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Die Alben

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Instrumentalmusik - Erschienen am 26. März 2021 | Alpha

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Aaron Pilsan ist erst 25 Jahre alt, hat aber bereits eine beachtliche Karriere vorzuweisen: ein Soloalbum, das Beethoven und Schubert gewidmet ist und ein weiteres im Duo mit dem Cellisten Kian Soltani. Der Schüler von Lars Vogt erhielt auch Unterricht bei András Schiff. Dabei stand Bach stets im Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Arbeit. Das Wohltemperierte Klavier hat den jungen österreichische Pianisten seit seiner Kindheit fasziniert - "jene musikalische Reise, die Bach mit uns im ersten Buch unternimmt - vom scheinbar einfachen und fröhlich perfekten Akkord des berühmten Präludiums in C-Dur bis zur letzten Fuge, die von einer fast Schönberg‘schen Komplexität ist und deren Thema bereits die zwölf Halbtöne umfasst. (...) Seit ich mich für seine Musik interessiere, habe ich nie aufgehört, mich zu fragen, wie der moderne Flügel, der im Vergleich zum Cembalo einen reichen Grundton, aber ein reduziertes Volumen an Obertönen hat, beim Zuhören einen im Wesentlichen "wohltemperierten" Eindruck erzeugen kann. (...). Aber für mich ging es nicht um die Geschichte der Instrumente, sondern um die Interpretation". © Alpha Classics
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Kammermusik - Erschienen am 26. März 2021 | Alpha

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Ursprünglich (wie auch die beiden Sonaten, Op. 120) für Klarinette konzipiert, wird Brahms' Trio, Op. 114 hier in seiner Fassung mit Bratsche präsentiert: "Wie alle Werke von Brahms ist dieses Trio gesanglich und melodisch. Die Bratsche ist vielleicht das Instrument des Streichquartetts, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt", sagt der Bratschist Miguel Da Silva. "Diese Version mit Bratsche zwingt mich als Cellist dazu, anders zu hören: Unsere beiden Streichinstrumente müssen zusammen 'atmen', ihre Artikulationen müssen einander anpassen", fährt Xavier Phillips fort. „Diese drei Spätwerke von Brahms zeugen von seiner Modernität: Brahms galt oft als ein klassischer Komponist, der gegenüber der Moderne verschlossen war, als Hüter einer bestimmten Tradition", sagt der Pianist François-Frédéric Guy, der ihn, im Gegenteil, so innovativ findet wie Schönberg. „Wir haben im Trio ein schönes Beispiel für die außerordentliche Modernität der Kombinationen von Rhythmus und Klangfarbe, die total innovativ ist“. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha

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Handel's Brockes-Passion is something of an oddball work in several respects, beginning with the fact that it's one of the few major Handel works written in German. It's a long work, especially so with the slow tempos here from Arcangelo director Jonathan Cohen, who clocks in at two hours and 40 minutes. The libretto by Barthold Heinrich Brockes is sometimes criticized as over-the-top with its pietistic imagery ("Foam, you foam of the world!"), and it doesn't quite hold up the drama for its entire length, at least for contemporary audiences; Jesus inexplicably disappears for large stretches of the action, which proceeds in the recitatives, with the arias commenting on the proceedings. The chorus, unusually for Handel, has little to do. Here, the chorus has only eight members, and in general, the ensemble is too small for the scope of the work, but this does not matter too much, for Cohen is working with excellent soloists. They're led by soprano Sandrine Piau, who, as the Daughter of Zion, has a crushing 14 arias and brings personality to each one. Tenor Stuart Jackson, as the Evangelist, has a big, exciting voice, and baritone Konstantin Krimmel as Jesus is splendid in his duet with Mary Bevan as Mary. The oratorio also has smaller solo roles, here taken by members of the choir, and all are well handled. Another plus is the St. Jude church acoustic, which suits the intimate mood of the music. Handel was on unfamiliar Bachian territory, and there are other recordings that emphasize different aspects of the music, but this one connects with the emotional core of the music in the arias. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Wir lieben Sandrine Piau für ihre passionierten Arien von Händel, Vivaldi, Mozart. In den letzten Jahren hatte sie ihr Repertoire aber auch schon in die Regionen von Poulenc, Britten, Saariaho erweitert. Mit den Orchesterliedern auf diesem Album stößt sie jetzt in die Domaine von Elisabeth Schwarzkopf und Jessye Norman vor: die „Sieben frühen Lieder“ von Alban Berg und die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss. Die Eichendorff-Ballade über die Hexe Lorelei gibt die Richtung an: zu den elegant geschwungenen Linien und üppigen Farben des Jugendstils. Liebeszauber und Todesfaszination inspirierten Alexander Zemlinsky zu einem reichen Tongemälde, in dem die Stimme von Sandrine Piau die Lichtstrahlen inmitten des instrumentalen Gewebes bildet – mit feinem Silberstift, nicht mit fettem Öl. „Morgen“ und „Meinem Kinde“ von Richard Strauss halten den sanften Zauber aufrecht, mit deutlicher Diktion und weit geschwungenen Melodiebögen. Die Stimme konnte mit dem alten Repertoire in aller Ruhe reifen, und diese Erfahrung erlaubt der Sängerin eine faszinierend subtile Gestaltung, zumal sie in allen Registern eine ebenmäßige – gedämpfte – Intensität wahrt. Das kommt auch den differenzierter gestalteten frühen Berg-Liedern zugute, wo Piau bei gleicher Grundgestimmtheit auch luxurierendes Timbre aufglühen lässt: „Da sind die Rosen aufgesprungen.“ Das Orchestre Victor Hugo aus Besançon unter seinem Chefdirigenten Jean-François Verdier begleitet kongenial mit langem Atem und – wie es dem Titel des Albums entspricht – gedecktem Farbenspiel. Traumhaft erklingen so die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss. Hesses sonnenüberglänzter, sterbender Gartentraum des „September“ wird zum Höhepunkt einer Dämmerstunde für empfindsame Seelen. © Feuchtner, Bernd / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet
Das kommt dabei heraus, wenn sich zwei Spitzenensembles ungefähr in der Mitte zwischen Barock und Klassik treffen: exquisite Klang-Gourmandisen, lupenrein ausgearbeitetes Miteinander, aufregende musikalische Unterhaltungen an der Schnittstelle zweier Epochen. Das Album ist, obwohl die Komponisten nur aufgrund ihres Wirkens im mittleren bis späten 17. Jahrhundert miteinander verbunden sind, ein Genuss aus einem Guss. Der beginnt mit der Motette „Herr, nun lässest du deinen Diener“, die der in Dresden und Hamburg tätige Christoph Bernhard für je fünf Vokalsolisten und verstärkende (Ripieno-)Stimmen, Streicher und Bläser (Zinken und Posaunen) schrieb – wobei die Streicher eher den Solisten und die Bläser den Tutti-Sängern zugeordnet sind. Die Motette spannt einen Bogen zwischen Anfang und Ende und ermöglicht es den Solisten des Ensembles Vox Luminis, ihre Weltklasse durch lupenreine Parallelführungen und Einsätze vorzuführen – und so manche kleinere Textunverständlichkeit vergessen zu machen. Frappierend ist, wie die Musiker unter Lionel Meuniers Leitung die Dramaturgie der Beleuchtungswechsel hier ebenso schlicht wie wirkungsvoll zum Klingen bringen und Bernhards wunderschönes Werk so mit dem von ähnlichen Gestaltungsideen getragenen f-Moll-Requiem von Heinrich Ignaz Franz von Biber verbinden. In diesem ebenfalls fünfstimmigen Stück, das im Zentrum der Aufnahme steht, birgt jeder Takt Überraschungen, ein Höchstmaß an (textgezeugtem) Ausdruck und wirkt zudem wie frisch poliert. Ein Fest der Klänge, dem die Sonaten und Motetten von Johann Michael Nicolai und Johann Joseph Fux einen passenden Rahmen verleihen. © Benda-Hoffmann, Susanne / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Wer erwartet, auf diesem Album die drei genannten Cellokonzerte Luigi Boccherinis in einer traditionellen Darbietung zu hören, der wird enttäuscht. Denn die Cellistin Sonia Wieder-Atherton benutzt die Stücke hier allenfalls als Ausgangsmaterialien für ihre sehr persönlichen Interpretationen. Sie hat den Orchesterpart auf ein Cymbalon und eine Geige reduziert, nur in einem der drei Konzerte treten noch Fagott und Kontrabass als zusätzliche Farben hinzu. Diese gleichsam skelettierte Substanz der originalen Werke Boccherinis wird zwischen den Sätzen angereichert mit ausgedehnten Abschnitten, „Kadenzen“ überschrieben, die die Länge der Originalsätze oft übertreffen. Es handelt sich dabei um improvisationsartige Einlagen verschiedener zeitgenössischer Komponisten, einige stammen auch von Wieder-Atherton selbst. In anderen Fällen hat die Künstlerin kurze Stücke aus Klassikern wie Igor Strawinskys „Suite italienne“ oder Georg Friedrich Händels Oper „Alcina“ als Kadenzen eingefügt. Das Ergebnis dieser Verfahrensweise ist ein kaleidoskopisch bunter Reigen. Stilistisch äußerst heterogen, mal jazzig angehaucht („Auf den Spuren von Miles Davis“), mal ungewöhnlich instrumentiert, blitzt daraus immer wieder die Musik Boccherinis auf. Wieder-Atherton spricht in diesem Zusammenhang von „Träumen“, die für sie die Originalwerke bereichert hätten. Das muss man mögen, darauf muss man sich auch einlassen. Aber dann bietet dieses Album durchaus interessante Sichtweisen und überraschende Perspektivwechsel. Eine Art von mutigem Crossover, wie man es im Klassik-Segment heute eher selten findet. Leider erfährt man im puristisch ausgestatteten Booklet so gut wie nichts über die ausgezeichneten beteiligten Musiker und Komponisten. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
"Dieses Programm spiegelt eine persönliche Reise wider: Ich bin Belgierin, ich habe an der Royal Academy of Music in London studiert, und lebe nun in Frankreich. Ich wollte Komponisten dieser drei Nationalitäten vorstellen und dabei das englische Lied und die englische Sprache als Ankerpunkt beibehalten. Brittens On this Island war der Ausgangspunkt für meine Überlegungen. William Waltons Daphne-Lied, Ivor Gurneys sehr kurzes, aber sehr frisches Frühlingslied berühren mich enorm und sind Teil meines musikalischen Lebens. Gemeinsam mit Nicolas Krüger habe ich weitere Lieder ausgewählt, die uns gefielen, wie z.B. Let Beauty Awake von Ralph Vaughan Williams... Ich wollte auch französische oder belgische Komponisten zu Gehör bringen, die über englische Gedichte geschrieben haben: Darius Milhaud, Germaine Tailleferre, eine jener Komponistinnen, die es verdienen würden, viel bekannter zu sein, oder Irene Poldowski. Ich wollte auch ein Werk des belgischen Komponisten Patrick Leterme in Auftrag geben, dessen Musik mich immer begleitet hat. Aber ich entdeckte Queen, bevor ich die Oper entdeckte. Als ich Freddy Mercury am Klavier im Hyde Park You Take My Breath Away singen hörte, war ich überwältigt. Dieses Liebeslied musste in diesem Programm vorkommen!" (Jodie Devos)© Alpha Classics
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Instrumentalmusik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Accordionist Ksenija Sidorova has attracted wide attention with an aggressive attempt to expand the scope of the accordion in classical music, commissioning new works and arrangements of established repertory. Here, Sidorova tries something different: she takes up repertory by a composer associated with the accordion's close relative, the bandoneón, and mixes it with newly composed works of the same general mood as the tangos by Astor Piazzolla that make up the bulk of the program. The mix is persuasive, even as it ranges from Bach to contemporary pop composer Sergey Voitenko and other modern figures that will likely be unfamiliar to western audiences; Sidorova manages to combine her orientation toward contemporary music with Piazzolla. It should be noted that Sidorova plays an accordion, which has somewhat less expressive range than Piazzolla's bandoneón, and Piazzolla's Concerto for bandoneón and chamber orchestra, even with the high-powered collaboration of the NDR Elbphilharmonie under conductor Thomas Hengelbrock, comes off a bit mechanically. She has a fine feeling for Piazzolla in the shorter pieces, though, and the album has an X factor that comes from its being unlike anything else out there and from the performer's sense of personal connection to all of the music. The sound, although recorded in three different venues, is consistently good. © James Manheim /TiVo
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. Februar 2021 | Alpha

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Instrumentalmusik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet
Die Zeiten nähern sich dem Ende, in denen Rubinsteins prachtvoll leuchtender Positivismus als unbestritten letztes Wort in Sachen Chopin-Interpretation gilt. Zwar erscheinen nach wie vor Aufnahmen von Pianisten, die offenkundig seinem Ideal nacheifern – so beispielsweise Amir Katz oder kürzlich Charles Richard-Hamelin. Aber immer häufiger trifft man daneben auf ein Chopin-Spiel, in dem parallel zu den historisierenden Aufführungspraktiken unserer Tage auch eine „persönlichere“, agogisch freiere und klanglich ausschwingendere Spielart praktiziert wird. Aktuell die vielleicht schönste, technisch und musikalisch schier vollkommene Veröffentlichung dieser Art brachte jetzt das Pariser Label Alpha Classics mit Anna Vinnitskayas erstem Chopin-Programm heraus. Es kombiniert die vier Balladen mit den vier Impromptus und fesselt bei aller Kontur und Struktur von der ersten bis zur letzten Note durch eine innere Beschwingtheit, die mit schöner Selbstverständlichkeit über alle Höhen und Tiefen der Musik hinwegträgt, dabei auf alle ausgeleierten „romantischen“ Routinegesten verzichten kann und ein Muster an ungebrochen sinnerfülltem Spiel bietet – sogar in den zwei stockenden Takten, in denen das Hauptthema des Fis-Dur-Impromptus op. 36 in überraschendem F-Dur wiederkehrt, sicherlich eine der am schwierigsten in den Griff zu bekommenden Stellen bei Chopin. Mit einem Wort: Müsste ich heute jemandem zehn Platten für die berühmte einsame Insel empfehlen – dieses Album der unprofessoralen Hamburger Klavierprofessorin wäre dabei. Gut im Raum stehender Klang, aber vielleicht manchem eine Spur zu wenig „brillant“, und auch in diesem Begleitheft bietet die deutsche Übersetzung der französischen Texteinführung wieder einiges an Haarsträubendem. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Kammermusik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Alpha

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„Das Waldhorn ist bekanntermaßen schwierig zu spielen. Sie können so viel üben wie Sie wollen, es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass der Ton, den Sie in das Mundstück hineinblasen, derselbe ist, der aus dem Schallbecher wieder herauskommt, nachdem er alle Drehungen und Wendungen des Rohrs durchlaufen hat. Aber wenn alles gut geht, ist das Horn herrlich, und ich liebe es absolut, eine Hornistin zu sein, trotz aller Risiken - und vielleicht sogar wegen ihnen". (Sarah Willis) Nach dem enormen Erfolg von Sarah Willis‘ Album "Mozart y Mambo" (ALP578), das bei seiner Veröffentlichung im Sommer 2020 in Deutschland direkt auf Platz 1 landete, hat Alpha beschlossen, eines der ersten Alben dieser vielseitigen und unermüdlichen Botschafterin des Horns wiederzuveröffentlichen. Auf diesem Re-Release des ursprünglich 2014 erschienenen Albums "Horn Discoveries" demonstriert Sarah Willis das umfangreiche Potenzial ihres Instruments mit aufregenden Originalkompositionen und wunderschönen Arrangements beliebter Repertoirestücke wie Tschaikowskys Souvenir d'un lieu cher, Dvořáks Humoresque oder Debussys Clair de lune. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Das Solodebüt von Kerson Leong bei Alpha Classics macht hellhörig. Geigerisch scheint der 24-jährige Kanadier keinerlei Probleme zu kennen, souverän bahnt er sich den Weg durch alle Vertracktheiten von Ysaÿes Solosonaten, um dann seinen Ideen freien Lauf zu lassen. Manches klingt wie improvisiert, da gibt es Überraschungsmomente, Intimität, wie auch die große Geste. Diese klangvolle Interpretation vermag die Aufmerksamkeit zu binden, und Leong gibt eine geglückte Talentprobe mit diesem sehr speziellen Repertoire, das mit Referenzaufnahmen etwa von Frank Peter Zimmermann und Tianwa Yang sehr stark besetzt ist. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. Januar 2021 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Der neueste Band aus Giovanni Antoninis Gesamtausgabe aller Haydn-Sinfonien mit dem Ensemble Il Giardino Armonico enthält drei Sinfonien sowie die Scena di Berenice mit der Sopranistin Sandrine Piau. Die Geschichte der Abschiedssinfonie ist allgemein bekannt: die subtile Bitte des Komponisten an seinen Fürsten, den erschöpften Musikern seiner Kapelle eine Auszeit zu gewähren. Im Finale, einem ergreifenden Adagio, bläst ein Musiker nach dem anderen die Kerzen auf seinem Notenpult aus und geht leise davon, bis die Bühne leer ist. Die nette Anekdote unterbindet jedoch meistens eine näheren Betrachtung dieses aufgrund seiner seltenen Tonart (fis-Moll) und der Struktur seiner verschiedenen Sätze sehr originellen Werkes. Wenn Joseph Haydn auch den klassischen Aufbau der Sinfonie festgelegt hat, sprengt er hier mit einer Architektur, die durch den ständigen Wechsel der Tonarten von Dur- zu Moll laufend verändert wird, ihr Konzept. So pendelt auch die Sinfonie Nr. 35 in B-Dur zu Beginn dieses Albums ganz im Sinn des 18.Jhts zwischen reiner Unterhaltung und Drama hin- und her. Auf seiner langen Suche nach der Form ging Haydn manchmal ungewöhnliche Wege, wie in der Sinfonie Nr. 15 in D-Dur, die seine Arbeit aus den späten 1750er Jahren zusammenzufassen scheint. So steht hier das Menuett an zweiter Stelle, vor einem schlichten Andante und einem abschließenden Presto in Form eines Rondos. Die von Metastasios Antigone inspirierte und 1765 in London uraufgeführte Scena di Berenice ist die größte dramatische Szene, die Haydn außerhalb seiner Opern geschrieben hat. Berenices Wut und Verzweiflung, nachdem sie von ihrem Geliebten verlassen wurde, wird in einer höchst eigenwilligen Musik zum Ausdruck gebracht. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 22. Januar 2021 | Alpha

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Die Barockgeigerin Chouchane Siranossian, die sich auf dem Alpha-Label zuletzt mit Konzertaufnahmen zum Tartini-Gedenkjahr 2020 profiliert hat, setzt hier eine Marke mit Repertoire aus der Zeit der Wiener Klassik abseits des Mainstream. Ihr neues Projekt ist eine Hommage an den Geiger und Komponisten Andreas Romberg. 1767 im niedersächsischen Vechta geboren, war dieser einige Jahre Mitglied der Kurfürstlichen Hofkapelle in Bonn (1790-93), wo zur selben Zeit auch sein Cousin Bernhard Romberg und Ludwig van Beethoven als Bratschist spielten. Die Begegnung mit Joseph Haydn beeindruckte Romberg nachhaltig, die stilistische Nähe seiner Musik zum großen Vorbild spricht auch aus seinen Violinkonzerten. Romberg schrieb 20 zum eigenen Gebrauch, nur vier erschienen im Druck. Siranossian wählte drei Werke aus, die zwischen 1786 und 1800 entstanden und als repräsentativ gelten können für Rombergs Komponieren unter dem Einfluss von Haydn, Mozart und Beethoven. Das Konzert Nr. 12, mit einer auskomponierten Kadenz im ersten Satz und einem pfiffigen Rondo-Finale, ist wohl das originellste und eigenständigste davon. Chouchane Siranossian gestaltet ihre Soli energetisch und mit sprechender Phrasierung, wobei man das dynamische Anschwellen von Tönen durchaus als übertrieben empfinden kann. Das in Basel ansässige Capriccio Barockorchester spielt luftig, präzis und hellwach. So erweitert diese Ersteinspielung in „historisierender“ Spielpraxis auf hohem Niveau die Sicht auf einen Komponisten, der mit seinem umfangreichen Schaffen auf dem Tonträgermarkt nur rudimentär vertreten ist. Die Aufnahme lenkt auch den Blick auf das kreative Umfeld des Titanen Beethoven. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. Januar 2021 | Alpha

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In seinen letzten Lebensjahren schrieb Henry Purcell vermehrt Musik für das Theater, und zwar nicht nur die vier bekannten Semi-Operas, sondern auch zahlreiche Tänze und Lieder als Einlagen in Schauspiele. Darunter finden sich einige Beiträge zur Gattung der Mad Songs, in denen es um „wahnsinnige“ Liebe und andere Verrücktheiten geht. Auch heute sind solche Stücke noch ein gefundenes Fressen für Künstler, die sich produzieren wollen. Ob man das wirklich so derb und distanzlos machen muss wie die Sopranistin Eugénie Lefebvre, sei dahingestellt; ein Wesen barocker Affekte ist ja gerade, dass sie stilisiert und überhöht sind. Immerhin kommt Lefebvre in der zweiten Hälfte der vorliegenden Aufnahme etwas zur Ruhe, und der Bassist Étienne Bazola schlägt von Anfang an behutsamere Töne an. Neben relativ bekannten Stücken von Henry Purcell kommt hier auch Musik von John Eccles, John Blow, Jeremiah Clarke und Daniel Purcell zu Gehör, wobei die Instrumentalsätze phrasen- oder abschnittsweise sinnvoll instrumentiert werden (Streicher, Oboen und Blockflöten). Ohnehin zeichnet sich das Ensemble Les Surprises durch einen guten Geschmack aus: Es verdeutlicht harmonische, melodische oder atmosphärische Wendungen, ohne die Kontraste ins Extrem zu ziehen, und spieltechnisch läuft alles auf jenem sehr hohen Niveau ab, das man von Barockensembles inzwischen gewohnt ist. (Erfreulich, was sich seit den verdienstvollen Pionieraufnahmen der Academy of Ancient Music aus den 1970er-Jahren getan hat!) Kurzum: Ein interessantes, gut strukturiertes Programm, interpretatorisch mit viel Licht und wenig Schatten, zudem mit einem lesenswerten Einführungstext (Peter Holman). Das Klangbild ist sehr direkt und dadurch etwas hart. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 8. Januar 2021 | Alpha

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Pianist Bezhod Abduraimov was known, until this Alpha release, as a mighty virtuoso specializing in concerto repertory. That background is audible in this set of familiar piano works; Abduraimov is muscular rather than poetic, but he sets himself a nifty technical challenge and then solves it. Debussy's Children's Corner, Chopin's 24 Preludes, Op. 28, and Mussorgsky's Pictures at an Exhibition are all sets of miniatures, even if the Pictures at an Exhibition are of larger dimensions than the pieces in the other two sets. Abduraimov faces the task of differentiating the pieces and avoiding having the whole thing come out as a shapeless mask of small moments, and his solutions are fresh and intelligent. He breaks up the Chopin Preludes into sets, beginning some pieces almost attacca and taking substantial pauses at the end of others, such as the C minor Prelude, Op. 28, No. 20 (which has other little, perhaps questionable, surprises along the way). The Debussy Children's Corner is artless and innocent, truly childlike, and it draws the listener effectively into the recital. Abduraimov is perhaps at his best in Pictures at an Exhibition, where he supplies the requisite power but leaves room for the pictures to emerge in the listener's mind. Supported by fine Teldex Studio sound from Alpha, Abduraimov makes an impression that promises much for future performances of familiar Romantic repertory. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 8. Januar 2021 | Alpha

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London, Februar 1719: die Geburtsstunde der Royal Academy of Music. Georg Friedrich Händel wird zum Musikdirektor ernannt. Nach seinem vierjährigen Aufenthalt in Italien will er London zur neuen Hauptstadt der Oper machen. Auf der Bühne des King's Theatre erklingt nur eine einzige Sprache, Italienisch. Zwei weitere Komponisten kommen direkt aus Italien dazu: Attilio Ariosti und Giovanni Battista Bononcini sind beide Streicher und bringen neue instrumentale Impulse mit.Die Begeisterung war groß: Innerhalb von neun Jahren fanden an der Royal Academy mehr als 460 Aufführungen von 34 Opern statt. Händel komponierte Meisterwerke wie Giulio Cesare in Egitto, Ottone und Radamisto. Auch Ariosti und Bononcini ernteten zwischen 1720 und 1723 großen Erfolg, vor allem mit Coriolano (von Ariosti) und der erhabenen Arie Sagri numi.Das vorliegende Rezital zeichnet ein musikalisches Porträt der ersten Royal Academy of Music. Eva Zaïcik und ihre Kollegen im Consort feiern die ungeheure Vielfalt von Händels Genie und stellen uns bisher unveröffentlichte Arien von Ariosti und Bononcini vor. Das geisterhafte Stille amare, die strahlende „furia“ in Agitato da fiere tempeste, die Virtuosität von Gelosia, spietata aletto, das schwungvolle L'aure che spira, die kontrapunktische Askese von Ombra cara und das ergreifende Deggio morire ziehen uns in ihren Bann. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 8. Januar 2021 | Alpha

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„Plaisirs Illuminés“ lautet der Titel eines Gemäldes von Salvatore Dalí, das im Booklet farbig reproduziert wird: Dalí stellt akribisch-„altmeisterlich“ gemalte Bildfragmente rätselhaft-seltsam zusammen. Der spanische Komponist Francisco Coll (geb. 1985) ließ sich von diesem Bild zu einem gleichnamigen Doppelkonzert für Violine, Cello und Kammerorchester stimulieren, das hier unter seiner Leitung mit den fabelhaften Solistinnen Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta sowie der Camerata Bern wirklich authentisch eingespielt wird. Das ist ein schroffes, wildes, harsches, furioses, auch dissonant-aggressives Werk mit einer abenteuerlichen Tonfülle, das im 3. Satz, wie verfremdet auch immer, spanische Folklore anklingen lässt. Das brachte die von Patricia Kopatchinskaja angeführten Musiker dazu, ein Programm mit Komponisten zusammenzustellen, das sich im ideellen Anschluss an Bartók auf Volksmusik zurückbeziehen lässt – weniger freilich im Tonfall oder in Zitaten, als vielmehr im eminent sinnlichen, zupackenden, auch schrill-rauen, hemmungslosen Musikmachen, durch welches die Musik interpretatorisch gleichsam unter Spannung gesetzt, aber auch etwas zu gleichartig eingefärbt wird. Das entspricht freilich dem interpretatorischen Furor von Kopatchinskaja ideal. Sie scheut sich auch nicht zu ihrem Geigenspiel, wenn es wie im dadaistischen „LalulaLied“ nach dem Gedicht von Morgenstern geboten ist, zu singen, lachen, rezitieren, kreischen, stammeln oder kichern usw. Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass sie ihre Auftritte geradezu in ein „Event“ verwandelt, zu dem unbedingt auch das Erlebnis ihrer eindringlichen Bühnenpräsenz zählt. Und dieses kann durchaus vermisst werden, wenn sie sich allzu weit von Spielvorschriften entfernt. © Schubert, Giselher / www.fonoforum.de
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Alpha

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Symphonieorchester - Erschienen am 13. November 2020 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte
Conductor Paavo Järvi, newly having ascended to the podium of the Tonhalle-Orchester Zürich, launches a new Tchaikovsky symphony cycle with this release, pairing the Symphony No. 5 in E minor, Op. 64, with the tone poem Francesca da Rimini, Op. 32. The competition is heavy in this field, including releases by Järvi himself, but he has refined his earlier readings, and more importantly, he offers something new, namely performances that fall somewhere in between heated Russian approaches (think Gergiev with the Vienna Philharmonic) and modernist readings that tone down the Fifth Symphony and even Francesca da Rimini. The performances are pure Järvi, with moderate tempos that allow the introduction of a wealth of instrumental detail. These build up to climaxes that carry plenty of Tchaikovskian emotion but avoid the overwrought quality that, per the composer's own testimony, attended the Fifth Symphony's creation. Listeners expecting blazing nobility from the big tunes in the outer movements of the symphony or a foot-tapping Francesca da Rimini finale won't get them here, but they will notice numerous small things in both works. From early indications, the chemistry between Järvi and his Zurichers is strong, and he gets excellent engineering support from the Alpha label, working in the city's Maag Halle. One awaits with pleasure future releases in the cycle. © TiVo

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