierspielerin" ebenfalls durch Individualität und Professionalität glänzt. Wer also Lust auf eine kleine Entführung nach Steelguitarhausen oder Bluenotecity hat, trifft mich in Texas. Ich bin der mit dem verklärten Blick, der ziellos Norahs Rufen folgt, egal wohin sie mich führt. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2014 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 24. Oktober 2014 | Blue Note

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Jazzgesang - Erschienen am 6. Mai 2016 | Blue Note

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
In der allgemeinen Wahrnehmung, abseits der eingeweihten Zirkel, kommen Jazz-Künstler vergleichsweise selten zu Bekanntheit. Nur einer äußerst überschaubaren Zahl gelingt der Schritt hin zu anderen, massenkompatibleren Genres, ohne ihre musikalischen Wurzeln komplett zu kappen. Nur wenige riskieren, sich von Puristen auf dem Altar ihrer reinen Lehre dafür opfern zu lassen, dass sie sich Einflüssen und den Hörerschaften anderer Strömungen öffnen. Gregory Porter scheint derlei Befürchtungen nicht zu kennen. Obwohl fraglos im Jazz zu Hause, hebt er hemmungslos große Anteile Soul, Blues und Gospel unter seine Musik. Damit macht er seine Songs einer breiten Hörerschaft zugänglich. Da er darüber ihren Charakter nicht verwässert, bleiben weite Teile seiner Jazz-Klientel trotzdem bei der Stange. So hielt er es auf "Be Good", so hielt er es auf "Liquid Spirit". "Take Me To The Alley" setzt den Weg nahtlos fort. Warum auch nicht? Er hat sich ja, mit Preisen bis hoch zum Grammy gepflastert, als recht zielführend herausgestellt, wenn auch arm an unerwarteten Wendungen. Dabei bleibt es: Experimente musikalischer wie inhaltlicher Art stellt Porter auch diesmal keine an. Das könnte nur allzu leicht langweilig wirken, zumal die Nummern auf "Take Me To The Alley" auch noch größtenteils dem gleichen Strickmuster gehorchen. Die Instrumentierung hält sich zurück, Klavierakkorde treffen auf sachte angetippte Drums. Ein bisschen Bass, ein paar Orgelklänge, und an irgendeiner Stelle erhebt sich ziemlich sicher ein Solo, Trompete oder Saxophon, über die Szenerie. Dass "Take Me To The Alley" trotz fehlender Überraschungsmomente nicht zu einer öden, kargen Veranstaltung verkommt, liegt in allererster Linie an Gregory Porters Gesang. Aus seiner dunklen, ausdrucksstarken Stimme quillt so viel Gefühl, Sehnsucht und Hingabe, man kommt kaum umhin, sich schlicht hineinfallen zu lassen. Keine Sorge: Die Landung erfolgt weich, freundlich und fürsorglich eingehüllt in einen warmen Mantel. Einen ersten Vorgeschmack darauf gibt es umgehend: "Holding On" zelebrierte Gregory Porter schon zusammen mit Disclosure. Hier tritt er allerdings den Beweis an, dass dieser Track seine Wirkung nicht nur seinem Elektrobeat verdankt. Er erwischt einen auch ohne synthetisches Beiwerk, wenn auch auf einer ganz anderen, subtileren, eher emotionalen Ebene. Wenn Gregory Porter nicht zwischendurch summt oder scattet, drehen sich seine Texte um die Liebe und - insbesondere, wenn sie sich zu verabschieden droht - ihre Konsequenzen. "Listen to these chants", mahnt "Don't Be A Fool" in einem Takt, zu dem sich ein langsamer Walzer aufs Parkett legen ließe, zu Aufrichtigkeit in zwischenmenschlichen Dingen. "Day Dream" spürt der blühenden kindlichen Phantasie nach, die beim Erwachsenwerden meist größtenteils auf der Strecke bleibt. Der Titeltrack erinnert an biblische Geschichten, in denen Jesus nicht etwa die Gesellschaft der Frommen sucht, sondern die der Gestrauchelten, Ausgestoßenen, Angeknacksten. "Fan The Flames" fordert - Faust hoch! - Engagement und Aufbegehren, wenn auch in relativ gemäßigter Stimmung. "French African Queen" und vor allem "Don't Lose Your Stream" fahren Funk-Level und Tempo hoch. Das komplette Album klingt derart locker, als haben es die Verantwortlichen mal eben im Vorübergehen aus dem Handgelenk geschüttelt. Wie viel handwerkliches Können es braucht, um solche Leichtigkeit vorzugaukeln, ahnt jeder, der schon einmal ein Instrument in der Hand hielt. Wer sein Metier beherrscht, der muss aber nichts überfrachten. Es genügen Kleinigkeiten, Andeutungen und Details, um einer großen Stimme den Raum aufzuspannen, den sie braucht, um sich zu leise strahlender Pracht zu entfalten. Nein, "Take Me To The Alley" besitzt nichts Aufregendes, nichts Innovatives, birgt rebellischen Geist, wenn überhaupt, bestenfalls in homöopathischen Dosen. Siehe: All das braucht ausnahmsweise niemand. Nicht hier. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2016 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 15. September 2017 | Blue Note

Der Sänger, Multiinstrumentalist, Entertainer und Musikwissenschaftler Götz Alsmann feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag. Seine wöchentliche WDR-Fernsehshow "Zimmer frei!" mit Christine Westermann ging im Herbst 2016 nach 694 regulären Folgen mit einer tränenreichen Abschlusssparty zu Ende. Dennoch kann sich der Münsteraner über mangelnde kreative Auslastung nicht beklagen. "In Rom" ist der dritte Teil seiner Reisetrilogie nach den Alben "In Paris" (2011) und "Am Broadway" (2014). Diesmal geht es um italienisches Liedgut der 50er- und 60er-Jahre. Die Neuinterpretationen diverser Schlager-Kracher von Fred Buscaglione und Renato Carosone bis Marino Marini und Umberto Bindi kommen auf dieser Platte so locker daher, wie man es von Alsmann kennt. Er liefert sowohl in den lässig-swingenden ("Carina", "Ciao, Ciao, Ciao") als auch in den angeschwipst-balladesken ("Die Schönste Der Erde", "Non Sei Felice") Momenten auf dieser Scheibe eine makellose Vorstellung am Mikro ab. Am Piano und am Akkordeon klingt er genauso motiviert. Dazu schmückt Altfrid M. Sicking die einzelnen Tracks mit ausgelassenen Vibraphon- und Trompeten-Soli aus. Die Originaltexte übersetzte er behutsam und mit viel Feingefühl. Die von Amore, Sehnsucht, Sommer, Meer und Abschied handelnden Nummern entdeckt man sicherlich neu, wenn man bisher auf Italienisch nicht mehr als ein Menü im Restaurant im Urlaub bestellt hat. Alsmann reiste sicher nicht ohne Grund in das von Filmkomponist Ennio Morricone vor einem halben Jahrhundert mitbegründete Forum Music Village Studio im Herzen Roms, um die Platte aufzunehmen. Dieses so warme und temperamentvolle Lebensgefühl zwischen der Adriaküste und Sizilien hört man den Songs an. Da darf natürlich der von Paolo Conte komponierte und 1968 in der Version von Adriano Celentano berühmt gewordene Evergreen "Azzurro" auf Deutsch nicht fehlen. Der Song präsentiert sich in einem angejazzten Korsett mit luftigen Ausflügen am Klavier und am Vibraphon. Dazu singt der 60-jährige zärtlich vor sich hinhauchend von Verliebtheit, Sinnlichkeit und Tagträumereien. Obwohl man, wie bei allen Stücken, die ursprünglichen Arrangements deutlich wahrnimmt, gelingt es dem Münsteraner äußerst souverän, dieser großartigen Nummer eine ureigene, laszive Note hinzuzufügen. Fabio Rovazzis "Volare", das man in unserem Land leider mit lauten Fanchören in den Fußballstadien zwischen Hamburg und München verbindet, trumpft vor allem wegen der tänzerischen Soli und Alsmanns beschwingtem Gesang auf. Außerdem bringt "Mambo Italiano", ursprünglich 1954 von dem Amerikaner Bob Merrill geschrieben, mit seiner prägnanten Bossa-Nova-Rhythmik so ziemlich jede Hüfte zum Kreisen. Der Ende der 40er-Jahre von Rudi Schuricke eingesungene Kult-Schlager "Caprifischer" thematisiert die romantische Vorstellung, die viele Deutsche im Zweiten Weltkrieg von Italien hatten. Sie sollte danach in unzähligen Songs in der BRD ihren Ausdruck finden. Danach heißt es zu mediterranen Klängen vorübergehend "Arrivederci Roma!". Auf "In Rom" gelingt es Götz Alsmann und Band bravourös, den speziellen Flair der Canzone- und Schlager-Klassiker aus dem Land des guten Essens, des guten Weins, des Mittelmeers und der vielen Zitronenbäume dank lebhafter Neueinspielungen zu erhalten. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 27. Oktober 2017 | Blue Note

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Man tut immer gut daran, das Genie eines Künstlers neu zu beleben. Gregory Porter stürzt sich mit diesem exquisiten Album mit Leib und Seele in das Repertoire eines seiner Idole, Nat King Cole. Bei diesem außergewöhnlichen Musiker, virtuosen Pianisten, überaus feinfühligem Erneuerer, der zwischen reinem Jazz und Easy Listening hin- und herpendelt, und der eindeutig ein faszinierender Sänger/Crooner mit einer tiefen, romantischen Velourstimme ist, die man überall heraushört, ist Nat King Cole hier wirklich gut aufgehoben. Noch dazu ist diese Stimme eine der beeindruckendsten Soul’n’Jazz-Stimmen der letzten Jahre. Gregory Porter, der vor allem ein weitaus stärkeres und komplexeres Gefühl für Soul zeigt als seine Kollegen, nähert sich diesem Thema mit aller größtem Respekt. Denn Nat King Cole schlängelt sich wirklich wie ein roter Faden durch das Leben dieses vierzigjährigen Kaliforniers, der die Great Black Music bis in ihren hintersten Winkel kennt. „Er war einzigartig. Und die Musik, die er uns hinterlassen hat, die ist dermaßen schön. Wenn Sie seine Songs hören, sind Sie unausweichlich von diesem außergewöhnlichen Timbre seiner Stimme beeindruckt, von diesem unvergleichlichen Stil und diesem himmlisch coolen Gefühl... Meine Mutter erzählte mir immer, dass ich ihr eines Tages im Alter von fünf Jahren, ein Lied zu hören gab, das ich geschrieben und auf einer Kassette aufgenommen hatte. Aber du singst doch wie Nat King Cole, sagte sie zu mir! Ich guckte mir seine Plattencovers an und sagte mir, dieser Typ da hat ja wirklich einen komischen Namen, und plötzlich fiel mir dieses Bild in die Hände: ein eleganter Mensch, kräftig und genauso schön, am Kaminfeuer, wohl der Papa eines anderen kleinen Jungen. Ich legte die Schallplatte auf den Plattenspieler und da klang diese recht empathische Stimme aus den Lautsprechern. Da hat sich eine Lücke in mir geschlossen. Mein Vater fehlte in meinem Leben: er kümmerte sich nicht um meine Erziehung, zeigte keinerlei Interesse für mich. Als ich nun Nat Dinge wie 'Pick yourself up, dust yourself off, start all over again' (steh auf, staub deine Klamotten ab und fang nochmals von vorne an) singen hörte, all diese Lebenslehren, so waren sie für mich so etwas wie Ratschläge eines Vaters. Ich hörte diese Worte aus den Lautsprechern und es war, als ob Nat sie zu mir sagte und zu niemand anderem. Ich hörte mir diese Alben an und stellte mir vor, dass Nat mein Vater sei.“ Die Liebe zu Nat King Coles Musik bringt ihn dazu, den Jazzman als seinen Ersatzvater zu adoptieren! Und nachdem Porter in der musikalischen Komödie It Ain’t Nothin’ But the Blues gespielt hat, beschließt er auch, seine Beziehung zu Cole in Szene zu setzen und schreibt Nat King Cole & Me, eine musikalische, großteils autobiografische Komödie, die im Jahre 2004 zum ersten Mal aufgeführt wird. „Damit versuchte ich in gewisser Hinsicht, meinen Vater zu finden. Ich habe sie nach dem Tod meines Vaters geschrieben. Dieses Stück, für das ich die Hälfte der Musik komponiert habe, handelt von Nat King Cole. In erster Linie aber von der Art und Weise, wie ich seiner Musik wegen meines abwesenden Vaters nähergekommen bin. Es war wie eine Art Therapie, die ich mir selbst verschrieben habe. Anders war nur, dass es jeden Abend 800 Personen gab, die kamen.“ Mit Hilfe des Arrangeurs Vince Mendoza und einem Ensemble, zu dem der Pianist Christian Sands, der Bassist Reuben Rogers und der Schlagzeuger Ulysses Owens gehören, ersetzt nun Gregory Porter die Fans des im Jahre 1965 aus dem Leben geschiedenen Sängers und Pianisten. © CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 4. Mai 2018 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Nach dem großartigen Book Of Intuition mit dem Kontrabassisten Kiyoshi Kitagawa und dem Schlagzeuger Johnathan Blake, das im Jahre 2016 erschienen ist, verstärkt Kenny Barron sein Trio mit dem Tenorsaxophonisten Dayna Stephens und dem Trompeter Mike Rodriguez. Die Eleganz, die Intelligenz, die Raffiniertheit und der perfekte Swing des aus Philadelphia stammenden Pianisten, der in New York lebt, sind uns schon bekannt, aber für seinen Einstieg beim Label Blue Note findet er beim vollen Elan seiner Bläserfreunde eine zusätzliche Inspiration. Für sein neues Album Concentric Circles stattete Barron sein Repertoire hauptsächlich mit eigenen Kompositionen aus und fügte außerdem Aquele frevo axe von Caetano Veloso, L's Bop des Schlagzeugers Lenny White und Reflections von Thelonious Monk hinzu. Sein Quintett bewegt sich mitten durch den Bereich des Hard Bop, lässt aber zwischendurch lateinamerikanische Rhythmen heraushören. In erster Linie sind es aber die spontanen Einlagen sowie die lockeren Interaktionen zwischen den fünf Musikern, welche die Platte zu einem echten Vergnügen machen. Niemand behauptet hier, das Rad erfunden zu haben; sie sind einfach da, um hochkarätigen Jazz ohne Bluff oder sonstige Extras zu machen. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 4. Mai 2018 | Blue Note

Nach dem großartigen Book Of Intuition mit dem Kontrabassisten Kiyoshi Kitagawa und dem Schlagzeuger Johnathan Blake, das im Jahre 2016 erschienen ist, verstärkt Kenny Barron sein Trio mit dem Tenorsaxophonisten Dayna Stephens und dem Trompeter Mike Rodriguez. Die Eleganz, die Intelligenz, die Raffiniertheit und der perfekte Swing des aus Philadelphia stammenden Pianisten, der in New York lebt, sind uns schon bekannt, aber für seinen Einstieg beim Label Blue Note findet er beim vollen Elan seiner Bläserfreunde eine zusätzliche Inspiration. Für sein neues Album Concentric Circles stattete Barron sein Repertoire hauptsächlich mit eigenen Kompositionen aus und fügte außerdem Aquele frevo axe von Caetano Veloso, L's Bop des Schlagzeugers Lenny White und Reflections von Thelonious Monk hinzu. Sein Quintett bewegt sich mitten durch den Bereich des Hard Bop, lässt aber zwischendurch lateinamerikanische Rhythmen heraushören. In erster Linie sind es aber die spontanen Einlagen sowie die lockeren Interaktionen zwischen den fünf Musikern, welche die Platte zu einem echten Vergnügen machen. Niemand behauptet hier, das Rad erfunden zu haben; sie sind einfach da, um hochkarätigen Jazz ohne Bluff oder sonstige Extras zu machen. © Marc Zisman/Qobuz