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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Dance - Erschienen am 1. Januar 1997 | Virgin Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Mercury Prize Selection
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2005 | Virgin Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Es war einmal ein kleines, aber feines Duo, das vor ungefähr zehn Jahren mit einem Paukenschlag das Musikbusiness revolutionierte. 1995 war das Jahr, in dem "Exit Planet Dust" erschien. Eine Generation von Tänzern, die damals noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum marschierte, hoppelt heute in den Indie-Dissen der Welt zu "Leave Home" oder "Song To The Siren". Den genreprägenden Status von einst haben sie mittlerweile eingebüßt. Von Album zu Album schien es, als ob ihnen mehr oder minder die guten Ideen im Klanglabor abhanden kamen. Der verzweifelte Ruf "Come With Us" mit eher lauen und zerfahrenen Nummern wollte nicht so recht Gehör finden. Zwischen vereinzelten Songperlen tummelte sich zu viel Belangloses, um mitreißen zu können. Was bringen uns die Chemical Brothers also Anno 2005? Tom Rowlands und Ed Simons haben in der fast dreijährigen Pause ordentlich Kohlen gesammelt und setzen den Hammer wieder unter Dampf. Monoton auf die zwölf zu kloppen, ist jedoch nach wie vor nicht ihr Ding. So bietet "Push The Button" ein reichhaltiges Elektro-Potpourri, das Big Beat-Sounds, House-Stampfer, Funk, Hip Hop und sogar Bluesiges unter einem Dach vereint. Speziell die Bass-Monster unter den elf Destillaten stechen positiv hervor. Wo noch vor nicht allzu langer Zeit die Handbremse zum Einsatz kam, die euphorisches Abhotten kaum erlaubte, hämmern die Chemical Brothers dem geneigten Volk wieder gnadenlos die Beats um die Ohren. "Galvanize" ist der erste ganz große Kraftsport in dieser Hinsicht. Der kongeniale Q-Tip quäkt als Vocal-Gast mit seinem typischen Stil zu orientalischen Streichersamples. "It's time to galvanize", es ist Zeit, wachzurütteln, und wie! Einen derartigen Hammer hatten die Brothers seit "Block Rockin' Beats"-Zeiten nicht mehr im Gepäck, ein absolutes Highlight. Wer glaubt, dass es danach nicht mehr besser werden kann, hat Recht. Die Klasse dieses Monstrums erreicht kein einziger Song im weiteren Verlauf der Trackliste. Aber verzagen gilt nicht. "The Boxer" (wieder mit Charlatan Tim Burgess) überzeugt mit funkigem Rhythmus und Stakkato Piano-Samples. Verspielt und gleichzeitig äußerst tanzbar kommt damit ein Kontrast zum düster knüppelnden Opener zum Tragen. Sanfte House-Beats, Distort-Attacken und Acid-Gefiepe bei "Believe" erzeugen hingegen wieder die drogengetränkte Atmosphäre einer schweißtreibenden Clubnacht kurz vor Torschluss. Die emotional-musikalische Achterbahnfahrt, die sich bereits nach drei Songs ankündigt, setzen Rowlands und Simons gnadenlos bis zum sphärisch blubbernden Schlusspunkt ("Surface To Air") fort. Sogar ein lieblicher Popsong ("Close Your Eyes") verirrt sich zwischen Uptempo-Rollercoastern ("Come Inside"), trockenen House-Pupsern ("The Big Jump") und düsteren Hip Hop ("Left Right"), wo Mos Defs Bruder Anwar Superstar glänzen darf. Gegen Ende überraschen die Chemischen mit Akustik-Gitarren und Beat-Gerüst im Prodigy-Stil sowie einem kräftig pushenden Steel-Gitarren Sample ("Marvo Ging"). Bei Letzterem linst die Lockerheit und Coolness vergangener Fatboy Slim-Tage um die Ecke, als Herr Cook noch vernünftige Songs zusammen bastelte, statt sich mit furzlangweiligen Coverversionen lächerlich zu machen. Den Vergleich mit den Genannten entscheiden die Brothers dank des überzeugenderen Songmaterials mit weitem Abstand für sich. © Laut
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Dance - Erschienen am 1. Januar 1999 | Virgin Records

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Lange war man schon gespannt, was die Erfinder des Big Beat wohl an akustischen Leckerbissen auf ihrem neuen Album präsentieren würden. Und das Warten hat sich auf alle Fälle gelohnt, sprühen die "Chemical Brothers" auf ihrem neuen Longplayer nur so von innovativer Energie, die jeden Takt von "Surrender" zum Erweckungserlebnis werden läßt. Los geht's mit "Music: Response", das in seiner locker leichten, aber zugleich auch verspielten kompositorischen Machart und den unweigerlich an "Kraftwerk" erinnernden Sprachsamples anzeigt, daß sich die "Chemical Brothers" längst nicht mehr als Speerspitze des Big Beat verstehen. Kein Wunder also, daß man mit "Let Forever Be", das vor allem durch die außergewöhnliche Melodieführung von Noel Gallagher (Oasis) besticht, auch ein eher traditionelles Rockstück auf "Surrender" findet. Überhaupt konnten die chemischen Brüder wieder jede Menge Stars für eine Mitarbeit gewinnen. So auch Bernard Sumner (New Order), Bobbie Gillespie (Primal Sream) und Hope Sandoval von "Mazzy Star", deren zerbrechliche Stimme die Ballade "Asleep From Day" zu einem Highlight der neuen Scheibe werden läßt. Ganz vom Dancefloor haben sich die neuen Chemical Brothers aber nicht verabschiedet, wie ihre erste Singleauskopplung "Hey Boy Hey Girl" eindrücklich unter Beweis stellt. Mein absoluter Favorit ist "The Sunshine Underground", das eine leichte, sphärisch-vielschichtige Stimmung erzeugt, um sich zum Ende hin, gleich der aufgehenden Sonne an einem klaren ruhigen Sommermorgen, den angenehm-intensiven Beats zu öffnen. Perfekt! "Surrender" ist mehr von allem: intensiver, emotionaler und ambitionierter als alles, was die Brüder bisher gemacht haben. © Laut
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 1995 | Astralwerks

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Den Anfang macht (wieder einmal) ein Kraftwerk-Sample. Von "Ohm Sweet Ohm" klauen sich die Brüder ihr allseits bekanntes Startsignal, ehe mit "Leave Home" eine Club-Hymne losbollert, wie sie die Welt bis dahin nicht kannte. "The brothers gonna work it out"? Aber hallo! Der langhaarige Proto-Zottel und der in Lysergsäure getränkte Club-Homie nicken sich beim gemeinsamen Abhotten auf der Tanzfläche wissend zu. Schon die Covergestaltung verdeutlicht, dass man es hier nicht mit einem konventionellen Elektro-Album zu tun hat: Keine spacigen Landschaften, kein psychedelischer Kokolores, sondern ein fast schon romantisches Bild eines Hippie-Pärchens aus den 70ern, das eine Straße entlang schlendert. Man lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man dem Debüt-Album der Chemical Brothers Legendenstatus attestiert. Manches auf "Exit Planet Dust" mag einem heute relativ konventionell vorkommen, aber wir reden hier über ein Album, das 1995 das Licht der Welt erblickte. Eine Fusion von Rock und Elektro war damals ungefähr so gang und gäbe wie heutzutage eine Kollabo der Beatsteaks mit Dieter Bohlen. Es muss dann auch im Sommer 1995 gewesen sein, als ein Kommilitone mit der simplen Frage "Kennste Chemical Brothers?" nichts weniger als den Umsturz des eigenen Musik-Wertesystems einläutete. Dem Metal-Jüngling mit (noch) wallendem Haupthaar war zu jener Zeit nichts mehr zuwider, als plumpe Bumsbeats aus der Konserve. Was sollten da schon zwei bleichgesichtige Engländer zu bieten haben? Jede Menge. Die elf Tracks dieses Opus' gehen durchaus als Blaupause für kommende Heldentaten durch. Nicht umsonst grüßt Norman Cook aka Fatboy Slim die Brothers auf seinem Debüt "Better Living Through Chemistry" in den Linernotes. All das, was dereinst als Big Beat durch die Clubs wummern sollte, geht auf "Exit Planet Dust" zurück. Und nicht nur das. Die Acid House-Welle brach gerade in sich zusammen und aus den Clubs kam außer Jungle noch nichts Neues und Spannendes nach. In dieses Vakuum setzten Tom Rowlands und Ed Simons ihr monumentales Gebilde. 1994, als die Dust Brothers, wie sie sich vorher nannten, im Albany Pub in London auflegten, avancierten sie rasch zu Lieblingen der musizierenden Kollegenschaft. Die Britpop-Elite ging dort ein und aus. Remix-Aufträge für Primal Scream, die Charlatans, Manic Street Preachers und vor allem The Prodigy ("Voodoo People") rückten den Namen des Duos immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Ein Album war zunächst gar nicht angedacht und widersprach auch dem Arbeitsethos der elektronischen Frickel-Fraktion, die sich eher aufs DJing und das Produzieren einzelner Tracks verlegte. Das erste Ergebnis des Schaffens für "Exit Planet Dust" stammt noch aus dem Jahre 1992: "Song To The Siren", das ein Rückwärts-Loop des Dead Can Dance-Tracks "Song To Sophia" beinhaltet, spielt im Verlauf des Albums eine zentrale Rolle. Der Track steht nämlich genau in der Mitte eines Medleys, das sich über sechs Nummern und 25 Minuten hinzieht und mit einer wahren Achterbahnfahrt aufwartet, die so ziemlich alles in Grund und Boden bombt, was damals an elektronischer Musik aus den Boxen schallerte. Acid-Effekte, Distort-Alarm, Basslines, so fett, dass man sie kaum umarmen kann und eine Beat-Orgie samt Ghostnote-Attacken und monströsem Bass-Wumms betteten Rowlands und Simons in ein Instrumental. Ähnlich wie "Leftism" umarmte man alles, was für den Sound nützlich erschien. War es bei Leftfield noch Hip Hop, Dub und Techno, heißen die Brüder im Geiste bei den Chemical Brothers Acid House, Rock und Rave. Auf Albumlänge gehen die Songs bis zur Verschnaufpause "Chico's Groove" nahtlos ineinander über, so dass man die Platte getrost in zwei Teile einordnen kann. Part one: Gib ihm! Part Two: Machma ein bissel langsamer. Während die Chemical Brothers einem zunächst kaum eine Millisekunde zum Luftholen lassen, geht es im zweiten Teil etwas gemächlicher und mit einem funky Anstrich vonstatten. Wie ein DJ-Set en miniature gestaltet sich die Dramaturgie des ersten Parts. Einem temporeichen Beginn ("Leave Home") folgt die groovige Fortsetzung ("In Dust We Trust"). Spätestens wenn in "Three Little Birdies Down Beats" polternde House-Beats das Zepter übernehmen, tanzt sich die Meute in eine komplett-selige Ekstase. "Life Is Sweet" mit Charlatans-Fronter Tim Burgess am Mikro legt final noch einmal einen Zacken zu und nimmt die "Setting Sun" vorweg, die Liam Gallagher anno 1997 auf "Dig Your Own Hole" scheinen lässt. "Alive Alone" läutet dann einen grandiosen Kehraus ein, bei dem Beth Orton am Mikro brilliert. Etwas schräg und nicht immer sicher in der Intonation rundet sie das Meisterwerk der Chemical Brothers stimmig ab. Den Chemical Brothers gebührt mit "Exit Planet Dust" das Verdienst, die beiden spinnefeindlichen Parteien Rocker und Clubber aus ihren Schützengräben geholt zu haben. Sie traten 1995 den Beweis an, dass die Übergänge zwischen den Schubladen fließend sind und dass Genres ohnehin fürn Arsch sind. "The brothers gonna work it out?" Aber hallo! © Laut
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Electronic - Erschienen am 12. April 2019 | EMI

Alben der Chemical Brothers stachen immer schon aus den schnell zusammengeschusterten B-Seiten anderer Künstler im Bereich elektronische Musik heraus. "No Geography" reiht sich nahtlos in diese schöne Tradition ein. Die britischen Big Beat-Urväter beherrschen natürlich auch die Kunst des Hits, wie die Vorab-Single "Eve Of Destruction" raumgreifend bewiesen hat. Druckvolle, analoge Drums, hysterische Synths, die Insignien des guten, alten Raves besagen: Sollte der Titel angesichts der chaotischen Brexit-Situation politisch verstanden werden, dann am ehesten im Sinne von "Wir machen weiter." Produktionstechnisch bewegen sich die Tracks auf höchstem Niveau. Dennoch bewahren sie sich eine gewisse Menge Rotz, was wiederum eine gesunde Portion Funkyness mit sich bringt. "Got To Keep On" liefert so ein Fallbeispiel eines discoid-dreckigen Bangers: Sanfter French House trifft britisches Dance-Understatement. Die Vocals fühlen sich präsenter an als in der Vergangenheit, wirken aber nie überdosiert. Kurz, bevor man ihrer überdrüssig wird, kommt einfach eine 303 herein und nimmt den Jackson 5-esquen Song "We've Got To Try" so richtig auseinander. Fette Electro-Breaks und Notwist artige Melancholie treffen bei "Gravity Drops" direkt in Herz und Beine. Diese Kombination hätte man weder erwartet noch für so effektiv und "logisch" gehalten. Beim genreübergreifende Spiel mit dem Ziel, gute Musik hervorzubringen, sitzen Tom und Ed sicher im Sattel. Da sie seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich die Essenz von Tanzmusik verkörpern: irgendwie auch kein Wunder. Narzissmus haben die "Brüder" nicht nötig. Zehn Stücke genügen, um ihre Vision zu repräsentieren. Besonders gelingen zur Abwechslung die etwas besinnlicheren Stimmungen wie in "Catch Me I'm Falling": schaurig-schöner Ecstasy Pop mit einer Träne im Knopfloch, und gleichzeitig ein dramaturgisch wohl gewählter Abschluss des Reigens eklektischer Lieder. Hat noch irgendjemand Zweifel? "The brothers gonna work it out!" © Laut
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Electronic - Erschienen am 21. Juni 1999 | Virgin Records

Lange war man schon gespannt, was die Erfinder des Big Beat wohl an akustischen Leckerbissen auf ihrem neuen Album präsentieren würden. Und das Warten hat sich auf alle Fälle gelohnt, sprühen die "Chemical Brothers" auf ihrem neuen Longplayer nur so von innovativer Energie, die jeden Takt von "Surrender" zum Erweckungserlebnis werden läßt. Los geht's mit "Music: Response", das in seiner locker leichten, aber zugleich auch verspielten kompositorischen Machart und den unweigerlich an "Kraftwerk" erinnernden Sprachsamples anzeigt, daß sich die "Chemical Brothers" längst nicht mehr als Speerspitze des Big Beat verstehen. Kein Wunder also, daß man mit "Let Forever Be", das vor allem durch die außergewöhnliche Melodieführung von Noel Gallagher (Oasis) besticht, auch ein eher traditionelles Rockstück auf "Surrender" findet. Überhaupt konnten die chemischen Brüder wieder jede Menge Stars für eine Mitarbeit gewinnen. So auch Bernard Sumner (New Order), Bobbie Gillespie (Primal Sream) und Hope Sandoval von "Mazzy Star", deren zerbrechliche Stimme die Ballade "Asleep From Day" zu einem Highlight der neuen Scheibe werden läßt. Ganz vom Dancefloor haben sich die neuen Chemical Brothers aber nicht verabschiedet, wie ihre erste Singleauskopplung "Hey Boy Hey Girl" eindrücklich unter Beweis stellt. Mein absoluter Favorit ist "The Sunshine Underground", das eine leichte, sphärisch-vielschichtige Stimmung erzeugt, um sich zum Ende hin, gleich der aufgehenden Sonne an einem klaren ruhigen Sommermorgen, den angenehm-intensiven Beats zu öffnen. Perfekt! "Surrender" ist mehr von allem: intensiver, emotionaler und ambitionierter als alles, was die Brüder bisher gemacht haben. © Laut
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Electronic - Erschienen am 27. Juni 2007 | UMC (Universal Music Catalogue)

We Are the Night ist kein Aufbruch, obwohl das Album deutlich macht, dass Tom Rowlands und Ed Simons endlich etwas Charakter zeigen, statt nach der einengenden und übermäßig seriösen Tanzmusik ihrer letzten zehn Jahre zu angeln. Die erste Hälfte des Albums, einschließlich der Single „Do It Again“, ist nicht besser oder schlechter als ein Großteil dessen, was die Chemical Brothers zwischen 1998 und 2007 produziert haben. Aber mit Beginn einer amüsanten kleinen Electro-Improvisation mit dem Titel "Das Spiegel" wird deutlich, dass hier ein bisschen mehr in Gange ist. Der Lieblingskiffer der Hip-Hop-Szene, Fatlip, schaut vorbei und erzählt eine merkwürdige Geschichte über Fische, „A Modern Midnight Conversation“ versucht sich im Italo-Disco-Sound, und mit dem unheimlichen „Battle Scars“ im langsamen Viervierteltakt entspannt sich das Duo (ein wenig). © John Bush /TiVo
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Original Soundtrack - Erschienen am 10. Juni 2011 | Sony Classical

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Dance - Erschienen am 1. Januar 2002 | Virgin Records

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Electronic - Erschienen am 17. Juli 2015 | EMI

Tom Rowlands und Ed Simons, die britischen Big Beat Götter, vereinen durchweg hohe Qualität und Mainstreamtauglichkeit. Auch das neue Werk der Chemical Brothers hat ganz schön Dampf im Kessel: "Born In The Echoes" steckt gleich mal das Revier gegen Skrillex-Hirsche und Guetta-Ziegen ab. "Sometimes I Feel So Deserted", wem geht das denn nicht so, im Ernst. Eine kernige Filterorgie mit einem Fanfaren-Sample, das nach und nach ein Eigenleben entwickelt und in Kombination mit Trommelwirbelbreaks den Charakter des Tracks formt. Als Chemical Brother ist man ja einerseits nicht mehr der Jüngste. Aber muss das denn auf der anderen Seite bedeuten, dass man deswegen nicht mehr à la Pamplona die Rave-Stiere durchs Dorf treiben darf? Bestimmt nicht, und "Under Neon Lights" ist ein weiterer Beweis für die Dringlichkeit der Briten. Funky discoid und etwas entspannter reagiert auch hier die scheinbar mühelos dahin geworfene Tonabfolge zu einer Synthese des guten Geschmacks. Süßliche Damenvocals mit bratzendem Bass, das machen ja andere auch. Nur scheinen die Chemiker seit den Neunzigern tatsächlich eine Art geheime Cola-Formel für den perfekten Rave-Track ihr Eigen zu nennen. Während viele britische Musikerkollegen aus dem Dancebereich auch erfolgsmäßig im britischen Binnenmarkt verweilen, ist das neue Werk der Elektro-Produzenten eine weltumspannende Geschichte geworden. Bei "Reflexion" zum Beispiel wabert good old Techno ganz schön dunkel über den Kanal. Eine peitschende Snare und rhythmische Störsequenzen machen klar, warum Tracks der Brothers in den Sets der bedeutendsten DJs von Laurent Garnier bis Westbam auftauchen. Mut zur Melodie ist ein weiterer Leitfaden. Der holt auch die Bumm-Bumm-Musik-Skeptiker ins Boot und ist zugleich ein Beweis für den Abwechslungsreichtum elektronischer Musik. "Born In The Echoes" untermauert den zeitlosen Stellenwert der Chemical Brothers und ist ein Manifest der elektronischen Tanzmusik. © Laut
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Electronic - Erschienen am 23. April 2021 | EMI

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Electronic - Erschienen am 5. Oktober 1999 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Dance - Erschienen am 1. Januar 2008 | Virgin Records

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Electronic - Erschienen am 11. Juni 2010 | UMC (Universal Music Catalogue)

Seit dem Debütalbum der Chemical Brothers ist Further ihr erstes Album ohne einen Gastsänger. Dementsprechend ist das Duo nicht mehr gezwungen, Songs um einen Q-Tip oder einen Richard Ashcroft herum zu schreiben, sondern kann sich völlig frei darauf konzentrieren, ihre Zuhörer in Sounds zu hüllen, die man normalerweise nur von Shows kennt, obwohl die Musik natürlich nicht von dem Licht und der Show-Atmosphäre begleitet wird. Nach dem ersten Titel „Snow“ ohne jeglichen Beat gleicht die 12-minütige Single „Escape Velocity“ fast schon einem Raketenstart. In den ersten Minuten schwellen die beeindruckenden Effekte immer weiter an, bis der Beat mit voller Kraft einsetzt. Effekte und Verzerrung würden Kevin Shields oder Sonic Boom alle Ehre machen, während die im Gleichschritt einfallenden Beats praktisch einen Gegenpol bilden. © John Bush /TiVo
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Electronic - Erschienen am 17. Juli 2015 | EMI

Tom Rowlands und Ed Simons, die britischen Big Beat Götter, vereinen durchweg hohe Qualität und Mainstreamtauglichkeit. Auch das neue Werk der Chemical Brothers hat ganz schön Dampf im Kessel: "Born In The Echoes" steckt gleich mal das Revier gegen Skrillex-Hirsche und Guetta-Ziegen ab. "Sometimes I Feel So Deserted", wem geht das denn nicht so, im Ernst. Eine kernige Filterorgie mit einem Fanfaren-Sample, das nach und nach ein Eigenleben entwickelt und in Kombination mit Trommelwirbelbreaks den Charakter des Tracks formt. Als Chemical Brother ist man ja einerseits nicht mehr der Jüngste. Aber muss das denn auf der anderen Seite bedeuten, dass man deswegen nicht mehr à la Pamplona die Rave-Stiere durchs Dorf treiben darf? Bestimmt nicht, und "Under Neon Lights" ist ein weiterer Beweis für die Dringlichkeit der Briten. Funky discoid und etwas entspannter reagiert auch hier die scheinbar mühelos dahin geworfene Tonabfolge zu einer Synthese des guten Geschmacks. Süßliche Damenvocals mit bratzendem Bass, das machen ja andere auch. Nur scheinen die Chemiker seit den Neunzigern tatsächlich eine Art geheime Cola-Formel für den perfekten Rave-Track ihr Eigen zu nennen. Während viele britische Musikerkollegen aus dem Dancebereich auch erfolgsmäßig im britischen Binnenmarkt verweilen, ist das neue Werk der Elektro-Produzenten eine weltumspannende Geschichte geworden. Bei "Reflexion" zum Beispiel wabert good old Techno ganz schön dunkel über den Kanal. Eine peitschende Snare und rhythmische Störsequenzen machen klar, warum Tracks der Brothers in den Sets der bedeutendsten DJs von Laurent Garnier bis Westbam auftauchen. Mut zur Melodie ist ein weiterer Leitfaden. Der holt auch die Bumm-Bumm-Musik-Skeptiker ins Boot und ist zugleich ein Beweis für den Abwechslungsreichtum elektronischer Musik. "Born In The Echoes" untermauert den zeitlosen Stellenwert der Chemical Brothers und ist ein Manifest der elektronischen Tanzmusik. © Laut
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Electronic - Erschienen am 15. September 2003 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Original Soundtrack - Erschienen am 1. März 2011 | Back Lot Music

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Electronic - Erschienen am 16. Juli 2021 | EMI

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Dance - Erschienen am 30. September 1996 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Dance - Erschienen am 1. September 2008 | Virgin Records

Booklet
The Chemical Brothers' second career-spanning compilation is basically a substitute for the first, including nine of the same tracks first reissued on 2003's Singles 93-03 and then making room for a few of the touchstones released between 2003 and 2008 (two of which are new to this collection). The early classics "Chemical Beats" and "Leave Home" are still among the best of their career, while "Block Rockin' Beats" and "Setting Sun" (featuring Noel Gallagher) found the mature Chemical Brothers quickly growing comfortable with a stadium-sized sound and profile. From there, the duo appeared to merely refine their approach, gathering in further psychedelic and house influences while they scored gradually more popular guests over the subsequent ten years. Brotherhood's track listing could easily be quarreled with, but it includes most of the approved highlights from each album, early or old, innovative or orthodox. One of the new tracks features an intriguing matchup, with Spank Rock's Naeem Juwan joining the ChemBros for "Keep My Composure," a rather clever piece of acid hip-hop. © John Bush /TiVo