Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Concord - Loma Vista - Caroline

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Hi-Res Audio
So unterschiedlich können Künstler sein: Während David Byrne nach der abgeschlossenen Tour zum gemeinsamen "Love This Giant"-Album die Urlaubskoffer packte, machte sich Annie Clark aka St. Vincent sofort an die Arbeit für ihr neues Album. Obwohl die beiden nun wieder getrennte Wege gehen, findet sich viel vom Esprit des Altmeisters im neuen Werk der Multiinstrumentalistin. Aus dem ehemals possierlichen Hipster-Mädchen mit lockigem braunen Haar und Knopfaugen reift ein androgynes Wesen heran, das majestätisch von seinem Thron herab blickt. Mit Unterstützung von Produzent John Congleton, Midlake-Schlagzeuger McKenzie Smith und Dap-King Homer Steinweiss folgt sie den Spuren der Talking Heads, David Bowie und Annie Lennox'. Dabei weicht Annie Clark mit ihrer rastlosen Energie immer wieder vom Weg ab, um ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Voller Freude meuchelt sie mit jedem Mordinstrument, das ihr zur Verfügung steht, ihren an sich leicht entzifferbaren Gitarren-Pop. Sollte Lady Gaga irgendwann auf die Idee kommen, ihren nebensächlichen musikalischen Output auf das Niveau ihres Art-Images anzuheben, müsste sie klingen wie "St.Vincent". "Oh what an ordinary day / Take out the garbage, masturbate", singt Clark zu einem aufsässig knarzenden Bass und brüchigen Gitarren-Riffs zur Eröffnung von "Birth In Reverse". Muss ja auch mal sein. Mit seinen Bläser-Fanfaren und einem ruckartigen Groove wächst in "Digital Witness" eine ganz eigene unterkühlte und sterile "Love This Giant"-Interpretation heran. Um zu seinem schwelgerischen Refrain zu gelangen, schlägt der Track mehr als einen Haken und überspringt manch einen haushohen Felsen. "What's the point of even sleeping / If I can't show it? / You can't see me / What's the point of doing anything?", greift sie die mittlerweile allgegenwärtige "Pics or it didn't happen"-Mentalität auf. Über schrägen Funk-Einflüssen, verzerrtem Drumcomputer und nervösen Synth-Einsatz erzählt die liebenswert kauzige St. Vincent im Opener "Rattlesnake" mit ihrem jaulendem Gesang davon, wie sie einst so wie Gott sie schuf in der Wüste vor einer Klapperschlange wegrennen musste. In "Huey Newton" schwebt sie über unbekümmerte Keyboard-Linien und stolpernde Beats, bis nach der Hälfte eine bitterböse schmutzige Gitarre den Charakter des Stücks komplett auf den Januskopf stellt. Leider schafft "St. Vincent" sein stolzes Profil nicht ganz bis über die Ziellinie. Gerade in der zweiten Hälfte lümmelt sich der ein oder andere Lückenfüller. Das elektronische Juckeln in "Bring Me Your Loves" lärmt ohne erkennbare Idee vor sich hin. Die funkelnde Ballade "I Prefer Your Love" hätte in dieser Form auf jedem Madonna-Album der frühen Neunziger einen Platz gefunden, ohne dort sonderlich aufzufallen. Doch jeden aufgekommenen Zweifel widerlegt das üppig arrangierte "Severed Crossed Fingers". Im aufgewühlten Rausch hängen die Himmel voller bittersüßer "Low"-Synthesizer. "The truth is ugly / Well I'm ugly too." Trotz kleiner Ausrutscher perfektioniert Annie Clark auf "St.Vincent" ihr Alter Ego. Straff organisiert gelingt ihr als Musikerin, Songwriterin und Künstlerin ihr bisher ausgereifteste Werk. In der Finsternis der Disharmonie leuchten ihre zugänglichen Melodien nur um so deutlicher. © Laut
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 12. September 2011 | 4AD

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks
Ab
HI-RES26,99 €
CD19,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Concord - Loma Vista - Caroline

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Annie Clark began recording St. Vincent almost immediately after she finished touring in support of Love This Giant, her inspired collaboration with David Byrne. It's not hard to hear the influence that album had on these songs: Love This Giant's literal and figurative brassiness gave Clark's witty yet thoughtful approach more sass without sacrificing any of her intelligence. Similarly, while St. Vincent is some of her most pop-oriented work, it doesn't dilute the essence of her music. If anything, her razor-sharp wit is even more potent when polished in a candy coating with just a hint of venom. This is especially true of the album's singles: on "Digital Witness," one of the songs with the closest kinship to her "Love This Giant" work, she juxtaposes pointed commentary ("If you can't see me/What's the point of doing anything?") with Valley Girl "yeah"s in a trenchant expression of the 21st century's constant oversharing and need for validation. This somewhat frantic undercurrent bubbles to the surface on "Birth in Reverse," one of Clark's most immediately winning singles since "Actor Out of Work," and one that makes retreat seem nearly as exciting as revolution. Here and throughout the album, Clark and longtime producer John Congleton use their signature, proudly artificial sound to highlight her direct storytelling, whether it's the way "I Prefer Your Love"'s trip-hoppy sheen lets the declaration "I prefer your love to Jesus" ring out more boldly or the way Clark sings "I'm afraid of you because I can't be left behind" gives the lie to her brash guitar playing on "Regret." As on Strange Mercy, Clark explores strength and vulnerability in ever more masterful, and approachable, ways. Not every song may be as literally autobiographical as "Rattlesnake," which was inspired by a secluded walk in the desert in the altogether. Yet there's more than a kernel of emotional truth to "Prince Johnny," where Clark's character ends up even more exposed thanks to some songwriting sleight-of-hand. The hallucinatory, funky "Huey Newton" and the decaying power ballad "Severed Crossed Fingers" show off not just Clark's musical range, but just how eloquently she blends passion and precision. And, as her most satisfying, artful, and accessible album yet, St. Vincent earns its title. © Heather Phares /TiVo
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Mai 2009 | 4AD

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Mit sakralem Chor und Holzbläsern mutet der Einstieg klassisch an und erhebt sich mit dem einsetzenden Sopran der Sängerin ins Himmlische, geleitet von sattem Beat, Synthesizertupfern und der Akustischen. Doch die Lieblichkeit ist trügerisch, ähnlich dem Blick der Künstlerin auf dem Coverartwork. Zumal Textzeilen wie "I threw flowers in your face / on my sister's wedding day / paint the black hole blacker" wenig Gutes verheißen. Das bestätigt anschließend die derbe Gitarrenwand, die das Ambiente effektvoll verdunkelt. Annie Clark aka St. Vincent zelebriert dieses Spiel der Kontraste immer wieder, indem sie ihre warmen, orchestralen Arrangements und cineastisch-pompösen Klanglandschaften mit kühlen Rhythmen und irritierenden Elektro- und Noise-Einlagen unterlegt. Während der großartige Elektro-Stomper "Actor Out Of Work" von Anfang an Tempo aufnimmt und mit eingängiger Melodie sofort übers Hirn in die Beine fährt, basieren Songs wie "Black Rainbow" oder "Marrow" auf sich spannungsreich entwickelnden Dramaturgien, die die vermeintliche Behaglichkeit aus Hörnern und Chören alsbald auflösen und sich der akustischen Schmerzgrenze nähern. Kühle Beats, verzerrte Gitarren oder überbordende Keyboardklänge sind dabei das klangliche Äquivalent zu dem Aufbegehren der häufig besungenen Frauenfiguren, die der Unerträglichkeit der eigenen Lebenswelt gegenüberstehen. Kammerpop und Gothic-Anleihen vereinen sich in "The Bed" oder "Just The Same, But Brand New", Harmonie entfaltet "The Party" zur traurigen Pianolinie, ehe diese zum ätherischen "Uh Uh Uh"-Refrain hin sanft zu entgleiten droht. Im letzten Song, der Hörner, Streicher und nochmals die gezupfte Gitarre aufbietet, werden erneut leichte Parallelen zu Beth Gibbons deutlich. Clark schafft Intensitäten, die von Gutlaunigkeit und poppiger Absehbarkeit weit entfernt sind, dafür eine eindringliche Faszinationskraft ausüben. Auf dem Zweitling dieser wundersamen Musikerin steht den getragenen, zum Theatralischen tendierenden Melodien diese klangliche Wunderwelt unbändiger Instrumentalschichten gegenüber, die häufig für reichlich Unbehagen sorgen. Das ist mal befremdlich, mal verstörend, aber immer gut. Annie Clark scheint ihre merkwürdig artifiziell anmutenden musikalischen Welten nur zu schaffen, um umso vehementer Brüche und Risse zu offenbaren. © Laut
Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Mai 2021 | Loma Vista Recordings

Hi-Res
Mit "Masseduction" legte Annie Clark alias St. Vincent vor vier Jahren ein zeitkritisches Werk vor, das sich als ironischer Kommentar zur Beiläufigkeit vieler Produktionen im Pop verstehen ließ. Nun lässt sie auf "Daddy's Home" den Rock'n'Roll, den Funk und den Glam der 70er- und 80er-Jahre wiederaufleben. Schon im von Bill Benz gedrehten Video zum ersten Vorboten "Pay Your Way In Pain" mit seiner verwaschenen Optik und den discohaften Posen der 38-Jährigen sprudeln Glitter und Glamour über. Dazu hörte man knarzige elektronische Klänge, schmissige Soul-Chöre, locker aus der Hüfte geschüttelte Funk-Akkorde und eine markante Melodie, die an David Bowies "Fame" erinnerte. "Daddy's Home" hat jedoch weitaus mehr zu bieten als Bowie-Zitate. Schon der Opener sieht St. Vincent auch ganz in der Tradition des Blues, wie sie dem Kulturmagazin "ttt - titel, thesen, temperamente", das jeden Sonntag auf Das Erste läuft, kürzlich verriet: "Das Lied "Pay Your Way In Pain" ist für mich ein Blues für 2021. Man denke nur an die vielen großen Blues-Themen wie: 'Ich besitze kein Geld' oder 'Ich wurde von der Gesellschaft ausgeschlossen'. Wir leben in einer Welt, die Menschen oft zwingt, sich zu entscheiden: zwischen Würde und Überleben." Über das Album berichtete sie zudem im Vorfeld der Veröffentlichung: ""Daddy's Home" sammelt Storys über das Ausgeliefertsein in der Innenstadt von NYC. Die Absätze der vergangenen Nacht im morgendlichen Zug. Glamour, der schon seit drei Tagen anhält." Letzten Endes kreist die Platte um Menschen, die tagtäglich um ein besseres Leben kämpfen, jedoch nicht immer alles richtig machen. Zudem geht es der Sängerin, Musikerin, Songwriterin und Produzentin darum, Menschen nicht all zu schnell vorzuverurteilen, da sie sich auch zum Besseren ändern können. So hat sie sich für das Album, das sie wieder einmal zusammen mit Jack Antonoff produzierte und das mit zahlreichen Gastmusiker/innen entstand, von der Cancel Culture inspirieren lassen. Hintergrund bildete vor zwei Jahren die Entlassung ihres Vaters aus dem Gefängnis, der 2010 wegen Wirtschaftsbetruges verurteilt wurde. Danach fing sie an, Songs zu schreiben. Für ihre Stücke griff sie tief in Daddys Plattenkiste, um Inspiration aus den Werken zu beziehen, die sie mit ihm als kleines Mädchen gehört hatte: LPs, die sie wahrscheinlich mehr als jede andere Musik in ihrem Leben geprägt haben. Insgesamt umgibt das ganze Album eine zeitlose Aura, die an die Scheiben Janelle Monáes denken lässt. Nur hat der Sound mehr Geerdetes, Traditionelles als bei der R'n'B-Sängerin. All zu zeitgeistige Töne wie auf dem Vorgänger braucht man somit hier nicht zu erwarten, dafür aber eine Menge Groove und eine Menge Östrogen. Den überholten Rollenklischees ihrer Väter verpasst St. Vincent nämlich auf ironische wie treffsichere Weise eine Absage, wobei sich popkulturelle Zitate wie ein roter Faden durch das Werk ziehen. Das Bowieske streift sie in "Down And Out Downtown" zunächst erstmal ab zugunsten souliger Großstadtklänge, die ins New York Anfang der 70er entführen, während sich ihre Stimme gekonnt zwischen laszivem Hauchen und sehnsuchtsvoller Emotionalität bewegt. Das anschließende Titelstück wartet schließlich mit verschlepptem Solo- und Chorgesang sowie furztrockenen Funk-Grooves auf. Dazu lässt sich die US-Amerikanerin in der Mitte zu einer genussvollen Schreieinlage hinreißen, so dass der Song auch Eins zu Eins von Prince hätte stammen können. Verträumter fällt dagegen "Live In The Dream" aus, das schlaftrunkene Sitar-Sounds und jazzige Akkorde durchziehen. Immer wieder schälen sich elegante Streicher und gefühlvolle Soul-Momente heraus. Wenn noch gegen Ende ein sphärisches Gitarrensolo hinzukommt, das die Geister David Gilmours heraufbeschwört, dann hebt man als Hörer ab. Ein textliches Pink Floyd-Zitat folgt in "The Melting Of The Sun", einer Ode an die Leistungen bedeutsamer weiblicher Künstlerinnen im Pop wie Nina Simone, Joni Mitchell oder Tori Amos, auf dem Fuß, heißt es doch in dem Stück: "Hello on the dark side of the moon." Dazu klingen das Schlagzeug und die Gitarre sowie der psychedelisch im Raum schwebende Gesang St. Vincents so tight wie auf dem 73er-Meisterwerk der Briten. Danach reiht sich weiterhin Highlight an Highlight, zusammengehalten von drei "Humming"-Interludes, die sich wie Vinylplatten aus den 40er- und 50er-Jahren anhören. Es gibt keine einzige Schwachstelle auf dieser Platte, kein Song, der ansatzweise abstinkt, auch nicht "Down" mit seinen stolpernden Rhythmen und den dominanten Stimmeffekten, die wie ein musikalisches Überbleibsel von "Masseduction" anmuten. Dafür haut der mitreißende Refrain viel zu sehr aus den Sesseln. Melancholischere Töne schlägt die US-Amerikanerin in der letzten Hälfte an. "Somebody Like Me" lebt von nostalgischen Country-Klängen, märchenhaften Streichern und ihrer herzzerreißenden Stimmführung, die auch mal ins leicht Kindliche abdriftet. In "My Baby Wants A Baby" singt sie zu rhythmischen Drum-Sounds, begleitender Akustikgitarre, funkigen Grooves und fetzigen Bläsersätzen von gleichgeschlechtlicher Liebe, als wäre sie schon immer gesellschaftlich etwas Selbstverständliches gewesen. Dabei kommt einem David Bowies 76er-Version von Nina Simones "Wild Is The Wind" in den Sinn, nur mit mehr Schmackes. Ganz anders "...At The Holiday Party", das mit zurückgelehnten Schlagzeug-Tönen, funkiger Begleitung und idyllischen Bläsersätzen sowie der gleichermaßen angerauten wie süßlichen Stimme St. Vincents ganz im Zeichen Carole King'scher Entspanntheit steht. Noch zuckersüßer gerät "Candy Darling", das sich auf eine Transgender-Ikone bezieht, die in zahlreichen Andy Warhol-Filmen mitspielte und das Cover von Antony & The Johnsons "I Am A Bird Now" zierte. Lou Reed widmete ihr auf dem selbstbetitelten The Velvet Underground-Album von 1969 den Song "Candy Says". Ebenso wie aus dem Stück der New Yorker spricht auch aus dieser Nummer eine tiefe Melancholie, wenn die US-Amerikanerin zu schleppenden Drums, Wah-Wah-Effekten an der Gitarre und angejazzten Rhythmen die Silben genussvoll dehnt. Insgesamt fühlt sich "Daddy's Home" wie eine Schatztruhe an, die einige grandiose Erinnerungsstücke zu Tage fördert, immer stil- und selbstbewusst dargeboten. Bei aller Zitierfreude wirkt das Album aber nie nostalgisch verklärend. St. Vincent gelingt das Meisterwerk, das sie uns bis zum jetzigen Zeitpunkt schuldig geblieben ist. © Laut
Ab
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Concord Loma Vista

St. Vincents viertes Album im Jahre 2013 hieß St. Vincent und damit ließ Annie Clark erstmals ihr Genie richtig hervorbrechen. Faszinierende Texte, möglichst seltsame Instrumentierung, immer bereit, den Song zu verdichten, prächtige und elastische Stimme, vor allem aber ein einzigartiges Gespür für die Endfassung. Nicht jedem wäre es aber gelungen, diese Tendenz der Talking Heads in Strukturen unterzubringen, die an King Crimson erinnern, und zugleich eine Tendenz für New Wave der achtziger Jahre aber auch für Bowie zu zeigen … Vier Jahre später beschreitet die texanische Multiinstrumentalistin einen recht ähnlichen Weg. Von neuem stürzt sich Madame St. Vincent querbeet in allerlei Versuche, immer mit dem Ziel vor Augen, den perfekten Popsong zu komponieren. Auf diese Weise wird sie nie eine amerikanische Björk werden, sondern immer auf der DNA-Matrize des Pop haften bleiben. Sobald sie sich aber von all ihren Kunstgriffen befreit, wirkt sie am überzeugendsten. Wie etwa auf New York, mit dem herrlichen Liebesbrief an den Big Apple, den sie mit einem einfachen Klavier verfasst hat und der es an sich schon wert ist, dass man Masseduction zur Hand nimmt … Dieses fünfte Album ist auch deswegen etwas Besonderes, weil es wohl Annie Clarks persönlichstes Album ist. Hier gibt sie sich nämlich zu erkennen, sie spricht von sich und ihrem Leben, wie sie es bisher nie getan hat. Keine aktueller Tratsch über ihre vergangenen Liebesverhältnisse zu Cara Delevingne oder Kristen Stewart, nein, eher ganz innige Worte und unverblümte Sätze. Diese Einblicke hindern sie jedoch nicht daran, einige chaotische, ja sogar surrealistische Intermezzi zur Schau zu stellen. Vielleicht ist Masseduction in erster Linie die Platte, mit der St. Vincent nun Bowie so nah ist wie noch nie? © MZ/Qobuz
Ab
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Loma Vista Recordings

Annie Clark mag mit ihrer Gitarre eine Killerin und von verrückten und futuristischen Klängen besessen sein, sie bleibt jedoch vor allem Komponistin. Und um den Kern ihrer Lieder zu betonen, wurden sie auf dieser MassEducation von St.Vincents Geist völlig bloßgelegt. Sie hat dieses Album mit dem Pianisten Thomas Bartlett zusammen produziert. Mit Gesang und Klavier ist es eine komplett akustische Neuaufnahme ihres Albums Masseduction, das ein Jahr zuvor, im Oktober 2017 veröffentlicht wurde. Für ihre Anhänger, die die elektronischen Titel auswendig kennen, ist der Trip schön und intensiv. Bei den anderen wird der Schockeffekt wahrscheinlich länger anhalten. Diese Übung ermöglicht auch, das Ausmaß von Clarks Stimmspektrum zu ermessen. Als echte Sängerin und Schauspielerin lebt auch die geringste ihrer Ideen aus. Mit ihrer Stimme bereichert sie die instrumentale Schlichtheit und macht das Album so bezaubernd. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES23,49 €
CD16,49 €

Original Soundtrack - Erschienen am 17. September 2021 | Loma Vista Recordings

Hi-Res
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juli 2007 | Beggars Banquet

With experience playing with the Polyphonic Spree, Sufjan Stevens, and Glenn Branca, Annie Clark is more than qualified enough to start writing her own loosely ornate, lush pop songs. But while Clark, who chooses to use the name St. Vincent here, does incorporate the frilly strings and horns, background choirs, and various keyboards (most of which she plays) of her past employers in Marry Me, her solo debut, she also has an edge to her -- something that shows up in the distorted electric guitar solos of "Jesus Saves, I Spend" or "Now, Now," the drums in the ominous "The Apocalypse Song" or "Your Lips Are Red," the growing intensity of the vocals "Landmines," the funereal waltz of the fantastic "Paris Is Burning" ("I write to give the war is over/Send my cinders home to mother," Clark sings sadly over electronic drumbeats and acoustic guitars) -- that pushes her away from the overly sentimental and quaint. Not that Marry Me doesn't have its fair share of happy love songs ("All My Stars Aligned," "What Me Worry?"), but the album isn't seeped in that kind of joyfulness that sings blind and insincere. It's an mix of good and bad, of light and dark, of the woman who purposefully sets up the obstacles she must get through to find her lover ("I'm crawling through landmines/I know 'cause I planted them," she sings disarmingly), of sweet self-deprecation ("Marry me, John, I'll be so good to you/You won't realize I'm gone"), honest and quirky and totally enticing. Clark is young enough that she's still able to retain that sense of wonder about the world without seeming naïve, and old enough that she can say things like "My hands are red from sealing your red lips" and you believe her. It's an orchestral record for those who prefer the simplistic, a darker one for those who prefer theirs twee, love songs for the scorned and sad songs for the content, an engaging and alluring combination that makes Marry Me nearly irresistible, and one of the better indie pop albums that's come around for a long time. © Marisa Brown /TiVo
Ab
HI-RES2,99 €
CD1,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 28. August 2020 | Loma Vista Recordings

Hi-Res
Ab
HI-RES25,49 €
CD17,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Dezember 2019 | Loma Vista Recordings

Hi-Res
Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Februar 2012 | 4AD

Ab
CD1,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2018 | Concord Loma Vista

Ab
HI-RES2,99 €
CD1,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Juni 2021 | Blackened Recordings - Universal Music

Hi-Res
Ab
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Concord - Loma Vista - Caroline

So unterschiedlich können Künstler sein: Während David Byrne nach der abgeschlossenen Tour zum gemeinsamen "Love This Giant"-Album die Urlaubskoffer packte, machte sich Annie Clark aka St. Vincent sofort an die Arbeit für ihr neues Album. Obwohl die beiden nun wieder getrennte Wege gehen, findet sich viel vom Esprit des Altmeisters im neuen Werk der Multiinstrumentalistin. Aus dem ehemals possierlichen Hipster-Mädchen mit lockigem braunen Haar und Knopfaugen reift ein androgynes Wesen heran, das majestätisch von seinem Thron herab blickt. Mit Unterstützung von Produzent John Congleton, Midlake-Schlagzeuger McKenzie Smith und Dap-King Homer Steinweiss folgt sie den Spuren der Talking Heads, David Bowie und Annie Lennox'. Dabei weicht Annie Clark mit ihrer rastlosen Energie immer wieder vom Weg ab, um ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Voller Freude meuchelt sie mit jedem Mordinstrument, das ihr zur Verfügung steht, ihren an sich leicht entzifferbaren Gitarren-Pop. Sollte Lady Gaga irgendwann auf die Idee kommen, ihren nebensächlichen musikalischen Output auf das Niveau ihres Art-Images anzuheben, müsste sie klingen wie "St.Vincent". "Oh what an ordinary day / Take out the garbage, masturbate", singt Clark zu einem aufsässig knarzenden Bass und brüchigen Gitarren-Riffs zur Eröffnung von "Birth In Reverse". Muss ja auch mal sein. Mit seinen Bläser-Fanfaren und einem ruckartigen Groove wächst in "Digital Witness" eine ganz eigene unterkühlte und sterile "Love This Giant"-Interpretation heran. Um zu seinem schwelgerischen Refrain zu gelangen, schlägt der Track mehr als einen Haken und überspringt manch einen haushohen Felsen. "What's the point of even sleeping / If I can't show it? / You can't see me / What's the point of doing anything?", greift sie die mittlerweile allgegenwärtige "Pics or it didn't happen"-Mentalität auf. Über schrägen Funk-Einflüssen, verzerrtem Drumcomputer und nervösen Synth-Einsatz erzählt die liebenswert kauzige St. Vincent im Opener "Rattlesnake" mit ihrem jaulendem Gesang davon, wie sie einst so wie Gott sie schuf in der Wüste vor einer Klapperschlange wegrennen musste. In "Huey Newton" schwebt sie über unbekümmerte Keyboard-Linien und stolpernde Beats, bis nach der Hälfte eine bitterböse schmutzige Gitarre den Charakter des Stücks komplett auf den Januskopf stellt. Leider schafft "St. Vincent" sein stolzes Profil nicht ganz bis über die Ziellinie. Gerade in der zweiten Hälfte lümmelt sich der ein oder andere Lückenfüller. Das elektronische Juckeln in "Bring Me Your Loves" lärmt ohne erkennbare Idee vor sich hin. Die funkelnde Ballade "I Prefer Your Love" hätte in dieser Form auf jedem Madonna-Album der frühen Neunziger einen Platz gefunden, ohne dort sonderlich aufzufallen. Doch jeden aufgekommenen Zweifel widerlegt das üppig arrangierte "Severed Crossed Fingers". Im aufgewühlten Rausch hängen die Himmel voller bittersüßer "Low"-Synthesizer. "The truth is ugly / Well I'm ugly too." Trotz kleiner Ausrutscher perfektioniert Annie Clark auf "St.Vincent" ihr Alter Ego. Straff organisiert gelingt ihr als Musikerin, Songwriterin und Künstlerin ihr bisher ausgereifteste Werk. In der Finsternis der Disharmonie leuchten ihre zugänglichen Melodien nur um so deutlicher. © Laut
Ab
CD19,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Concord Records, Inc.

Annie Clark began recording St. Vincent almost immediately after she finished touring in support of Love This Giant, her inspired collaboration with David Byrne. It's not hard to hear the influence that album had on these songs: Love This Giant's literal and figurative brassiness gave Clark's witty yet thoughtful approach more sass without sacrificing any of her intelligence. Similarly, while St. Vincent is some of her most pop-oriented work, it doesn't dilute the essence of her music. If anything, her razor-sharp wit is even more potent when polished in a candy coating with just a hint of venom. This is especially true of the album's singles: on "Digital Witness," one of the songs with the closest kinship to her "Love This Giant" work, she juxtaposes pointed commentary ("If you can't see me/What's the point of doing anything?") with Valley Girl "yeah"s in a trenchant expression of the 21st century's constant oversharing and need for validation. This somewhat frantic undercurrent bubbles to the surface on "Birth in Reverse," one of Clark's most immediately winning singles since "Actor Out of Work," and one that makes retreat seem nearly as exciting as revolution. Here and throughout the album, Clark and longtime producer John Congleton use their signature, proudly artificial sound to highlight her direct storytelling, whether it's the way "I Prefer Your Love"'s trip-hoppy sheen lets the declaration "I prefer your love to Jesus" ring out more boldly or the way Clark sings "I'm afraid of you because I can't be left behind" gives the lie to her brash guitar playing on "Regret." As on Strange Mercy, Clark explores strength and vulnerability in ever more masterful, and approachable, ways. Not every song may be as literally autobiographical as "Rattlesnake," which was inspired by a secluded walk in the desert in the altogether. Yet there's more than a kernel of emotional truth to "Prince Johnny," where Clark's character ends up even more exposed thanks to some songwriting sleight-of-hand. The hallucinatory, funky "Huey Newton" and the decaying power ballad "Severed Crossed Fingers" show off not just Clark's musical range, but just how eloquently she blends passion and precision. And, as her most satisfying, artful, and accessible album yet, St. Vincent earns its title. © Heather Phares /TiVo
Ab
CD17,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Dezember 2019 | Loma Vista Recordings

Ab
CD9,99 €

Folk - Erschienen am 6. Juli 2009 | sprocket records

Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 30. April 2012 | 4AD

Ab
HI-RES2,99 €
CD1,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Loma Vista Recordings

Hi-Res