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Die Alben

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Blues - Erschienen am 25. Januar 2019 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Zuerst ist da diese einzigartige, körnig angeraute Stimme, die einen gleich zu Beginn fesselt. Als handle es sich um eine Verwandte von Nina Simone, die sich in einen in New Orleans angefertigten Mantel schmiegt. Genauso wie ihre berühmte Vorgängerin hat auch Sarah McCoy das Zeug einer Jahrmarktsattraktion. Eine Soul-Diva mit blonder Mähne, die sich für die übelsten Gespenster des Jazz, Blues, Folk und Rock begeistert. Eine starke Persönlichkeit, die von den Erfahrungen im Leben gekennzeichnet ist. Eben wie eine Cousine dritten Grades von Billie Holiday, Amy Winehouse, Tom Waits oder Janis Joplin, oder sogar des guten, alten Dr. John…Nach den Singles und den Konzerten, auf denen die leidenschaftliche McCoy auf beeindruckende Weise ihre Wut ausgelassen hat, strahlt ihr von Chilly Gonzales und Renaud Letang produziertes Album Blood Siren erstaunlich viel Ruhe aus. Natürlich nur scheinbare Ruhe. Nach außen hin wurde die Wut in Bahnen gelenkt, nach innen ist sie aber nach wie vor sehr reell.  Ihre mit einem Spielzeugklavier aufgenommenen Stücke trägt die Amerikanerin manchmal ganz unbefangen und ehrlich vor. Möglicherweise will sie damit die kindliche Verzweiflung ihrer Songs hervorheben. Das herrliche Instrumental The Death of a Blackbird, mit dem sie ihre klassische Ausbildung unter Beweis stellt, klingt eindeutig nach Einsamkeit. Der schamanische Devil’s Prospects offenbart die verschlungenen Wege eines Voodoo-Märchens aus New Orleans, schwüle Nächte und Gin-Ausdünstungen inklusive… Um Blood Siren zu begreifen, muss man sich ein bisschen Zeit nehmen. Sich von Melodie und Text vereinnahmen lassen. Es wäre ein Leichtes gewissen, auf die bigger than life-Karte dieser Dame zu setzen. Sie ins Mikrofon brüllen zu lassen, um die Schaulustigen anzulocken. Sarah McCoy beweist allerdings mit ihrer Platte, dass ihre Kunst tiefgründiger ist und länger dauert als ein Abend im Zirkus… © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 1. Juni 2018 | Blue Note

Hi-Res
Im Leben von Marcus Miller gab es ein vor und ein nach 1986. In jenem Jahr komponiert und produziert der damals 27-Jährige das berühmte Tutu eines gewissen Miles Davis… Seither pflasterte dieser Virtuose seinen Weg mit verblüffenden Alben für andere (mehr als 500!) oder für sich selbst (über 20) sowie mit zahlreichen Kooperationen… Die Grenzen zwischen Jazz, Funk, Soul und Blues verschwimmen ganz einfach, wie so oft bei Marcus Miller. Auch bei Laid Black ist das erneut der Fall. Anders als Afrodeezia, das er als musikalische Expedition in seine persönliche Geschichte konzipiert hatte und das den Werdegang seiner Ahnen nachvollzog, ist Laid Black nun in der heutigen Zeit verankert und bietet einen richtigen Cocktail mit allen urbanen Klängen, die ihm am Herzen liegen: Hip-Hop, Trap, Soul, Funk, R&B und Jazz natürlich. Übrigens ist diese irgendwie recht gegensätzliche Vision das Markenzeichen dieses Mannes: sich zwischen den verschiedenen afroamerikanischen Musikstilen hindurchschlängeln. Er stellt auch schon mal ein paar eindeutige Referenzen in den Raum, wenn er etwa das durch Doris Day berühmt gewordene Que Será, Será (Whatever Will Be, Will Be) covert, aber in dem Arrangement, das Sly Stone auf Fresh im Jahre 1973 gemacht hatte… Für die Ausgabe des Jahres 2018 hat Marcus Miller mehrere Größen auf den Plan gerufen: Trombone Shorty, Kirk Whalum, Take Six, Jonathan Butler und die junge belgische Soul-Sister Selah Sue. Groove in rauen Mengen und präziser Einsatz von Feuerwerken - aber nie im Überdruss - führen zu einer Platte, die er wie kein Zweiter gemeistert hat. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 18. Mai 2018 | Blue Note

Hi-Res
Gute Beziehungen können Wunder wirken. Als Blue-Note-Chef musste sich Don Was nicht allzu viele Gedanken machen, bevor er Dave McMurray, seinen ehemaligen Saxofonisten in der Gruppe Was (Not Was) unter Vertrag nahm… Trotz dieser Komplizenschaft und dieser „neuen hierarchischen“ Gegebenheit ließ der Vorstand des Labels seinem Rekruten bei diesem köstlichen Music Is Life total freie Hand. „Ich weiß, dass Dave außergewöhnlich gut spielt, erläutert Don Was. Mit ihm gibt es keinen Bullshit! Er gehört nicht zu der Art von Musikern, die Aufnahmen als belanglos abtun, nur um sich in Szene zu setzen. Er ist durch und durch ehrlich.“ Als Dave McMurray das Repertoire seiner Platte zusammenstellte, entschied er sich dafür, Originalkompositionen mit einigen exklusiven Coverversionen zu kombinieren, die teilweise überraschend sind, etwa George Clintons Atomic Dog, Seven Nation Army von den White Stripes und sogar Que je t’aime von Johnny Hallyday. Mit Unterstützung des Bassisten Ibrahim Jones und der Schlagzeuger Ron Otis und Jeff Canady reiht er frontalen, perkussiven Jazz, korrosiven Soul und kratzenden Blues aneinander. Sein Saxophonspiel kommt von Herzen und geht ins unsere. Ein richtiger Wendehals (er hat mit B.B. King, den Rolling Stones, Bob Dylan, Iggy Pop, Patti Smith, Bonnie Raitt, Johnny Hallyday, Gladys Knight, Albert King, Nancy Wilson, Bootsy Collins, Herbie Hancock, Geri Allen, Bob James und zig anderen gespielt), aber er behält seine eigene, ganz persönliche Spielweise bei - egal, welche Partitur er vor Augen hat. © Clotilde Maréchal/Qobuz