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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 14. September 2018 | Compost Records

Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Zwei Alben in zwölf Monaten, das dritte soll vor Ende des Jahres im Kasten sein – diese Band will spielen. Als habe Roberto di Gioia etwas nachzuholen. War doch der Tastenmann nach jahrzehntelanger Arbeit mit amerikanischen Jazzlegenden, dann bei Doldingers Passport oder Till Brönner, vorwiegend als Pop-Producer tätig und agierte kaum noch live. Als es ihm dann doch in den Fingern juckte, rief er alte Freunde aus der Oberliga der hiesigen Jazzszene, um so gut wie ungeprobt in Clubs aufzutreten. Die All-Star-Band Web Web war geboren. Den Vibe der Clubgigs suchen sie auch live im Studio einzufangen und agieren nach der Maxime „Spielfreude geht vor Perfektion“. Verlieren wollen sie sich, wie in Trance spielen, die Musik einfach geschehen lassen. „Das ist wie Zen-Buddhismus“, sagt Di Gioia und rekurriert auf den „Spiritual Jazz“ der Spätsechziger- und Siebzigerjahre, als Musiker der Coltrane-Nachfolge begannen, sich für andere Kulturen zu interessieren und ihre Musik spirituell aufzuladen. Damals trafen Archie Shepp und Randy Weston in Marokko auf Musiker der Gnawa-Bruderschaft; mit Majid Bekkas luden Web Web jetzt einen Gnawa hinzu. Bekkas’ melismatischer Gesang, seine bassähnlich klingende Kastenhalslaute Gembri und die kastagnettenartigen, metallenen Klappern (Quarqaba) verleihen der oft hypnotisch-treibenden Musik eine spezifisch maghrebinische Sufi-Färbung, die die jazzigen Spielmuster aufs Schönste ergänzt. Lakatos expressives Saxofon, Di Gioias wuchtige McCoy-Tyner-Akkorde und spacige Keyboard-Sounds, Christian von Kaphengsts mächtiger Bass, Peter Galls vielschichtiges Drumming – das wurzelt in den Siebzigern und ist irgendwie „retro“. Aber faszinierend. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 27. August 2021 | Compost Records

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Jazz - Erschienen am 28. Februar 2020 | Compost Records

Die Hasch-Wolke kann Web Web natürlich nicht mitliefern, aber der Einstieg schafft es auch ohne, uns in die Flower-Power-Zeit der frühen 70er zu versetzen. Damit bedient die Band rund um den Tastenmagier Roberto Di Gioia sogleich das selbst postulierte Klischee. Dabei bietet diese Ansammlung von Hochkarätern erheblich mehr, wie wir bereits beim Erstlingswerk „Oracle“ (s. FF 06/18) feststellen konnten. Denn mit ihrer frappierenden Stilsicherheit knüpfen diese nahtlos an die Coltrane-Ära an. Die für einige Stücke neu hinzugekommene betörende Stimme von Joy Denalane, die ebenfalls neuen Streicher und das Flötenspiel Tony Lakatos’ überspannen die komplexen Arrangements mit genau dem Schmelz, der es Web Web ermöglicht, auch in die Ohren eines breiteren Publikums vorzudringen. So funktioniert diese Scheibe, und vor allem der Stream, auch als formidable Hintergrundmusik, eröffnet aber trotzdem dem intensiven Hörer spannende Momente voller Tiefe und Erhabenheit. So schwelgt Lakatos einmal mehr im Coltrane-Pathos, Di Gioia beherrscht die volle Klaviatur zwischen mächtigem McCoy-Tyner-Sound und spacigem Chick-Corea-Elektro-Trip; Bassist von Kaphengst gibt den stupend pulsierenden Timekeeper, Jimmy Garrison lässt grüßen. Nicht zu vergessen, das federleichte Drumming Peter Galls. Das mag man Eklektizismus nennen. Aber mit dem Jazz ist es wie mit der Kochkunst. Bewährte Ingredienzen gekonnt arrangiert können höchsten Genuss ergeben. Genau das gelingt Web Web. „Worshippers“, übersetzt „Anbeter“, ist somit ein programmatischer Titel. Eine Huldigung an die wirklich großen Soundschöpfer des modernen Jazz. © Nitschke, Reiner H. / www.fonoforum.de

Electronic - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Compost Records

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Jazz - Erschienen am 1. September 2017 | Compost Records

Für lange Zeit hatte sich der Pianist Roberto Di Gioia von der Jazzbühne verabschiedet, verdiente als Pop-Produzent Geld und Anerkennung. Gemeinhin ist ein Musiker dann für die Jazzpuristen gestorben. Die Erinnerung an sein Wirken mit Klaus Doldingers Passport und auf zwei Till-Brönner-Alben schien zu verblassen. Nun meldet sich der in München lebende gebürtige Italiener fulminant zurück. In seinem neuen, exzellent besetzten Quartett erinnert er daran, dass der Jazz der 60er- und frühen 70er-Jahre längst nicht tot ist, sondern noch immer mit Leidenschaft am Leben erhalten und weiterentwickelt werden kann. Di Gioia kokettiert damit, man wolle einfach nur den Spaß der frühen 70er zelebrieren, dabei reicht der spirituelle Groove der Gruppe bis zum mittleren John Coltrane zurück. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Band derzeit live erleben kann. Der Tenor- und Sopransaxofonist der HR-Bigband, Tony Lakatos, zitiert den Gottvater der modalen Saxofon-Predigt ebenso ungeniert wie großartig, dass einem Schauer den Rücken hinunterlaufen. Die Rhythmusgruppe mit Christian von Kaphengst am Bass und Peter Gall am Schlagzeug erzeugt mit treibendem, intensivem Puls spirituelle Trance hoher Intensität,. Di Gioia schüttelt atmosphärische Soundminiaturen aus Synthesizer und Fender Rhodes jenseits aller Klischees, bevor er sich dem Flügel widmet, und an McCoy Tyner in seinen besten Jahren erinnert. Die spielerische Bandbreite ist frappierend. Dabei drängt sich der durchaus mit Showtalenten gesegnete Bandleader nie in den Vordergrund, lässt seine Mitstreiter glänzen. Dies wird auch auf dem im letzten Herbst eingespielten ersten Album von „Web Web“ deutlich. Der Sound ist noch nicht so spirituell, und es herrscht noch die Grundstimmung, „schau’n wir mal, was geht“. Es sind Fragmente eines Puzzles, Reminiszenz an eine Zeit, in der der Jazz tatsächlich noch ein junges Publikum erreichte. Insofern ist der Titel des Albums „Oracle“ auch ein Versprechen, die ritualisierte Suche nach der Zukunft des Jazz. Ohne dessen Quellcode an hippen Bombast zu verkaufen, wie er derzeit von der US-amerikanischen Westküste herüberschwappt. Wir dürfen gespannt sein auf das für nächsten Herbst angekündigte zweite Album von „Web Web“. Zwischenzeitlich sollte man sich von der Spielfreude bei einem der angekündigten Live-Konzerte packen lassen. © Nitschke, Reiner H. / www.fonoforum.de

Jazz - Erschienen am 30. Juli 2021 | Compost Records

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Jazz - Erschienen am 25. Juni 2021 | Compost Records

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Electronic - Erschienen am 10. Juli 2020 | Beat Art Department

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Electronic - Erschienen am 7. August 2020 | Beat Art Department

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Jazz - Erschienen am 31. August 2018 | Compost Records

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Electronic - Erschienen am 4. September 2020 | Beat Art Department

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Electronic - Erschienen am 24. Juli 2020 | Beat Art Department

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Electronic - Erschienen am 21. August 2020 | Beat Art Department

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Jazz - Erschienen am 15. Juni 2018 | Compost Records