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Jazz - Erschienen am 1. Dezember 2011 | Fresh Sound Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 19. Juni 2020 | Jazz is Dead

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Geradezu wie ein Boumerang kehrt auch Roy Ayers regelmäßig wieder zurück. 1980 meldete sich der große, etwas in Vergessenheit geratene Vibrafonist des Funky Jazz im Duett zusammen mit Fela Kuti, dem Godfather des Afrobeat, mit dem überwältigenden Music of Many Colours zurück. Die 90er Jahre hindurch hatte der Kalifornier erneut seine Schlägel im Gepäck, um den jungen britischen Soul Brothers der Acid Jazz Szene unter die Arme zu greifen. Vor allem bedienten sich in derselben Zeit die Rapper recht großzügig an seinem Vermögen (u. a. an seinem berühmten Everybody Loves the Sunshine aus dem Jahr 1976) und machten ihn damit, zusammen mit James Brown, zum am meisten gesampelten Künstler der Welt! Und wieder sind es zwei der „jungen Generation“, die ihn mit seinen jetzt 80 Jahren aus seinem Nest locken, und zwar für dieses kleine, aber einschlägige Album mit reinstem hochkarätigem Soul’n’Jazz’n’Funk Groove und dem genau richtigen Retroflair: es handelt sich um den Produzenten und Multiinstrumentalisten Adrian Younge und um Ali Shaheed Muhammad, dem Leader unter den Elektronikfricklern bei A Tribe Called Quest. Younge ist eine Art Alien aus der Groove-Galaxie, ein ganz und gar außergewöhnlicher Musiker, Fan von alten Soul-Klängen, Retro-Funk sowie Old School-Hip-Hop. In seiner Ali Baba-Höhle voll mit schönem ausgedienten Material produziert er Musik für Rapper (Jay-Z, Kendrick Lamar, Snoop Dogg und Wu-Tang Clan) oder für die Stars des Soul, er bastelt Soundtracks zusammen und stellt allerlei mit Vintage gewürzte Sounds her, wie etwa diesen unwiderstehlichen retro-modernen Soul wie aus einem Film, und den er in seinem Studio Linear Labs in Los Angeles aufgenommen hat. Schließlich sollte auch die den drei Männern zur Seite stehende Begleitmannschaft erwähnt werden, nämlich ein legendäres Zweiergespann von den in Vergessenheit geratenen Jazz-Bläsern der 70er Jahre: der Posaunist Phil Ranelin und der Saxofonist Wendell Harrison. © Marc Zisman/Qobuz
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