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Die Alben

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 16. August 2019 | 300 Entertainment - Atl

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Wohl kaum eine andere Persönlichkeit in der zeitgenössischen Hip Hop-Kultur sorgt gleichermaßen für so hochgezogene Augenbrauen und weitläufige Begeisterung unter Kritikern wie Young Thug. Oldheads bekommen wahrscheinlich schon innerhalb der ersten zwanzig Sekunden einer Thugga-Single Krampfadern an der Stirn und können den Wunsch, über die verkorkste neue Generation herzuziehen, nicht weiter unterdrücken. Im Gegensatz dazu hat der 28-jährige Rapper aus Atlanta schon fast ein Cult-Following um sich herum versammelt. Seine Fans verehren jedes neue Release, als sei es der heilige Gral. Es sagt wohl einiges über das digitale Zeitalter aus, dass Young Thug erst acht Jahre nach seinem Debüt-Mixtape sein erstes Studioalbum veröffentlicht. Der Weg dorthin war geprägt von Kontroversen und einem Sound, der sich relativ schnell als einzigartig herausstellte. Klangen seine ersten Projekte noch fast zu sehr nach Lil Wayne, kristallisierte sich mit jedem weiteren Release die wahre Stärke seiner Musik heraus: Seine Stimme. Ähnlich wie Kanye West benutzt er seine Stimmbänder als Instrument, als vollständigen Teil des Instrumentals und weniger als Mittel zum Zweck, um seine ohnehin zweitrangigen Lyrics an den Mann zu bringen. Dabei presst er mühelos seinen kompletten Stimm-Umfang in den Beat. Egal ob Tiergeräusche, tiefes Gegrummel oder Höhen, mit denen er bei Alvin und seinen Chipmunks einsteigen könnte: Thugga ist unvergleichlich wandelbar. Er ist Hip Hops Chamäleon. Und selten haben seine Farben bunter gestrahlt als auf seinem Debüt-Album "So Much Fun". Denn der Name hält was er verspricht. Thugga unterhält blendend über 19 (!) Tracks, und obwohl die LP alles in allem wesentlich poppiger ausgefallen ist, als es viele Fans gerne hätten, kommt Thugs Weirdness oft genug zum Vorschein. Die göttlichen Produktionen von Pierre B'ourne, Wheezy oder sogar J.Cole erzielen einen ähnlichen Effekt wie die Beats auf Playboi Cartis Meisterwerk "Die Lit". Sie sind Dreh- und Angelpunkt des Albums und bilden einen übergeordneten fast schon hypnotischen Mood. War bei Cartis Tape noch Minimalismus die Devise, setzt Thug bei seiner Beatwahl eher auf das genaue Gegenteil: Flashy, cloudy und unglaublich vielschichtig kommen die Klangbilder daher und greifen dem Rapper bei seinen vokalen Spielereien unter die Arme. Über weite Strecken der ersten Hälfte geht Thug musikalisch keine allzu großen Risiken ein, zeigt sich lyrisch aber dermaßen animiert, dass man selbst über die ein oder andere misslungene Hooks oder einige langweilige Features hinwegsehen kann. Was nicht heißen soll, der Anfang des Album wäre frei von absoluten Highlights. Für jeden Gunna Chorus gibt es schließlich gleich zwei "Totally Dude" Ad-Lips. Mit "Sup Mate" liefern er und Future genau den Sound den man sich von Super Slimey gewünscht hätte. Man hört den beiden den Spaß, den sie beim Recorden hatten, zu jeder Sekunde an. Future verfehlt sogar nur knapp seinen legendären "Ladidadida" - Flow aus "King's Dead" und bereichert die Menschheit mit Weisheiten wie: "And my spanish ting, she bad like J.Lo / I crushed up an X pill in her asshole." Das ist Rap-Zirkus vom Feinsten und grenzt sogar an "so bad it's good". "Ecstasy" funktionierte zwar in der originalen Version ohne Machine Gun Kelly wesentlich besser zählt aber dennoch zu den besten Songs der gesamten Platte. Selten hat ein Song Thuggas Gespür für infektiöse Melodien und Hooks besser unter Beweis gestellt. Ein weiteres Paradebeispiel für Jefferys Kompositionsgespür findet sich mit "What's the Move?". Ein zugegeben extrem poppiges Lil Uzi Vert- Duett, das aber unglaublich tight produziert ist. Das hintergründige Vögel-Gezwitscher weckt Assoziationen zu wilden Partys in tropischen Aviarien und passt wie die Faust aufs Auge zu den beiden Paradiesvögeln. "Jumped Out the Window" leitet Die zweite Hälfte ein und bringt Thuggas exzentrische Seite zurück. "Cartier Gucci Scarf" und "Big Tipper" stechen einem sofort ins Ohr, da hier der Rapper erstmals die extremeren Bereiche seines Stimmregisters zur Schau stellt und seinen gefeierten "Harambe"-Flow zurück bringt. Nur eben noch ausführlicher und expressiver. Die Feature-Gäste folgen Fuß und harmonieren ausnahmsweise erschreckend gut mit dem Rapper aus Atlanta. Obwohl das Album prall gefüllt mit Gästen ist, bleibt Young Thug nämlich oftmals das alleinige Highlight. Gunna und Lil Baby tun ausnahmsweise zwar nicht weh, bereichern ihre jeweiligen Songs aber in keinster Weise. 21 Savage macht einen akzeptablen Job, hat sich aber leider ebenso wie Machine Gun Kelly auf den falschen Song verirrt, und NAV bleibt eben NAV. Der Trap-Android ruiniert mit seiner eintönigen Delivery auf "Boy Back" den kompletten Track und liefert kurz vor Schluss dann doch noch eine herbe Enttäuschung. Allerdings lässt das grandiose abschließende "The London" diese schnell wieder in Vergessenheit geraten. "So Much Fun" erfindet das Rad nicht neu, aber hat die Mechanismen seines Genres verstanden und perfektioniert sie. Damit fällt das Album in eine ähnliche Sparte wie das bereits erwähnte kongeniale "Die Lit", nur ist es eben wesentlich exzentrischer und bombastischer. Wo Playboi Carti Raps Equivalent zu Punk darstellt, personifiziert Young Thug den Glam Rock der frühen 70er. Und das ist in diesem Falle ein riesiges Kompliment. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 16. April 2015 | 300 Entertainment - Atl

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. August 2016 | 300 Entertainment - Atl

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Young Thug setzte wirklich alles daran, uns von der Musik auf seinem bereits dritten Release 2016 abzulenken. Da wäre zum einen das gewagte Artwork, das den Thugger in einem Kleid zeigt. Hinzu kommt die nach "The Life Of Pablo" fast schon obligatorisch wirkende Namensänderung kurz nach Release. "No, My Name Is Jeffery" kürzte man zum simpleren, Social-Media-gerechten "JEFFERY" ab. Und zu guter Letzt die irre führenden Titel der einzelnen Stücke, die allesamt nach Thugs – sorry – Jefferys Idolen benannt sind, inhaltlich aber rein gar nichts mit ihnen zu tun haben: Neben offensichtlichen Vorbildern wie Guwop, Kanye und Rihanna tauchen da auch Boxer Floyd Mayweather oder der Gorilla Harambe auf. "In my world, of course, it don't matter: You could be a gangster with a dress or you could be a gangster with baggy pants", kommentierte Thug seine extravagante Klamotte beim Calvin Klein-Covershoot zusammen mit Frank Ocean. "I feel like there’s no such thing as gender." Genau diese Freiheit, sich selbst von jedweden Grenzen los zu sagen, macht Young Thug zu einem der aufregendsten, spannendsten Spielern im Game. Natürlich haben die ausgewiesenen Haar-in-der-Suppe-Finder schnell ihren Angriffspunkt entdeckt: Auch "JEFFERY" setzt Delivery über Lyrik. Wer aber ernsthaft poetische Erleuchtung von Young Thug-Texten erwartet, geht wohl auch zu einem Andreas Gabalier "Unplugged"-Konzert, um zu Tränen gerührt zu werden. Thuggers Lyrik gleicht dem abstrakten Expressionismus eines Jackson Pollock-Gemäldes und muss sich deshalb immer wieder die selben Vorwürfe gefallen lassen: Jedes Kind kann wild Farbkleckse auf eine Leinwand spritzen und es als Kunst verkaufen. Genauso kann jeder Rapper mit zusammenhangslosen Assoziationsketten um sich werfen. Nur hat eben keiner die Eier in der Hose, um dabei so konsequent auf alles zu scheißen, wie es Young Thug tut: Auf "RiRi" heult Thugger die Hook wie ein Seehund. Und es funktioniert. Das soll Mr. Williams erst einmal jemand nachmachen. Jefferys durchschlagskräftigste Waffe ist sowieso seine Stimme. Im post-verbalen Spektrum von Young Thug ist einfach alles möglich: Es wird gejault, gekrächzt, gemurmelt, gekeucht – aber sicher nie langweilig. "JEFFERY" schafft den Ritt auf der Rasierklinge mühelos: Es ist gleichzeitig in vielerlei Hinsicht extremer, als die bisherige Arbeit des Atlanta-Natives, aber trotzdem sein seit lange poppigstes Tape. Das mag auch an den Instrumentalen liegen, die, wie im grandiosen Opener "Wyclef Jean" mit einem Reggae-Einfluss daher kommen, dann wiederum wie "Kanye West" (übrigens mit famosem Wyclef Jean-Feature) den allumfassenden Dancehall-Trend aufgreifen. Highlights finden sich neben den bereits erwähnten Tracks massig: Im winterlichen "Guwop" sieht man Thugger förmlich vor dem geistigen Auge, wie er in seinem Kleid in Zeitlupe Schneeflocken mit einem Katana zersäbelt. In "Pick Up The Phone" vereint Thug zusammen mit Travis Scott und Migos’ Quavo das Pop-Raggae-Trap-Gemisch zu einem unwiderstehlichen Dauerohrwurm. Auf "Harambe" spittet der Thugger so erfrischend aggressiv, wie man ihn zuvor sicher noch nie gehört hat. Sinnbildlich steht das extravagante Cover für die größten Stärken von Young Thugs "JEFFERY": Befreit von jeglichem musikalischen Korsett kommt sein untrügliches Auge für Kompositionen abseits der Norm, gepaart mit unwiderstehlichem Style noch besser zur Geltung. Schon das Tape, das sein Albumdebüt eigentlich erst einläuten sollte, reift zum Dauerbrenner, der viel wagt, experimentiert, Grenzen ausreizt - und sich trotzdem seinen Pop-Appeal bewahrt. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 16. April 2015 | 300 Entertainment - Atl

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. August 2016 | 300 Entertainment - Atl

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Young Thug setzte wirklich alles daran, uns von der Musik auf seinem bereits dritten Release 2016 abzulenken. Da wäre zum einen das gewagte Artwork, das den Thugger in einem Kleid zeigt. Hinzu kommt die nach "The Life Of Pablo" fast schon obligatorisch wirkende Namensänderung kurz nach Release. "No, My Name Is Jeffery" kürzte man zum simpleren, Social-Media-gerechten "JEFFERY" ab. Und zu guter Letzt die irre führenden Titel der einzelnen Stücke, die allesamt nach Thugs – sorry – Jefferys Idolen benannt sind, inhaltlich aber rein gar nichts mit ihnen zu tun haben: Neben offensichtlichen Vorbildern wie Guwop, Kanye und Rihanna tauchen da auch Boxer Floyd Mayweather oder der Gorilla Harambe auf. "In my world, of course, it don't matter: You could be a gangster with a dress or you could be a gangster with baggy pants", kommentierte Thug seine extravagante Klamotte beim Calvin Klein-Covershoot zusammen mit Frank Ocean. "I feel like there’s no such thing as gender." Genau diese Freiheit, sich selbst von jedweden Grenzen los zu sagen, macht Young Thug zu einem der aufregendsten, spannendsten Spielern im Game. Natürlich haben die ausgewiesenen Haar-in-der-Suppe-Finder schnell ihren Angriffspunkt entdeckt: Auch "JEFFERY" setzt Delivery über Lyrik. Wer aber ernsthaft poetische Erleuchtung von Young Thug-Texten erwartet, geht wohl auch zu einem Andreas Gabalier "Unplugged"-Konzert, um zu Tränen gerührt zu werden. Thuggers Lyrik gleicht dem abstrakten Expressionismus eines Jackson Pollock-Gemäldes und muss sich deshalb immer wieder die selben Vorwürfe gefallen lassen: Jedes Kind kann wild Farbkleckse auf eine Leinwand spritzen und es als Kunst verkaufen. Genauso kann jeder Rapper mit zusammenhangslosen Assoziationsketten um sich werfen. Nur hat eben keiner die Eier in der Hose, um dabei so konsequent auf alles zu scheißen, wie es Young Thug tut: Auf "RiRi" heult Thugger die Hook wie ein Seehund. Und es funktioniert. Das soll Mr. Williams erst einmal jemand nachmachen. Jefferys durchschlagskräftigste Waffe ist sowieso seine Stimme. Im post-verbalen Spektrum von Young Thug ist einfach alles möglich: Es wird gejault, gekrächzt, gemurmelt, gekeucht – aber sicher nie langweilig. "JEFFERY" schafft den Ritt auf der Rasierklinge mühelos: Es ist gleichzeitig in vielerlei Hinsicht extremer, als die bisherige Arbeit des Atlanta-Natives, aber trotzdem sein seit lange poppigstes Tape. Das mag auch an den Instrumentalen liegen, die, wie im grandiosen Opener "Wyclef Jean" mit einem Reggae-Einfluss daher kommen, dann wiederum wie "Kanye West" (übrigens mit famosem Wyclef Jean-Feature) den allumfassenden Dancehall-Trend aufgreifen. Highlights finden sich neben den bereits erwähnten Tracks massig: Im winterlichen "Guwop" sieht man Thugger förmlich vor dem geistigen Auge, wie er in seinem Kleid in Zeitlupe Schneeflocken mit einem Katana zersäbelt. In "Pick Up The Phone" vereint Thug zusammen mit Travis Scott und Migos’ Quavo das Pop-Raggae-Trap-Gemisch zu einem unwiderstehlichen Dauerohrwurm. Auf "Harambe" spittet der Thugger so erfrischend aggressiv, wie man ihn zuvor sicher noch nie gehört hat. Sinnbildlich steht das extravagante Cover für die größten Stärken von Young Thugs "JEFFERY": Befreit von jeglichem musikalischen Korsett kommt sein untrügliches Auge für Kompositionen abseits der Norm, gepaart mit unwiderstehlichem Style noch besser zur Geltung. Schon das Tape, das sein Albumdebüt eigentlich erst einläuten sollte, reift zum Dauerbrenner, der viel wagt, experimentiert, Grenzen ausreizt - und sich trotzdem seinen Pop-Appeal bewahrt. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 20. Dezember 2019 | 300 Entertainment - Atl

Wohl kaum eine andere Persönlichkeit in der zeitgenössischen Hip Hop-Kultur sorgt gleichermaßen für so hochgezogene Augenbrauen und weitläufige Begeisterung unter Kritikern wie Young Thug. Oldheads bekommen wahrscheinlich schon innerhalb der ersten zwanzig Sekunden einer Thugga-Single Krampfadern an der Stirn und können den Wunsch, über die verkorkste neue Generation herzuziehen, nicht weiter unterdrücken. Im Gegensatz dazu hat der 28-jährige Rapper aus Atlanta schon fast ein Cult-Following um sich herum versammelt. Seine Fans verehren jedes neue Release, als sei es der heilige Gral. Es sagt wohl einiges über das digitale Zeitalter aus, dass Young Thug erst acht Jahre nach seinem Debüt-Mixtape sein erstes Studioalbum veröffentlicht. Der Weg dorthin war geprägt von Kontroversen und einem Sound, der sich relativ schnell als einzigartig herausstellte. Klangen seine ersten Projekte noch fast zu sehr nach Lil Wayne, kristallisierte sich mit jedem weiteren Release die wahre Stärke seiner Musik heraus: Seine Stimme. Ähnlich wie Kanye West benutzt er seine Stimmbänder als Instrument, als vollständigen Teil des Instrumentals und weniger als Mittel zum Zweck, um seine ohnehin zweitrangigen Lyrics an den Mann zu bringen. Dabei presst er mühelos seinen kompletten Stimm-Umfang in den Beat. Egal ob Tiergeräusche, tiefes Gegrummel oder Höhen, mit denen er bei Alvin und seinen Chipmunks einsteigen könnte: Thugga ist unvergleichlich wandelbar. Er ist Hip Hops Chamäleon. Und selten haben seine Farben bunter gestrahlt als auf seinem Debüt-Album "So Much Fun". Denn der Name hält was er verspricht. Thugga unterhält blendend über 19 (!) Tracks, und obwohl die LP alles in allem wesentlich poppiger ausgefallen ist, als es viele Fans gerne hätten, kommt Thugs Weirdness oft genug zum Vorschein. Die göttlichen Produktionen von Pierre B'ourne, Wheezy oder sogar J.Cole erzielen einen ähnlichen Effekt wie die Beats auf Playboi Cartis Meisterwerk "Die Lit". Sie sind Dreh- und Angelpunkt des Albums und bilden einen übergeordneten fast schon hypnotischen Mood. War bei Cartis Tape noch Minimalismus die Devise, setzt Thug bei seiner Beatwahl eher auf das genaue Gegenteil: Flashy, cloudy und unglaublich vielschichtig kommen die Klangbilder daher und greifen dem Rapper bei seinen vokalen Spielereien unter die Arme. Über weite Strecken der ersten Hälfte geht Thug musikalisch keine allzu großen Risiken ein, zeigt sich lyrisch aber dermaßen animiert, dass man selbst über die ein oder andere misslungene Hooks oder einige langweilige Features hinwegsehen kann. Was nicht heißen soll, der Anfang des Album wäre frei von absoluten Highlights. Für jeden Gunna Chorus gibt es schließlich gleich zwei "Totally Dude" Ad-Lips. Mit "Sup Mate" liefern er und Future genau den Sound den man sich von Super Slimey gewünscht hätte. Man hört den beiden den Spaß, den sie beim Recorden hatten, zu jeder Sekunde an. Future verfehlt sogar nur knapp seinen legendären "Ladidadida" - Flow aus "King's Dead" und bereichert die Menschheit mit Weisheiten wie: "And my spanish ting, she bad like J.Lo / I crushed up an X pill in her asshole." Das ist Rap-Zirkus vom Feinsten und grenzt sogar an "so bad it's good". "Ecstasy" funktionierte zwar in der originalen Version ohne Machine Gun Kelly wesentlich besser zählt aber dennoch zu den besten Songs der gesamten Platte. Selten hat ein Song Thuggas Gespür für infektiöse Melodien und Hooks besser unter Beweis gestellt. Ein weiteres Paradebeispiel für Jefferys Kompositionsgespür findet sich mit "What's the Move?". Ein zugegeben extrem poppiges Lil Uzi Vert- Duett, das aber unglaublich tight produziert ist. Das hintergründige Vögel-Gezwitscher weckt Assoziationen zu wilden Partys in tropischen Aviarien und passt wie die Faust aufs Auge zu den beiden Paradiesvögeln. "Jumped Out the Window" leitet Die zweite Hälfte ein und bringt Thuggas exzentrische Seite zurück. "Cartier Gucci Scarf" und "Big Tipper" stechen einem sofort ins Ohr, da hier der Rapper erstmals die extremeren Bereiche seines Stimmregisters zur Schau stellt und seinen gefeierten "Harambe"-Flow zurück bringt. Nur eben noch ausführlicher und expressiver. Die Feature-Gäste folgen Fuß und harmonieren ausnahmsweise erschreckend gut mit dem Rapper aus Atlanta. Obwohl das Album prall gefüllt mit Gästen ist, bleibt Young Thug nämlich oftmals das alleinige Highlight. Gunna und Lil Baby tun ausnahmsweise zwar nicht weh, bereichern ihre jeweiligen Songs aber in keinster Weise. 21 Savage macht einen akzeptablen Job, hat sich aber leider ebenso wie Machine Gun Kelly auf den falschen Song verirrt, und NAV bleibt eben NAV. Der Trap-Android ruiniert mit seiner eintönigen Delivery auf "Boy Back" den kompletten Track und liefert kurz vor Schluss dann doch noch eine herbe Enttäuschung. Allerdings lässt das grandiose abschließende "The London" diese schnell wieder in Vergessenheit geraten. "So Much Fun" erfindet das Rad nicht neu, aber hat die Mechanismen seines Genres verstanden und perfektioniert sie. Damit fällt das Album in eine ähnliche Sparte wie das bereits erwähnte kongeniale "Die Lit", nur ist es eben wesentlich exzentrischer und bombastischer. Wo Playboi Carti Raps Equivalent zu Punk darstellt, personifiziert Young Thug den Glam Rock der frühen 70er. Und das ist in diesem Falle ein riesiges Kompliment. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 16. Juni 2017 | Atlantic Records

Immer ist er da, um uns zu überraschen und aus der Reihe zu tanzen, ohne je ins Stocken zu geraten: Jeffrey Lamar Williams alias Young Thug zeigt mit dem Titel Beautiful Thugger Girls wieder einmal das genaue Gegenteil von dem, was man erwartet hätte. Mitten im Sommer 2016 hatte der charismatische Rapper aus Atlanta mit Jeffrey (auf dem Cover trug er ein Kleid des italienischen Modeschöpfers Alessandro Trincone!) wieder einmal ganz und gar auf Variationsbreite gesetzt. Als er nacheinander I’m Up und Slime Season 3 einspielte, erstellte er gleichzeitig ein Mixtape, auf dem unzählige Gäste auftreten, etwa Gucci Mane, Young Scooter, Travis Scott, Quavo und sogar Wyclef Jean von den Fugees, dem er schon im ersten Titel die Ehre erwiesen hatte. Der außerirdische Rapper hatte auch seinen Spaß damit, Future (Future Swag) zu imitieren und sein Programm möglichst bunt zusammenzuwürfeln…Dieses Mal entscheidet sich Young Thug für eine Art R&B, der manchmal mit dem Pop flirtet. Ein Album mit melancholischen Tempi, auf dem er eher Sänger als Rapper ist. Beautiful Thugger Girls, von Drake produziert, bringt insbesondere Future, Snoop Dogg, Lil Durk, Millie Go Lightly, Jacquees, Travis Scott und Gunna zusammen und beweist vor allem, dass Young Thug hoch hinaus will (er ist nicht umsonst 1,91 Meter groß…) und wirklich sehr, sehr hungrig ist – das sieht man bei bestimmten Songs, die durchaus Hits werden können, und damit erreicht er auch Zuhörer, bei denen er mit seinem Hardliner-Rap normalerweise auf taube Ohren stößt. Dieser gerade erst einmal gute 25 Jahre alte MC aus den amerikanischen Südstaaten hat wohl noch so einige Überraschungen auf Lager…© MD/Qobuz
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. September 2018 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 23. Mai 2019 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 25. März 2016 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. August 2018 | 300 Entertainment - Atl

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Hörbücher - Erschienen am 19. April 2016 | The A Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 3. Juni 2016 | Epic - 300 Entertainment - Atlantic Recordings Corporation

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. November 2019 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 5. Februar 2016 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 10. Januar 2019 | DJ Collective

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. März 2017 | Artist Partner

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 20. November 2015 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 20. August 2021 | 300 Entertainment - Atl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. April 2018 | 300 Entertainment - Atl