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Die Alben

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Afrobeat - Erschienen am 4. März 1979 | Comet

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Jazz - Erschienen am 7. Mai 2021 | Blue Note Records

Hi-Res
Im Bereich der modernen Musik war sein Lebenslauf wohl weit und breit der erlebnisreichste seiner Art. Tony Allen war ein unermüdlicher Erforscher, startete seine Karriere als Schlagzeuger bei Fela Kuti und arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Jean-Louis Aubert, Jeff Mills, Ray Lema, Sébastien Tellier, Manu Dibango, Damon Albarn oder Charlotte Gainsbourg zusammen. Seine letzte Schnapsidee vor seinem Tod am 30. April 2020 war der Hip-Hop. Zusammen mit dem Produzenten Vincent Taeger alias Tiger Tigre begann er damit, am Schlagzeug zu improvisieren und gleichzeitig amerikanischen Rap zu hören. Dadurch bekam er sehr schnell Lust, sich für Rapper Beats auszudenken. Und da Tony Allen nicht zu denen gehört, die sich mit ehemaligen Berühmtheiten zur Schau stellen, machte er sich auf die Suche nach frischen Ideen und Inspirationsmöglichkeiten. Am Ende stellte er eine ganze Riege mit neuen Stimmen auf, die etwas zu sagen haben. Tony Allen konnte sein Projekt zwar nicht mehr zu Ende führen, aber er hatte immerhin alle seine Drum-Partien aufgezeichnet, die Vincent Taeger nun hervorragend ergänzt hat. Somit konnte diese Platte auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod des nigerianischen Musikers in die Plattenläden gelangen. Dabei herausgekommen ist ein richtiges Produzentenalbum mit dieser Klangfarbe der 90er Jahre und dem eindeutigen Laid-back-Stil in den ersten Tracks desSampa The Great und des Lord Jah-Monte Ogbon. Musikalisch gesehen vollbringt Tony Allen richtige Wunder, indem er einen hypermodernen und zugleich avantgardistischen Sound installiert. In Mau Mau überträgt er die Melodie fast gänzlich auf das Schlagzeug, wohingegen die kenianische Rapperin Nah Eeto einen total phlegmatischen, soulig angehauchten Flow erzeugt. Mit Zelooperz, und vor allem mit Koreatown Oddity, dem aus Los Angeles kommenden Rapper, der bei Stones Throw unter Vertrag steht, gehen sie nach dem Soul in Rich Black zum Funk über, bevor wir dann mit dem Zwischenspiel Hurt Your Soul (feat Nate Bone) bei dem in New York niedergelassenen Label Def Jux landen. Das Album klingt mit zwei Meisterwerken aus: My Own mit dem jazzig angehauchten Beat, der funkigen Gitarre und dem beharrlichen Flow des amerikanischen Duos Marlowe, und Cosmosis, der geniale Titel, der sowohl etwas von Afro als auch von Pop und etwas Universelles hat, mit Ben Okri und Skepta am Mikrofon, Damon Albarn am Bass und am Keyboard und Remi Kabaka, seinem Kumpel von Gorillaz, an der Perkussion. Es ist der einzige, bei einer von Tony Allens letzten Studiosessions mit der Gruppe eingespielte Track des Albums. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 19. Mai 2017 | Universal Music Division Decca Records France

Hi-Res
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Jazz - Erschienen am 8. September 2017 | Blue Note Records

Hi-Res Booklet
Ein großartiger Schlagzeuger für ein großartiges Label. Mit seinen mehr als 77 Jahren bringt Tony Allen seine erste Platte bei Blue Note heraus. Obwohl die Grenzen des blauen Markenzeichens, das 1939 von Alfred Lion und Max Margulis gegründet wurde, genau festgesetzt sind, hat Allen selbst ein ganz unverkennbares Spiel entwickelt, das er in gleichem Maße sowohl dem Jazz als auch dem Rhythm’n’Blues und der afrikanischen Musik zu verdanken hat. Der Schlagzeuger und Erfinder des Afrobeats hat seine eigene Ausdrucksweise, einen recht persönlichen Stil (einzelne Drumset-Elemente artikulieren/desartikulieren, nachhaltig Hi-Hat und Ride-Becken einsetzen, um besser auf die anderen Drums los trommeln zu können), den er sowohl aus seinen afrikanischen und nigerianischen Wurzeln als auch von den für ihre Rhythmen bekannten Bop-Musikern Kenny Clarke, Max Roach und Art Blakey bezieht. Sie hätten alle seine Deklaration mitunterzeichnen können: „Ich spiele mein Schlagzeug wie in einem Orchester, ich versuche, meinem Spiel orchestrale Stärke zu verleihen." The Source, das zwölfte Opus in seiner Diskografie, verweist wie sein Name schon sagt, auf den Ursprung von Tony Allens musikalischer Kunst, auf Nigeria in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts also, und ist eine Reise zwischen Afrika und Amerika - eine musikalische und spirituelle Reise ins Innere. Die Komposition entsteht gemeinsam mit dem Saxofonisten Yann Jankielewicz, der auch für die Arrangements verantwortlich ist, denn mit ihm arbeitet er schon seit seinem im Jahre 2009 entstandenen Album Secret Agent zusammen. Die elf Tracks sind also das Ergebnis einer Zusammenarbeit, die begonnen hatte, als die beiden Männer gemeinsam bestimmte Platten anhörten und austauschten. Und zwar die von Lester Bowie, Charlie Mingus, Art Blakey oder Gil Evans, die ihnen dann als Wegweiser dienen sollten…Tony hat sich insbesondere mit dem Posaunisten Daniel Zimmermann, dem Saxofonisten Rémi Sciuto, dem Bassisten Mathias Allamane oder dem Keyboarder Vincent Taurelle und dem aus dem Kamerun stammenden Gitarristen Indy Dibongue zusammengetan. Mit dem Titel Cool Cats kommt die Krönung mit Damon Albarn am Keyboard, dem Leader von Blur…! Diese ganze feine Gesellschaft folgt dem Hausherrn in seinem recht beseelten Jazz- und Afrobeat-Haus. Ein spektakuläres Niemandsland. Tony Allen entwickelt eben genau hier, und nirgendwo anders, köstliche Melodien und gewagte Improvisationen, die ganz typisch für ihn sind. © MD/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 20. Oktober 2014 | Universal Music Division Decca Records France

Manchmal muss man sich echt an die eigene Nase packen: Dass wir in unserer Liste der besten Schlagzeuger aller Zeiten Tony Allen vergessen haben, kündet entweder (was eigentlich nicht sein kann) von völliger Ahnungslosigkeit oder geht (etwas wahrscheinlicher) als alarmierendes Zeichen für einsetzende Vergreisung durch. Wie konnte das passieren? Gut, dass sich der Mann mit "Film Of Life" nachdrücklich zurück in unsere löchrigen Gedächtnisse trommelt. Selbst Fela Kuti attestierte Tony Allen maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung des Afrofunk - und der, sagt man, ließ neben seiner eigenen eigentlich kaum musikalische Größe gelten. Für einen Ausnahmedrummer macht man aber schon einmal ... eine Ausnahme. Mit Recht: "Ich habe mein Schlagzeug immer wie ein Orchester behandelt", so Allen. "Ich will, dass sie singen", philosophiert er über seine Trommeln, denen er in der Folge nicht nur Rhythmen, sondern filigrane, vielschichtige, sich ständig weiterentwickelnde und -entfaltende Melodien entlockt. Die stärkste Faszination geht von den scheinbaren Gegensätzen in seinem Spiel aus: Egal zu welcher Komplexität sich der Rhythmus versteigt: Bei Tony Allen klingt es allzeit, als schüttle er noch die vertracktesten Muster locker aus den Handgelenken. Er spielt präzise wie ein Uhrwerk, dabei aber so organisch, voller Selbstverständlichkeit und Leidenschaft, dass einem Worte wie "mechanisch", "steril" oder "leblos" gar nicht erst in den Sinn kommen wollen. "Make you listen to my music": Gleich der erste Track verspricht nicht zu viel. Der Empfehlung "Check it out!" darf man da bedenkenlos Folge leisten. "Moving On" zieht unmittelbar in seinen Bann. Auf gehts, nicht jedoch, ohne einen Blick zurück über die Schulter zu werfen. Dabei klingen sogar deutlichste 70er-Anleihen (wie etwa in "Koko Dance") nicht wirklich gestrig, reiten sie doch auf der zeitlosen Welle des Grooves. "Afro Kungfu Beat" vollzieht das Kunststück, in einem Moment wie das Titelthema von "Shaft", im nächsten nach "Miami Vice" und noch einen Lidschlag später wieder komplett frisch zu klingen. In "Ire Omo" schlagen die Drums die Brücke zwischen Bläsern, die James Brown auch nicht schmissiger aufgeboten hätte, und afrikanischen Frauengesängen. Jazz, Dub und elektronische Spielereien klappern als bunte Steinchen im Afrobeat-Kaleidoskop. Dem treibenden, superfunky geratenen "African Man" schiebt Allen das erheblich schleppendere "Tony Wood" hinterher. Eben meint man noch, von den Baumwollfeldern vergangener Tage wehe der Blues herüber. Der Gesang dazu wirkt dann beinahe indianisch, obwohl ihn KuKu, wie Allen ein Mann mit nigerianischen Wurzeln, beisteuert. Nicht jede Seefahrt ist lustig, führt "Boat Journey", das eindringlichste, weil bedrückendste Stück, mit brutaler Deutlichkeit vor Augen: "Runnin' away from misery and you go find yourself in a double misery." Bass, Keyboards und Gitarren, Backgroundgesang, Tony Allens eigene, mehr gesprochene als gesungene Zeilen und Damon Albarns Stimme und Melodica, all das fügt sich zwar stimmig zueinander. Die fulminante Ausgestaltung trägt aber eigentlich wenig zum Gesamtbild bei, sondern spannt vielmehr einen Rahmen um das Schlagzeugspiel. Der Eindruck lässt sich nicht abschütteln: Der Meister hätte sein Album auch ganz alleine, ohne jeden Beistand gestalten können. Das Ergebnis wäre vermutlich keinen Deut weniger interessant ausgefallen. © Laut
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Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | Universal Music Division Decca Records France

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Afrika - Erschienen am 8. Juni 2009 | World Circuit

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Aus aller Welt - Erschienen am 29. Mai 2020 | Comet Records

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Afrika - Erschienen am 19. Juni 2009 | Honest Jon's Records

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Aus aller Welt - Erschienen am 29. Mai 2009 | Comet Records

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Aus aller Welt - Erschienen am 29. Mai 2009 | Comet Records

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Afrobeat - Erschienen am 1. Januar 1985 | Comet Records

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Jazz - Erschienen am 12. März 2021 | Universal Music Division Decca Records France

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Electronic - Erschienen am 15. Oktober 2012 | Comet Records

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Jazz - Erschienen am 8. September 2017 | Universal Music Division Decca Records France

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Ein großartiger Schlagzeuger für ein großartiges Label. Mit seinen mehr als 77 Jahren bringt Tony Allen seine erste Platte bei Blue Note heraus. Obwohl die Grenzen des blauen Markenzeichens, das 1939 von Alfred Lion und Max Margulis gegründet wurde, genau festgesetzt sind, hat Allen selbst ein ganz unverkennbares Spiel entwickelt, das er in gleichem Maße sowohl dem Jazz als auch dem Rhythm’n’Blues und der afrikanischen Musik zu verdanken hat. Der Schlagzeuger und Erfinder des Afrobeats hat seine eigene Ausdrucksweise, einen recht persönlichen Stil (einzelne Drumset-Elemente artikulieren/desartikulieren, nachhaltig Hi-Hat und Ride-Becken einsetzen, um besser auf die anderen Drums los trommeln zu können), den er sowohl aus seinen afrikanischen und nigerianischen Wurzeln als auch von den für ihre Rhythmen bekannten Bop-Musikern Kenny Clarke, Max Roach und Art Blakey bezieht. Sie hätten alle seine Deklaration mitunterzeichnen können: „Ich spiele mein Schlagzeug wie in einem Orchester, ich versuche, meinem Spiel orchestrale Stärke zu verleihen." The Source, das zwölfte Opus in seiner Diskografie, verweist wie sein Name schon sagt, auf den Ursprung von Tony Allens musikalischer Kunst, auf Nigeria in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts also, und ist eine Reise zwischen Afrika und Amerika - eine musikalische und spirituelle Reise ins Innere. Die Komposition entsteht gemeinsam mit dem Saxofonisten Yann Jankielewicz, der auch für die Arrangements verantwortlich ist, denn mit ihm arbeitet er schon seit seinem im Jahre 2009 entstandenen Album Secret Agent zusammen. Die elf Tracks sind also das Ergebnis einer Zusammenarbeit, die begonnen hatte, als die beiden Männer gemeinsam bestimmte Platten anhörten und austauschten. Und zwar die von Lester Bowie, Charlie Mingus, Art Blakey oder Gil Evans, die ihnen dann als Wegweiser dienen sollten…Tony hat sich insbesondere mit dem Posaunisten Daniel Zimmermann, dem Saxofonisten Rémi Sciuto, dem Bassisten Mathias Allamane oder dem Keyboarder Vincent Taurelle und dem aus dem Kamerun stammenden Gitarristen Indy Dibongue zusammengetan. Mit dem Titel Cool Cats kommt die Krönung mit Damon Albarn am Keyboard, dem Leader von Blur…! Diese ganze feine Gesellschaft folgt dem Hausherrn in seinem recht beseelten Jazz- und Afrobeat-Haus. Ein spektakuläres Niemandsland. Tony Allen entwickelt eben genau hier, und nirgendwo anders, köstliche Melodien und gewagte Improvisationen, die ganz typisch für ihn sind. © MD/Qobuz
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Afrobeat - Erschienen am 1. Januar 2010 | Comet Records

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Jazz - Erschienen am 20. März 2020 | World Circuit

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Afrobeat - Erschienen am 4. Juli 2004 | Comet Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Mai 2020 | Parlophone UK

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Jazz - Erschienen am 7. Mai 2021 | Blue Note Records

Im Bereich der modernen Musik war sein Lebenslauf wohl weit und breit der erlebnisreichste seiner Art. Tony Allen war ein unermüdlicher Erforscher, startete seine Karriere als Schlagzeuger bei Fela Kuti und arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Jean-Louis Aubert, Jeff Mills, Ray Lema, Sébastien Tellier, Manu Dibango, Damon Albarn oder Charlotte Gainsbourg zusammen. Seine letzte Schnapsidee vor seinem Tod am 30. April 2020 war der Hip-Hop. Zusammen mit dem Produzenten Vincent Taeger alias Tiger Tigre begann er damit, am Schlagzeug zu improvisieren und gleichzeitig amerikanischen Rap zu hören. Dadurch bekam er sehr schnell Lust, sich für Rapper Beats auszudenken. Und da Tony Allen nicht zu denen gehört, die sich mit ehemaligen Berühmtheiten zur Schau stellen, machte er sich auf die Suche nach frischen Ideen und Inspirationsmöglichkeiten. Am Ende stellte er eine ganze Riege mit neuen Stimmen auf, die etwas zu sagen haben. Tony Allen konnte sein Projekt zwar nicht mehr zu Ende führen, aber er hatte immerhin alle seine Drum-Partien aufgezeichnet, die Vincent Taeger nun hervorragend ergänzt hat. Somit konnte diese Platte auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod des nigerianischen Musikers in die Plattenläden gelangen. Dabei herausgekommen ist ein richtiges Produzentenalbum mit dieser Klangfarbe der 90er Jahre und dem eindeutigen Laid-back-Stil in den ersten Tracks des Sampa The Great und des Lord Jah-Monte Ogbon. Musikalisch gesehen vollbringt Tony Allen richtige Wunder, indem er einen hypermodernen und zugleich avantgardistischen Sound installiert. In Mau Mau überträgt er die Melodie fast gänzlich auf das Schlagzeug, wohingegen die kenianische Rapperin Nah Eeto einen total phlegmatischen, soulig angehauchten Flow erzeugt. Mit Zelooperz, und vor allem mit Koreatown Oddity, dem aus Los Angeles kommenden Rapper, der bei Stones Throw unter Vertrag steht, gehen sie nach dem Soul in Rich Black zum Funk über, bevor wir dann mit dem Zwischenspiel Hurt Your Soul (feat Nate Bone) bei dem in New York niedergelassenen Label Def Jux landen. Das Album klingt mit zwei Meisterwerken aus: My Own mit dem jazzig angehauchten Beat, der funkigen Gitarre und dem beharrlichen Flow des amerikanischen Duos Marlowe, und Cosmosis, der geniale Titel, der sowohl etwas von Afro als auch von Pop und etwas Universelles hat, mit Ben Okri und Skepta am Mikrofon, Damon Albarn am Bass und am Keyboard und Remi Kabaka, seinem Kumpel von Gorillaz, an der Perkussion. Es ist der einzige, bei einer von Tony Allens letzten Studiosessions mit der Gruppe eingespielte Track des Albums. © Smaël Bouaici/Qobuz

Der Interpret

Tony Allen im Magazin