Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 19. Juni 2012 | Rhino - Warner Records

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 1. Juli 1981 | Warner Records

Ab
CD83,99 €

Rock - Erschienen am 29. Februar 2008 | Rhino - Warner Records

Ab
CD19,99 €

Rock - Erschienen am 9. Januar 2003 | RCA Records Label

Die drei von ZZ Top haben musikalisch gesehen schon eine lange Reise hinter sich. Über Blues City ging es schnurgerade nach Boogie Town und Rock Village, bevor der Mega-Erfolg sie erfasste und sie einen Umweg nach Plastikhausen einschlugen. Dort haben sie sich gründlich verfahren, von Anfang der Achtziger bis Mitte der Neunziger. Der Kreativ-Sprit drohte schon auszugehen, als sie doch wieder den Weg in die Spur fanden und zurück ins staubtrockene Gebiet aufbrachen, von wo aus sie dereinst auszogen, um zu grooven. Nachdem schon "Rhythmeen" und "XXX" ziemlich nah an die Ursuppe heran kamen, aus denen Gibbons, Hill und Beard aufstiegen, dringt "Mescalero" noch tiefer vor. Die Substanzen, aus denen sich Blues, Country und Rock zusammen setzen, dröselt das Trio weiter auf, und mixt daraus einen herrlich furztrockenen Cocktail. Der geht zwar runter wie Öl, hat jedoch einen facettenreichen und höllisch scharfen Nachgeschmack, wie auch das Getränk Mescal, das sich vom Albumtitel ableiten lässt. Von Mescal zu Mescalero ist es nicht weit. Das eine dient dem Genuss und dem Rausch, das andere ist ein Indianerstamm, der im heutigen New Mexico beheimatet ist. So unterschiedlich diese Worte, so abwechslungsreich gestaltet sich das mittlerweile vierzehnte Studio-Album der drei Texaner. Beginnt "Mesacalero" mit dem Titeltrack und "Two Ways To Play" zwar rauh, aber immer noch recht typisch für die letzten Outputs, so wackelt sich der Groover "Alley Gator" mit Monster-Riffs und Quetschkommoden-Unterstützung zu einem Highlight empor. Weitere Sürprisen hält "Goin' So Good" bereit, das so dunkel bluest wie schon lange nicht mehr. Es gehört schon einiges dazu, cheesiges Steelgitarrengeplänkel so zu verkaufen, dass nicht Zeugs der Marke Truck Stop dabei heraus kommt. Neben ruppigen Gitarrenparts und rumpelndem Bass kommen Melodien auch nicht zu kurz. Einen selten schnuckligen Mittelpart gilt es in "Stackin' Paper" zu denken. Nur fragt sich, was das soll, wenn da jemand per geschicktem Gedrösel die Fucks und Shits rausbügelt. Sind wir hier im Kindergarten oder was? Vielleicht habe ich auch nur die us-amerikanische "Clean Version" vor mir, wer weiß. Dezente Kopfschmerz bereiten aber auch die Vocoder-Effekte bei "What Would You Do", obwohl der Song mit einer herrlich schrägen Redneck-Country Einlage glänzt. Und überhaupt der Witz. Wenn nach dem Genuss aller sechzehn Songs auf einmal bei 3:40 Minuten "As Time Goes By" erklingt, brechen alle Dämme. Wieder diese Steel-Guitar und Billy Gibbons, der altersweise krächzt: You must remember this A kiss is still a kiss A sigh is just a sigh The fundamental things apply as time goes by Genau, und deshalb machen wir jetzt nochmals eine Flasche Bier auf und drücken noch einmal auf 'Play'. Danke für die Aufmerksamkeit. © Laut
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 6. Juni 2014 | Rhino - Warner Records

Ab
CD14,49 €

Rock - Erschienen am 18. Januar 1994 | RCA Records Label

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 18. November 1994 | Warner Records

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 1. November 1979 | Warner Records

Ab
CD83,99 €

Rock - Erschienen am 7. Juni 2013 | Rhino - Warner Records

Ab
CD14,49 €

Rock - Erschienen am 22. Juni 2009 | RCA Records Label

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | RRE, LLC - Republic

Booklet
Ein neues ZZ Top-Album ist eigentlich immer zu begrüßen. Von dem rotzigen Bluesrock, den die drei mittlerweile spielen, kann es nicht genug geben. Auch wenn sie seinerzeit mit "Recycler" das Motto für ihre weitere Karriere vorgegeben haben, begeistert ihr Sound immer wieder aufs Neue. Das ist auch auf "La Futura" nicht anders. Trotz einiger ungewohnter Zutaten hört man dem Album zu jeder Zeit an, wer da am Werke ist. Bei einer Spielzeit von nicht einmal 40 Minuten sollte dann aber bitteschön gehörig die Post abgehen. Und ja, der Einstieg mit dem an den alten Hip Hop-Klopfer "25 Lighters" angelehnte "I Gotsta Get Paid" gelingt dem Trio fulminant. Dreckig grooven ZZ Top hier wie Jungspunde und gleichzeitig klingt das schön abgehangen. Wo sich die Herren allerdings den Albumtitel zusammen fabuliert haben, erschließt sich nicht wirklich. So grandios futuristisch ist das Klangkostüm nicht, in das sich die Herren da zwängen. In homöopathischen Dosierungen kleine Elektro-Spielereien einstreuen, macht noch keinen Dubstep. Den wollen wir im Zusammenhang mit den Bärten aber auch nicht hören. Was wir viel eher hören wollen, wäre doch ein Klon aus "Sharp Dressed Man" und "Tush". Und genau das gibts bei "Chartreuse" auf die Ohren. So altbacken und selbstplagiiert das auch klingen mag, wenn nach dem Eingangsriff Beard den Shuffle vorgibt, rockt das die Bude fett. Die wummernde Groove-Bombe "Consumption" rundet den starken Beginn ab, ehe "Over You" das Tempo rausnimmt. Im balladesken Stil ziehen Gibbons, Hill und Beard alle Klischee-Register, um Feuerzeug-Fetischisten Futter zu geben. So richtig berührend klingt das zwar nicht, aber wers braucht ... So richtig oldschoolig benimmt sich "Heartache in Blues" mit wunderbar quengelnden Mundharmonika-Einschüben von James Harman. Etwas außergewöhnlich daher kommt der waschechte AC/DC-Rocker "Flyin' High", in dem die Rhythmus-Gitarren so dermaßen nach Angus und Malcolm anmuten, das man sich fragt, wieso sie nicht gleich die Young-Brüder ins Studio luden. So wenig ZZ Top gab es wohl noch auf keiner Platte. Entsprechend deplatziert wirkt die Nummer auch, zumal sich Gibbons im Refrain seltsam eierlos präsentiert. Komisches Ding. Damit hat es sich mit den Abweichungen vom bisherigen Konzept aber auch schon. Schade aber, dass das Trio die stimmlichen Fähigkeiten von Dusty Hill außen vor lässt. Sein klares souliges Organ stünde dem ein oder anderen Track sehr gut zu Gesicht. So taucht er leider nur im Background auf. Dennoch darf sich der geneigte Bartfetischist freuen, wieder neues Material auf die Ohren zu bekommen. Das klingt retro im besten Wortsinne, aber vielleicht ist ja genau das "La Futura"? © Laut
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 23. Juni 2008 | Mercury Studios

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 23. April 2012 | Mercury Studios

Ab
CD16,99 €

Rock - Erschienen am 11. Januar 2011 | Rhino - Warner Records

Ab
CD16,99 €

Rock - Erschienen am 11. Januar 2011 | Rhino - Warner Records

Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 28. Oktober 1985 | Warner Records

Ab
CD41,99 €

Rock - Erschienen am 28. Januar 2008 | Rhino - Warner Records

Ab
CD16,99 €

Rock - Erschienen am 7. Juni 2013 | Rhino - Warner Records

Ab
CD12,49 €

Rock - Erschienen am 9. September 2016 | Suretone Records

Ab
CD9,99 €

Rock - Erschienen am 12. November 2019 | BBM