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Die Alben

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Instrumentalmusik - Erschienen am 12. April 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
In den letzten fünf Jahren hat die Pianistin Anna Vinnitskaya drei Alpha-Aufnahmen gemacht, die sie Schostakowitsch, Brahms und Rachmaninow gewidmet hat. Evgeni Koroliov ist sowohl ein großer Meister des Klaviers als auch ein großer Bach-Spezialist. Seine Aufnahmen mit Bachs Musik sind ein anerkannter Maßstab. Koroliovs Klavierduo mit seiner Frau Ljupka Hadzi-Georgieva hat sich in den letzten Jahren auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien einen Namen gemacht. Koroliov, ebenfalls ein renommierter Lehrer, war Anna Vinnitskayas Professor in Hamburg. „Obwohl ich nicht mehr bei ihm studiere, treffe ich mich immer noch mehrmals pro Woche mit ihm und rede mit ihm", berichtet Anna Vinnitskaya. „Das hilft mir weiter in meiner Entwicklung, nicht nur als Pianistin, sondern auch als Mensch". Für die Aufnahme der Bach-Konzerte haben die drei slawischstämmigen Künstler beschlossen, ein deutsches Ensemble einzuladen, das selbst sehr erfahren in der Bach-Interpretation ist: die Kammerakademie Potsdam. Das Doppelalbum entstand an einem schon fast legendären Ort, an dem einige der größten Künstler aufgenommen haben: in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 10. Mai 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im Jahr 2019 gedenkt die Kunstwelt eines der größten Genies, das die Menschheit hervorgebracht hat: Leonardo da Vinci, Wissenschaftler, Erfinder, Maler - und Musiker, der vor 500 Jahren in Frankreich starb. „Leonardos Auseinandersetzung mit der Musik war nicht nur eine Facette, ein Partikel unter vielen anderen seiner schöpferischen Kraft, sondern ein wesentlicher Teil der Gesamtstruktur seiner wissenschaftlich-künstlerischen Energie", erklärt der Historiker Emmanuel Winternitz. Auch das Ensemble Doulce Mémoire, das sich seit 30 Jahren der Musik der Renaissance verschrieben hat, widmet dem Andenken an Leonardo da Vinci eine Aufnahme. Gründer und Leiter, Denis Raisin Dadre, ein bedeutender Spezialist für die Musik der damaligen Zeit und ein großer Liebhaber der Bildkunst, hat ein originelles Programm entwickelt: "Anstatt nur Musik aus der Zeit Leonardos zu machen, habe ich mich an den Bildern selbst orientiert. Ich habe daran gearbeitet, was die versteckte Musik dieser Bilder sein könnte, welche Werke von ihnen vorgeschlagen werden könnten". Er wählte etwa fünfzehn Gemälde aus, von denen sich viele heute im Louvre befinden: Die Taufe Christi, Die Felsenmadonna, Das Porträt von Isabella d'Este, Das Porträt einer unbekannten Frau (La belle ferronnière), Die Heilige Anna Selbdritt, Johannes der Täufer.... und natürlich La Gioconda – die Monalisa. Er verknüpfte sie dann mit Werken von Jacob Obrecht (1457-1505), Josquin Desprez (1450-1521) oder Hayne Van Ghizeghem (1445-1497). Man hört Tänze sowie Lieder zu Texten von Petrarca, um die Schönheit einer Frau zu loben, begleitet von der lira da braccio, einem Instrument, das Leonardo selbst gespielt hat. Er galt als ein sehr guter Musiker: "Leonardo sang göttlich und begleitete sich auf diesem Instrument", schrieb Vasari. Diese Aufnahme erscheint mit einem liebevoll gestalteten Buch, das Reproduktionen der Bilder von Leonardo enthält. Die teilweise sehr detaillierten Abbildungen ermöglichen einen intimen Einblick. Im Text von Denis Raisin Dadre erklärt er seine Auswahl und die Korrespondenz zwischen Malerei und Musik. © Alpha Classics
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Geistliche Oratorien - Erschienen am 31. August 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwischen Caldara und Vivaldi gibt es viele Parallelen: Beide sind Venezianer, beide an der Spitze eines beeindruckenden Repertoires von mehreren hundert Werken verschiedenster Art, beide sind in Wien gestorben (in der gleichen Straße und in derselben Misere), auch wenn Caldara mehr Opern und Oratorien komponiert hat als der Rote Priester. Hier eines der von ihm bekannten 32 Oratorien, Maddalena ai piedi di Christo, das 1698 in Venedig entstanden ist. Es handelt sich um ein „oratorio volgare“, ein Oratorium in Vulgärsprache, das auf Italienisch und nicht mehr auf Latein gesungen wird. Das Oratorium, das ursprünglich zur Einführung in geistliche Exerzitien gedacht war, trat während der Theaterschließzeiten, insbesondere von November bis zur Fastenzeit, an die Stelle der weltlichen Oper. Es kleidet sich in ihren Gewändern und setzt viele ihrer Kunstgriffe ein: Dekorationen für Kirchenschiff und Altar, Maschinerie, Kostüme. Im Grunde ist es eine Oper mit geistlichem Inhalt… Der Text und die Handlung von Maddalena ai piedi di Christo sind perfekt auf die Bußzeit abgestimmt. Thematisiert wird die moralische Zerrissenheit und Qual der Sünderin, die sich zwischen weltlicher und geistlicher Liebe, zwischen einem Leben voller Lust oder als Braut Christi entscheiden muss. Das Ensemble Le Banquet Céleste unter der Leitung von Damien Guillon (der auch die Alt-Partie der Himmlischen Liebe singt) bietet uns diese Rarität mit großer Leidenschaft. © SM/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 26. April 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das Belcea Quartett wurde 1994 am Royal College of Music in London gegründet und verfügt bereits über eine beeindruckende Diskographie, die auch die kompletten Beethoven-Streichquartette beinhaltet. Für diese neue Aufnahme hat das Ensemble drei Quartette von zwei legendären Komponisten des 20. Jahrhunderts ausgewählt: Leos Janáček und György Ligeti. 15 Jahre nach ihrer ersten Aufnahme für Zig-Zag Territoires und nach einigen personellen Veränderungen haben sie sich die Belceas entschieden, die beiden Streichquartette von Janáček erneut aufzunehmen. Inspiriert wurde das erste Quartett von Leo Tolstois berühmter Novelle Die Kreutzer-Sonate. Dieses viersätzige Werk folgt der Erzählung, bis hin zum Mord auf dem Höhepunkt. Das zweite Quartett trägt den Untertitel ‚Intime Briefe‘, eine Hommage an Kamila Stösslova, mit der der Komponist eine enge Beziehung hatte, die sich in Briefen ausdrückte und die sowohl sein Leben als auch seine Musik beeinflusst hat. Abschließend steht das erste Quartett von Ligeti, unter dem Untertitel ‚Métamorphoses nocturnes‘ wegen seiner besonderen Form. Der Komponist beschrieb das Werk als eine Art Thema und Variationen, aber nicht mit einem bestimmten Thema, das dann später variiert wird: „Vielmehr ist es ein einziger musikalischer Gedanke, der unter immer neuen Gesichtspunkten auftaucht - aus diesem Grund ist das Wort ‚Metamorphosen‘ angemessener als ‚Variationen‘“. © Alpha Classics
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Kammermusik - Erschienen am 5. April 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Mit dieser Platte widmet sich Anima Eterna Brugge erstmals ganz der instrumentalen Ensemble-Musik. Eine Gruppe von Musikern unter der Leitung des Geigers Jakob Lehmann haucht zwei Meisterwerken des 19. Jahrhunderts neues Leben ein. Schuberts Oktett F-Dur ist ein Juwel der Kammermusik, das sich an Beethovens gefeiertem Septett orientiert und gleichzeitig den Weg zur großen Sinfonie ebnet. Rund 20 Jahre nach der legendären Aufnahme der gesamten Schubert-Sinfonien bringt Anima Eterna Brugge seinen charakteristischen Ansatz in die Kammermusik des Komponisten ein, um sie mit den damals und von da an entwickelten Erkenntnissen und "Sprachkenntnissen" zu erforschen. Im Gegensatz zu Schubert ist Franz Berwald weitgehend vergessen - zu Unrecht, denn dieser begabte Schwede hinterließ ein Werk, das sowohl überraschend modern als auch reizvoll originell ist. Auf historischen Instrumenten, unter Verwendung von maßgeblichen Quellen und mit zeitgenössischen Spieltechniken gespielt, sind diese brillanten Werke großer Ensemble-Musik nun bereit, wiederentdeckt und genossen zu werden. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Perkussionistin Vivi Vassileva zählt zu den faszinierenden klassischen Solisten ihrer Generation, die mit Singin’ Rhythm ihre Debüt-Platte bei Alpha Classics vorlegt. 1994 in eine bulgarische Musikerfamilie geboren – ihre Mutter ist Pianistin, ihr Vater und ihr Bruder sind Geiger, ihre Schwester ist Geigerin und auch sie selbst hat einst Geige gelernt, – zogen Vivi Vassileva bereits als Kind Musiker magisch an, die an einem wilden Strand am Schwarzen Meer, in dessen Nähe ihre Eltern ein Haus besitzen, Handtrommeln spielten, und sie wechselte von der Geige zum Schlagwerk. Dynamisch und ansteckend versprüht Vivi Vassileva mit ihrem Spiel eine Freude, die sich keineswegs auf die Herausarbeitung von Rhythmen oder die Entfachung eines Klangfeuerwerks beschränkt. Ihr Anliegen ist es vielmehr, zu berühren, Geschichten zu erzählen, die sie in Melodien, Harmonien und Rhythmen gefühlvoll umsetzt. Es ist die Vielfalt der Klangfarben und –möglichkeiten, die Vivi Vassileva antreibt und inspiriert, und weshalb sie überzeugt ist, dass das Perkussion das Instrument des 21. Jahrhunderts ist. Doch weil die Schlagzeugliteratur begrenzt ist, vergibt Vivi Vassileva nicht nur Kompositionsaufträge, arrangiert und komponiert, sie ist auch stets auf der Suche nach neuen Formationen und führt verschiedene Kammermusikgruppen an. So befinden sich auf der vorliegenden Einspielung sowohl Werke von Guillo Espel, Éric Sammut, Oriol Cruixent und Keiko Abe, größtenteils in Ersteinspielungen, als auch selten oder erstmals zu hörende Arrangements sowie eigene Kompositionen von Vivi Vassileva. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 1. März 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Ernest Chausson nimmt einen einzigartigen Platz in der französischen Musik ein; an der Schnittstelle zwischen der Romantik von Berlioz und Franck, der Sprache von Wagner und der Symbolik des jungen Debussy. Sein Poème de l'amour et de la mer ist in dieser Epoche eine einzigartige Partitur und definitiv sein größtes Werk: gleichzeitig eine profane, naturverbundene Kantate, ein Monolog und ein Liederzyklus. Zwischen 1882 und 1892 komponiert, wurde der letzte Teil, Le temps des lilas, bereits 1886 als Lied mit Klavierbegleitung veröffentlicht. Véronique Gens nimmt den Zyklus zum ersten Mal auf, obwohl sie bereits Le temps des lilas mit der Pianistin Susan Manoff (im "Néère" Album, Alpha) veröffentlicht hat. Classiquenews schrieb: „‚Le temps des lilas‘ fasziniert mit der Nuancierung seiner Farben, der Präzision jeder Anspielung des gesungenen Wortes…“ Véronique Gens wird von einem Orchester begleitet, das sie bereits gut kennt, dem Orchestre National de Lille, unter seinem neuen Chefdirigenten Alexandre Bloch, dessen Ernennung, ersten Konzerte und Aufnahmen bereits für Furore gesorgt haben. Die Symphonie B-Dur rundet das Programm ab: ein Gipfel des französischen Sinfonie-Schaffens - für einige ein ebenso wichtiger Meilenstein wie die Symphonie in D von Chaussons Lehrer César Franck! © Outhere
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Kammermusik - Erschienen am 2. September 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 7. September 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Geminiani war ein Zeitgenosse Händels und gehört zu den großen Komponisten, die damals die englische Musikszene dominierten. Dabei wurden weder der eine noch der andere in dem Land geboren. Im Gegensatz zu Händel, der die Opernszene beherrschte, konzentrierte sich Geminiani auf das instrumentale Repertoire, insbesondere auf seine Concerti Grossi, in denen er die Bratsche erstmals im "Concertino" einführte, so dass es sich in Wirklichkeit um Konzerte für Streichquartett und Orchester handelt. In einem weiteren Gegensatz zu Händel geht es Geminiani weniger um Form und Entwicklung als um melodischen Reichtum und harmonische Einfälle. Manche haben ihm sogar seine etwas wunderliche Schreibweise vorgeworfen – ein Merkmal, die heute eher als Tugend bewertet wird. Das Ensemble Café Zimmermann unter der Leitung von Pablo Valetti an der Geige bietet uns das 1748 veröffentlichte Op. 7 aus der Reifezeit des Komponisten. Das Dritte Konzert in C-Dur hat die Besonderheit, in drei Sätzen konzipiert zu sein: der erste nach französischer, der zweite nach englischer, der letzte nach italienischer Art. Der Erste enthält eine Fuge von erstaunlicher Komplexität, während der letzte aus einer riesigen Fantasie in fünf Sätzen besteht, die jeweils in stark kontrastierende Abschnitte unterteilt sind. Der Leser wird es verstanden haben: Geminiani ist ein rätselhafter Komponist. Seine Musik ist überraschend, unberechenbar und einfallsreich und bleibt gleichzeitig für den Hörer melodiös und eingängig. © SM/Qobuz
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Kunstlieder (Deutschland) - Erschienen am 24. August 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 21. September 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Julian Prégardien gehört nun zur Alpha Classics Künstler-Familie. Mit gleich mehreren Aufnahmeprojekten möchte der Tenor alle Facetten seines künstlerischen Talents präsentieren und legt dabei den Fokus auf Lieder und Oratorien. Sein erstes Album bei Alpha Classics ist einem der größten Meisterwerke der Musikgeschichte gewidmet: Winterreise in einer Fassung mit Orchester, 1993 von Hans Zender komponiert. Dieser hat das Werk für Orchester grundlegend anders besetzt als es im 19. Jahrhundert üblich war (zum Beispiel inklusive Sopransaxophon, Akkordeon, Harmonika, Gitarre und großem Perkussions-Apparat). Hans Zender beschreibt sein Werk als ‚kreative Umwandlung‘: „Meine Lesart der Winterreise strebt keine neue expressive Interpretation an; sie nutzt auf systematische Weise die Freiheit, die sich Künstler intuitiv zugestehen: Verlangsamen oder Beschleunigen des Tempos, Transposition in unterschiedliche Schlüssel, Hervorheben und Nuancieren der Farben.“ © Outhere Music
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Kammermusik - Erschienen am 13. April 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Obwohl das Dritte Streichquartett von Schostakowitsch sowie sein Klavierquintett schon lange zum gemeinsamen Repertoire des Belcea Quartett und Piotr Anderszewski gehören, so haben die Musiker erst jetzt Aufzeichnungen von Werken dieses Komponisten realisiert. Dieser Moment in der musikalischen Laufbahn des Quartetts und des Pianisten bildet eine interessante Parallele zur Biographie des Komponisten. Denn Schostakowitsch hat erst spät, mit 32 Jahren – während er an seiner fünften Symphonie arbeitete – sein erstes Streichquartett geschrieben. Seine eigenen hohen Ansprüche haben ihn lange zurückgehalten, denn er betrachtete das Quartett als „die schwierigste unter den musikalischen Gattungen“. Der Anstoß, wenn man so will, kam – völlig unfreiwillig – von Stalin, der die größte Krise in der Karriere von Schostakowitsch ausgelöst hat: 1936 hatte der Diktator eine Aufführung von Lady Macbeth von Mzensk gesehen, die kurz darauf in der „Pravda“ eine vernichtende Kritik erhielt: „Musik wird durch Chaos ersetzt“, hieß es in dem Artikel, der „eine hysterische und entartete Musik“ anprangerte. Dem jungen Komponisten drohten Verhaftung und Exekution. Und so ist es kaum verwunderlich, dass er sich daraufhin auf das intimere Streichquartett konzentrierte. Jeder kann zwischen den Zeilen den Ausdruck von politischem oder humanistischem Protest lesen, so wie man aber auch „nur“ reine, wenn auch sehr aussagekräftige Musik darin hören kann. Dies gilt besonders für das Dritte Streichquartett von 1946, in dem sich an die Tonsprache Haydns erinnernde mit anderen, wesentlich unruhigeren Passagen abwechseln. Das Klavierquintett von 1940 erhielt den Stalinpreis – symptomatisch für die unvorhersehbaren Beziehungen zwischen Schostakowitsch und dem Regime, das ihn einmal als Volksverräter und dann wieder als Vorzeigekünstler behandelte. Der Komponist behauptet, er habe in seinem Quintett deshalb den Klavierpart hinzugefügt, damit er diesen selbst spielen und so von den sich anbietenden Reisemöglichkeiten profitieren könnte… © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 16. November 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
“Ist es Schubert ? Oder Chopin? Oder eher Brahms?“ Diese Fragen werden im Begleitheft der vorliegenden Aufzeichnungen von Werken Dusseks in den Raum gestellt. Aber ehrlich gesagt finden wir sie etwas gewagt. Man kann sich wohl fragen, ob Beethoven in der Nähe sei – er ist es, und wie! – oder sogar Weber. Aber die Sache verhält sich anders als man denkt, denn das hier vorgestellte Konzert für zwei Klaviere Op. 63 stammt aus dem Jahr 1806, das Notturno concertante von 1809 und das Quintett von 1799, noch bevor – oder höchstens zur gleichen Zeit – Weber seine großen Werke schuf. Dussek war in vieler Hinsicht ein Visionär; seine Instrumentierungen sprühen vor Kühnheit – das Konzert für zwei Klaviere ist in Wirklichkeit eher eine konzertante Sinfonie als ein klassisches Konzert – seine harmonischen Stimmungswechsel sind köstlich und gewagt… Das Quintett hat eine besondere Eigenheit: es wurde für die gleiche, ungewöhnliche Besetzung geschrieben wie Schuberts Forellenquintett: Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier. Zwanzig Jahre zuvor! Mit seiner eigenwilligen Schreibweise bietet das Werk einige Überraschungen. Wir überlassen es dem Hörer, sie selbst zu entdecken. Das Album schließt mit dem Notturno concertante für Horn, Violine und Klavier. Die Hammerklaviere, auf denen Alexei Ljubimow und Olga Pashchenko spielen, sind Kopien eines Walter, beziehungsweise eines Longmann/Clementi. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 12. Januar 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Familie Järvi ist eine tragende Säule des estnischen Musiklebens. Paavo ist heute Direktor des Festivals Pärnu, das jedes Jahr im August stattfindet und bei dem die besten estnischen Musiker mit den besten europäischen Orchestern zusammenkommen: Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie, der Berliner Philharmoniker, des Orchestre de Paris usw. Paavo Järvi, der seit kurzem als Musikdirektor des Tonhalle-Orchester Zürich eine der weltweit führenden Formationen leitet, sucht all diese Instrumentalisten regelmäßig auf und arbeitet völlig unprätentiös und kollegial Seite an Seite mit ihnen an einer Reihe von sehr geselligen Konzerten an der Baltischen Küste. ‚Magisch und unglaublich anziehend‘, schreibt Die Welt. Paavo Järvi hat sich entschieden, nun auch mit diesem herausragenden Orchester Alben aufzunehmen. Für diese erste Veröffentlichung hat er Schostakowitsch ausgewählt – nicht nur eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts, sondern auch bedeutsam für die Region und die Järvi-Familie, denn Paavo traf Schostakowitsch als Kind, als dieser seinen Vater Neeme Järvie besuchte! Das Programm besteht aus der Sinfonie Nr. 6 und der Sinfonietta Op. 110b, einer seltenen Bearbeitung des Streichquartetts Nr. 8 für Streichorchester und Pauken von Abram Stasevich. Diese erste Veröffentlichung im Jahr 2018 fällt auch mit dem 100. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Estland und einer Tournee zusammen, die das Orchester in mehrere europäische Metropolen führen wird.© Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Glenn Gould, für sein Talent als Aufwiegler und Schmierenkomödiant wohlbekannt, hat ohne Umschweife erklärt, er sei „fest überzeugt, dass die Urfassung des Marienlebens [denn es existiert auch eine überarbeitete Fassung, die etwa 20 Jahre nach der ersten entstand, Anmerkung des Verfassers] der größte Liederzyklus sei, der je komponiert wurde. “Man sollte diese Aussage zwar nicht für bare Münze nehmen, aber ganz zu vernachlässigen ist sie auch nicht. Hindemith hat die Texte von Rilke zwischen Juni 1922 und Juli 1923 vertont. Dieser Zeitpunkt ist nicht ganz unwichtig, denn er fällt mit einer fundamentalen Wende im Schaffen des Komponisten zusammen: der Übergang vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit - einer breiten künstlerischen Bewegung in Deutschland, die durch die Entwicklung einer schlichteren, weniger emotionalen Sprache die letzten Spuren der Post-Romantik zu beseitigen versucht. Diese Stilrichtung ist im Bereich der Musik jedoch weniger ausgeprägt als beispielsweise in der Malerei. Immerhin wechselt Hindemith während des ungefähr 70 Minuten langen Zyklus ständig zwischen den Stilen hin und her. Die 15 Stücke, aus denen der Zyklus besteht, wurden nicht in einer bestimmten Reihenfolge geschrieben: Das fünfte und elfte Lied sind die beiden ältesten, während das 13. und 14. zuletzt geschrieben wurden. Wenn man Hindemith kennt, kann man sich natürlich vorstellen, dass er emotionalen Spannungen nie widersteht, sie fest in seine klar strukturierte kontrapunktische Tonsprache integriert. Juliane Banse und Martin Helmchen bieten uns hier die Originalversion von 1922/23 und nicht die Überarbeitung aus der Zeit zwischen 1936 und 1948 – so können Sie Goulds Lieblingsversion entdecken. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. März 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Nevermind: Conversations, das lässt an Nirvana erinnern oder könnte der Titel eines Rap-Duo-Albums mit philosophischem Austausch sein. Aber nein, diese neue Aufnahme des Barockensembles Nevermind (Flötistin Anna Besson, Violinist Louis Creac'h, Gambist Robin Pharo und Cembalist Jean Rondeau) nähern sich auf ihrem ersten Album dem Geist der Konversation zwischen zwei Komponisten des Französischen Barock. Genau gesagt, dem Zusammenspiel von Französischen und Italienischen Stilen, die beide mit Fantasie und Erfindung etabliert haben. Die beiden Komponisten: Jean Baptiste Quentin (ca. 1690 - ca. 1742), Geiger an der Royal Academy of Music und Louis-Gabriel Guillemain (1705 - 1770), Musiker des Königs. Daquin sprach davon in seinen „Lettres Sur Les Hommes Celebres."Wenn wir von einem Mann voller Feuer, Technik und Lebhaftigkeit sprechen, müssen wir Herrn Guillemain, Musiker des Königs, nennen. Er spielt die vielleicht schnellste und außergewöhnlichste Geige, die Sie je hören werden. Seine Hand ist so geschwind, nichts kann sie stoppen, und er selbst aus einem Holz geschnitzt, das seine Rivalen in Verlegenheit bringt. Dieser berühmte Künstler gehört zu den großen Meistern, ist einer ihrer fruchtbarsten und wir sind uns einig, dass seine Werke voll von bestechenster Schönheit sind.“ Das hinderte nicht daran, dass man ihn eines Tages im Jahr 1770 mit vierzehn Stichwunden fand, was leichthin mit " Selbstmord" erklärt wurde. Entweder hatte Guillemain wirklich die Kontrolle über seine noch schnelle und außergewöhnliche Hand verloren oder er wurde von einem wütenden Kontrahenten getötet...immer fantastisch, immer komplexer - Quentin und Guillemain repräsentieren die absolute Spitze der Französischen Instrumentalmusik des achtzehnten Jahrhunderts. Dennoch kennt man sie kaum, so dass man dankbar sein kann, dass Nevermind nun Abhilfe schaffen. © SM / Qobuz
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Quartette - Erschienen am 1. Juli 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 9. September 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 19. August 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im Hinblick auf den 300. Jahrestag der Geburt von Haydn im Jahr 2032 entschieden sich die Joseph Haydn Stiftung Basel und das Label Alpha alle 107 Sinfonien des Komponisten unter der künstlerischen Leitung von Giovanni Antonini und seinem Ensemble Il Giardino Armonico sowie dem Kammerorchester Basel aufzunehmen. Indem er die Musik Haydns als „ein Kaleidoskop der menschlichen Gefühle“ sieht, entschied sich Antonini die Sinfonien nicht in chronologischer Reihenfolge zu präsentieren, sondern thematisch zu gliedern (La passione, Il filosofo, Il distratto ...), wobei er übrigens Brücken zwischen diesen Werken und den Stücken anderer Komponisten dieser Zeit baut, die teilweise mit Haydn im Briefkontakt standen. So werden in Zusammenhang mit den Haydn-Sinfonien in mehreren Bänden Werke von Gluck, Porpora, Carl Philipp Emanuel Bach, Mozart, Beethoven, Michael Haydn oder Stamitz aufgezeichnet werden... Dieser dritte Band enthält die Sinfonien Nr. 42 (1771), Nr. 64 Tempora mutantur (1775; die Bezeichnung ist von Haydn: "Die Zeiten ändern sich"; wollte er andeuten, dass die Zeit des Sturm und Drang zu Ende ging und man sich der Wiener Klassik näherte?) und die Nr. 4 aus den 1760er-Jahren, ein Juwel der ersten Reihe. Darüber hinaus können wir die Ouvertüre zur Oper L'isola disabitata von 1779 und die Arie Solo en pensoso aus dem Jahr 1798 als Spätwerk hören, die für den dritten Band namensgebend ist. © SM/Qobuz
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Trios - Erschienen am 7. Juni 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik

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