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Die Alben

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1986 | Geffen

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
If there was a should-have-been year in the Chameleons' history, 1986 would clearly be it, and Strange Times demonstrates that on every track, practically in every note. Signed to a huge label, with production help from the Dave Allen/Mark Saunders team who worked on the Cure's brilliant series of late-'80s records (here providing a more balanced sound between guitar effects and direct punch than appeared on What), the Chameleons delivered an album that should have been the step to a more above-board existence on radio and beyond. Right from the start, a stunning upward spiral of a guitar riff begins the unnerving character study "Mad Jack," the bandmembers mix their skills, experience, and songwriting ability perfectly and take everything to an even higher level. The first half continues with three more stunners: "Caution," a semi-waltz that moves well, pulls back, and then slams home, "Tears," a crushingly sad, acoustic ode to personal loss, and "Soul in Isolation," combining a huge majestic wallop with Mark Burgess' anguished study of alienation. And just when you think it couldn't get any better -- "Swamp Thing," the definitive Chameleons song, complex, building, tense, epic, perfectly played (John Lever's drumming is simply jaw-dropping, the Reg Smithies/Dave Fielding guitar pairing totally spot on), and with one of Burgess' most poetic, personal lyrics. It just keeps going from there, the second half covering everything from more sweeping tunes ("Time," "In Answer") to bare-bones melancholy ("In Answer," "I'll Remember"). Bonus tracks: an alternate and equally striking "Tears," the driving "Paradiso" and "Inside Out," and two covers. The take on Bowie's "John, I'm Only Dancing" is a quick fun goof, but the version of "Tomorrow Never Knows" (Burgess especially has been and remains a massive John Lennon fanatic, quoting songs by him liberally throughout his career) surges and soars, beating out by a mile all the times others have covered it. From back to front, Strange Times could never have enough praise. [British versions of Strange Times on CD and LP came with a second disc of bonus tracks; when the album was reissued on CD in the U.S. in 1995, the bonus tracks were simply added to the album proper, without adding an extra disc.] © Ned Raggett /TiVo
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Rock - Erschienen am 26. Mai 2008 | Blue Apple Music

Es lassen sich Bücher füllen mit Geschichten über Künstler oder Bands, die mit ihrer Musik zur falschen Zeit am falschen Ort waren und deren musikalische Schätze erst viel später, meist nach der Band-Auflösung gehoben werden (etwa in dieser Meilenstein-Rubrik). Besonders bedauerlich wird es, wenn der Platz für die Musik rückblickend eigentlich genau richtig erscheint, nur das Interesse des kaufkräftigen Publikums vorbeiwehte wie ein einsamer Tumbleweed in den Steppen Amerikas. Warum "Script Of The Bridge", das großartige Postpunk-/Dream-Pop-Debütalbum der Chameleons, Ende des Jahres 1983 nicht sofort auf Gegenliebe gestoßen ist, können wahrscheinlich nicht einmal Zeitzeugen ansatzweise erklären. Vielleicht war man in England und Umgebung damals einfach zu verwöhnt, The Cure, The Smiths, New Order, The Fall, Prefab Sprout, der Indie-Gitarren-Sektor war an Talenten voll bis unters Dach, wieso sollte man da noch Australiern Beachtung schenken (The Go-Betweens) oder gar der vierten Combo aus Manchester? Vielleicht war den Menschen damals ein Chamäleon in den Charts auch einfach genug ("Karma Chameleon"), was dann aber nicht erklärt, warum auch die weiteren Spitzen-Alben "What Does Anything Mean? Basically" (1985) und "Strange Times (1986) kläglich scheiterten. Als ich 2002 zum ersten Mal "Turn On The Bright Lights" von Interpol hörte, war ich felsenfest davon überzeugt, dass kein Mensch jemals zuvor majestätischer Indie-Gitarren in Hall ertränkte. Kurz darauf entdeckte ich dann die Chameleons und traute meinen Ohren nicht. Ich suchte mir via Altavista ein paar Band-Facts zusammen, las über eine Reunion der Band, freute mich, und las im nächsten Artikel von der Trennung. Geht es um Geschichten ohne Happy End, stehen die Chameleons ganz oben. Wenigstens da. Irgendwann ging Youtube online und lüftete ein Geheimnis, für das jugendliche Chameleons-Fans 1983 vermutlich auf den dritten Star Wars-Film verzichtet hätten. Die Frage war: Woher zur Hölle stammt das Film-Sample, das den Album-Opener "Don't Fall" einleitet? Es soll Die-Hard-Fans gegeben haben, die jahrelang alte Schwarzweiß-Schinken aus ihrer Heimat-Videothek sichteten, nur um zur Lösung dieses aus jeglicher Hinsicht elementaren Problems vorzustoßen. Suffer Little Children. Heute dauert so eine Recherche wenige Minuten: Es war die Musikkomödie "Erfüllte Träume" von 1946. "In his autumn before the winter / comes man's last mad surge of youth", sinniert der Protagonist, gedankenverloren, bevor ihn seine Mutter jäh ins Jetzt zurück holt: "What on earth are you talking about?" Und dann setzen diese repetitiven Gitarren ein, die eine Blaupause sind für all die Editors, Horrors, Slowdives und The Nationals, ungezähmt, dabei aber melodisch und einfach on point gespielt vom Gitarrendoppel Dave Fielding und Reg Smithies. Mark Burgess wollte ursprünglich nur Bass spielen, war aber prädestiniert für die Rolle des gequälten Genies hinterm Mikro und legt auch gleich mit der entsprechenden Ladung Teenage Angst los: "I hear my name above everything else / Mark! Mark! above everything else (...) No-one's really certain what tomorrow brings". Wobei einer tatsächlich so tat, als wüsste er, was morgen käme, nämlich New Wave-Impressario Miles Copeland III, älterer Bruder von Police-Drummer Stewart, Labelbesitzer und bekannt mit Kalibern wie Lou Reed und The Clash. Copeland flüsterte Burgess am Rande einer Peel Session zu: "Ich mache euch in zwölf Monaten zu Millionären". Den vier bodenständigen Kids flößte dieser überheblich-elitäre Business-Ton dagegen noch mehr Angst ein. Die Band wählte deshalb das Glasgower Indie-Label Statik Records und Burgess verarbeitete diese Erfahrungen in "Monkeyland": "I shake my head and shiver / they smile and stab my back as they shake my hand / send out an SOS please / I'm marooned in Monkeyland." "Here Today", eine Hommage an John Lennon, führt nach der stürmischen Eröffnung den Trademark-Sound der Chameleons ein: Eng verwebte und geschichtete Gitarre-Bass-Strukturen mit der ganzen Kraft der Moll-Pentatonik, wie sie in ähnlicher Form manchmal noch Will Sergeant von Echo And The Bunnymen heraus presste. Streicheleinheiten für desillusionierte Teenager in den 80ern, innovativ und mitreißend, man hätte nur zuhören brauchen. Das knapp siebenminütige "Second Skin" ist so etwas wie das frühe Opus Magnum dieser Band, voller Atmosphäre, Melancholie und Intensität, dazu singt Burgess über vergängliche Schönheit: "If this is the stuff that dreams are made of / then no wonder I feel like I'm floating on air." Ein Song für die Stadien, in denen dann aber Bono und U2 spielten. Ein Paradebeispiel für den britischen Jingle-Jangle-Gitarrensound, als dessen Erfinder aber weithin Johnny Marr gilt. "Up The Down Escalator" ist neben dem Opener das offensivste Uptempo-Stück mit fetter Wall-Of-Sound von Fielding und Smithies, dabei eher euphorisch als schwermütig, John Lever trommelt sich in Rage, Burgess mit atemberaubender Melodieführung - die einzig logische Single-Entscheidung. Umso härter muss sich der Aufprall angefühlt haben, als die britische Musikpresse die Nummmer einfach ignorierte und stattdessen die zeitgleich erschienenen Singles "The Cutter" von Echo & The Bunnymen und "New Year's Day" von U2 in den Himmel schrieb. Die zwischen Frustration und Erlösung pendelnde Dramatik von "Thursday's Child" stellt einen schönen Kontrast dar zum vergleichsweise gefälligen Indie-Pop in "As High As You Can Go", bevor das Album mit "View From A Hill" stark ausklingt, ist schließlich der beste Interpol-Song, den Interpol allerdings gar nicht geschrieben haben. 2017 stirbt Drummer John Lever, der 2000 auch bei der kurzen Reunion der Band dabei war. Mark Burgess tritt seit vielen Jahren als Chameleons Vox auf, die nostalgische Entsprechung von Peter Hook & The Light. Burgess verheimlichte nie, dass die Gitarren auf dem U2-Debüt "Boy" 1980 einen enormen Einfluss auf dieses Album hatten, weil The Edge als einer der ersten eine neue Variabilität im Zusammensetzen der vermeintlich alten Blues-Akkorde ersann, die eine Art Büchse der Pandora für alternative Gitarrenmusik öffnete. In einem Interview erzählte Burgess einmal, wie er mit The Edge nach einem gemeinsamen Konzert in Sheffield zusammen saß: "The Edge erzählte uns, dass sie gerade ihr neues Album 'October' aufgenommen und damit klar Amerika ins Visier genommen hätten. Sie hatten damals schon diesen großen Traum, für den sie kämpften. Die Chameleons nicht. Wir waren dafür bestimmt, unsere Punkrock-Wurzeln zu bewahren." © Laut
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Pop - Erschienen am 23. November 2009 | Blue Apple Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. April 2012 | Blue Apple Music

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2011 | Geffen

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Pop - Erschienen am 1. Dezember 2014 | Blue Apple Music

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Pop - Erschienen am 14. September 2009 | Blue Apple Music

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Rock - Erschienen am 26. Mai 2006 | FullFill

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Mai 2013 | Blue Apple Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Mai 2013 | Blue Apple Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Mai 2013 | Blue Apple Music

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Rock - Erschienen am 26. Mai 2006 | Artful Records

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Pop - Erschienen am 5. November 2010 | Townsend Music

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Rock - Erschienen am 1. August 1996 | Visionary

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Rock - Erschienen am 26. Mai 2006 | FullFill

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. August 1996 | 13th Moon Recordings

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Rock - Erschienen am 26. Mai 2006 | FullFill

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Alternativ und Indie - Erscheint am 24. September 2021 | Cherry Red Records