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Die Alben

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Pop - Erschienen am 10. April 2015 | Rhino Atlantic

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Reissue
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Pop - Erschienen am 15. Oktober 2012 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Als Tori Amos im vergangenen Jahr unter dem ehrwürdigen Deutsche Grammophon-Banner ihr mystisches "Night Of Hunters"-Konzept in die Welt trug, dachten viele, dass es sich dabei um eine einmalige und ganz persönliche Kreisschließung für die Bösendorfer-Elfe handeln würde. Doch dem war scheinbar nicht so, denn für ihr mittlerweile dreizehntes Studioalbum "Gold Dust", schob die zierliche Sängerin abermals ihren schweren Flügel in ein Studio - randvoll gefüllt mit feinsten Zwirn tragenden Klassik-Nerds und ihren untergebenen orchestralen Instrumenten. Mit Ausnahme ihres Debüts "Y Kant Tori Read" sowie der Alben "To Venus And Back", "Strange Little Girls" "The Beekeeper" und "Night Of Hunters", durften alle vergangenen Tori Amos-Werke ihre eindrucksvollsten Eckpfeiler zur Schau stellen, aus denen die Protagonistin letztlich vierzehn Songs auswählte, um sie mit dem "Gold Dust"-Button zu adeln. Von einer konventionellen Greatest Hits-Retrospektive ist "Gold Dust" allerdings weit entfernt. Stattdessen beweist die Songauswahl, zu welch selbstbewusster Persönlichkeit sich die ehemals fragil und zerbrechlich wirkende Tori Amos im Laufe der Jahre entwickelt hat. Weder ihr erstes Ausrufezeichen "Me And A Gun", noch Hits wie "Cornflake Girl" oder "Hey Jupiter" schafften es in die engere Auswahl. "Gold Dust" bietet eher eine Plattform für die vielen tiefgreifenden far-away-from-mainstream-Perlen, die sich seit dem "Little Earthquakes"-Durchbruch im Jahr 1992 bis zum 2009er-Schaffen "Midwinter Graces" angesammelt haben. Aufwühlende Vierminüter wie "Jackie's Strength", "Cloud On My Tongue", oder der zauberhafte "Boys For Pele"-Erguss "Marianne" glänzen im klassischen Gewand mit ebenso hohen Haltungsnoten wie Verstörendes à la "Precious Things". Dabei drängen sich die Orchester-Untertanen des Metropol Orkests aus Amsterdam unter der Leitung von Jules Buckley aber nur selten ins Rampenlicht. Eher wie ein imposanter Klang-Schutzwall fungierend, halten punktuell einsetzende Streicher, Oboen und Klarinetten der Sängerin den Rücken frei, um dem unvergleichlichen Timbre der Verantwortlichen ausreichend Spielraum zu gewähren. Diesen nutzt Tori Amos auch eindrucksvoll aus und lässt dabei ehemals, mit zittrigen Lines versehene Songs, anno 2012 vor Ausdrucksstärke nur so strotzen. Zwar halten sich Stimm-Arrangements und Strukturen weitgehend an den Originalen, doch werden die Neuinterpretationen durch die über die Jahre hinzugewonnene Stimmbandfestigkeit der Amerikanerin in völlig neue Gefühlswelten transportiert. So zieht sich feinstes Gold über vermeintlich Angestaubtes und lässt den Titel letztlich zum Programm werden. © Laut
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Pop - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Decca (UMO)

Hi-Res
At the close of 2020, a year of unexpected change and intensity across the globe, piano maestro and singer/songwriter Tori Amos gifted fans with a four-track holiday EP, Christmastide. Returning to the seasonal realm for the first time since 2009's Midwinter Graces, Amos aimed to provide solace and lift spirits after a tumultuous year rocked by the COVID-19 pandemic, social unrest, and an ugly U.S. presidential election cycle, comforting listeners during a unique yuletide season where more families than usual would be separated by social distancing, politics, and quarantine. Joining her for the snow-covered journey are familiar faces from eras past, namely drummer Matt Chamberlain and bassist Jon Evans, who were an integral part of Amos' vision for the better part of a decade. Together, the trio conjure sonic warmth that will be instantly familiar to diehards, recalling Amos' 2000s run from Scarlet's Walk to American Doll Posse. Opening with the appropriately festive "Christmastide," Amos sets the stage with sparkling piano, the full breadth of her rhythmic duo, and angelic vocal harmony with her daughter, Natashya Hawley, before plunging into a darker and more bittersweet space with the dramatic "Circle of Seasons" and pensive "Holly," a pair of standouts that are most evocative of Amos' classic sound. On robust closer "Better Angels," Amos sings, "Oh, what a year to be here/on this little rock, third from the sun/And we need some mercy." Weary but hopeful, she beseeches the heavens to "help us, save us" as Chamberlain's drums crash atop Evans' grooves, a rallying cry to harness as much power as we can muster for a better, brighter future. Although frustratingly short -- a full album in this vein might have been her best in a decade -- Christmastide is an absolute treat and one of the better things to come of a very trying year. © Neil Z. Yeung /TiVo
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Pop - Erschienen am 13. April 2015 | Rhino Atlantic

Hi-Res
Um Gottes Willen, eine Weihnachtsplatte! Ausgerechnet von Tori Amos? Ist sie nun ebenfalls auf diesen unheiligen Kitsch-Schlitten aufgesprungen, mit dessen Höllenfahrten uns jedes Jahr Heuler des Schlages Ronan Keating, Il Divo oder Nicole die Nacht der Nächte vorab vermiesen? Vom Cornflake Girl zur Röstkastanien-Verkäuferin? Entwarnung, liebe Fans und Leser! Auf dem Cover will Tori anscheinend engelsgleich herab schweben. Das erinnert eher an eine dieser sexy Vampiretten aus dem Trash-Movie "Van Helsing", was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Noch besser kommt's dann beim vorurteilsfreien Hören der zwölf Songs. Tori Amos ist tatsächlich eine untadelige Weihnachtsplatte gelungen, bei der sie eigene Kompositionen geschickt mit klassischen Carols vermischt. Im Opener "What Child, Nowell" sind allerlei handelsübliche Wintersong-Klangzutaten enthalten. Darunter natürlich die unvermeidlichen Schellen und Glockengeläut, die aber höchst zurückhaltend erklingen und keine Spur von womöglich zu süßlichen Lebkuchenherzen erkennen lassen. Hier siegt eindeutig Herz über Kommerz. "Star Of Wonder" wiegt sich in verrumpelten Harmonien, lässt aber stets das harmonische Prinzip (Weihnachts-) Hoffnung hindruchschimmern. Das Ganze überzeugt als sanft-versponnene Moritat. Intim flüsternd und wispernd verführt Tori auf "A Silent Night With You" mit innigen Versprechungen. "Candle: Coventry Carol" berührt als gälisch anmutende Litanei, während "Holly, Ivy And Rose" zart darniederschweben wie eine hingetupfte Schneeflocke. "Harps Of Gold" tänzelt sogar im Uptempo dahin. Toris "Snow Angel" landet sanft auf Piano und Streichern. "Jeanette, Isabella" erinnert von der Gesangstechnik her sehr angenehm an Kate Bush. Der schnurrigsten Happen kommt fraglos mit "Pink And Glitter" daher. Hier zerrt Tori die große Big-Band-Kiste unterm Tannenbaum hervor und lädt zum beschwingten Weihnachts-Swing ein. Die "Midwinter Graces" sind viel zu schade, um mit ihnen während des Festes das ganze schnöde, ahnungslose Verwandten-Pack zu beschallen. Wartet, bis es dunkel wird, dann Kerzen entzünden, aus dem Fenster dem Tanz der Eiskristalle zusehen, und im Hintergrund Tori: so sieht die angemessene Ambiente für dieses wunderschöne und stimmige Album aus. Sollen andere doch "Jingle Bells und "Last Christmas" grölen, wir haben dafür die einzig wahre Schneeprinzessin an unserer Seite. © Laut
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Pop - Erschienen am 18. November 2016 | Rhino Atlantic

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Pop - Erschienen am 9. Mai 2014 | Mercury KX

Hi-Res Booklet
Fünf Jahre lang schwebte Tori Amos auf wattigen Klassik-Welten. Während dieser Zeit entstanden ein Weihnachtsalbum ("Midwinter Graces"), ein Konzeptalbum ("Night Of Hunters") und eine Retrospektive ("Gold Dust") – alles ummantelt von orchestralem Prunk. Damit ist jetzt Schluss: "Ich habe diese Abzweigungen gebraucht um wieder zu mir selbst zu finden", sagt die gebürtige Amerikanerin, die seit vielen Jahren im englischen Cornwall zu Bett geht. Auf ihrem 14. Studioalbum blickt die Piano-Virtuosin mit der unvergleichlichen Stimme wieder zurück. Weniger Opulenz, mehr Tiefe. Statt sich mit flächendeckenden Philharmonie-Arrangements zu duellieren, lehnt sich Tori Amos entspannt zurück und lässt die beiden Elemente zur Hochform auflaufen, die der Bardin bereits seit über zwanzig Jahren treu zur Seite stehen: ihre Stimme und ihr Klavier. Bereits "America" weckt Erinnerungen an Zeiten, als Alben wie "Under The Pink" oder "Boys For Pele" Melancholie neu definierten. Ähnlich betörende Intim-Highlights lassen nicht lange auf sich warten. Da wäre beispielsweise das zartbittere "Wild Way" – ein harmoniegeschwängertes Hin und Her zwischen Freud und Leid. Ebenso lieblich schleicht sich der moll-lastige Vergangenheitsbewältiger "Weatherman" durch die Boxen. Auch das mit akzentuierten Elektro-Einschüben versehene "16 Shades Of Grey" schmiegt sich butterweich in die Gehörgänge. Neben aufwühlenden Kammer-Momenten präsentiert Tori Amos aber auch nicht minder gehaltvolle Roots-Kost. So erinnert der famose Groover "Trouble's Lament" an die Hochzeiten des Man in Black, während sich die Sängerin mit dem Ukulele-Hüpfer "Giant's Rollin Pin" an die Fersen des pubertierenden Paul McCartney heftet. Mit lieblichen Harmonien, immer wieder eingestreuten Dynamik-Spielereien und bezirzender Stimmakrobatik zeigt die erfahrene Bardin der neuen weiblichen Singer/Songwriter-Generation die Grenzen auf. Großes Klang-Kino trotz kleinster Mittel: Tori Amos blüht beim Blick in den eigenen Rückspiegel regelrecht auf. Mit dem berührenden Mutter-Tochter-Duett "Promise" werden sogar noch Zukunftsängste verabschiedet. Sollte sich Toris Tochter Tash nämlich stimmlich weiter so entwickeln, dann wird der Name Amos auch in zwanzig Jahren noch eine große Rolle im Business spielen. © Laut
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Pop - Erschienen am 10. April 2015 | Rhino Atlantic

"Ich fand es immer schon faszinierend, wie Männer bestimmte Dinge sagen und wie das bei Frauen ankommt" sagte Tori Amos in einem Spiegel-Interview im Sommer. Auf "Strange Little Girls" hat sie sich nun zwölf von Männern geschriebene Stücke vorgenommen und neu interpretiert. Herausgekommen sind keine Coverversionen im eigentlichen Sinn, nein, viele der Stücke gehen viel weiter, wirken wesentlich intensiver, als es die Originale jemals zu tun vermochten. "'97 Bonnie & Clyde" von Oberbösewicht Eminem wirkt mit Streichern und ohne Beats auf einmal sehr dunkel und bedrohlich und macht einem die Brutalität und Perversion des eigentlichen Stückes mehr als deutlich. Depeche Modes "Enjoy The Silence" wird seines gesamten Bombastes beraubt und gewinnt gerade dadurch an Intensität und Intimität gegenüber dem Original. (Auch wenn mich Depeche Mode-Mastermind Schuh für diese Aussage steinigen wird.) 10cc's Klassiker "I'm Not In Love" kehrt sich dank Toris Interpretation ins Gegenteil. Keine in Watte gepackte, schwebende Ballade - düstere Stimmung macht sich breit, wenn sie schleppend von einer verletzten, zurückgewiesenen Person erzählt. An Ausdrucksstärke kann es kaum eines der Originale mit den Amos'schen Interpretationen aufnehmen. Gewöhnungsbedürftig ist die Version von Neil Youngs "Heart Of Gold", für die Tori ihren Bösendorfer verlässt und die Gitarre die Oberhand gewinnt. Bewegender wiederum "I Don't Like Mondays", von den Boomtown Rats. Vordergründig einlullend macht sich doch die Ernsthaftigkeit des Songs breit, der von einer Schießerei 1979 an einer Schule in San Diego inspiriert wurde. Kaum wiedererkennbar ist "Happiness Is A Warm Gun", im Original von den Fab Four. Die auf knapp zehn Minuten ausgedehnte Version lässt den Hörer verstört zurück, ohne etwas Greifbares in den Händen. Slayers "Raining Blood" zeigt Tori dann wieder von ihrer stärksten Seite - nur mit Stimme und Klavier bewaffnet, wie auch beim letzten Titel "Real Men" von Joe Jackson. Mit "Strange Little Girls" sind Tori Amos gleich zwei Dinge auf einmal gelungen. Zum einen ein beachtenswertes Konzeptalbum, dass es in dieser Weise noch nicht gab und welches über weite Strecken mehr als geglückt ist. Zum anderen gehen die meisten Interpretationen wieder mehr zu ihren "Wurzeln" zurück und lassen den schwächeren Vorgänger vergessen, was viele Fans freuen dürfte. Bemerkung am Rande: Interessanter Weise verändert Tori an einigen Stellen die Texte leicht, doch entscheidend: "Words are meaningless and unforgettable." © Laut
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Pop - Erschienen am 29. Oktober 2002 | Epic

Perhaps Tori Amos didn't intentionally whittle her audience down to merely the rabidly devoted ever since Boys for Pele, but it sure seemed that way with the deliberately abstract arrangements, double albums, and cover records. That devoted cult may be all that pay attention to Scarlet's Walk, her first album for Epic, but it marks a return to the sound and feel of Under the Pink and is her best album since then. Much was made at the time of release about its concept -- conceived as a journey through modern womanhood, when Tori herself journeyed through each state in the union -- but following the narrative is secondary to the feel of the music, which is warm, melodic, and welcoming, never feeling labored as so much of her last four albums often did. This doesn't mean it's an altogether easy listen: an intensive listen reveals layers of pain and an uneasiness murmuring underneath the surface, but it's delivered reassuringly, in croons and lush arrangements that nevertheless are filled with quirks, making it both comforting and provocative. Which, of course, is what Tori Amos delivered in her early years. If this isn't as startling as Little Earthquakes or majestic as Under the Pink, so be it. It's confident, alluring, and accomplished, luring listeners in instead of daring them to follow. And, frankly, it's a relief that she finally delivered another record like that. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 2017 | Mercury KX

Hi-Res
Vor wenigen Tagen hat Tori Amos ihr erst kürzlich erschienenes Album Native Invader bei einem Konzert im Grand Rex in Paris vorgestellt. Die Kritiken zum Auftritt deutlich positiv, wird der Sängerin nicht nur eine elfenhafte Stimme nachgesagt, sie wird außerdem für ihr besonderes Talent gelobt, verschiedene Instrumente perfekt zu beherrschen und diese in ihre Bühnenshow gekonnt mit einzubinden. Diese erstaunlichen künstlerischen Fertigkeiten überraschen möglicherweise etwas weniger schaut man sich einmal die musikalische Früherziehung und den allgemein außergewöhnlichen Werdegang der inzwischen 54-Jährigen Sängerin an. Bereits im Alter von 2½ Jahren beginnt sie Klavier zu lernen, es kommen weitere Instrumente hinzu. Mit nur 5 Jahren besucht sie ein Konservatorium und ist dort mit Abstand die jüngste unter ihren Mitschülern, zeitgleich schreibt sie ihre ersten eigenen Songs. Mit 13 Jahren spielt sie bereits regelmäßig in diversen Pianobars und entsendet nebenbei Demos ihrer Musik an unterschiedliche Plattenfirmen. Dies sind lediglich die Anfänge einer jungen Künstlerin, aus welchen doch schon bald eine erfolgreiche Karriere einer gestandenen Powerfrau entsteht, die es mittlerweile immerhin auf erstaunliche 14 Alben bringt. Native Invader, das 15. Album reiht sich nun mit ein in die Riege und zeigt eine Tori Amos, die uns mit einer Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint (da sind wir ganz einer Meinung mit den Kritikern), für zumindest einige Minuten Zeit und Raum vergessen lässt. Die ruhigen Klänge, die sich sanft wie eine Decke um die mythisch-anmutende Stimme der Sängerin legen, verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich. Es entsteht eine beinahe zauberhafte Atmosphäre, so schön wie ein Traum, aus welchem man fürs erste nicht erwachen möchte. Hören Sie einmal die beiden Titel Reindeer King und Breakaway und Sie werden verstehen, wovon wir sprechen! © SL/Qobuz
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Pop/Rock - Erschienen am 22. September 2008 | earMUSIC Classics

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Pop - Erschienen am 17. September 2001 | Atlantic Records

"Ich fand es immer schon faszinierend, wie Männer bestimmte Dinge sagen und wie das bei Frauen ankommt" sagte Tori Amos in einem Spiegel-Interview im Sommer. Auf "Strange Little Girls" hat sie sich nun zwölf von Männern geschriebene Stücke vorgenommen und neu interpretiert. Herausgekommen sind keine Coverversionen im eigentlichen Sinn, nein, viele der Stücke gehen viel weiter, wirken wesentlich intensiver, als es die Originale jemals zu tun vermochten. "'97 Bonnie & Clyde" von Oberbösewicht Eminem wirkt mit Streichern und ohne Beats auf einmal sehr dunkel und bedrohlich und macht einem die Brutalität und Perversion des eigentlichen Stückes mehr als deutlich. Depeche Modes "Enjoy The Silence" wird seines gesamten Bombastes beraubt und gewinnt gerade dadurch an Intensität und Intimität gegenüber dem Original. (Auch wenn mich Depeche Mode-Mastermind Schuh für diese Aussage steinigen wird.) 10cc's Klassiker "I'm Not In Love" kehrt sich dank Toris Interpretation ins Gegenteil. Keine in Watte gepackte, schwebende Ballade - düstere Stimmung macht sich breit, wenn sie schleppend von einer verletzten, zurückgewiesenen Person erzählt. An Ausdrucksstärke kann es kaum eines der Originale mit den Amos'schen Interpretationen aufnehmen. Gewöhnungsbedürftig ist die Version von Neil Youngs "Heart Of Gold", für die Tori ihren Bösendorfer verlässt und die Gitarre die Oberhand gewinnt. Bewegender wiederum "I Don't Like Mondays", von den Boomtown Rats. Vordergründig einlullend macht sich doch die Ernsthaftigkeit des Songs breit, der von einer Schießerei 1979 an einer Schule in San Diego inspiriert wurde. Kaum wiedererkennbar ist "Happiness Is A Warm Gun", im Original von den Fab Four. Die auf knapp zehn Minuten ausgedehnte Version lässt den Hörer verstört zurück, ohne etwas Greifbares in den Händen. Slayers "Raining Blood" zeigt Tori dann wieder von ihrer stärksten Seite - nur mit Stimme und Klavier bewaffnet, wie auch beim letzten Titel "Real Men" von Joe Jackson. Mit "Strange Little Girls" sind Tori Amos gleich zwei Dinge auf einmal gelungen. Zum einen ein beachtenswertes Konzeptalbum, dass es in dieser Weise noch nicht gab und welches über weite Strecken mehr als geglückt ist. Zum anderen gehen die meisten Interpretationen wieder mehr zu ihren "Wurzeln" zurück und lassen den schwächeren Vorgänger vergessen, was viele Fans freuen dürfte. Bemerkung am Rande: Interessanter Weise verändert Tori an einigen Stellen die Texte leicht, doch entscheidend: "Words are meaningless and unforgettable." © Laut
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CD17,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 2017 | Mercury KX

Hi-Res Booklet
Vor wenigen Tagen hat Tori Amos ihr erst kürzlich erschienenes Album Native Invader bei einem Konzert im Grand Rex in Paris vorgestellt. Die Kritiken zum Auftritt deutlich positiv, wird der Sängerin nicht nur eine elfenhafte Stimme nachgesagt, sie wird außerdem für ihr besonderes Talent gelobt, verschiedene Instrumente perfekt zu beherrschen und diese in ihre Bühnenshow gekonnt mit einzubinden. Diese erstaunlichen künstlerischen Fertigkeiten überraschen möglicherweise etwas weniger schaut man sich einmal die musikalische Früherziehung und den allgemein außergewöhnlichen Werdegang der inzwischen 54-Jährigen Sängerin an. Bereits im Alter von 2½ Jahren beginnt sie Klavier zu lernen, es kommen weitere Instrumente hinzu. Mit nur 5 Jahren besucht sie ein Konservatorium und ist dort mit Abstand die jüngste unter ihren Mitschülern, zeitgleich schreibt sie ihre ersten eigenen Songs. Mit 13 Jahren spielt sie bereits regelmäßig in diversen Pianobars und entsendet nebenbei Demos ihrer Musik an unterschiedliche Plattenfirmen. Dies sind lediglich die Anfänge einer jungen Künstlerin, aus welchen doch schon bald eine erfolgreiche Karriere einer gestandenen Powerfrau entsteht, die es mittlerweile immerhin auf erstaunliche 14 Alben bringt. Native Invader, das 15. Album reiht sich nun mit ein in die Riege und zeigt eine Tori Amos, die uns mit einer Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint (da sind wir ganz einer Meinung mit den Kritikern), für zumindest einige Minuten Zeit und Raum vergessen lässt. Die ruhigen Klänge, die sich sanft wie eine Decke um die mythisch-anmutende Stimme der Sängerin legen, verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich. Es entsteht eine beinahe zauberhafte Atmosphäre, so schön wie ein Traum, aus welchem man fürs erste nicht erwachen möchte. Hören Sie einmal die beiden Titel Reindeer King und Breakaway und Sie werden verstehen, wovon wir sprechen! © SL/Qobuz
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Pop - Erschienen am 18. Dezember 2006 | Rhino Atlantic

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Pop - Erschienen am 21. September 1999 | Rhino Atlantic

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Pop/Rock - Erschienen am 22. Februar 2005 | Epic

Released in conjunction with Tori Amos: Piece by Piece, a memoir presented as a think piece co-written with music journalist Ann Powers, Tori Amos' eighth studio album, The Beekeeper, is also loosely autobiographical, a song cycle that chronicles emotional journeys through metaphorical gardens all tended by the beekeeper protagonist of the title. Good thing that this concept was sketched out in the pre-release publicity, since The Beekeeper offers nothing close to a discernible concept in the album itself. At first, songs appear to spill forward in some sort of narrative, but the liner notes divide the 19 songs into six different groups -- "gardens," if you will -- that have nothing to do with how they're presented on the album, nor do they seem to have many sonic ties, and their lyrical connections are either tenuous or obtuse. Coming after 2002's Scarlet's Walk, whose title and songs clearly communicated its concept, this willful obtuseness might seem to hearken back to Tori's obstinately difficult albums of the mid-'90s, but The Beekeeper is miles away from the clanging darkness of Boys for Pele and From the Choirgirl Hotel. This is a bright, gleaming album that retains its sunny disposition even when the tempos grow slow and the melodies turn moody. Amos even occasionally punctuates her trademark elliptical piano ballads with organ-driven lite-funk -- a move that may alienate longtime fans, who may also balk at the album's highly polished sheen, but one that nevertheless fits well into the general feel of the record, lending it some genuine momentum. If the story line or concepts of the album aren't readily apparent, individual songs make their specific points well, and the record does flow with the grace and purpose of a song suite. As a cohesive work, The Beekeeper holds together better than nearly any of Tori's more ambitious albums, but there's a certain artsy distance that keeps this from being as emotionally immediate or as memorable as her first two records. But if Little Earthquakes was an album Amos could only have made in her twenties, The Beekeeper is a record perfectly suited for the singer/songwriter in her forties -- a little studied and deliberate, perhaps a shade too classy and consciously literary for its own good, but it's an ambitious, restless work that builds on her past work without resting on her laurels. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Pop - Erschienen am 17. November 2003 | Atlantic Records

Das Feld der Rockopern und musikalischen Erzählungen haben die Jungs von Queen und Pink Floyd bisher am konsequentesten beackert. Dennoch gibt es Brachland en masse in dieser unorthodoxen Genre-Nische. Diesen Umstand nutzt Tori Amos gnadenlos aus, um genau dort ihre musikalischen Märchenschlösser zu errichten. Tori Amos gehört zu den Künstlerinnen, deren Person und Werk über jeden Qualitätsdiskurs erhaben ist. Von Publikum und Fachpresse gleichermaßen hoch gelobt, stellt sich bei ihrer Musik nur das oft formulierte "gefallen/nicht gefallen"?! Wer auf gehaltvolle Kompositionen, ausgeklügelte Arrangements und Balladen mit Tiefgang steht, wird von Frau Amos hervorragend bedient. "Tales Of A Librarian" ist das erste Best Of-Album der amerikanischen Künstlerin, die sich seit mehr als zehn Jahren erfolgreich im Musikbiz behauptet. Von Tori selbst kompiliert, wartet die Scheibe mit 20 Songs auf, die einen hervorragenden Überblick über ihr bisheriges Werkeln geben. Eine gesungene Autobiografie sozusagen. Eine Retrospektive über ihr acht Alben umspannendes Gesamtwerk mit Songs, die ihren Werdegang reflektieren und aufarbeiten. Im Unterschied zu anderen 08/15-Best-Ofs, die sich auf das Aufwärmen alter Kamellen beschränken, verzichtet Tori darauf, uns die Titel ungeschminkt zu servieren. Alle Songs sind deshalb "reworked" und "reconditioned", will sagen überarbeitet und neu eingespielt. Neben Hits wie "Cornflake Girl", "Winter" und "Crucify" serviert sie auch zwei brandneue Nummern, "Angels" und "Snow Cherries From France". Außerdem tummeln sich mit "Mary" (im Original auf der europäischen "Crucify"-Single zu finden) und "Sweet Dreams" (aus der '92er Limited Edition-CD 'Winter') noch zwei rare B-Seiten auf dem Album. Tori Amos spielt zweifellos in der Liga großer Songpoetinnen wie Joni Mitchell, Rickie Lee Jones und Kate Bush. Ihre oft klassisch inspirierten Ideen packt sie in komplexe Kompositionen, die mal mit Gospel-Chören ("Way Down"), mal mit Tuba ("Mr. Zebra"), immer aber mit Einfallsreichtum, Phantasie und wohldosiertem Pathos arrangiert werden. Als Paradebeispiel soll "God" dienen, das mit Taktarten ebenso spielt, wie mit eigenwilliger Instrumentierung und filigraner Linienführung. "Tales Of A Librarian" präsentiert eine reife Künstlerin, deren Ausdrucksvermögen sich als äußerst mannigfaltig und eigensinnig offenbart. Das mit 20 Songs vollgepackte Album stellt für Tori-Neulinge den perfekten Einstieg in den Amos'schen Klangkosmos dar. Altgediente Fans dürfen sich über die Neubearbeitungen vertrauten Materials freuen. Von Tori Amos lasse ich mich gern an der Hand nehmen und aus diesem trostlosen Winter entführen. © Laut
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Pop - Erschienen am 24. April 1998 | Atlantic Records

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Pop/Rock - Erschienen am 22. Februar 2005 | Epic

Released in conjunction with Tori Amos: Piece by Piece, a memoir presented as a think piece co-written with music journalist Ann Powers, Tori Amos' eighth studio album, The Beekeeper, is also loosely autobiographical, a song cycle that chronicles emotional journeys through metaphorical gardens all tended by the beekeeper protagonist of the title. Good thing that this concept was sketched out in the pre-release publicity, since The Beekeeper offers nothing close to a discernible concept in the album itself. At first, songs appear to spill forward in some sort of narrative, but the liner notes divide the 19 songs into six different groups -- "gardens," if you will -- that have nothing to do with how they're presented on the album, nor do they seem to have many sonic ties, and their lyrical connections are either tenuous or obtuse. Coming after 2002's Scarlet's Walk, whose title and songs clearly communicated its concept, this willful obtuseness might seem to hearken back to Tori's obstinately difficult albums of the mid-'90s, but The Beekeeper is miles away from the clanging darkness of Boys for Pele and From the Choirgirl Hotel. This is a bright, gleaming album that retains its sunny disposition even when the tempos grow slow and the melodies turn moody. Amos even occasionally punctuates her trademark elliptical piano ballads with organ-driven lite-funk -- a move that may alienate longtime fans, who may also balk at the album's highly polished sheen, but one that nevertheless fits well into the general feel of the record, lending it some genuine momentum. If the story line or concepts of the album aren't readily apparent, individual songs make their specific points well, and the record does flow with the grace and purpose of a song suite. As a cohesive work, The Beekeeper holds together better than nearly any of Tori's more ambitious albums, but there's a certain artsy distance that keeps this from being as emotionally immediate or as memorable as her first two records. But if Little Earthquakes was an album Amos could only have made in her twenties, The Beekeeper is a record perfectly suited for the singer/songwriter in her forties -- a little studied and deliberate, perhaps a shade too classy and consciously literary for its own good, but it's an ambitious, restless work that builds on her past work without resting on her laurels. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Pop/Rock - Erschienen am 29. Oktober 2002 | Epic

Perhaps Tori Amos didn't intentionally whittle her audience down to merely the rabidly devoted ever since Boys for Pele, but it sure seemed that way with the deliberately abstract arrangements, double albums, and cover records. That devoted cult may be all that pay attention to Scarlet's Walk, her first album for Epic, but it marks a return to the sound and feel of Under the Pink and is her best album since then. Much was made at the time of release about its concept -- conceived as a journey through modern womanhood, when Tori herself journeyed through each state in the union -- but following the narrative is secondary to the feel of the music, which is warm, melodic, and welcoming, never feeling labored as so much of her last four albums often did. This doesn't mean it's an altogether easy listen: an intensive listen reveals layers of pain and an uneasiness murmuring underneath the surface, but it's delivered reassuringly, in croons and lush arrangements that nevertheless are filled with quirks, making it both comforting and provocative. Which, of course, is what Tori Amos delivered in her early years. If this isn't as startling as Little Earthquakes or majestic as Under the Pink, so be it. It's confident, alluring, and accomplished, luring listeners in instead of daring them to follow. And, frankly, it's a relief that she finally delivered another record like that. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Lounge - Erschienen am 1. Januar 2009 | Tori Amos - Republic Records

Um Gottes Willen, eine Weihnachtsplatte! Ausgerechnet von Tori Amos? Ist sie nun ebenfalls auf diesen unheiligen Kitsch-Schlitten aufgesprungen, mit dessen Höllenfahrten uns jedes Jahr Heuler des Schlages Ronan Keating, Il Divo oder Nicole die Nacht der Nächte vorab vermiesen? Vom Cornflake Girl zur Röstkastanien-Verkäuferin? Entwarnung, liebe Fans und Leser! Auf dem Cover will Tori anscheinend engelsgleich herab schweben. Das erinnert eher an eine dieser sexy Vampiretten aus dem Trash-Movie "Van Helsing", was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Noch besser kommt's dann beim vorurteilsfreien Hören der zwölf Songs. Tori Amos ist tatsächlich eine untadelige Weihnachtsplatte gelungen, bei der sie eigene Kompositionen geschickt mit klassischen Carols vermischt. Im Opener "What Child, Nowell" sind allerlei handelsübliche Wintersong-Klangzutaten enthalten. Darunter natürlich die unvermeidlichen Schellen und Glockengeläut, die aber höchst zurückhaltend erklingen und keine Spur von womöglich zu süßlichen Lebkuchenherzen erkennen lassen. Hier siegt eindeutig Herz über Kommerz. "Star Of Wonder" wiegt sich in verrumpelten Harmonien, lässt aber stets das harmonische Prinzip (Weihnachts-) Hoffnung hindruchschimmern. Das Ganze überzeugt als sanft-versponnene Moritat. Intim flüsternd und wispernd verführt Tori auf "A Silent Night With You" mit innigen Versprechungen. "Candle: Coventry Carol" berührt als gälisch anmutende Litanei, während "Holly, Ivy And Rose" zart darniederschweben wie eine hingetupfte Schneeflocke. "Harps Of Gold" tänzelt sogar im Uptempo dahin. Toris "Snow Angel" landet sanft auf Piano und Streichern. "Jeanette, Isabella" erinnert von der Gesangstechnik her sehr angenehm an Kate Bush. Der schnurrigsten Happen kommt fraglos mit "Pink And Glitter" daher. Hier zerrt Tori die große Big-Band-Kiste unterm Tannenbaum hervor und lädt zum beschwingten Weihnachts-Swing ein. Die "Midwinter Graces" sind viel zu schade, um mit ihnen während des Festes das ganze schnöde, ahnungslose Verwandten-Pack zu beschallen. Wartet, bis es dunkel wird, dann Kerzen entzünden, aus dem Fenster dem Tanz der Eiskristalle zusehen, und im Hintergrund Tori: so sieht die angemessene Ambiente für dieses wunderschöne und stimmige Album aus. Sollen andere doch "Jingle Bells und "Last Christmas" grölen, wir haben dafür die einzig wahre Schneeprinzessin an unserer Seite. © Laut